Freitag, 29. Juni 2018

[Gesellschaftsspiel] Der zerstreute Pharao (Ramses)

Schon seit meiner Kindheit habe ich von diesem Spiel immer mal wieder den Werbespot im Fernsehen gesehen, aber ich wusste nie so genau, um was es dabei geht. Bisher hatte ich es noch nie gespielt. Doch nun habe ich mir das Spiel gekauft und mal ausprobieren können.

Dieses Brettspiel ist ein Gedächtnisspiel und vom Prinzip her meiner Meinung nach eine Mischung aus Memory und dem verrückten Labyrinth. Das Spielfeld ist ein Brett voller (goldener, roter und blauer) Pyramiden. Diese lassen sich verschieben. Daher ist immer ein Feld frei, sodass man ein Pyramide dahin verschieben kann. Dann gibt es 30 Spielkarten, auf denen Schätze abgebildet sind. Abwechselnd  begeben sich die Mitspieler auf die Suche nach diesen Schätzen und müssen Pyramiden verschieben. Mann ist so lange an der Reihe, bis man einen Schatz findet. Kommt der Schatz von der Karte zum Vorschein, erhält man die Karte. Trifft man auf einen anderen Schatz, ist der nächste Spieler an der Reihe. Es gibt auch Sonderaktionen. So muss man, wenn z.B. ein Sandsturm auf der Karte abgebildet ist, das Spielfeld um 90 Grad drehen. Auf den Karten sind Punkte angegeben. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Bei der Profivariante kommen noch Spielchips zum Einsatz, die das Spiel ein wenig interessanter machen sollen. So legt man die Chips unter die goldenen Pyramiden (das ist auch der einzige Grund für die unterschiedlichen Farben der Pyramiden - rote und blaue Pyramiden haben keinen speziellen Grund). Wenn man nun eine goldene Pyramide verschiebt und ein Schatz darunter zum Vorschein kommt, muss man die Pyramide anheben. Befindet sich ein Chip mit einer Mumie darunter, muss man eine Runde aussetzen.  Chips mit Hüten (die Forscher symbolisieren) muss man sammeln. Die können am Ende der Runde ein paar Pluspunkte einbringen.

Es gibt noch eine dritte Variante. Hierbei kann man das Spiel alleine spielen. Hier zieht man die Karten wie im Basisspiel. Dann muss man den Schatz suchen. Findet man ihn, darf man die Karte behalten. Findet man den falschen Schatz, muss man die Karte weglegen. Je mehr Karten man sammelt, desto besser ist das Ergebnis am Ende.

Ich muss sagen, dass ich das Spiel ganz nett finde und ich mir gut vorstellen kann, es mit Kindern zu spielen. Für Erwachsene fehlt leider etwas der Anspruch und so wird einem schnell langweilig. Das verhält sich so ähnlich wie Memory. Welcher Erwachsene spielt gerne Memory? Gut finde ich, dass man das Spiel alleine spielen kann, auch wenn es wahrscheinlich in der heutigen Videospiel-/Handyspiel-Generation niemanden mehr vom Hocker reißt.