Dienstag, 31. Juli 2018

Freizeitpark Tripsdrill

Viele Freizeitsparks in Deutschland habe ich schon durch - so wie das Phantasialand, den Europapark, den Movie Park, den Heidepark, den Holiday Park oder zuletzt auch das Legoland. Jetzt stand der Freitzeitpark Tripsdrill auf der Agenda.

Dieser ist in Baden Würtemberg und ehrlich gesagt, hatte ich überhaupt keine Vorstellung, was mich dort erwarten würde. Doch als ich dort ankam, war ich sehr überrascht, denn ich finde, dass sich dieser Park sehr von anderen Parks abhebt.

In anderen Parks hat man das Gefühl, da steckt eine große Firma, der Kommerz im Hintergrund. Hier wird schon bei Betreten des Parks klar: "Hier ist es anders". Es gibt keine Taschenkontrolle und der Eingangsbereich sieht wie ein kleine Stadt mit Fachwerkhäusern aus. Das ist total süß.

Die Attraktionen eigenen sich zumeist für kleiner Kinder oder Angsthasen wie mich. Nur wenige Attraktionen sind sehr hoch und schnell. Endlich durfte ich auch mal vieles fahren und meinen Spaß haben. Es war sehr heiß an dem Tag und so genoss ich die Abkühlung beim Bötchen-Fahren (bei dem man sich gegenseitig mit Wasser abschießen konnte). Es gibt eine kleine Wasserbahn, die selbst ich fahren konnte. Mein Highlight war aber eine Achterbahn, die genau meinem Geschmack entsprach. Diese konnte ich sogar mehrmals fahren. Für die "Großen" und "Mutigen" gibt es aber auch ein paar krassere Fahrgeschäfte, wie die Mammut-Achterbahn.

Was dem Park allerdings fehlt, sind so "modernere" Sachen wie ein 4D-Kino, Fahrgeschäfte, die man mit 3D-Brillen fährt und so animiert sind oder auch Shows mit Tänzern, Zauberern oder anderen Artisten. Das alles gibt es nicht. Stattdessen gibt es viele "Theater" und Häuser mit mechanischen Puppen, die abgespielt werden.

Die Atmosphäre in dem Park ist insgesamt irgendwie familiärer und intimer. Die Menschen, die dort arbeiten, schienen mir gut gelaunt. In anderen Parks laufen meines Erachtens irgendwelche Mitarbeiter in "Uniform" herum, die ihre Arbeit erledigen. In Tripsdrill hat man den Eindruck, dass die Mitarbeiter dort gerne für den Park arbeiten und sogar ihr eigenes Herzblut hineinstecken.

Der Park hat von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Sehr schade war an dem Tag, dass alle Wasserattraktionen bereits um 16:30 Uhr schlossen. Bei dem heißen Wetter hätten wir uns gerne bis zum Schluss eine Abkühlung abgeholt. Aber die Öffnungszeiten mancher Fahrgeschäfte variieren je nach Besucherzahl. Wir waren an einem Tag dort, an dem es nicht so voll war und deshalb schlossen manche Sachen früher. 

Dem Park angeschlossen ist ein Wildpark, der im Eintrittspreis inbegriffen ist. Allerdings ist er nicht direkt im Park und so muss man schauen, dass man ihn noch innerhalb der Öffnungszeiten erreicht. Wir haben das leider nicht geschafft, weil der beide Parks nur bis 18:00 Uhr geöffnet hatten und wir bis zum Schluss in Tripsdrill waren. Allerdings konnten wir uns unser Gratis-Glas abholen, das ebenfalls im Eintrittspreis inbegriffen ist. Das liegt daran, dass der Park inmitten von einigen Weinguten ist. Man kann nämlich im Park im Vinarium Wein kosten. Hierfür bekommt man dann ein Souvenier-Glas.

Die Preise im Park sind sehr human im Vergleich zu anderen Parks. Beispielsweise habe ich meinen obligatorischen Kühlschrankmagneten für 1,50 Euro bekommen. In anderen Parks bezahle ich manchmal das Dreifache oder mehr. Auch Getränke und Snacks sind günster als woanders. Allerdings hat Tripsdrill kein eigenes Maskottchen, weshalb es kein eigenes Merchandise (außer Tassen, Magnete etc.) gibt. Kuscheltiere sind daher von "allgemeiner" Natur, aber demnach auch viel günstiger als beispielsweise der Kuscheldrache aus dem Phantasialand.

Im Park begegneten wir dann auch noch einem recht zahmen Storch, der durch den Park maschierte, als wäre es völlig normal. Erst später erfuhren wir, dass es sehr viele Störche in der Gegend gibt und so sahen wir auf dem Parkplatz noch recht viele. So nah kam ich diesen Vögeln noch nie.

Es war ein wunderschöner Tag und wir hatten unheimlich viel Spaß. Sicherlich werden wir noch mal dorthin fahren.

Montag, 30. Juli 2018

[Comic] Schillerlöckchen von Ralf König

Inhalt: Was ist, wenn McBeth auf Loriot trifft? Oder Disney auf Ralf König? Und wenn Max und Moritz schwul gewesen wären? Diese Fragen werden in diesem Comicband beantwortet.

Meine Meinung: Die Comics von Ralf König finde ich immer wieder amüsant. Sie überzeichnen die schwule Kultur, aber wie man bekanntlich weiß, steckt in jedem Scherz ein Fünkchen Wahrheit. In diesem Band gibt es einige Hommages. So zum Beispiel eine an Loriot, wobei König hierbei Loriots Gag auf Shakespeares McBeth anwendet. Das ist ultrakomisch. Aber es gibt ebenfalls eine Hommage auf das Dschungelbuch von Disney oder auf Wilhelm Buschs Werk (u.a. Max und Moritz). Man trifft sogar Königs eigene Figuren aus u.a. "Der bewegte Mann" wieder. Bei den ganzen Geschichten darf es dann auch gerne mal ziemlich obszön wirken. Aber Pornografie wäre etwas anderes, denn hierfür sind die Figuren einfach zu lustig gezeichnet. Mir macht das Lesen eine Menge Spaß und außerdem finde ich die Zeichnungen sehr genial.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 64 Seiten 
Verlag: Männerschwarm Verlag; Auflage: 1 (1. September 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3939542784 
ISBN-13: 978-3939542780

Sonntag, 29. Juli 2018

Therme Miramar

Als wir in unserem Urlaub die Therme Erdings für uns entdeckt haben, sind mein Schatz und ich so begeistert, dass wir auch in unsere näheren Umgebung die Thermen ausprobieren möchten. Etwa eine Stunde von uns entfernt ist die Therme Miramar und sie sollte die erste auf unserer Liste sein.

Im Miramar gibt es wie in der Therme Erding auch einige Wasserrutschen und einen FKK-Saunabereich. Natürlich ist die Therme viel kleiner als Erding - was klar ist, wenn man bedenkt, dass die Therme Erding die weltgrößte Therme ist. Allerdings hat Miramar eine Sache der Therme in Erding voraus. Es gibt einen See mit einem Sandstrand (im FKK-Bereich).

Die Rutschen fand ich aber nicht so gut wie in Erding, denn es gibt viel mehr "schwierigere" Rutschen die für kleine Kinder und Angsthasen wie mich nicht geeignet sind. Außerdem sind sie viel kürzer. Nur eine Rutsche fand ich ganz nett, aber diese musste ich jetzt auch nicht so oft fahren. Ich habe dann lieber in den Becken geplantscht.

Dennoch kann man in der Therme sehr gut einen ganzen Tag verbringen und hat so einen Miniurlaub. Mir hat das auf jeden Fall gut gefallen und wir werden bestimmt noch mal dahin fahren.

Samstag, 28. Juli 2018

CSD Frankfurt 2018

Letztes Wochenende war es wieder soweit in Frankfurt. Homo-, Bi-, Trans-, Intersexuelle und alle anderen queeren Menschen aus Frankfurt und Umgebung gingen wieder auf die Straße, um gegen Diskriminierung und Intoleranz zu demonstrieren. Im englischsprachigen Raum heißt diese Parade "Gay Pride" und hier ist es der Christopher-Street-Day.

Mit Freunden waren wir am Samstag um 12:00 Uhr auch auf der Straße, um uns die Parade/Demo anzuschauen. In den vergangenen Jahren habe ich die ein oder andere Demo mitbekommen und sie ist immer recht bunt, schrill und man sieht viel Haut. Dieses Mal spielte das Wetter nicht so gut mit und Schauer unterbrachen den Sonnenschein. Deswegen waren die Frankfurter dieses Jahr recht verhüllt. Nur wenige zwischendrin zogen blank.

Ich kenne es eigentlich auch so, dass die Wagen ziemlich pompös sind - fast schon wie an den Faschingsumzügen. Doch auch hier waren die Wagen dieses Jahr recht zurückhaltend. Sie waren lediglich mit Transparenten "verziert". Figuren aus Pappmaché oder andere auffällige Dekorationen gab es nicht. Das ist aber nicht schlimm, denn die Musik war laut und auch so konnte man die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich ziehen.


Nach der Parade kann man dann auf der Konstablerwache und drumherum feiern. Es sind Stände und eine große Bühne aufgebaut. Auf der Bühne treten verschiedene Sänger, DJs und Travestie-Künstler auf. Das macht Stimmung. Bis 01:00 Uhr geht das am Samstag. Danach waren wir dann noch in einem Club, aber ich war völlig fertig von dem ganzen Tag, dass ich nicht lange durchhielt.

Am Sonntag geht es auf der Konstablerwache weiter, aber ich musste meinen Rausch auskurieren. Deshalb war ich sonntags nicht mehr dort. Insgesamt hat es aber sehr viel Spaß gemacht.

Freitag, 27. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 7 - Legoland

Dies ist der letzte Teil über unsere kleine Reise in Deutschland. Wir haben viele Orte in Thüringen und Bayern gesehen. Das Legoland ist die letzte Station, welche ich Günzburg liegt. Dort war ich noch nie und es hatte mich auch nie wirklich interessiert, weil ich schon als Kind wenig Interesse an Lego hatte. Aber da mein Schatz und ich Freunde von uns mit unseren Patenkindern dort treffen würden, freute ich mich darauf.

Wir fuhren aus unserem letzten Hotel in der Nähe von Erding los und kam um kurz nach 10:00 Uhr am Legoland an. Genau um diese Uhrzeit öffnet der Freizeitpark. Wir stellten uns allerdings in die falsche Schlange, denn vor uns hatten die Menschen unheimlich viele Fragen. Ich ärgerte mich darüber, denn alles hätte man auch vorher recherchieren können. Als wir endlich drankammen, ging es superschnell und dann waren wir auch um kurz nach halb elf endlich im Park.

Im Park wunderte ich mich erstmal. Man sah quasi nichts vom Eingangsbereich aus. Alles war flach und man sah nirgendwo Figuren oder Dekoration. Der Steinboden war alt und kaputt. Es war nicht schön anzusehen.


Doch dann ging es in den Park hinein und endlich sah man erste Legofiguren. Da wurde mir auch erst bewusst, dass es wirklich ein Freizeitpark mit Fahrgeschäften ist. Eigentlich dachte ich, dass im Legoland nur Miniaturen zu sehen sind. Wir nahmen erstmal die Lego-Bahn, die durch den Park fährt, um uns etwas zu orientieren. Aber man sieht leider doch nicht so viel von der Bahn aus.


Danach ging es los. Wir fingen bei den Miniaturen an und sahen Nachbauten aus Lego von Städen aus Deutschland, der Schweiz oder anderen Ländern. Frankfurt hat mich besonders beeindruckt, aber auch große Schlösser, Burgen oder anderen Gebäuden. Nachbauten von Star Wars fand ich nicht sehr interessant.

Anschließend ging es weiter zu den verschiedenen Fahrgeschäften. Diese sind für Kinder ausgerichtet und nicht vergleichbar mit Fahrgeschäften im Europapark oder Phantasialand. Allerdings gibt es hier auch Achterbahnen, die für mich zu hoch sind, weil ich Höhenangst habe. Andere Sachen fand ich sehr cool. Zum Beispiel gibt es ein Ninjago-Bahn durch die man mit 3D-Brillen fährt und mit den Händen Energiebälle schleudern kann. Ein paar andere Sachen fand ich auch noch gut. Wieder andere waren sehr kurz und unspannend. Das 4D-Kino war witzig, aber anders als in anderen Parks haben die Sitze keine Funktion. Man wird nur mit Wasser besprüht oder man spürt den Wind.


Sogar ein eigenen SeaLife ist im Legoand, wo man Fische in Aquarien beschauen kann. Das ist neu für mich gewesen und garnicht mal so schlecht.

Es gibt auch einen Bereich für ganz kleine Kinder (Lego Duplo), Spielplätze und Wasserspielplätze. Als Kind kann man da sehr viel Spaß haben. Als Erwachsener war ich von den Miniaturen begeistert, aber der Park insgesamt konnte mich nicht vom Hocker reißen.

Trotzdem hatten wir viel Spaß und blieben bis zum Parkschluss dort. Danach fuhren wir nach fast zwei Wochen gen Heimat. Drei Stunden waren wir unterwegs, bis wir endlich wieder in unserem eigenen Bett schlafen konnten.

Donnerstag, 26. Juli 2018

[Nachgedacht] Özils Foto mit Erdogan

Normalerweise äußere ich mich nicht gerne über politische Themen auf diesem Blog, aber manchmal muss man seine Stimme erheben und das Privileg der freien Meinungsäußerung in Anspruch nehmen. In anderen Nationen werden Menschen gerne einmal mundtot gemacht.

In den Medien gab es einen großen Aufruhr, weil sich der Fußballspieler Mesut Özil mit dem türkischen Präsidenten fotografieren ließ. Dafür setzte es herbe Kritik. Özil wartete bis nach der WM, bis er sich nun jetzt dazu äußerte. Seine Rechtfertigungen kann man u.a. auf seinem Instagram-Account nachlesen. Als ich das gelesen habe, regte es mich sehr auf.

Wie er das Foto rechtfertig, ist nicht nachvollziehbar. Er behauptet, es hatte kein politisches Motiv und er wollte nur dem Amt des Präsidenten des Landes, aus dem seine Eltern stammen, Respekt erweisen. Es hätte nichts mit der Person Erdogan zu tun.

Doch ich empfinde es nur als faule Ausrede. Denn natürlich ist ein Foto mit einer Person verbunden, wenn eine Person darauf zu sehen ist. Wenn ich mich damals lächelnd mit Hitler hätte fotografieren lassen, hätte es automatisch eine politische Message gehabt. Noch schlimmer ist, dass Özil eine große Fangemeinde hat und damit ebenfalls automatisch eine Verantwortung miteinher geht.

Gleichzeitig nimmt man aus seinen Äußerungen in keinster Weise wahr, dass er gegen die Herrschaft Erdogans ist. Er spricht sich auch nicht für ihn aus, aber das muss er auch nicht, denn ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, wie ich finde.

Seine ganze Argumentation ist reinster Bullshit. Ich unterstelle ihm einfach mal, dass er genau wusste, welche Wirkung er erzielen würde, denn vor der WM wurde Erdogan in den Medien immer wieder kritisiert, dass seine Herrschaft scheinbar darauf abzielt, irgendwann wie ein Diktator über die Türkei regieren zu können. Das müsste Özil mitbekommen haben. Schon allein deswegen hätte er es - egal wie er empfindet - sein lassen sollen. Schon jetzt hat Erdogan so viel Macht, um quasi als Alleinherrscher regieren zu können. So kann er beispielsweise allein Dekrete erlassen, die wie Gesetze fungieren. Dafür braucht er nicht die Zustimmung des Paraments. Außerdem wurde er mit seiner Neuwahl gleichzeitig Staats- und Regierungschef. Es gibt quasi kein Amt mehr, was ihn kontrolliert. Was er noch alles allein in der Macht hat, kann man zuhauf im Internet nachlesen. An dieser Stelle seien auch die ganzen Journalisten erwähnt, die ins Gefängnis gewandert sind, wenn sie sich kritisch gegenüber Erdogan geäußert haben (= keine Meinungsfreiheit).

Das alles erinnert sehr stark an die 1930er in Deutschland und deshalb habe ich Angst um das türkische Volk. Und deshalb verurteile ich Özil, was auch viele andere mitlerweile tun. Menschen wie ich werden so oftmals von Erdogan-Anhängern als Nazi oder Rassist beschimpft. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wir, die Özils Verhalten verachten, sind genau diejenigen, die gegen autoritäre, diktatorische Regierungsformen sind. Wir wollen gerade so etwas wie den Nationalsozialismus verhindern.

Aber die Nazi-Karte auszuspielen ist in Deutschland dank der Geschichte leicht gemacht. Man darf andere Länder oder Leute mit Migrationshintergrund nicht kritisieren, ohne als Nazi bezeichnet zu werden. Doch ich lasse mich davon nicht abschrecken, denn ich weiß, dass ich genau das Gegenteil von einem Nazi bin und eher hoffe, dass Türkei zu einer funktionierenden Demokratie findet und nicht in einer Diktatur endet.

Übrigens gibt es selbst in Deutschland Politiker mit türkischen Migrationshintergrund, die sich kritisch gegenüber Erdogan äußern. Man sollte sachlich die Fakten betrachten.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 6 - Erding

Die vorletzte Station unserer Reise sollte das Highlight des ganzen Urlaubs werden: Die Therme Erding. Wir waren schon mal in der Nähe von Erding und haben uns die Stadt angeschaut. In der Therme war ich allerdings noch nicht. Das wollte ich dieses Mal nachholen.

Wir checkten allerdings nicht direkt in ein Hotel in Erding ein, sondern im Mercure Hotel in Aufkirchen, was aber nur fünf Minuten mit dem Auto entfernt von der Therme liegt. Wir hatten ein sehr schönes Zimmer und das Personal war stets zuvorkommend. Wir machten uns etwas frisch und fuhren dann los, um etwas zu essen. Anschließend ging es dann auch in die Therme Erding.

Wir hatten ein super Angebot mit Hotel und Tagestickets für die Therme. Da wir allerdings schon Nachmittag hatten, wollten wir die Tagestickets für den nächsten Tag aufheben, an dem wir wirklich den ganzen Tag Zeit für die Therme gehabt hätten. So kauften wir uns Tickets für lediglich vier Stunden. Ich war ehrlich gesagt noch nie in einer Therme und schon gar nicht auf so Wasserrutschen. Ich dachte eigentlich, dass ich diese durch meine Höhenangst auslassen würde. Aber überraschenderweise traute ich mich auf die meisten Rutschen und hatte meinen Spaß.


In der Therme gibt es aber zudem noch verschiedene Saunen und Pools. Wir gönnten uns alkoholfreie Cocktails an den Poolbars (die sich wirklich im Wasser befanden). Hiervon gibt es keien Fotos, da ich mein Handy zum einen natürlich nicht mit ins Wasser nehmen wollte und zum anderen Fotografieren und Filmen nicht gerne gesehen werden. Das kann ich gut verstehen. Ich möchte auch nicht in Badehose gefilmt werden.

Wir überzogen die vier Stunden und blieben etwas länger in der Therme, sodass wir drei Euro Aufschlag pro weitere Stunde zahlen mussten. Das war aber in Ordnung. Ich fand es sehr schön und freute mich auf den nächsten Tag.

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Hotel und fuhren dann gleich zur Therme. Dieses Mal hatten wir ja schon Tagestickets durch unser tolles Kombi-Angebot aus dem Internet. Allerdings waren wir neugierig auf die anderen Bereiche der Therme. Denn sie besteht eigentlich aus drei Bereichen: Der "regulären" Therme mit Rutschenparadies, einer sogenannten Vital-Oase zum Relaxen und einen FKK-Bereich. So holten wir uns ein Upgrade für unser Ticket, um alle drei Bereiche nutzen zu können.

Ich hätte mir niemals vorgestellt, dass ich mal FKK betreiben würde, aber es ging ganz gut, da es dort wie selbstverständlich war. Ich fühlte mich überhaupt nicht unwohl und das war super. Noch besser war allerdings, dass die beiden für uns neuen Bereiche riesig waren. Da lohnen sich die paar Euro mehr, wenn man so viel mehr davon hat. Außerdem ist der FKK-Bereich erst ab 16 Jahren und somit gibt es keine unruhigen, lauten Kinder und man kann noch mehr relaxen.

Wir genossen den Tag in allen drei Bereichen und hatten sehr viel Spaß in den Pools, bei den Rutschen und in den Saunen. Darüber hinaus gibt es Kneip-Becken, Ruheräume, Restaurants, besondere Aktionen wie Aqua-Sport und vieles mehr. Es ist ein guter Ersatz für einen Urlaub am Meer. Für mich fühlte es sich wirklich wie Urlaub an und ich habe es sehr genossen. Kurz nach 10:00 Uhr betraten wir die Therme und verließen sie erst, als es um 23:00 Uhr geschlossen wurde. Wir wollen auf jeden Fall wieder dahin.

Am Abend waren wir dann sehr müde. Da wir am nächsten Morgen früh raus mussten, um rechtzeitig am nächsten Ziel zu sein, gingen wir recht gleich ins Bett. Am nächsten Morgen frühstückten wir noch mal im Hotel und checkten dann aus. Wir freuen uns auf das nächste Mal.

Dienstag, 24. Juli 2018

[Film] Ouija - Ursprung des Bösen

Inhalt: Seit dem Tod ihres Ehemannes verdient sich Alice mit ihren zwei Töchtern den Unterhalt, indem sie als Medium Sitzungen hält. Ihr Masche ist purer Schwindel, bis plötzlich die kleine Doris wirklich mediale Fähigkeiten entwickelt. Doch welche Geister beschwört sie eigentlich?

Meine Meinung: Dies ist ein Prequel zu einem Film, der mir nicht so gut gefallen hat. Hiervon hatte ich mir dank des Trailers mehr erhofft. Die Handlung beginnt auch sehr interessant. Alice ist eine Wahrsagerin und hält Sitzungen für zahlende Kunden ab. Allerdings ist das alles ein Schwindel, bei dem ihr ihre Töchter Lina und Doris helfen. Eines Tages nimmt die jüngere Tochter Doris scheinbar tatsächlich Kontakt zum verstorbenen Vater auf. Doch mit der Zeit wird deutlich, dass sie böse Mächte gerufen hat. Dieser Horrorfilm braucht sehr lange, um die Vorgeschichte zu erzählen. Als dann der Grusel beginnt, wirkt es leider oftmals ziemlich übertrieben und manchmal sogar eher lustig als erschreckend. Ich habe die Schockmomente oft kommen sehen. Das wäre nicht mal so schlimm, wenn sie dann trotzdem ziehen würden. Das tun sie aber nicht. Ich habe mich nur einmal ein wenig erschreckt. Den Rest des Filmes würde ich eher als Mystery-Thriller bezeichnen und nicht als Horrorfilm. Er ist von der Handlung ganz nett, aber Angst bekommt man durch diesen Streifen nicht mal ansatzweise. Ich habe angsteinflößendere Filme gesehen, die bereits ab 12 Jahren freigegeben sind. Dieser hier wird mit FSK 16 deklariert.

Fazit: 3 von 5 Punkten. 
℗℗℗

Darsteller: Elizabeth Reaser, Annalise Basso, Lulu Wilson, Henry Thomas, Parker Mack 
Komponist: The Newton Brothers 
Künstler: Trevor Macy, Terri Taylor, Lynn Falconer, Michael Fimognari, Patricio M. Farrell, Mike Flanagan, Jason Blum, Victor Ho, Jeff Howard, Michael Bay, Couper Samuelson, Andrew Form, Bradley Fuller, Jeanette Volturno-Brill, Brian Goldner, Stephen Davis 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Erscheinungsjahr: 2016 
Spieldauer: 95 Minute

Montag, 23. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 5 - München

Nach einem sehr schönen Ausflug nach Nürnberg fuhren wir noch mal knapp zwei Stunden nach München. Unser Plan war es, uns die Stadt in Ruhe anzusehen. Wir waren zwar schon mal dort, aber da war es ein bisschen stressig und wir hatten nicht viel Zeit. Dieses Mal sollte es anders werden.
Wir kamen abends im A&O Hostel und Hotel an, wo wir zwei Übernachtungen in einem Doppelzimmer gebucht hatten. Wir bekamen allerdings ein Sechsbettzimmer. Immerhin für meinen Schatz und mich allein, was okay war. Wir genossen den Platz.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, fuhren wir zum Hauptbahnhof, weil dort noch ein Edeka geöffnet sein sollte, qo wir uns Getränke kaufen wollten. Das taten wir dann auch und beschlossen aber dann noch spontan, ins Kino zu gehen. Wir schauten uns "The first Purge" an. Danach ging es zurück ins Hotel.
Am nächsten Morgen schliefen wir lange aus. Dann ging es mit der Bahn in die Innenstadt. Wir schlenderten ein bisschen durch die Stadt, gingen in das ein oder andere Geschäft und aßen eine Kleinigkeit.

Allerdings blieben wir nicht lange in der Stadt, denn ich wollte unbedingt in den Englischen Garten, der mich damals so begeistert hatte. Es bahnte sich zwar ein Gewitter an, aber wir ließen uns nicht entmutigen. Der Garten ist so wunderschön. Allerdings fing es dann tatsächlich zu regnen an und wir retteten uns in eine Bar, wo wir bei einem Getränk und einem Snack auf das Ende des Schauers warteten.
Dann ging es weiter. Es fließt ein Bach durch den Garten und an einer Stelle surften sogar ein paar Leute auf den Wellen des Wassers. Da schauten wir kurz zu. Dann ging es weiter. Das Wetter war mittlerweile wieder wunderbar und so genossen wir das Grün des Parks.
An einer Stelle fotografierten wir die zutraulichen Schwäne und Enten. Es war richtig. Am liebsten wollte ich da garnicht weg. Gemütlich spazierten wir durch den Englischen Garten und es war uns garnicht bewusst, wie riesig er ist. Nach einigen Stunden hatten wir nicht mal die Hälfte des Parks durch. Da es aber schon Abend war, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, wo wir in ein weiteres Gewitter gerieten. Wir mussten erst in einer U-Bahn-Station ausharren, bevor wir weiter konnten. Ein wenig wurden wir nass.

Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, aßen wir beim Griechen zu Abend. Dann war der Tag schon wieder um. Wir buchten spontan noch Late Check-out, sodass wir am nächsten Tag erst um 14:00 Uhr statt 10:00 Uhr auschecken mussten. So konnten wir ausschlafen. An unserem nächsten Ziel konnten wir eh erst ab 14:00 Uhr einchecken und deshalb hatte es gut gepasst.
Nach München wollen wir auf jeden Fall noch mal. Zum einen wollen wir uns dann wirklich die Stadt ansehen und zum anderen noch den Rest des Englischen Gartens ablaufen.

Sonntag, 22. Juli 2018

[Elementum 3] Lodernde Flamme - Kapitel 3

Am darauffolgenden Montag begann das Praktikum für die Schülerschaft. Wer es in Frankfurt absolvierte, durfte weiterhin im Haus 4E übernachten. Alle anderen wie beispielsweise Iggy, die ein Praktikum in einer anderen Stadt gefunden hatten, mussten sich selbst eine Unterkunft suchen. Iggys Familie stammte ja aus Köln und daher konnte er problemlos zuhause übernachten. Die anderen vier Freunde würden aber in Frankfurt bleiben.
Am Morgen betrat das junge Elementum das riesige Gelände der E-Wehr. Herr Argon hatte ihn persönlich von der Schule abgeholt und führte ihn durch die verschiedenen Gebäude. Robin war sehr fasziniert, aber auch verwundert darüber, dass niemand wusste, was sich dort befand.
Für die Außenwelt ist dies hier der Sitz einer privaten Security-Firma. Irgendwie entspricht das ja auch der Wahrheit.“
Das Elementum fand alles sehr spannend. Irgendwann waren sie in Florian Argons Büro angekommen. Nach gefühlt Tausenden von Eindrücken war dem Siebzehnjährigen eine Sache besonders aufgefallen und daher fragte er einfach nach:
Alle hier tragen eine schwarze Uniform mit einem goldenen E auf der rechten Brust.“
Das stimmt“, bestätigte der Wachmann.

Samstag, 21. Juli 2018

[Film] The First Purge

Inhalt: Die USA befindet sich vor dem finanziellen Ruin. Eine neue Partei verspricht, das Land wieder zu neuer Größe zu verhelfen. Hierfür wird ein Experiment durchgeführt: Auf Staten Island werden für 12 Stunden die Gesetze außer Kraft gesetzt. Auch Morden ist dann erlaubt.

Meine Meinung: Dies ist der vierte Film der Purge-Reihe, stellt aber ein Prequel dar, da hier die erste Purge stattfindet. Man erfährt quasi, wie es zur ersten sogenannten Säuberung kommt. Auf Staten Island soll das Experiment stattfinden, für 12 Stunden die Gesetze außer Kraft zu setzen. Damit die Menschen dort auch teilnehmen, bietet man der armen Bevölkerung Geld an. Nya engagiert sich gegen die Purge und will ihre Mitmenschen schützen. Ihr Ex-Freund Dimitri ist ein Gangster-Boss, der eigentlich die Macht über Staten Island hat. Beide verfolgen gegensätzliche Ziele, aber müssen dann in der eigentlichen Nacht der Säuberung zusammen halten, da die Regierung Böses im Schilde führt. Das ist total interessant und spannend, da man darüber ins Grübeln gerät, ob so etwas wirklich passieren könnte. Auf der anderen Seite ist der Film mit FSK 18 noch relativ harmlos. Zwar fließt Blut und es passieren Gewalttaten, aber Drama rund um die Hauptpersonen bleibt aus. Das berührt mich deshalb nicht wirklich. Trotzdem ist dies absolut nicht der schlechteste der Reihe bislang. Aber auch nicht der beste.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Regie: Gerard McMurray
Darsteller: Lex Scott Davis, Y'lan Noel, Joivan Wade
Studio: Universal
FSK: 18
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 98 Minuten

Freitag, 20. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 4 - Nürnberg

Nach einem sehr schönen Wochende in Erfurt sollte das nächste Ziel unseres Trips München sein. Von Erfurt nach München sind es mit dem Auto etwa vier Stunden. So beschlossen mein Schatz und ich, dass wir zwischendrin eine Pause machen wollten. Wir entschieden uns, uns Nürnberg anzuschauen.

Also hielten wir nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt in einem Parkhaus in Nürnberg und schauten uns dort die Innenstadt an. Wir waren noch nie in dieser bayrischen Stadt und wir hatten auch keine Vorstellungen, wie es dort wohl sein würde. Daher waren wir sehr überrascht, wie schön alles ist. Außerdem ist die Innenstadt sehr groß und es gibt viel zu entdecken.

Wir waren zunächst im Restaurant B.Good und aßen dort einen sehr leckeren Salat. Dannach ging unsere Shopping-Tour los. Die meisten Geschäfte, die es dort gibt, gibt es überall in Deutschland. Aber ein paar Sachen waren dann doch besonders. So gibt es einen Shop mit amerikanischen und britischen Artikeln. Wir interessierten uns aber nicht für die Kleidung, sondern für die Süßigkeiten und so nahmen wir für 22,00 Euro ein paar Artikel mit (z.B. meine geliebte Fanta Cherry oder Dr. Pepper-Zuckerwatte).


Als nächsten kamen wir zu Ultra Comix - einem zweistöckigen, großen Comic-Laden, der mich sehr begeisterte. Schon im Schaufenster stand ein lebensgroßer Iron Man. Drinnen wurde mein Nerd-Herz erwärmt. Mein Schatz machte mir dann auch ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk und kaufte mir eine Gaston-Figur, die einen Bücherstapel in den Händen trägt und darüber sehr erfreut ist. Diese Figur will ich schon lange haben und so habe ich mich tierisch gefreut.

Wir kamen dann auch noch an einem EMP-Geschäft vorbei. Dort habe ich schon online bestellt, weil es da günstige Funkos gibt. Aber ein Geschäft habe ich noch nicht gesehen. Daher mussten wir rein. Und tatsächlich gibt es dort zum einen nicht nur die Standart-Funkos, die man überall herbekommt, sondern zum anderen auch noch günstiger als woanders. Aber ich blieb standhaft, denn schließlich hatte ich ja gerade eine supertolle Gaston-Figur bekommen.

Nach dieser kleinen Shopping-Tour gönnten wir uns ein Eis am Fluss. Danach ging es dann langsam zurück zum Auto und wir fuhren weiter zu unserem nächsten Ziel: München (wo wir nach etwa zwei Stunden ankamen).

Donnerstag, 19. Juli 2018

[SchreibUpdate] Juli 2018

Wieder ist ein Monat rum und es hat sich kaum was getan bei mir ins Sachen Schreiben.

Anfang des Monats haben Freunde von mir geheiratet und wie ich bereits hier auf dem Blog berichtete, musste ich mich um deren Geschenk kümmern. Ich habe ihnen einen Comic gezeichnet und drucken lassen. Wenn man so will, war das auch ein Schreibprozess.

Aber richtig an Büchern habe ich wenig gearbeitet. Ein Buch von mir muss erneut überarbeitet werden und damit habe ich angefangen. Weit bin ich nicht gekommen. Das wird aber meine Arbeit für die nächste Zeit sein.

Am liebsten würde ich euch dazu was Näheres erzählen, aber solange es nicht unter Dach und Fach ist, behalte ich es für mich. Daher nur diese kleine Andeutung.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 3 - Erfurt

Nach ein paar Tagen Wellness in Masserberg und einem Tag in einem Papiertheater-Museum ging es weiter nach Erfurt. Dort verbrachten wir ein ganzes Wochenende in der schönen Hauptstadt Thüringens.

Wir kamen am Freitag in unserem Hotel am Hauptbahnhof an. Mein Schatz und ich waren usneres Wissens zum ersten Mal in einem InterCity-Hotel und wir waren ein bisschen enttäuscht. Nach dem "Luxus" in Masserberg hatten wir jetzt eine Absteige. Aber es war alles da, was man brauchte. Und die halbrunde Fensterfront erinnerte ein bisschen an zuhause (weil wir dort so was auch im Wohnzimmer haben). Leider war das Zimmer immer recht aufgeheizt. Und das Bad war auch nicht schön und teilweise echt kaputt.


Am Nachmittag erkundeten wir dann schon einmal die Altstadt, die wirklich sehr sehr schön ist. Wir gönnten uns eine Pizza und aßen ein Eis in einem netten Eiscafé am Wasser. Die Stadt hat sehr viele schöne Brunnen und Brücken. Außerdem gibt es zwei Schaufenster mit mechanischen "Theatern". Man wirft Geld ein und dann geht eine kleine Show los, was ich sehr süß finde. In dem einen Fenster sitzt eine Figur mit einem Buch in der Hand. Um ihn herum liegen noch weitere viele Bücher und im Hintergrund ist ein Vorhang. Wenn man Geld einwirft, öffnet sich der Vorhang und man sieht Szenen aus der Nibelungen-Saga. Beim zweiten Fenster in einer anderen Straße sieht man eine Frau, die ihre Front mit einem Umhang verdeckt. Wirft man Geld ein, öffnet sich der Umhang und man sieht eine Märchenszene. Auch das ist sehr schön. Mir hat das super gefallen.


Mein persönliches Highlight sind die KIKA-Figuren, die überall in der Stadt herumstehen, weil der Fernsehsender KIKA in Erfurt angesiedelt ist. So findet man die Maus und den Elefanten, das Sandmännchen oder auch die Tigerente an verschiedenen Stellen in Erfurt. Am coolsten finde ich ja Bernd, das Brot. Aber Käptn Blaubär und Hein Blöd in einem Boot im Wasser zu sehen ist auch sehr witzig. Nur Rudi und den Koffer (Siebenstein) bekamen wir nicht auf die Linse, weil sie im Flughafen stehen und wir dort nicht waren.


Am Samstag waren wir dann auch noch mal in der Stadt unterwegs. Wir gönnten uns die leckerste belgische Waffel im Café Flo ever! Nicht mal in Brüssel waren sie so lecker, da sie dort unheimlich süß sind. In Erfurt ist die Waffel nicht so süß und mit dem Eis, der Sahn und den Früchten einfach perfekt. Da braucht die Waffel nicht so süß zu sein. Am Nachmittag, beschlossen wir ins Nordbad zu gehen. Ich war seit Jahren nicht mehr im Freibad und habe das total genossen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich bin auch mit den Rutschen dort gerutscht.

Am Abend waren wir dann noch unterwegs und lernten zwei nette junge Leute kennen, mit denen wir die Nacht durchfeierten. Wir waren erst am Morgen wieder im Hotel. Dafür kamen wir aber noch recht früh aus den Betten. Wir beschlossen am Sonntag den sonnigen Tag wieder im Nordbad zu verbringen. Für mich war das echt Urlaub und ich habe das total genossen.

Erneut lernten wir dann am Abend jemanden kennen, mit dem wir Essen gingen. Der junge Mann zeigte uns dann netterweise noch ein paar schöne Ecken in Erfurt und wir ließen den Abend dann bei einem Getränk ausklingen.

Am Montag hieß es dann Abschied nehmen. Wir checkten aus dem Hotel aus und dann ging es weiter in die nächste Stadt.

Dienstag, 17. Juli 2018

Mein Sommerurlaub Teil 2 - Lehesten

Vor ein paar Tagen berichtete ich von dem Anfang meines "Deutschland-Trips" mit meinem Schatz. Wir waren zuerst in einem Wellness-Hotel in Masserberg. Heute berichte ich davon, wie es dann weiterging.

Wir fuhren in ein wirklich kleines Dörfchen, was zu Lehesten gehört. Schmiedebach besteht quasi nur aus einer Straße, auf der links und rechts ein paar Häuser stehen. Ein Haus davon ist ein altes Schulgebäude und darin befindet sich ein Papiertheater-Museum mit einer Ferienwohnung. Dort quartierten wir uns für eine Nacht ein. Das Papiertheater-Museuem gehört nämlich einer Bekannten von mir und diese wollte ich da unbedingt besuchen.

Als wir gegen Mittag dort ankamen, wurde uns gleich unser Zimmer gezeigt. Ich fand es ganz schön, aber mein Schatz fand es durch die altmodischen Möbel ziemlich gruselig. Vor allem standen in der ganzen Ferienwohnung alte Puppen herum, weil meine Bekannte mit dem Sammeln von Puppen begonnen hatte, bevor sie zum Papiertheater kam.


Gerade hatte sie zufällig eine kleine Ausstellung in Judenbach. Dorthin begleiteten wir sie dann auch und schauten uns dort ihre ausgestellten Papiertheater an. Das Museum befindet sich in einer ehemaligen Spielzeugmanufaktur und so bekamen wir noch eine Führung durch die dauerhafte Ausstellung darin. Der Enkel des Künstlers Ali Kurt Baumgarten präsentierte uns das Werk seines Großvaters, was sehr interessant war. Leider hätte eine Fotoerlaubnis Geld gekostet und so konnte ich dort keine Fotos machen. Die zweite Ausstellung in dem Gebäude betraf mechanische Spielzeuge, was ebenfalls recht interessant war. Manche von den Spielsachen kannte ich noch aus meiner Kindheit.

Am späten Nachmittag bekamen wir dann noch eine Führung durch das private Papiertheater-Museum. Meine Bekannte, ihre Mann und ihre Enkelkinder gaben uns sogar eine kleine Vorstellung mit einem Theater. Mich beeindruckte das total und ich lernte viel dazu. Früher, als es noch keine Fernseher gab, trafen sich die Menschen und spielten sich Papiertheaterstücke zur Unterhaltung vor. Das war für die Leute ein richtiges Event. Heute wird das leider nicht mehr so geschätzt und daher verlor das Papiertheater immer mehr an Bedeutung. Heutzutage gibt es kaum Interesse dafür, wobei die Theater und Figuren so schön gestaltet sind. Ich sehe darin echte Kunst und ich glaube, noch heute würden sich Kinder an dem Spiel erfreuen.


In dem alten Schulgebäude gibt es übrigens noch eine relativ original erhaltene Schulklasse mit Tafel und alten Schulbänken. Das sieht richtig toll aus und ich könnte mir das noch so richtig als Filmkulisse vorstellen.

Am Abend ging es dann noch in ein Restaurant. Da das Dörfchen kaum Angebote liefert, mussten wir mit dem Auto ein Stück fahren. Für mich wäre das ja absolut nichts, wenn man so fernab von der "Zivilisation" lebt. Nachts war es so dermaßen still, dass man jedes Minigeräusch wahrnehmen konnte.

Am nächsten Morgen plauderten wir noch ein bisschen mit meiner Bekannten und dann ging es für uns auch schon weiter zu unserer nächsten Station.