Samstag, 3. Februar 2018

[Buch] Boy in a White Room von Karl Olsberg

Inhalt: Ein Junge erwacht in einem weißen Raum und weiß nicht, wer er ist und wo er sich befindet. Doch er hat Zugang zum Internet. Und so versucht er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung: Nach einer Empfehlung habe ich das Buch durchgelesen. Es geht um einen Jungen, der in einem weißen Raum aufwacht und sein Gedächtnis verloren hat. Er hat Wissen, weiß aber nicht, wer er selbst ist und wie er dahin gekommen ist. Da er Zugang zum Internet hat, löst er nach und nach das Rätsel um sich. Zwar wird recht am Anfang schon erzählt, wo sich der Junge befindet und wie er augenscheinlich dahin gekommen ist, aber im Laufe des Buches werden weitere Geheimnisse eröffnet. Es gibt sogar den ein oder anderen Plottwist, was die Spannung am Laufen hält und höchst interessant ist. So lässt sich diese Lektüre schnell durchlesen. Gegen Ende des Buches wird allerdings alles bisher Gelesene erneut auf den Kopf gestellt. Das kommt unterwartet und meines Gefühls nach auch ein wenig unpassend. Ich hätte mir gewünscht, dass es die Richtung beibehält, die es anfangs eingeschlagen hat. Auch wenn das Ende doch sehr interessant ist und mich zum Denken angeregt hat, führt es die eigentliche Handlung ad absurdum. Ich fragte mich im Nachhinein, was die Geschichte bei so einem Ende sollte. Deshalb lässt mich das Buch zwiespältig zurück, obwohl es mich doch schon unterhalten konnte.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Loewe; Auflage: 1. Auflage (11. Oktober 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785587805 
ISBN-13: 978-3785587805