Montag, 12. Februar 2018

[Film] Wunder

Inhalt: August hat seiner Geburt ein entstelltes Gesicht. Bisher wurde er von seiner Mutter zuhause unterrichtet. Jetzt soll er in die Schule kommen, was ihn sehr belastet. Kinder können grausam sein, was er am eigenen Leib erfahren muss.

Meine Meinung: Die Buchvorlage zu diesem Film ist eines der berührendsten Werke, die ich je gelesen habe. Daher freute ich mich auch auf den Film. Hierin geht es um August, dessen Gesicht seit seiner Geburt entstellt ist. Zum ersten Mal soll er eine Schule besuchen und dort auf andere Kinder treffen. Sie starren ihn natürlich an und er wird Opfer von Mobbing. Wie er damit umgeht und wie es ihm dabei geht, erfährt man in diesem Film. Mir hat dieser Film wunderbar gefallen. Er ist so emotional und mitreißend wie das Buch. Ich musste an vielen Stellen richtig weinen. Trotzdem ist der Film jetzt nicht sehr depressiv. Es gibt sogar lustige Stellen und am Ende bleibt man voller Hoffnung zurück. Wie das Buch ist der Film meiner Ansicht nach ein Meisterwerk. Man lernt so viel darüber, wie man mit anderen umgehen sollte, egal wie sie aussehen oder welche Eigenarten sie haben. Ich finde es außerdem toll, dass der Blickwinkel auch auf die Personen um August gelegt werden, sodass man sieht, dass sie es ebenfalls nicht immer einfach haben. Zum Beispiel spielt Auggies Schwester Via in der Familie meist die zweite Geige, weil ihr kleiner Bruder sehr viel Aufmerksamkeit verlangt. All das regt zum Nachdenken an und deshalb finde ich, dass man diesen Film gesehen haben muss.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Regisseur(e): Stephen Chbosky
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung 
Studio: STUDIOCANAL 
Erscheinungsjahr: 2018

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