Samstag, 12. Mai 2018

[Film] The Cloverfield Paradox

Inhalt: Auf einer Raumstation soll ein Experiment mit einem Teilchenbeschleuniger durchgeführt werden. Irgendwas geht dabei schief und die Crew befindet sich plötzlich an einem anderen Ort. Wie kommt sie zurück zur Erde?

Meine Meinung: Dies ist der dritte Film, das im Cloverfield-Universum spielt. Im ersten Teil wurde die Menschheit von Monstern angegriffen. Diesen fand ich ziemlich spannend. Der zweite Teil spielt in einem Bunker. Ein Mann hält andere aufgrund der Bedrohung gefangen. Da dieser Teil irgendwie kaum etwas mit dem ersten Film zu tun hatte, war ich ziemlich irritiert. Dieser dritte Teil hier hat wiederum eine ganz andere Handlung. Sie spielt auf einer Raumstation im All. Dort soll ein Experiment durchgeführt werden, welches jedoch schief geht. Die Crew der Raumstation scheint sich plötzlich komplett von der Erde entfernt zu haben. Nach einem Endzeit-Katastrophenfilm und einem Psychothriller haben wir nun einen Sci-Fi-Abenteuer, welches teilweise an Star Trek erinnert. Die ganze Zeit über fragte ich mich, was es mit den vorherigen Teilen zu tun hat und ob es nun ein Sequel oder ein Prequel ist. Am Ende findet man zumindest hierfür andeutende Antwort. Wenn man den Streifen nur für sich nimmt, fehlt es mir an Spannung. Er hat ungenutztes Potential, denn einige Sachen hätten dramatischer und aufregender sein können. Mit manchen Vorfällen geht dir Crew auch recht locker um, was ich nicht sehr authentisch finde. Als Puzzlestück für die ganze Cloverfield-Reihe macht der Film neugierig, sodass man einiges hinterfragt und eigene Theorien erspinnen kann. Als eigenes Werk ist es nichts Besonderes.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Regie: Julius Onah
Darsteller: Gugu Mbatha-Raw, David Oyelowo, Daniel Brühl, John Ortiz, Chris O'Dowd
Musik: Bear McCreary
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 102 Minuten

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