Samstag, 7. Juli 2018

[Film] Love, Simon

Inhalt: Als sich ein Junge anonym auf dem Schul-Blog outet, meldet sich Simon bei ihm. Die beiden Jungen tauschen anonyme Emails über ihre Sexualität aus. Als ein Mitschüler die Emails in die Finger bekommt, erpresst er Simon damit, sie zu veröffentlichen, wenn er ihn nicht mit Simons guter Freundin Abby verkuppelt.

Meine Meinung: Als ich den Trailer des Filmes zum ersten Mal sah, hat er mich sofort angesprochen. Dann erfuhr ich, dass es eine Buchverfilmung ist. Also musste ich erst einmal das Buch lesen, welches mir super gefallen hat. Dir Grundhandlung ist im Film die gleiche: Simon ist schwul, aber ungeoutet. Er schreibt anonyme Emails mit einem Jungen aus seiner Schule. Der nervige Mitschüler Martin kommt durch Zufall an diese Emails und erpresst Simon damit. Er soll ihn mit seiner guten Freundin Abby verkuppeln. Damit befindet sich Simon in einer Zwickmühle. Entweder er setzt seine Freundschaft aufs Spiel oder er wird zwangsläufig vor der ganzen Schule geoutet. Das ist echt ein spannendes Thema. Allerdings wurde einige Aspekte im Vergleich zum Buch verändert. Manche Sachen sind nicht so wichtig (wie z.B. dass er im Film  nur eine und nicht zwei Schwestern hat). Andere Sachen wurden noch mehr verstärkt, wie die Sache mit der Erpressung. Im Film führt dies zu einem Konflikt im gesamten Freundeskreis. Auch dass die Beziehungs zwischen Simon und seiner besten Freundin Leah ist im Film ein wenig anders. Mich konnte der Film aber ebenfalls berühren, wenn nicht sogar noch mehr als das Buch, denn ich habe sogar ein paar Tränen an der ein oder anderen Stelle verdrückt. Meiner Ansicht nach war das Buch auch schnulziger als der Film. Im Film geht es auch um eine Liebesgeschichte, aber sie wird erst ganz am Schluss so richtig romantisch. Ansonsten ist er meiner Meinung nach eher ein Jugendfilm mit einer Coming-Out-Geschichte. Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass eventuelle Küsse nicht überzeugend sind. Man merkt sehr, dass es sich hierbei um inszenierte Filmküsse handelt. Aber das ist nicht so schlimm.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Regie: Greg Berlanti
Darsteller: Nick Robinson, Katherine Langford, Alexandra Shipp, Jorge Lendeborg 
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 109 Minuten