Samstag, 30. Juni 2018

Ausflug zum Feldberg und Heiner Fest

Derzeit habe ich Urlaub und da wir nicht großartig in Urlaub fahren, muss man sich vor Ort die Zeit schön machen. Daher unternehmen wir hier und da einen Ausflug. Neulich ging es an einem Tag zum Feldberg und an einem anderen Tag zum Heiner Fest.

Wenn ich hier vom Feldberg schreibe, ist nicht der Berg im Schwarzwald gemeint, sondern der große und kleine Feldberg hier bei uns im Taunus. Wir waren dort recht spät am Nachmittag, was an einem heißen Sommertag echt gut war, denn da oben weht ein frischer Wind. Wir waren nicht lange dort, was wir im Nachhinein schade finden. Das nächste Mal wollen wir früher hin, weil man da wohl mehr erleben kann. Beispielsweise hatte das Restaurant schon geschlossen. Es gibt auch eine Falknerei, welche leider auch schon geschlossen hatte. Aber wir konnten auf jeden Fall die Aussicht genießen und ein paar schöne Fotos schießen. Das war richtig schön. Auch für Familien ist das gut geeignet, weil da oben ein Spielplatz ist.

Am Tag darauf waren wir in Darmstadt auf dem Heiner Fest. Das ist ein großes Volksfest mit Kirmes. Wir waren schon ein paar Mal dort, schafften es aber in den letzten beiden Jahren nicht. Dieses Jahr waren wir wieder dort. Die Stimmung ist toll. Es gibt einige Fahrgeschäfte und Buden mit leckerem Essen. Vor dem Sausalitos spielte ein DJ Musik und es gab draußen Cocktails to go. Die Menschen tanzten auf der Straße und es war einfach richtig schön.

So lässt sich der Sommerurlaub auch zuhause genießen. Was ich aber sonst noch so machen werde, erfährt man sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen weiterhin hier auf dem Blog. Ich habe noch einiges vor und freue mich auf den Juli.

Freitag, 29. Juni 2018

[Gesellschaftsspiel] Der zerstreute Pharao (Ramses)

Schon seit meiner Kindheit habe ich von diesem Spiel immer mal wieder den Werbespot im Fernsehen gesehen, aber ich wusste nie so genau, um was es dabei geht. Bisher hatte ich es noch nie gespielt. Doch nun habe ich mir das Spiel gekauft und mal ausprobieren können.

Dieses Brettspiel ist ein Gedächtnisspiel und vom Prinzip her meiner Meinung nach eine Mischung aus Memory und dem verrückten Labyrinth. Das Spielfeld ist ein Brett voller (goldener, roter und blauer) Pyramiden. Diese lassen sich verschieben. Daher ist immer ein Feld frei, sodass man ein Pyramide dahin verschieben kann. Dann gibt es 30 Spielkarten, auf denen Schätze abgebildet sind. Abwechselnd  begeben sich die Mitspieler auf die Suche nach diesen Schätzen und müssen Pyramiden verschieben. Mann ist so lange an der Reihe, bis man einen Schatz findet. Kommt der Schatz von der Karte zum Vorschein, erhält man die Karte. Trifft man auf einen anderen Schatz, ist der nächste Spieler an der Reihe. Es gibt auch Sonderaktionen. So muss man, wenn z.B. ein Sandsturm auf der Karte abgebildet ist, das Spielfeld um 90 Grad drehen. Auf den Karten sind Punkte angegeben. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Bei der Profivariante kommen noch Spielchips zum Einsatz, die das Spiel ein wenig interessanter machen sollen. So legt man die Chips unter die goldenen Pyramiden (das ist auch der einzige Grund für die unterschiedlichen Farben der Pyramiden - rote und blaue Pyramiden haben keinen speziellen Grund). Wenn man nun eine goldene Pyramide verschiebt und ein Schatz darunter zum Vorschein kommt, muss man die Pyramide anheben. Befindet sich ein Chip mit einer Mumie darunter, muss man eine Runde aussetzen.  Chips mit Hüten (die Forscher symbolisieren) muss man sammeln. Die können am Ende der Runde ein paar Pluspunkte einbringen.

Es gibt noch eine dritte Variante. Hierbei kann man das Spiel alleine spielen. Hier zieht man die Karten wie im Basisspiel. Dann muss man den Schatz suchen. Findet man ihn, darf man die Karte behalten. Findet man den falschen Schatz, muss man die Karte weglegen. Je mehr Karten man sammelt, desto besser ist das Ergebnis am Ende.

Ich muss sagen, dass ich das Spiel ganz nett finde und ich mir gut vorstellen kann, es mit Kindern zu spielen. Für Erwachsene fehlt leider etwas der Anspruch und so wird einem schnell langweilig. Das verhält sich so ähnlich wie Memory. Welcher Erwachsene spielt gerne Memory? Gut finde ich, dass man das Spiel alleine spielen kann, auch wenn es wahrscheinlich in der heutigen Videospiel-/Handyspiel-Generation niemanden mehr vom Hocker reißt.

Donnerstag, 28. Juni 2018

[Film] How to party with mom

Inhalt: Nach 23 Ehe-Jahren wird Diana von ihrem Mann verlassen. Da wird ihr bewusst, dass es eine Sache gibt, die sie zutiefst bereut. Damals hatte sie das College abgebrochen. Nun möchte sie ihren Abschluss nachholen und so verbringt sie gemeinsam mit ihrer Tochter das letzte College-Jahr.

Meine Meinung: Als großer Fan von Melissa McCarthy muss ich jeden Film mit ihr sehen. Daher war es klar, dass auch dieser Film an der Reihe sein würde. Hierin geht es um Diana, die ihre Tochter in das letzte College-Jahr entlässt und am selben Tag von ihrem Mann verlassen wird. Ihr wird bewusst, dass sie selbst gerne das College abgeschlossen hätte und so beschließt sie, es ihrer Tochter gleich zu tun und noch einmal das College zu besuchen. Doch wie es nun mal so ist, besteht das College nicht nur aus Lernen, sondern auch aus Partys und so gehen die beiden gemeinsam auf die Piste. Dies ist ein absoluter Wohlfühl-Film, weil wirkliche Probleme - ob das Ehe-Aus oder das "Mobbing" auf dem College, weil Diana schon so alt ist - nur oberflächlich angekratzt werden. Eigentlich läuft relativ alles glatt, sodass die Story leider ein wenig öde wirkt. Die Charaktere sind echt sympathisch und bieten eigentlich viel Potential für geniale Gags. Diese bleiben aber leider ebenfalls größtenteils aus. Drei Viertel des Films habe ich ein paar mal geschmunzelt. Wirklich gelacht habe ich kaum. Erst zum Schluss nehmen die Lacher zu und das rettet den Streifen ein wenig. Insgesamt ist der Film nett anzusehen, aber nichts Besonderes.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Darsteller: Melissa McCarthy, Gillian Jacobs 
Regisseur: Ben Falcone 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Warner Home Video - DVD 
Erscheinungsjahr: 2018

Mittwoch, 27. Juni 2018

Noch ein Ausflug nach Montabaur

Vor ein paar Tagen hatte ich von meinem Ausflug nach Montabaur berichtet. Ich war dort beruflich unterwegs und konnte deshalb nicht wirklich Fotos machen. Dieses Mal war ich rein privat mit meinem Schatz für einen Tagesausflug dort. Und nun habe ich auch einige Fotos machen können.

Wir starteten gegen Mittag und fuhren zuerst zum Fashion Outlet Center in Montabaur, der 2015 eröffnete. Dort gibt es einige Markengeschäfte, die günstige Angebote haben. Normalerweise finde ich in so Outlets nichts, aber dieses Mal war es tatsächlich anders. Zunächst wurden wir bei Ravensburger fündig. Wir fanden nicht nur ein passendes Geburtstagsgeschenk für unsere Nichte, sonders auch ein paar Spiele für uns. Bei Bench kauften wir jeweils ein Kleidungsstück. Dann kauften wir ein paar ausgefallene Tafeln Schokolade bei Lindt und einige Badeprodukte bei The Body Shop. Mein Schatz landete dann das größte Schnäppchen im Converse-Laden. Dort gab es günstig Schuhe und mein Schatz kaufte gleich drei Paar für insgesamt nur 70,00 Euro. Für mich gab es leider keine, da es keine Schuhe in Größe 46 gab. Sonst hätte ich mir da auch gerne welche gekauft.

Als wir dann eine Menge Geld im Outlet loswurden, fuhren wir endlich nach Montabaur rein. Auf dem Weg und im Outlet sahen wir schon viele Mon-Stielettos. In meinem letzten Beitrag berichtete ich schon davon, dass diese großen Schuh-Skulpturen überall in verschiedensten Farben und Mustern in Monatbaur herumstehen. Ich finde das irgendwie richtig cool. Jede Stadt bräuchte sowas. Einige konnte ich bildlich festhalten.

In Montabaur durchquerten wir die Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern. Wir schlenderten am Rathaus vorbei und liefen hoch zum Schloss von Montabaur. Von oben hatten wir einen ganz guten Ausblick über die Stadt. Unten angekommen aßen wir dann ein fantastisches Mahl in einem kroatischen Restaurant direkt gegenüber vom Rathaus. Als Vorspeise hatte ich eine leckere Zwiebelsuppe und zum Hauptgang mein Lieblingsessen Cordon Bleu. Danach gönnten wir uns noch ein Eis in einer Eisdiele. Mein Schatz entdeckte dann "das" Eis aus der Kindheit: Drei kleine Kugeln Eis mit einem Schokoüberzug. Ein Schild bewarb es. Den Namen möchte ich hier nicht hinschreiben, aber es beinhaltete das böse, rassistische Wort mit N. Mein Schatz brachte das Wort kaum heraus. Irgendwie war das unangenehm.

Nach einem wunderschönen, sonnigen Tag fuhren wir wieder nach Hause. Im Parkhaus stellten wir fest, dass wir für einige Stunden Aufenthalt nur 80 Cent zahlen mussten. Das war günstig und wir freuten uns darüber. Montabaur ist echt schön und einen Besuch auf alle Fälle wert.

Dienstag, 26. Juni 2018

[Film] Digimon Adventure tri. Chapter 3 - Confession

Inhalt: Meikuumon ist böse und auch Patamon scheint infiziert zu sein. Die Digiritter sind verzweifelt. Kann nur noch ein Reboot helfen? Das würde aber bedeuten, dass die Partner der Digiritter ihr Gedächtnis verlieren.

Meine Meinung: Nach zwei Filmen, die mich noch nicht komplett überzeugt haben, finde ich den dritten gelungener. Ich weiß aber nicht, ob es an dem Inhalt liegt oder ob ich mittlerweile in diese neuen Filme hineingefunden habe. Die Handlung knüpft nahtlos an den vorherigen Film an. Dieses Mal stehen TK und Izzy im Mittelpunkt. Patamon scheint infiziert zu sein und TK macht sich große Sorgen. Daher verheimlicht er es seinen Freunden. Izzy hingegen versucht das Geheimnis der infizierten Digimon zu lüften. Doch die Digiritter wissen nicht, ob und wie sie das Ganze aufhalten sollen. Zur Not muss ein Reboot durchgeführt werden, was zur Folge hat, dass das Gedächtnis der Digimon gelöscht wird. Das alles ist ziemlich spannend. Irgendwie bekommt die Filmreihe mit diesem Teil mehr Aufwind, auch wenn die Action wieder bis zum Schluss auf sich warten lässt. Besonders gefreut hat mich, dass man hier die Mega-Entwicklung von Tentomon zu Gesicht bekommt, auf die ich quasi seit der ersten Folge der ersten Staffel der Serie gewartet habe. Ich bin gespannt, ob es mir mit den nächsten Teilen weiter so geht, dass mir die Reihe von Film zu Film besser gefällt.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Regisseur(e): Keitaro Motonaga 
Komponist: Go Sakabe 
Künstler: Akiyoshi Hongo 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Erscheinungsjahr: 2016 
Spieldauer: 102 Minuten

Montag, 25. Juni 2018

[Film] Digimon Adventure tri. Chapter 2 - Determination

Inhalt: Erneut wird Tokio von infizierten Digimon attackiert und die Digiritter müssen mit der Hilfe ihres neuen Mitglieds Meiko das Übel aufhalten. Doch was macht der Digikaiser da?

Meine Meinung: Der erste Film dieser neuen Digimon-Filmreihe, der an die ersten beiden Staffeln der Serie anknüpft, konnte mich ja nicht so begeistern. Daher waren meine Erwartungen auch nicht gerade hoch. Wie schon im ersten Teil, gefällt mir hier der Zeichenstil nicht. Die Story ist auch nicht viel besser. Dieses Mal stehen Mimi und Joey und ihre Probleme im Mittelpunkt. Die Handlung dreht sich vor allem um die beiden, aber auch Matts und Tais Streitigkeiten werden erneut aufgegriffen. Die Action rund um die Kämpfe zwischen Digimon halten sich in Grenzen. Das einzige, was mir dieses Mal richtig gut gefallen hat, ist, dass Palmon und Gomamon ihre Megadigitation vollziehen, welches sie nicht mal in der Serie geschafft haben. So treten zwei neue Digimon auf und die beiden hatte ich damals schon sehnlichst erwartet. Leider ist deren Auftritt recht kurz. Auch dieser Film ist wieder nicht abgeschlossen, sodass noch viele Fragen offen bleiben. Am meisten wundert mich das Erscheinen des Digikaisers. Warum taucht Ken in seiner bösen Form wieder auf? Und wo sind Davis und die anderen Kinder aus der zweiten Staffel?

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Regisseur(e): Keitaro Motonaga 
Komponist: Go Sakabe 
Künstler: Yuko Kakihara, Takashi Sakurai, Fumi Nanba, Katsuhiro Takagi, Shinji Nagaoka, Shuhei Arai, Akiyoshi Hongo, Kôhei Motokawa, Makiko Murakami, Tohru Nishida 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Erscheinungsjahr: 2016 
Spieldauer: 84 Minuten

Sonntag, 24. Juni 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 19

Sie wacht auf“, rief Sir Acidum.
„Wie kann das sein?“, wunderte sich Sir Nix.
„Sie scheint zäher zu sein als angenommen“, erklärte Sir Venenum.
„Dann sollten wir noch eines draufsetzen“, sprach Sir Somnum.
„Nein!“, schrie Lady Diamond. Mit aller Kraft erhob sie sich vom Boden. Ihr hatte man ganz schön zugesetzt. Überall hatte sie Schrammen und kleine Wunden. Aber sie wollte nicht aufgeben.
„Eisstrahl!“, rief der Ritter in der dunkelblauen Rüstung und schoss seine Eiseskälte auf sie.
Doch die Kämpferin wollte sich nicht noch einmal treffen lassen und sprang mit letzter Energie zur Seite.
„Das hätte ich nicht erwartet“, kommentierte Sir Venenum. „Sie hat ja tatsächlich Mumm.“
„Das wird ihr aber nichts bringen“, sagte Sir Somnum. „Schockstarre!“
„Diesmal nicht!“, wehrte sich Lady Diamond und wich auch diesem Angriff gekonnt aus.
„Was?“, wunderte sich der Schattenritter.
„Diamantensplitter!“, rief Lady Diamond nun und schoss ihre volle Stärke auf Sir Venenum. Und sie traf. Er keuchte vor Schmerz.
„Du wagst es?“, schrie er keuchend. Man sah ihm seine Wut an.
Sir Somnum lachte los:
„Da hat sie dich wohl kalt erwischt.“

Samstag, 23. Juni 2018

[Film] Digimon Adventure tri. Chapter 1 - Reunion

Inhalt: Die Welt wird von einem bösen Kuwagamon heimgesucht und die ehemaligen Digiritter müssen sich wieder zusammentun, um den Gegner in die Flucht zu schlagen. Doch das Kuwagamon ist nicht das größte Problem.

Meine Meinung: Als Jugendlicher war ich ein riesiger Digimon-Fan und als ich neulich die letzte Staffel gesehen habe, war ich schwer enttäuscht. Auch die Digimonfilme haben mich nie so richtig interessiert, doch dann stieß ich auf diesen Film, der an die ersten beiden Staffeln der Serie anknüpft. Außerdem ist dies der Start einer neuen Filmreihe, die den 15. Jahrestag der Serie feiern soll. Ich erhoffte mir, dass hiermit die damaligen Emotionen wieder aufflammen. Im Mittelpunkt des Filmes stehen die acht Digiritter aus der ersten Staffel, die mittlerweile etwas älter geworden sind. Ein Kuwagamon taucht auf und sucht Tokio heim. Die acht Digiritter müssen sich wieder zusammentun und es vertreiben. Doch dies ist nicht der größte Feind und so müssen die Jugendlichen auf der Hut sein. Leider muss ich zugeben, dass mich der Film nicht von den Socken gehauen hat. Es gibt einige Kritikpunkte. Der größte Kritikpunkt ist der Stil. Mir hätte gefallen, dass die Zeichnungen wie in der ersten Staffel ausgesehen hätten. Stattdessen sind die Farben düsterer, das Aussehen der Figuren erwachsener. Auch die Animation der Digitationen finde ich sehr lahm und überhaupt bewegen sich die Figuren recht holprig. Für einen Kinofilm ist das sehr schwach. Der zweite große Kritkpunkt ist die Story. Sie ist lahm. Es geht wenig um die Digimon, sondern eher um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Digiritter - vor allem zwischen Matt und Tai. Actionreiche Kämpfe kommen kaum vor und wenn, dann sind sie sehr kurz und öde. Der dritte große Kritikpunkt ist das Ende des Films. Es kommt zu einem großen Kampf und Omnimon erscheint. Leider ist dieser Kampf total lahm. Und das Ende bleibt offen. Schön finde ich höchstens, dass ein neuer Digiritter erscheint. Das Partner-Digimon ist Meikuumon, was anscheinend noch eine wichtige Rolle spielen wird. Aber warum wieder ein katzenartiges Digimon? Wir haben doch schon Gatomon. Ich bin gespannt, wie es sich noch entwickeln wird.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Keitaro Motonaga 
Komponist: Go Sakabe 
Künstler: Shuhei Arai, Fumi Nanba, Takashi Sakurai, Yuniko Ayana, Shinji Nagaoka, Kôhei Motokawa, Mitsutaka Hirota, Makiko Murakami, Yuko Kakihara, Tohru Nishida, Takaaki Suzuki 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Erscheinungsjahr: 2015 
Spieldauer: 85 Minuten

Freitag, 22. Juni 2018

[Comic] Unterm Wolkenhimmel 4 von Karakarakemuri

Inhalt: Weilt das Schlangenmonster Orochi immer noch unter den Lebenden? War Tenkas Tod umsonst? Das gilt es in diesem Band herauszufinden.

Meine Meinung: Nach drei Bänden dieser Mangareihe, durch die ich mich quasi hindurchgequält habe, begann ich mit dem vierten Band von sechs Bänden. Wenn ich sie nicht schon zuhause gehabt hätte, würde ich sie nicht lesen, denn ich finde sie unheimlich langweilig. Auch dieser Band kann mich leider nicht überzeugen. Der älteste Bruder der Kumo-Brüder ist tot und damit sollte die Gefahr gebannt sein. Doch die Wolken über der Insel verziehen sich nicht und daher geht man davon aus, dass Orochi noch lebt. Das Schlangenmonster erscheint alle 300 Jahre und sucht die Bewohner der Insel heim. Bald soll es wieder soweit sein und nun muss weiter nach dem Wirt des Monsters gesucht werden. Das klingt eigentlich recht interessant, ist es aber nicht. Es kommt keine Spannung auf. Ständig tauchen mysteriöse, neue Figuren auf, um die viel Wind um nichts gemacht wird. Ich frage mich, was das soll. Manche Figuren kann ich schon garnicht mehr auseinander halten. Zudem verstehe ich oft Dinge nicht. Die Bilder sind manchmal undeutlich und auch die Sprechblasen sind nichtssagend. Das ist anstrengend und nervig. Ich habe das Gefühl, dass vieles zwischen den Zeilen verlorengeht. Durch die letzten beidne Bände werde ich mich auch noch quälen und dann habe ich es geschafft.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 200 Seiten 
Verlag: KAZÉ Manga; Auflage: 1 (4. Dezember 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 2889212270 
ISBN-13: 978-2889212279

Donnerstag, 21. Juni 2018

Ausflug nach Montabaur

Vor ein paar Tagen war ich in Montabaur. Vor ein paar Jahren war ich bereits einmal dort, um einen Bekannten beim Umzug zu helfen. Allerdings hatte ich mir die Stadt nicht angesehen. Das wurde nun nachgeholt und ich bin ziemlich begeistert.

Leider habe ich nur wenig Fotos gemacht, die ich hier zeigen kann, da ich mit einer großen Gruppe dort war und viele Fotos mit ihnen gemacht habe. Diese kann ich hier leider nicht präsentieren. Aber ich habe auf jeden Fall vor, noch einmal dorthin zu gehen und dann werde ich noch mal ein paar Fotos für den Blog schießen.

Die Innenstadt von Montabaur sieht wunderschön aus. Sie hat noch etwas Altertümliches. Es gibt viele Fachwerkhäuser und demnach auch einige Skulpturen und Brunnen zu entdecken. Etwas weiter oben kann man das gelbe Schloss von Montabaur sehen. Es ist das Wahrzeichen der Stadt. Ich habe mich sehr gefreut, denn - HEY! - es ist gelb!

Ich schaute mir den großen Markt, das alte Rathaus, die Kirche St. Peter in Ketten, den Wolfsturm und auch die Stadtmauer an. Obwohl die Innenstadt recht überschaubar ist, kann man so vieles entdecken und mir gefällt einfach der Flair dort.

Es war tolles Wetter und so gönnten wir uns ein Eis. Bei dem Eiscafé, bei dem wir waren, kostete eine Kugel einen Euro (in Frankfurt ist 1,20 Euro Standart) und es gab für Kinder Streusel kostenlos auf die Kugel. Ich bekam als Erwachsener ein Stück Wassermelone. Das fand ich sehr nett. Überhaupt fand ich die Leute dort sehr sympathisch.

Was ich mir unbedingt dort noch ansehen möchte, ist das Outlet. Überhaupt würde ich gerne in Geschäfte gehen. Das habe ich dieses Mal nicht geschafft. Aber bestimtm beim nächsten Besuch.

Mittwoch, 20. Juni 2018

[SchreibUpdate] Juni 2018

Wahrscheinlich wird dieses Update sehr kurz, weil ich in den letzten Wochen überhaupt nichts in Sachen Schreiben getan habe. Zunächst einmal war ich krank und zum anderen musste ich dann im Beruf viel nachholen. So blieb keine Zeit fürs Schreiben.

Aber das heißt nicht, dass sich nichts bewegt. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber eines meiner Werke wird noch mal überarbeitet. Das nehme ich mir für die nächsten Wochen vor und dann kann ich hier vielleicht eine großartige Ankündigung loswerden. Man darf gespannt sein.

Dienstag, 19. Juni 2018

[Abgebrochen] Love Letters to the Dead und Lippenbekenntnisse eines Strichers

In den letzten zwei Wochen war ich nicht der fleißigste Leser, was vielleicht daran liegen könnte, dass ich auch nicht die richtigen Werke in die Hand genommen habe. Zwei Bücher musste ich abbrechen, weil sie mir leider überhaupt nicht gefallen haben.

Das erste Buch ist "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaria, was im ersten Moment total interessant klang. Hier geht es um ein Mädchen, dessen Schwester verstorben ist. Sie bekommt in der Schule die Aufgabe, einem verstorbenen Prominenten einen Brief zu schreiben. Sie entscheidet sich für Kurt Cobain, weil er der Sänger der Lieblingsband ihrer Schwester war. Das Mädchen beginnt, ihre Geschichte mit diesem Brief zu verarbeiten und schreibt nun auch andere Stars an wie Amy Winehouse oder Judy Garland. Ich erhoffte mir eine interessante und berührende Geschichte, doch leider hat sie mich nur gelangweilt. Irgendwie konnten mich die ersten Briefe nicht erreichen und so brach ich das Buch nach etwa 75 Seiten ab.

Das zweite Buch war ein Spontankauf bei Medimopds. Mir fehlten noch ein paar Cent für einen Kauf ohne Versandgebühren. Also nahm ich mir den erotischen Roman "Lippenbekenntnisse eines Strichers" von William Maltese mit. Dass die behandelten Sexszenen explizit sein würden, dachte ich mir. Das finde ich auch nicht weiter schlimm, sonst hätte ich mir ja so ein Buch nie gekauft. Doch leider fand ich die Handlung mehr als plump und richtig bescheuert. Hier erzählt ein junger Mann, wie er zum Beruf des Strichers gefunden hat. Schon als Jugendlicher ließ er sich für sexuelle Handlungen bezahlen. Diese Geschichte wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht in jedem Kapitel von einem neuen Freier die Rede wäre und alles etwa gleich und vor allem gleich simpel ablaufen würden. Mir fehlten die Hindernisse und Herausforderungen. Das ist leider absolut uninteressant. Da halfen auch die Sexszenen nichts. Angeregt hat es mich nicht. Ich habe das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen.

Nun möchte ich mich wieder guten Büchern zuwenden und hoffe, dass ich so bald nicht mehr so Fehlgriffe lande.

Montag, 18. Juni 2018

[Peros Hassliste] Juni 2018

1. Fußball WM 2018
Ich bin kein Fußballfan, aber alle vier Jahre schaue ich mir gerne mal die WM an und fiebere bei Deutschlandspielen mit. Dieses Jahr boykottiere ich die WM, aufgrund einiger Zwischenfälle (Stichwort Erdogan) und der Tatsache, dass sie in Russland (Stichwort Putin) stattfindet. Das kann und will ich mir nicht ansehen.

2. Mein Gedächtnis
Ein Gedächtnis ist dazu da, dass man sich an Sachen erinnert. Doch meines lässt irgendwie nach. Ich muss mir so viele Dinge merken, dass mein Hirn überlastet ist. Geburtstage oder andere wichtige Termine gehen einfach verloren. Warum kann mein bescheuertes Gedächtnis sich nicht mehr merken? Das ist total doof! Ich muss mich daran gewöhnen, wichtige Dinge im Handy zu speichern.

3. Unkreativität
Derzeit habe ich irgendwie eine Art Kreativitätsflaute. Ich habe keine Ideen mehr und auch keine Lust, irgendwas zu machen. Ich schreibe nicht, ich male nicht, ich bastle nicht und nicht mal aufs Lesen habe ich so richtig Lust. Am liebsten hänge ich vor der Glotze und lasse mich berieseln. Das nervt mich. Ich brauche neue schöpferische Energie und tolle Einfälle. Ich hoffe, das ändert sich bald wieder.

Sonntag, 17. Juni 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 18

Bin ich tot?
Für sie fühlte es sich so an, als würde sie in der Luft schweben. Eine Wärme durchflutete sie. Sie hatte Angst, die Augen zu öffnen, da sie nicht wusste, was sie erwartete. Als sie es dann endlich tat, sah sie einen weißen Nebel um sich herum. Sie war nicht mehr im Park und auch die Schattenritter waren nicht mehr da.
„Wo bin ich?“, fragte sie in das Nichts hinein.
Da erschien eine ihr bereits bekannte Erscheinung aus weißem Licht vor ihr.
„Hallo, Lorena“, sprach sie sanftmütig.
„Bin ich tot?“, platzte es aus der Schülerin heraus.
„Nein“, sagte die Stimme. „Du bist in einer Art Tiefschlaf. Ich rede aus deinem Innern zu dir und möchte dir heute meine Geschichte erzählen.“
„Wer bist du?“, hakte Lorena nach.
„Ich bin die Hüterin der magischen Edelsteine und komme von sehr weit her. Die magischen Edelsteine haben sehr viel Macht und ich habe dafür gesorgt, dass diese Kräfte nicht in die falschen Hände geriet. Und falls eine böse Macht das Universum bedrohte, nutzte ich die Kräfte, um sie zu vertreiben.“

Samstag, 16. Juni 2018

[Film] Wahrheit oder Pflicht

Inhalt: Bei einem Urlaub mit ihren Freunden lernt Olivia Carter kennen. Nach einer Party spielen sie alle gemeinsam Wahrheit oder Pflicht. Doch aus dem Spiel wird ernst. Wer die Regeln bricht, stirbt.

Meine Meinung: Wenn ein neuer Horrorfilm in die Kinos kommt, werde ich neugierig. Dieser hier schien sehr interessant zu sein. Olivia fährt mit ihren Freunden in einen Party-Urlaub. Dort lernt sie Carter kennen, der sie alle zu dem Spiel Wahrheit oder Pflicht einlädt. Was anfangs lustig klingt, wird bitterer Ernst. Denn das Spiel geht immer weiter und wer die Regeln bricht, stirbt einen plötzlichen Tod. Diese Art von Horrorfilm ist nach "Final Destination" und "The Ring" nichts Neues mehr, aber trotzdem war ich sehr gespannt. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, da dieser Film meiner Meinung nach kein wirklicher Horrorfilm ist. Übernatürliches spielt zwar eine Rolle, aber dennoch würde ich diesen Streifen eher als Thriller oder Psychothriller bezeichnen. Irgendwie war die Handlung schon interessant, aber wer sich gerne gruselt oder erschreckt, wird hierbei keinen Spaß haben. Wirklicher Horror ist das nicht. Das Ende fand ich leider auch nicht gelungen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Darsteller: Lucy Hale, Tyler Posey, Violett Beane, Landon Liboiron, Hayden Szeto 
Regisseur: Jeff Wadlow 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 100 Minuten

Freitag, 15. Juni 2018

[Serienupdate] Juni 2018

Ein weiterer Monat ist vergangen und ich habe wieder allerhand Serien gesuchtet. Na gut, zwischendurch gab es auch mal ein oder zwei Castingsendungen, aber dazu komme ich jetzt.

Wie im letzten Update bereits erwähnt, war ich dabei, die Serie "The Middle" durchzusuchten. Mittlerweile habe ich bis Staffel 7 geschaut, weil diese auf Amazon Prime Video verfügbar sind. Staffel 8 kostet leider etwas und daher warte ich, bis auch diese Staffel für Prime-Mitglieder zur Verfügung stehen. Die neunte Staffel wird ja leider die letzte sein. Ich denke mir immer, warum die Produzenten nicht wenigstens zehn voll machen, aber man steckt da ja nicht drin.

Dann habe ich mir die erste Staffel von "Shameless" angeschaut. Die erste Folge hatte mich so begeistert, dass ich weiter geguckt habe. Leider konnten mich die restlichen elf Folgen nicht so komplett überzeugen. Jetzt schaue ich mal, ob und wann ich weiter schaue.

Dann lief ja noch das Finale von "Germany's Next Topmodel", welches ich zugegebenermaßen recht gut fand. Überhaupt fand ich die Staffel unterhaltsam. Durch eine Drag-Queen-Edition bekam ich Lust auf "RuPaul's Drag Race". Davon hatte ich mal ein paar Folgen im Fernsehen gesehen. Bei Netflix gibt es drei Staffeln, die ich quasi in einem Rutsch durchgesuchtet habe. Gerne würde ich auch die anderen sehen.

Mit meinem Schatz haben wir auch die zweite Staffel von "Tote Mädchen lügen nicht" angefangen. Leider kommen wir da nur schleppend voran. Ich möchte hier garnicht erwähnen, welche Serien wir eigentlich auch angefangen haben und nicht weitergeschaut haben. "Game of Thrones" ist eine von ihnen.

Wie man sieht, war ich fleißig am Schauen. Im Sommer geht es bestimmt gut weiter. Ich muss nur sehen, was ich gerne anschauen würde.

Donnerstag, 14. Juni 2018

[Nachgedacht] Müssen Promis sich outen?

Vor ein paar Tagen hat sich der Moderator und Schauspieler Jochen Schropp öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Er ist 39 Jahre alt und ihm wurde von seiner Agentur damals geraten, es geheim zu halten, da er eventuell nicht mehr die passenden Rollen gekriegt hätte. Vor seinem 40. Geburtstag wollte er reinen Tisch machen.

Das hat mich zum Nachdenken angeregt. Unter dem Instagram-Post von Jochen Schropp schreiben einige, dass sie es schade finden, dass man sich überhaupt öffentlich outen müsse. Zum einen ginge niemanden die Sexualität anderer an und zum anderen sollte Homosexualität so selbstverständlich sein, dass man kein Wort darüber verlieren muss.

Der Gedanke hinter diesen Äußerungen ist gut gemeint, aber ich denke ein wenig anders. Die Realität ist nunmal so, dass Homosexualität nach wie vor nicht als "normal" angesehen wird. Diskriminierung steht leider noch immer an der Tagesordnung und gerade Jugendliche haben damit zu kämpfen. Sie haben Angst vor Ausgrenzung und Mobbing. Daher halten sie es geheim und leben eine Lüge. Das richtet oftmals einen Schaden in der Psyche eines jungen Menschen an. 

Das ist der Grund, warum ich finde, dass man Jugendlichen ein Vorbild sein sollte und ihnen Homosexualität als Normalität vorleben müsste. Natürlich geht auch ein Heterosexueller nicht mit seiner Sexualität hausieren. Aber da es die Regel und nicht die Ausnahme ist, hat ein Heterosexueller es auch garnicht nötig. Zudem kann er seine Sexualität offener ausleben. Er muss sich nicht schämen, wenn er einen Partner hat und in der Öffentlichkeit Händchen hält. Auch Fotos in sozialen Netzwerken sind kein Problem. Außerdem macht es das Flirten einfacher, weil man oftmals nicht angestrengt überlegen muss, ob der Schwarm auf das passende Geschlecht steht.

Homosexuelle können nicht mit dieser Leichtigkeit leben. Sie können nicht so einfach Händchen im Park halten oder Fotos mit dem Partner hochladen, ohne angefeindet zu werden. Die Partnersuche ist auch schwerer, weil die Homosexualität nicht ins Gesicht geschrieben ist und man daher nicht weiß, ob das Gegenüber ebenfalls auf das gleiche Geschlecht steht.

Prominente Menschen können daher mit ihrer Bekanntheit als Vorbildfunktion dienen. Sie können den Menschen vorleben, dass Homosexualität eben auch normal ist und jungen Menschen Hoffnung, Mut und sogar Selbstvertrauen geben. Daher bin ich sehr dafür, dass sich homosexuelle Promis outen und kein Geheimnis drum herum machen. Besonders würde ich es den Profifußballern nahe legen. Wenn Homosexualität wirklich irgendwann zur Normalität und zur Regel gehört, dann muss man es vielleicht nicht mehr öffentlich rausposaunen.