Donnerstag, 31. Mai 2018

[Film] Deadpool 2

Inhalt: Als Wades Freundin ermordet wird, sieht er keinen Sinn im Leben und möchte selbst sterben. Das ist aber für einen Unsterblichen sehr schwer. Er erhält aber eine neue Aufgabe, als ein junger Mutant von einem gefährlichen Mann aus der Zukunft gejagt wird.

Meine Meinung: Den ersten Film mit diesem mehr oder weniger Superhelden fand ich superwitzig und so freute ich mich tierisch auf die Fortsetzung. Die Trailer waren auch höchst genial. In diesem Film geht es darum, dass Deadpool in einer Sinnkrise steckt. Er will eigentlich nicht mehr leben. Doch als ein junger Mutant von einem gefährlichen Mann aus der Zukunft gejagt wird, erhält er nach und nach eine neue Aufgabe, die ihn aus seinem Loch reist. Die Handlung ist schon ziemlich interessant und actionreich, aber das Beste an dem Streifen ist der Humor. Nicht nur, dass sich Deadpool sehr gerne selbst auf die Schippe nimmt, es gibt darüber hinaus viele hintergründige Anspielungen wie z.B. auf den Schauspieler, der Deadpool verkörpert. Das ist unheimlich witzig. Mir gefallen auch die anderen Figuren, die man teilweise aus dem ersten Teil kennt oder die neu hinzugekommen sind. Allen voran sorgt Domino für einige Lacher. Manche Szenen sind ziemlich blutig und darauf stehe ich unheimlich. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder geschockt sein soll, als einige Figuren zerfetzt oder zerstückelt werden. Auf jeden Fall finde ich den Film großartig und kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Ryan Reynolds, Jost Brolin, Julian Dennison, Zazie Beetz
Regie: David Leitch
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Twentieth Century Fox 
Erscheinungsjahr: 2018 
Spieldauer: 119 Minuten

Mittwoch, 30. Mai 2018

[Buch] Leben auf den zweiten Blick von Anton Winkler

Inhalt: Bei Markus läuft ziemlich alles schief. Er hat sein ganzes Geld verloren, das Studium bringt er nicht zuende und seine Freundin ist von einem anderen schwanger. Nur den Tod sieht er als Ausweg. Währendessen trifft dem immer wieder auffälligen Schüler Niko eine harte Strafe.

Meine Meinung: Als ich nach einem lustigen Ebook suchte, stieß ich auf dieses Werk. Schon das Cover sprach mich an und so wurde ich neugierig. In diesem Buch geht es um Markus und Niko. Markus schafft sein Lehramtstudium nicht und verliert sein ganzes Geld an der Börse. Als er erfährt, dass seine Freundin von einem anderen geschwängert wurde und sie sich trennen, möchte er sich das Leben nehmen. Niko ist ein Schüler, der immer wieder negativ aufgetreten ist. Wegen mehrfacher Unterschriftenfälschung und anderen Vergehen wird er verurteilt und muss von nun an Sozialstunden ableisten. Er wird ausgerechnet dazu verdonnert, Markus zu pflegen. Erstmal klingt diese Grundstory sehr ernst und dramatisch. Allerdings versucht der Autor, die humoristische Schiene einzuschlagen. Doch leider ist das Buch nicht wirklich witzig. Der Schreibstil ist größtenteils sehr hochgestochen und durch die vielen Fremdwörter liest sich das Werk eher wie ein Brief von einer Behörde. Außerdem klingt eine gewisse Arroganz heraus, die mich einfach nur gestört hat. Zudem wartet man etwa drei Viertel des Buches darauf, dass es endlich losgeht. Denn die eigentlich interessante Geschichte wäre ja gewesen, wie sich der pflegebedürfte Markus und der auffällige Schüler Niko annähern. Das hätte eine anrührende oder auch humorvolle Story ergeben können. Doch hier macht der Autor alles falsch. Die Geschichte wird nämlich ab dann nur noch zusammengefasst. Es gibt keine Details, keine Dialoge und keine Szenen mehr, als ob der Autor den Grundriss seiner Ideen lediglich aufschreibt. Das ist einfach nur schlecht. Das Ende ist an den Haaren herbeigezogen und total stumpfsinnig. Ich würde vom Lesen abraten. Mir hat es leider überhaupt nicht gefallen.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 512 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 112 Seiten 
Verlag: neobooks (6. August 2015) 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Deutsch 
ASIN: B013MKUHVQ

Dienstag, 29. Mai 2018

[Serie] The Middle (Staffel 7)

Inhalt: Sue kommt nun auch aufs college und das Haus der Hecks wird immer leerer. Kein Wunder, dass Vater Mike einen neuen Sinn in seinem Leben sucht. Die Midlife-Krise lässt grüßen.

Meine Meinung: Ich habe mich so lange darauf gefreut, dass Sue auch aufs College kommt und in dieser Staffel ist es soweit. Die letzte Staffel hat mir ja im Vergleich zu den vorherigen nicht so gut gefallen. Diese knüpft aber leider an die sechste Staffel an. Irgendwie habe ich bei dieser Staffel das Gefühl, dass sich die Grundstimmung bei den Hecks verändert hat. Axl ist in dieser Staffel um einiges freundlicher als vorher. Sue ist hier auch viel erfolgreicher als vorher, was auch neu ist. Während man in früheren Staffel oftmals auf ein richtiges Happy End verzichtete und die kleinen Katastrophen am Ende sogar zu größeren wurden, enden in dieser Staffel die Folgen meist im kitschigen Guten. So hebt sich diese Comedy-Serie garnicht mehr von anderen Serien ab. Ich fand es eigentlich immer recht amüsant, dass bei den Hecks immer alles schief geht. Hier läuft es immer runder. Aber ich möchte diese Staffel jetzt nicht komplett verteufeln. Sie kann immer noch gut unterhalten und bietet eine relaxte Zeit vor dem TV.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Darsteller: Atticus Shaffer, Eden Sher, Patricia Heaton, Neil Flynn 
Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Blake T. Evans 
Produzenten: Werner Walian, Robin Shorr 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Produktionsjahr: 2015

Montag, 28. Mai 2018

[Buch] Im hohen Gras von Stephen King und Joe Hill

Inhalt: Die schwangere Becky und Cal sind Zwillinge. Auf dem Weg nach Kansas kommen sie an einem Feld mit hohem Gras vorbei und hören Hilferufe eines Kindes. Sodann begeben sich die beiden selbst ins Feld. Doch der Weg daraus ist nicht so einfach.

Meine Meinung: Auf der Suche nach einem spannenden, kurzen Werk stieß ich auf diese Novelle des berühmten Horrorschrifstellers Stephen King und seinen Sohn. Ich bin nicht der größte Fan des ersteren, da er mir oftmals zu ausschweifend schreibt. Mit einem etwa 50seitigen Buch würde ich aber nichts falsch machen, dachte ich mir. Hierin geht es um die Zwillinge Becky und Cal, die eine innige Beziehung führen, obwohl Becky ihrem Bruder nicht sagen will, von wem sie geschwängert wurde. Auf dem Weg nach Kansas kommen sie an einem Feld mit hohem Gras vorbei, aus dem sie Hilferufe eines Kindes hören. Obwohl wohl die Mutter des Kindes, die sich scheinbar ebenfalls im Feld befindet, dagegen ausspricht, dass die Zwillinge zur Hilfe kommen, betreten die Becky und Cal nacheinander das hohe Gras. Leider finden sie weder den Jungen, noch seine Mutter. Auch sich gegenseitig wieder zu finden scheint nicht mehr möglich. Egal, was sie tun, sie finden nicht mehr aus dem Feld, was in meiner Vorstellung sehr gruselig ist. Zumals stellt sich der Vater des Jungen als Gefahr heraus und das macht es noch gruseliger. Leider wird mir dieser Horrorfaktor aber nicht weit genug ausgeführt. An dieser Stelle hätte Stephen King ruhig zumindest ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können. Ganz so knapp ist dann auch nicht das Wahre. Das Grauen ist zwar schon ziemlich hart, aber eben viel zu kurz. Außerdem mag ich keine offenen Enden. Ich hätte mir trotz der Kürze mehr erwartet. Mich hat es so schon recht gelangweilt.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 918 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ca. 50 Seiten  
Verlag: Heyne Verlag (12. August 2013)  
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.  
Sprache: Deutsch 
ASIN: B00ECWKYMQ

Sonntag, 27. Mai 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 15

Die Schülerin mit dem weißen Haar entschied sich für ein rotes Top mit Spaghettiträgern und eine enge Jeans. Sie wusste ja, dass sie sich nur in einer Pizzeria trafen. Da musste man sich ja nicht so schick anziehen. Trotzdem wollte sie gut aussehen für ihren Schwarm und daher legte sie Make up auf, was sie für ihre Abonnenten auf Instagram per Live-Stream festhielt. Die Kommentare überschlugen sich. Lorena wusste selbst, dass sie das Schminken nicht perfekt beherrschte. Aber weil sie das charmant kommunizierte, kam das super bei ihren Zuschauern an und machte sie noch sympathischer.
Als sie den Live-Stream beendete, machte sie sich auch schon auf den Weg in die Pizzeria. Sie war so aufgeregt und voller Vorfreude. Wie würde ihr Schwarm sie begrüßen? Wie sah er wohl aus? So viele Gedanken schwirrten in ihrem Kopf.
Doch als sie der Pizzeria näher kam, sah sie, dass Nadja und Janine davor standen. Verwundert begrüßte sie ihre Schulkameradinnen:
„Hallo, ihr beiden! Was macht ihr denn hier?“
„Kai hat uns hierher bestellt“, antwortete Nadja.
„Er lädt uns auf eine Pizza ein“, ergänzte Janine. „Er will mit uns den Erfolg des Spendenlaufs feiern.“

Samstag, 26. Mai 2018

Germany's Next Topmodel 2018

Am Donnerstag war das Finale der 13. Staffel von Germany's Next Topmodel. Ich saß wieder wöchentlich vor dem Fernseher und habe es mir angeschaut. Ich weiß zwar, dass es Trash TV ist, aber irgendwie fühle ich mich gut unterhalten und ich mag einfach die Fotoshootings. Hier möchte ich ein wenig auf die Staffel eingehen.

Mittlerweile weiß man ja, wie die Show so abläuft und viele Fotoshootings gab es schon auf irgendeine Weise. Und das ist auch der größte Kritikpunkt dieser Staffel. Ich fand kaum ein Shooting besonders. Und wenn es mal was Besonderes war, entpuppte es sich als total lame - wie z.B. ein Shooting am Rande eines Hochhauses. Wo sind die außergewöhnlichen Shootings auf einem Helikopter oder mit wilden Tieren zum Beispiel? Diese blieben dieses Mal leider aus.

Auch einige Walks fand ich absolut unnötig. Sehr schlecht war zum Beispiel der Lauf an einem amerikanischen Gefängnis. Dieses war stillgelegt und die Insassen wurden von Schauspielern dargestellt. Der schlechteste Walk war allerdings der "Vertical-Walk". Die Models sollten aufrecht eine Wand senkrecht nach unten laufen. Das hat leider nicht funktioniert und es sind eigentlich alle gescheitert. Ich würde es als "Fail" des Senders bezeichnen. Die Models können nichts dafür.

Auch das Umstyling war in dieser Staffel superschlecht. Zum einen wurden nicht alle umgestylt, was ich blöd finde. Was ist das für eine Sparmaßnahme? Es gab nur zwei, die auffällig umgestylt wurden und beide Frisuren (Sally und Zoe) waren eine Katastrophe.

So kann man von der Show an sich sagen, dass es eine der schlechtesten Staffeln war. Das einzige, was mich am Ball blieben ließ, waren dieses Jahr tatsächlich die Kandidatinnen. Sie rissen es mit Drama, Fun und Sympathie heraus. Ich verfolgte die Sendung quasi nur wegen den Zickereien von Zoe und Victoria oder den lustigen Ausfällen von meiner Lieblingskandidatin Klaudia mit K. Das hat Spaß gemacht.

Letztere hätte ich gerne im Finale und als Siegerin gesehen. Aber immerhin hat sie den "Fan-Preis" bekommen. Im Finale standen dann Juliana, Christina, Pia und Toni. Obwohl Juliana viele Jobs während der Staffel abgestaubt hat, hatte ich sie lange Zeit nicht auf dem Schirm. Sie war mir zu langweilig. Daher vermutete ich, dass sie vierte werden würde. Doch sie wurde sogar zweite. Christina stach nicht gerade sympathisch hervor, weil von sich selbst sehr überzeugt war. Sie war gut und daher vermutete ich sie auf den dritten Platz. Sie wurde vierte. Als die beiden letzten Kandidatinnen hätte ich Pia und Toni vermutet, doch Pia flog leider mit der Bronze-Medaille heraus. Ich fand sie ehrlich gesagt auch nicht so sympathisch, aber sie war gut. Was ich nicht verstehe, warum sie als Curvy-Model dargestellt wurde. Dafür war sie zu schmal, finde ich.

Verdient gewonnen hat Toni mit ihren guten Leistungen und ihrer sympathischen Erscheinung. Sie ist eine Wohlfühl-Gewinnerin, da sie nie aneckte und die anderen sogar positiv unterstützte. Deshalb war mir schon früh klar, dass sie es machen wird. 

Die Finalshow hat mir sogar ganz gut gefallen, auch wenn ich finde, dass Heidi und ihre beiden Co-Juroren Thomas und VOR ALLEM Michael überhaupt nicht moderieren können. Es gab zwischendurch unangenehme Pausen, welche sie nicht zu überbrücken in der Lage waren. Gut gefallen hat mir der Auftritt der Drag Queens aus RuPauls Drag Race. Die haben die Show gerockt und das war das Highlight der Show.

Jetzt heißt es wieder ein Jahr auf die nächste Staffel warten. Was mache ich bloß am donnerstagabends?

Freitag, 25. Mai 2018

[Serie] The Middle (Staffel 6)

Inhalt: Während es das letzte Highschool-Jahr für Sue ist, befindet sich Axl schon im zweiten Collegejahr und muss sich für ein Hauptfach entscheiden. Auch der Rest der Familie hat so seine Sorgen.

Meine Meinung: Nach fünf tollen und lustigen Staffeln merkt man nun langsam, wie der Serie die Puste ausgeht. Running Gags zünden nicht mehr so und Neuerungen sind unerwartet langweilig. Leider kann diese Staffel nicht so überzeugen. Manche Sachen hätte man einfach so lassen sollen, wie sie waren. Es ist schade, dass Frankie nicht mehr als Autoverkäuferin arbeitet, was man in einer Folge merkt, als sie noch mal zu ihrem alten Arbeitgeber zurückkehrt. Allerdings fehlen da die altbekannten Mitarbeiter. Überhaupt treten liebgewonnene Nebenfiguren immer weniger auf. Neue Nebenfiguren finde ich leider nicht so überzeugend, da die meisten keine Eigenheiten haben, außer albern zu sein. Mich hat die Serie zwar noch immer unterhalten können und sie hat für seichte Stunden vor der Glotze gesorgt, damit ich entspannt und ohne Konzentration relaxen konnte, aber wirklich lachen musste ich kaum bis garnicht. Insgesamt würde ich diese Staffel als ganz nett bezeichnen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Darsteller: Atticus Shaffer, Eden Sher, Patricia Heaton, Neil Flynn 
Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Blake T. Evans 
Produzenten: Werner Walian, Robin Shorr 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Produktionsjahr: 2014

Donnerstag, 24. Mai 2018

[Comic] Simpsons Comic-Kollektion 1: Die ultimative Nummer eins

Inhalt: Dieser Sammelband enthält die ersten Comics verschiedener Simpsons-Reihen wie Simpsons Comics, Bart Simpsons Comics oder Ralph Wiggum Comics.

Meine Meinung: Ganz gerne schaue ich mir die Serie über diese gelbe Familie im Fernseher an. Und als der erste Band dieser Comic-Kollektion für gerade mal 3,99 Euro erschien, kaufte ich ihn. In der Vergangenheit habe ich schon mal den ein oder anderen Simpsons-Comic gelesen und daher freute ich mich auf ein paar witzige Abenteuer mit meiner liebsten gelben Familie rund um Humer, Marge, Bart, Lisa und Maggie. Doch mir wurde nach dem Lesen dieser Lektüre bewusst, dass der Comic eigentlich garnichts mit der Fernsehserie zu tun hat. Zwar sehen die Protagonisten gleich aus und haben die gleichen Namen, auch die Nebenfiguren kennt und die Orte kennt man aus der Serie, aber deren Verhalten und Charakterzüge sind leider total anders. Oftmals dachte ich zum Beispiel: So würde Bart nie handeln. Außerdem gibt es mit Ausnahme von den Halloweenfolgen in der Serie keine Fantasy-Elemente. Davon abgesehen sind die Gags in diesem Band meist sehr abgedroschen oder zu albern. Wenn es nicht die Simpsons wären, sondern irgendeine andere Familie, könnte man eventuell mit den Geschichten leben, aber so finde ich sie leider sehr unpassend. Manche Zeichnungen finde ich übrigens auch nicht gelungen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 132 Seiten 
Verlag: Panini; Auflage: 1 (26. März 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3741607509 
ISBN-13: 978-3741607509

Mittwoch, 23. Mai 2018

[Serie] The Middle (Staffel 5)

Inhalt: Ein weiteres Schuljahr mit Familie Heck. Dies ist Axls erstes College-Jahr, Sue kommt in die elfte und Brick in die sechste Klasse. Und Mutter Frankie erhält sogar eine neue Anstellung.

Meine Meinung: Dies ist bereits die fünfte Staffel dieser unterhaltsamen Comedy-Serie. Jede Staffel stellt ein neues Schuljahr mit der recht chaotischen und armen Familie Heck dar. Dabei hat jedes Familienmitglied seine eigene Macke. Axl ist nun auf dem College, aber dennoch sehr oft zuhause anzutreffen. Sue muss sich nun auch langsam um ein College bemühen. Aber gleichzeitig tut sich bei ihr in Sachen Liebe sehr viel. Brick ist nach wie vor das seltsamste Mitglied der Familie, da nur eine schwache Sozialkompetenz besitzt und lieber Zeit mit seinen Büchern verbringt. Frankie bekommt eine neue Anstellung bei einem Zahnarzt, was ihr noch mehr Stress bringt. Mike ist so ignorant wie immer und interessiert sich kaum für die Belange seiner Familie. Ein neues Familienmitglied zieht zeitweise bei den Hecks ein: Hund Colin Firth. Mir hat diese Staffel wieder ganz gut gefallen, vor allem, weil Sue in dieser Staffel zumindest teilweise Glück hat. So kommt sie beispielsweise wieder mit ihrer großen Lieben zusammen und sorgt am Ende der Staffel sogar dafür, dass die Familie gemeinsam nach Disney World fahren darf. Die 24 Folgen bieten unterhaltsame und seichte Stunden vor dem Fernseher, ohne dass man sich großartig anstrengen muss.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Atticus Shaffer, Eden Sher, Patricia Heaton, Neil Flynn 
Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Blake T. Evans 
Produzenten: Werner Walian, Robin Shorr 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Produktionsjahr: 2013

Dienstag, 22. Mai 2018

[SchreibUpdate] Mai 2018

Ich glaube, dieser Beitrag wird recht kurz, denn in den letzten Wochen habe ich mich nur sehr wenig bis garnicht mit den Schreiben beschäftigt. Ich hatte zwar zwei Buchideen, die ich mir notiert habe, aber wirklich dran gearbeitet habe ich nicht. Ich würde mal behaupten, ich befinde mich in einer kleinen Schaffenskrise, die ich hoffentlich bald überwinde.

Das einzig Positive, was ich berichten kann, ist, dass es endlich die ersten Bewertungen zu meinen Büchern auf Amazon gibt. Darüber habe ich mich sehr gefreut, zumal sie positiv sind.

Montag, 21. Mai 2018

[Serie] The Middle (Staffel 4)

Inhalt: Ein neues Schuljahr beginnt für Familie Heck. Axl ist nun im Abschlussjahr an der Highschool und es wird langsam ernst für ihn. Auch Mutter Frankie startet neu durch und fängt eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin an.

Meine Meinung: Nach drei sehr unterhaltsamen Staffeln freute ich mich auf die vierte Staffel. Ich finde es toll, dass jede Staffel ein neues Schuljahr bedeutet und dass man Familie Heck quasi ein Jahr lang begleitet. Man erlebt den Start der Schule mit ihnen, Halloween, das Erntedankfest, Weihnachten, den Valentinstag usw. mit ihnen. Und jedes Mal geraten die Familienmitglieder in irgendwelche Schlamassel. Mein Lieblingscharakter ist nach wie vor Sue, die stets optimistisch ist und sich in vielen Dingen ausprobiert. Axl ist echt meine Hass-Figur, weil er respektlos ist und sich nie an Regeln hält, aber trotzdem überall durchkommt. Das sieht man vor allem in dieser Staffel, da er sich im Abschlussjahr der Highschool befindet und er es trotz schlechter Noten irgendwie aufs College schafft. Frankie arbeitet nun nicht mehr als Autoverkäuferin, was ich schade finde, denn so gehen ein paar Running Gags verloren. Sie versucht sich nun in einer Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Das bringt allerdings auch irgendwie frischen Wind in die Serie. Für entspannte Stunden vor dem Fernseher ist diese Comedy-Serie echt gut geeignet.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Darsteller: Atticus Shaffer, Eden Sher, Patricia Heaton, Neil Flynn 
Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Blake T. Evans 
Produzenten: Werner Walian, Robin Shorr 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 491 Minuten

Sonntag, 20. Mai 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 14

Am Fuße des Bergs, in dem der böse König Umbra seinen Thronsaal errichtet hatte, standen die vier Schattenritter zusammen und ärgerten sich darüber, dass ihre vergangenen Pläne gescheitert waren.
„Wie konnte das nur passieren?“, fragte Sir Acidum die anderen.
„Ich kann es mir auch nicht erklären“, antwortete Sir Nix.
„Die Menschen hatten sich in Monster verwandelt. Eigentlich hätten sie die Stadt in Schutt und Asche legen sollen“, erklärte Sir Venenum.
„Aber nichts dergleichen passierte“, fügte Sir Somnum hinzu, „und stattdessen wurden sie irgendwann wieder zu ganz normalen Menschen.“
„Da stimmt doch was nicht“, vermutete Sir Acidum.
„Lasst uns das Orakel dazu befragen“, schlug Sir Nix vor.
Und so betraten sie den dunklen Tunnel des Bergs und liefen in die Richtung der hübschen Wahrsagerin.
„Meine Ritter, wie kann ich Euch behilflich sein?“, fragte das Orakel mit einer ruhigen Stimme.
Sir Venenum antwortete für seine Kollegen:
„Kannst du für uns herausfinden, warum unsere Pläne scheiterten?“
„Ich bemühe mich.“

Samstag, 19. Mai 2018

[Film] Urlaubsreif

Inhalt: Der alleinerziehende Vater Jim hat ein Blind-Date mit der alleinerziehenden Mutter Lauren, welches nicht gut verläuft. Die beiden wollen sich nie wieder sehen. Doch wie es der Zufall so will, unternehmen sie mit ihren Kindern eine gemeinsame Urlaubsreise.

Meine Meinung: Filme mit Adam Sandler gefallen mir meistens, weil ich dabei immer gut lachen kann. Dieser Film ging allerdings irgendwie an mir vorbei und so entdeckte ich ihn durch Zufall. Den Anfang fand ich noch sehr seltsam und ich dachte, dass mich der Streifen wahrscheinlich eher langweilen würde. Doch er wurde immer besser. In diesem Film geht es um zwei alleinerziehende Singles, die sich auf einem Blind-Date kennenlernen, welches gehörig schief läuft. Sie wollen sich eigentlich nie wieder sehen, doch durch einen Zufall dürfen sie eine Urlaubsreise antreten, die eigentlich für jemand anderen gedacht war. Und so treffen die beiden mit ihren Kindern wieder aufeinander und werden die ganze Zeit über von den Reiseveranstaltern und den anderen Gästen als Paar gehalten. Das führt zu sehr lustigen, aber auch rührenden Situationen. So freunden sich die beiden beispielsweise immer mehr mit den Kindern des jeweils anderen an und so kommen sie sich immer näher. Worauf das hinauslaufen wird, kann man sich schon denken. Manchmal ist der Film vielleicht etwas zu albern, aber im Großen und Ganzen macht das Anschauen echt viel Spaß. Es ist eine tolle Komödie für die ganze Familie.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Drew Barrymore, Kevin Nealon, Terry Crews, Wendi McLendon-Covey, Joel McHale 
Regisseur(e): Frank Coraci 
Komponist: Rupert Gregson-Williams 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Warner Home Video 
Erscheinungstesjahr: 2014 
Spieldauer: 112 Minuten

Freitag, 18. Mai 2018

[Serie] The Middle (Staffel 3)

Inhalt: Ein neues Schuljahr bricht für die Familie Heck an. Sue ist nun in der High School und muss sich dort als Neuling durchschlagen. Axl muss sich dafür auf die Collegeauswahl vorbereiten. Brick kommt in die vierte Klasse und mal wieder läuft alles nicht so, wie es sollte.

Meine Meinung: Die Familie Heck ist nach drei Staffeln tatsächlich zu einer meiner liebsten armen Familien geworden. Bei ihnen läuft allerhand schief und trotzdem geben sie nicht auf, egal ob das Haus wieder kurz vorm Auseinanderfallen ist. Sie kriegen alles irgendwie wieder hin. Am meisten gefällt mir wieder mal Sue, die nun neu auf der Highschool ist und sich dort wieder einmal durchschlagen muss. Keiner beachtet sie und auch die Aufnahmen in die Clubs scheitern wieder. Doch in einer Folge trifft sie auf einen besonderen Gast-Star. Whoopi Goldberg spielt da nämlich Sues Vertrauenslehrerin, die scheinbar durch die selben Situationen musste wie Sue. Das ist echt süß gemacht. Aber auch die anderen Familienmitglieder haben so ihre Probleme. Die Staffel hat mich wieder sehr gut unterhalten. Die Folgen bieten seichte Stunden vor dem Fernseher, ohne dass man sich sonderlich konzentrieren muss. Das finde ich super.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Elliot Hegarty 
Produzenten: Werner Walian 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Erscheinungsjahr: 2011 
Spieldauer: 495 Minuten

Donnerstag, 17. Mai 2018

[Film] I feel pretty

Inhalt: Renee findet sich zu dick. Als sie sich am Kopf verletzt, sieht sie sich selbst plötzlich mit anderen Augen und fühlt sich wunderschön. Mit diesem neuen Selbstbewusstsein erobert sie die Welt, ohne dass ihr bewusst ist, dass sie sich äußerlich garnicht verändert hat.

Meine Meinung: Als ich den Trailer zu dem Film gesehen habe, fand ich ihn sehr interessant. Die Message dahinter gefällt mir gut. Diese besagt, dass man so schön ist, wie man sich fühlt und dass Selbstbewusstsein von innen kommt. Renee ist unzufrieden mit ihrem Äußeren. Sie fühlt sich zu dick. Doch als sie sich am Kopf verletzt, sieht sie eine andere im Spiegel. Plötzlich denkt sie, sie hätte eine Top-Figur und sähe fantastisch aus. Mit diesem Gefühl läuft sie von nun an durch die Welt und kann damit Berge versetzen. Ihr ist nicht bewusst, dass sie eigentlich genau so aussieht wie vorher. So kommt es zu allerhand lustigen Situationen, als sie beispielsweise bei einem Bikini-Wettbewerb teilnimmt. Der Film ist sehr unterhaltsam, auch wenn er meiner Meinung nach noch mehr Gags hätte enthalten können. Das Gefühl kommt auch nicht zu kurz, aber ohne dass es zu schnulzig wird. Prinzipiell ist es ein echter Wohlfühl-Film, der sogar einen tieferen Sinn enthält. Das hat mir gut gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regie: Abby Kohn, Marc Silverstein
Darsteller: Amy Schumer, Michelle Williams, Emily Ratajkowski
Studio: Wonderland Sound and Vision, Voltage Pictures, Huayi Brothers Pictures
FSK: ab 6 Jahren freigegeben
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 110 Minuten

Mittwoch, 16. Mai 2018

Eurovision Song Contest 2018

Am Samstag war mein Highlight des Jahres! Jedes Jahr freue ich mich total auf den Eurovision Song Contest. Darauf freue ich mich sogar noch mehr als auf meinen Geburtstag oder Weihnachten. Dieses Jahr fand er in Lissabon, der Hauptstadt Portugals, statt. Im Folgenden möchte ich euch von meinen Eindrucken berichten.

Für mich ging das Spektakel dieses Jahr natürlich schon viele Wochen zuvor los - nämlich beim deutschen Vorentscheid. Die letzten Jahre war Deutschland ja leider nicht so erfolgreich und dieses Jahr war ich gespannt, wer Deutschland 2018 vertreten würde. Geworden ist es ja dann letztendlich Michael Schulte mit seiner Ballade "You let me walk alone": Darin geht es um seinen verstorbenen Vater. Ich war von dem Lied anfangs nicht sehr überzeugt, weil ich ihn langweilig fand und ich davon ausging, dass er beim Eurovision nichts reißen könnte. Die letzten Jahre hatten wir nur Sängerinnen und Sänger, die einsam auf der Bühne ihren Song sangen, ohne wirklich gut zu performen. Auch so stellte ich mir Schultes Performance vor und rechnete ihm daher keine großen Chancen zu. Ich war beim Vorentscheid für die "Volksmusik-Boyband"  Voxxclub, die mal etwas anderes präsentierten. Ihre Musik ist eine Mischung aus Pop und Volksmusik. Der Song war peppig und konnte mich mitreißen. Die Performance war ebenfalls eines ESCs würdig. Aber sie haben es dann nicht geschafft.

Im Internet schaute ich mir dann immer wieder Songs der anderen Länder an und nur eines konnte mich auf Anhieb überzeugen: Netta mit ihrem Lied "Toy", welcher ja dann zum Schluss auch der Siegertitel wurde. Das Lied bringt Stimmung, war außergewöhnlich mit dem Gekackere und außerdem hat die Sängerin eine immens tolle Stimme und grandiose Ausstrahlung. Ich wusste da schon, dass sie gewinnen würde. Andere Lieder fand ich dann nur so mau.

Am Dienstag vor dem großen Finale fand das erste Halbfinale statt, bei dem sich 10 von 19 Songs für das Finale qualifizieren konnten. Da Deutschland zu den sogenannten Big 5 gehört, muss es sich nicht qualifizieren. Normalerweise kristallisieren sich bei den beiden Halbfinals weitere für mich tolle Lieder heraus, die ich danach rauf und runter höre. Doch dieses Jahr waren es nur sehr wenige Songs, die ich ganz gut fand. Netta erreichte natürlich das Finale. Ich fand aber das erste Halbfinale im Vergleich zu den letzten Jahren echt schlecht.

Doch das zweite Halbfinale am Donnerstag war noch schlimmer. Da war ja noch weniger, was mich begeistern konnte. Die meisten Songst fand ich nur absolut öde. Ich war echt enttäuscht dieses Jahr. Es gab ein paar wenige Songs, die ich ganz nett fand, aber nicht so, dass ich sie mir danach noch öfter anhören müsste. Nur Nettas "Toy" gehört zu meinen Ohrwürmern für die Zukunft.

Nach diesen beiden Halbfinals war mir klar, dass Michael Schulte dieses Jahr echt noch gut dasteht, wenn man seine Konkurrenten betrachtete. Hinzu kam, dass es dieses Jahr keine Videowall gab. In den letzten Jahren konnten die Künstler nämlich noch allerhand aus ihrer Performance in Kombination mit der Videowand herausholen. Dieses Jahr fiel das weg. Da war es schlau von Deutschland, dass sie sich ihre eigene kleine Videowand mitbrachten und diese auf der Bühne installierten. Das wertete Michael Schultes Performance um einiges auf, denn auch hier hatten wir wieder einen Künstler, der einsam - und dann auch noch komplett in Schwarz gekleidet - auf der Bühne stand und sang. So was funktioniert nur einmal (siehe Lena 2010) und seitdem wird das von Deutschland immer wieder wiederholt. Das finde ich unklug. Doch die Videowand, auf der Animationen und teile des Textes abgespielt wurden, riss es noch mal raus. Und so konnte Deutschland dieses Jahr tatsächlich den vierten Platz erreichen. Großartig!

Überraschend für mich landeten übrigens Zypern auf Platz 2 und Österreich auf 3. Ich fand, dass der Beitrag aus Zypern ("Fuego" von Eleni Foureira) so ein typischer 08/15-Eurovision-Song war. Zudem sang die Interpretin recht schlecht. Aber dieses "Back to the basics" gefiel wohl den Zuschauern. Und so landete sie auf Platz 2. Österreichs Sänger Cesár Sampson mit seinem Song "Nobody But You" fand ich ganz nett. Aber ich hätte niemals damit gerechnet, dass er so weit nach vorne kommt. Da sah ich eher Frankreich vorne. Überrascht hatten mich übrigens auch die Zuschauer-Votings zu dem schwedischen Beitrag. Den fand ich echt gut, was auch die Jurys der Länder honorierten. Aber die Zuschauer schmetterten den Song quasi völlig ab.

Eine Sache darf nicht unerwähnt bleiben: Beim Beitag der brttischen Sängerin stürmte ein Flitzer auf die Bühne und entriss ihr das Mikro. So was finde ich unter aller Kanone. Das geht meiner Ansicht nach überhaupt nicht. Ich finde, dass der ESC für eine friedvolle Veranstaltung geht und da sollte sowas unterlassen werden.

Obwohl ich finde, dass dies der schlechteste ESC seit Jahren war, hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich schaue mir die Peformances supergerne an, führe sogar Listen und gebe selbst meine Punkte ab. Das ist für mich jedes Jahr wieder eine Gaudi und mittlerweile ein fester Bestandteil meines Lebens. Daher habe ich mir schon überlegt, ob ich den ESC quasi zu einer festen Rubrik für meinen Blog mache. So könnte ich beispielsweise mal meine Lieblingssongs der letzten Jahre vorstellen und dann auch ein wenig mehr darüber berichten, wenn die "ESC-Zeit" wieder richtig losgeht. Das werde ich mir auf jeden Fall mal überlegen.

Dienstag, 15. Mai 2018

[Serienupdate] Mai 2018

Mittlerweile habe ich die Sitcom "The King of Queens" komplett durchgeschaut. Ich finde solche lustigen Serien ja perfekt, wenn man entspannt vor der Glotze sitzen möchte. Da muss man nicht viel nachdenken oder sich konzentrieren. Daher habe ich geschaut, was ich als nächstes schauen könnte.

Und dann habe ich mich für "The Middle" entschieden. Ich hatte die Serie schon vor ein paar Jahren registriert und dachte mir, dass es ein billiger Abklatsch von "Malcolm mittendrin" sei, weil es darin auch um eine ähnliche Familie mit ihren Problemen geht. Außerdem heißt "Malcom mittendrin" im Original "Malcolm in the middle", was mich das auch vermuten ließ. Mittlerweile weiß ich jedoch, dass die Serie von den Figuren her ziemlich anders ist. Mir gefällt sie auf jeden Fall sehr gut und mittlerweile bin ich schon bei dritten Staffel. Aktuell gibt es bereits acht Staffeln und ein Ende ist meines Wissens noch nicht geplant.

Darüber hinaus schaue ich auch weiterhin "Life in Pieces". Aber diese Serie bekommt man ja leider nur häppchenweise durch Amazon Prime Video serviert, sodass ich nur einmal die Woche eine Folge schauen kann.

Neu bei Netflix gibt es "The Rain" - eine Serie, die mich sehr interessiert, weil ich die Buchvorlage gelesen und für gut befunden habe. Das möchte ich mir wahrscheinlich demnächst anschauen. Außerdem warte ich nur darauf, dass die zweite Staffel von "Supergirl" bei Netflix verfügbar ist, damit ich meinen Serienmarathon mit "Arrow", "The Flash", "Supergirl" und "Legends of Tomorrow" durchführen kann. Alle anderen drei Serien sind bereits auf den Plattformen auf dem aktuellen Stand. Es fehlt nur eben die eine Serie. Das sind dann über 80 Folgen, die ich in der richtigen Reihenfolge durchsuchten möchte.

Montag, 14. Mai 2018

[Serie] The Middle (Staffel 2)

Inhalt: Man begleitet Familie Heck durch ein weiteres Schuljahr mit Höhen und Tiefen. Werden sie in diesem Jahr erfolgreich sein?

Meine Meinung: Mir hatte die erste Staffel dieser Comedy-Serie so gut gefallen, dass ich mir auch die zweite angesehen habe. Nach wie vor wird über die Geschehnisse der Familie Heck aus der Sicht der Mutter Frankie berichtet. Das ist oftmals sehr witzig, was vor allem an den total abstrusen Charakteren der Familienmitglieder liegt. Jeder einzelne von ihnen hat nämlich seine Macke. Mutter Frankie ist chronisch überfordert, Vater Mike ist zu cool für Welt (ihn lässt absolut alles kalt), Sohn Axl ist stinkend faul und frech, Tochter Sue ist sehr motiviert in allen Dingen (scheitert aber stets) und Nesthäkchen Brick tut sich schwer in Sachen sozialer Kontakte. Hinzu kommen noch ein paar mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere - so lernt man in dieser Staffel Mikes Bruder kennen. In Sachen Humor steht diese zweite Staffel der ersten in nichts nach. Die Folgen sind unterhaltsam, auch wenn ich nicht jedes Mal in schallendes Lachen ausbreche. Für einen entspannten Zeitvertreib ist die Serie mehr als geeignet. Ich schaue sie gerne und freue mich auf die nächste Staffel.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Patricia Heaton, Neil Flynn, Charlie McDermott, Eden Sher, Atticus Shaffer 
Regisseur(e): Lee Shallat Chemel, Ken Whittingham, Elliot Hegarty, Wendey Stanzler, Barnet Kellman 
Komponist: Joey Newman 
Künstler: Julia Caston, Randy Ser, Vijal Patel, Eileen Heisler, Joe Kenworthy, G. Charles Wright, Jana Hunter, Werner Walian, Blake T. Evans, Leslie Waldman, DeAnn Heline, Deborah Barylski, Mitch Hunter, Alex Reid, Rob Ulin, Tim Hobert, David S. Rosenthal, Roy Brown, Bruce Rasmussen 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungsjahr: 2010 
Spieldauer: 495 Minuten

Sonntag, 13. Mai 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 13

Im Internet bekam die Schülerin mit den weißen Haaren sehr viele Genesungswünsche für ihren Vater, als sie ein Foto vom Krankenhaus hochlud. Sie fand es sehr schön, dass so viele Menschen an ihrem Leben teilnahmen. Es fühlte sich so an, als wäre stets jemand bei ihr und sie wäre niemals alleine. Das fand sie beruhigend und einfach wunderschön. So lange hatte sie sich einsam gefühlt und nun hatte sich alles verändert.
„Lorena, kannst du deinem Vater noch Wechselwäsche vorbeibringen?“, fragte die Mutter. „Ich schaffe es heute nicht mehr.“
„In Ordnung, Mama.“
Die Fünfzehnjährige erhob sich von ihrem Bett und machte sich sofort auf den Weg.

Als sie die Station des Krankenhauses betrat und dem Zimmer ihres Vaters näher kam, hörte sie einen Streit.
„Sie tun mir weh! Autsch! Passen Sie doch auf!“
„Sie sind ein Weichei! Stellen Sie nicht so an“, sagte die andere Stimme gereizt.
„Seien Sie nicht so unverschämt. Das verbitte ich mir.“
„Sie haben hier nichts zu melden“, schrie die Frauenstimme los.
„Ich möchte den Oberarzt sprechen“, entgegnete Herr Heller.