Samstag, 18. August 2018

[Serie] Ninjago - Staffel 2

Inhalt: Der grüne Ninja muss auf den Kampf gegen den bösen Lord Garmadon vorbereitet werden. Es stellt sich die Frage, welche Seite am Ende siegen wird.

Meine Meinung: Die erste Staffel dieser Animationsserie hatte mir schon sehr gut gefallen, weshalb ich mich auf die Fortsetzung freute. Im Mittelpunkt stehen fünf Ninjas, die gegen den bösen Lord Garmadon kämpfen, um seine hinterlistigen Pläne zu vereiteln. Dabei gibt es eine fortlaufende Handlung, sodass die Folgen in Zusammenhang stehen. Das finde ich toll, weil man von amerikanischen Kinderserien eher gewöhnt ist, dass die Folgen ineinander abgeschlossen sind. Diese Serie erinnert nicht nur vom asiatisch angehauchten Setting her an Animes. Das gefällt mir sehr gut. Dass es sich hierbei um meiner Ansicht nach hässliche Lego-Figuren handelt, muss man dann einfach mal in Kauf nehmen. Was ich auch nicht verstehe, sind die neuen Ninja-Anzüge, die es alle paar Folgen gibt. Das finde ich irgendwie unnötig. Ansonsten unterhält mich die Serie super und ich freue mich auf weitere Staffeln.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Universum Film GmbH 
Erscheinungsjahr: 2012
Anzahl der Folgen: 13

Freitag, 17. August 2018

[kurz angezockt] Tomb of the Mask

Im Playstore ist dieses Spiel gerade auf Platz 1 der Games und da ich gerne so süchtig machende Zocker-Games spiele, habe ich es mal ausgetestet.

Ein wenig erinnert das Spiel an uralte Arcade-Spiele aus der Zeit, als es noch Videospielautomaten gab. Ein wenig sieht es aus wie eine Kombination aus Space Invaders und Pacman.

Man führt eine Figur durch ein Labyrinth. Darin befinden sich Punkte und Sterne, die die Figur einsammeln muss. Durch Wischen bewegt man die Figur - allerdings läuft sie bis zur nächsten Wand durch, denn man kann sie vorher nicht stoppen. Erst wenn eine Wand sie begrenzt, kann man sie in eine neue Richtung schicken. So muss man sie durch logisches Denken durch das Labyrinth führen. Einige Wände darf man nicht berühren, denn dann ist das Spiel vorbei. Außerdem lösen einige Wände bei Berühren eine Falle (z.B. Stacheln) aus, sodass man sie bei Berühren sofort wieder verlassen muss. Das fordert dann auch Schnelligkeit.

Ich habe neun Labyrinthe durchgespielt und diese waren noch sehr einfach. Ich gehe davon aus, dass es von Level zu Level schwieriger wird und man bestimmt ins Knobeln gerät. Das hat sicherlich suchtpotential und daher ist es genau mein Fall. Da ist nicht viel Tamtam und es ist auch vom Spielprinzip her leicht zu verstehen.

Einen großen Kritikpunkt gibt es allerdings, der mich nervt. Der Spielfluss wird dauernd durch Werbeclips gestört. Andauernd poppen Videos auf, die 30 Sekunden andauern und die man sich anschauen muss. Darauf habe ich keine Lust. Scheinbar kann man für 7,99 pro Woche (!!!!!!!) eine Premium-Version erstehen. Aber das ist absoluter Wucher. Das wären ja über 30 Euro pro Monat. Da kaufe ich mir lieber jeden Monat ein neues 3DS- oder X-Box-Spiel. Das ist absolut untragbar.

Donnerstag, 16. August 2018

[Nachgedacht] Merkt sich das Internet alles?

Als ich geboren wurde, gab es das Internet noch garnicht. Es kam erst später und nahm immer mehr das Leben jedes einzelnen Menschen ein. Es mag zwar noch ältere Menschen geben, die damit nichts anfangen können und ihr Leben ganz gut ohne Internet bewältigen, aber ich bezweifle, dass junge Menschen sich ein Leben ohne es vorstellen könnten.

Mit Errungenschaften kommen aber auch Probleme. Jedes Kind hat quasi schon ein Smartphone und stellt damit Dinge an, die gefährlich werden könnten. Cyber-Mobbing steht an der Tagesordnung und Sexting fängt schon in der Grundschule an. Und hört man nicht immer wieder die Laute besorgter Eltern, die versuchen, ihre Kinder vor Fehlern zu bewahren: "Das Internet vergisst nichts".

Ich habe mir in der letzten Zeit sehr viele Gedanken darum gemacht. Ich nutze das Internet nun seit etwa 15 Jahren - und das täglich. Seit es Smartphones gibt sowieso. Und wenn man das Internet durchforstet, findet man auf jeden Fall Dinge, die ich vor 15 Jahren online gestellt habe. Deshalb ist es auf jeden Fall richtig, dass das Internet nichts vergisst. Daher müsste man jedes Mal mehrfach darüber nachdenken, ob man unbedingt ein Foto oder einen Text hochladen sollte. Denn dieses Bild oder dein Geschreibsel könnte dich bis ans Lebensende verfolgen.

Andererseits denke ich mir, dass das Internet mit seiner Fülle sehr schwer zu überschauen ist. Es wäre ein riesiger Zufall, würde man meine geistigen Ergüsse in diversen Foren finden, in denen ich 2003 etwas geschrieben habe. Und wie sollte man diese Wörter denn bewerten? Ich war damals süße 18 Jahre alt. Heute fangen Kinder viel früher an und diese müssen sich ja selbst noch entwickeln. Sollte man ihnen gänzlich das Internet verbieten?

Ich bin auch für den kontrollierten Gebrauch des Internets und fordere Eltern dazu auf, ihre Kinder aufzuklären und ggf. gut aufzupassen, was ihre Zöglinge im World Wibe Web so anstellen. Auf der anderen Seite finde ich, dass man als Nutzer des Internets nicht alles so ernst nehmen muss. Wenn der Arbeitskollege sich unglücklich über politische Entwicklungen auf Facebook ausdrückt, sollte man ihn nicht gleich meiden. Wenn meine Nachbarin plötzlich auf einer Pornoseite zu sehen ist, wie sie mit ihrem Lover vor der Kamera Hoppe Hoppe Reiter spielt, sollte man sie dafür nicht verurteilen. Wenn plötzlich ein kurzes Video auf Youtube erscheint, wie Onkel Rudi besoffen auf einer Geburtstagsfeier auf den Tischen tanzt, kann man einmal drüber lachen. Aber damit in Verbindung zu bringen, dass deren Leben vorbei ist, sie sich bis an ihr Lebensende schämen müssten und am besten niemals mehr einen Job bekommen, ist doch mehr als übertrieben.

Das Internet hat mittlerweile eine hohe Präsenz und jeder hält sich dort irgendwie auf. Mir macht es Spaß und vieles, was das Internet betrifft, gehört zu meinen Hobbys. Manche Menschen verteufeln es ja so sehr, dass sie keine sozialen Netzwerke nutzen, kaum zum Spaß dort unterwegs sind (höchstens im Beruf) und alles meiden, was das Internet zu bieten hat. Damit schränkt man sich selbst meiner Meinung nach ein wenig ein. Meiner Ansicht nach muss man keine Angst vorm Internet haben, höchstens Respekt. Und wie viele Menschen haben ihren "peinlichen" Fingerabdruck im Netz hinterlassen und leben immernoch? Über Paris Hiltons Sextape redet heute kein Mensch mehr. Jeder hat sie bei einer sehr intimen Sache gesehen. Na und? Dafür gehört sie nicht gesteinigt.

Davon abgesehen lässt sich heute durchaus sehr viel aus dem Internet streichen. Gefällt mir ein Foto auf Instagram nicht, lösche ich es. Natürlich kann sich jeder x-beliebige Mensch davon einen Screenshot gemacht haben und es erneut irgendwo hochladen. Aber in Wahrheit juckt es doch keinen. Und selbst wenn: Irgendwann gerät auch das in Vergessenheit. Life goes on. Wer weiß: Vielleicht ist es ja irgendwann normal, dass man statt eines Gesichtsbildes sein Geschlechtsteil als Profilbild in den sozialen Medien nimmt. Who knows? Also immer cool bleiben und nicht den Weltuntergang heraufbeschwören.

Mittwoch, 15. August 2018

[Serienupdate] August 2018

Bis letzten Monat war ich noch im Digimon-Fieber, aber die dritte Staffel habe ich für die neuste Staffel "Power Rangers - Ninja Steel" unterbrochen. Das habe ich jetzt zuende geschaut, aber es ist nicht besonders sehenswert. Ich schaue es nur aus Nostalgie-Gründen, weil ich als Kind die Power Rangers vergöttert habe.

Dann habe ich endlich die dritte Staffel von "Life in Pieces" beendet. Diese Comedy-Serie ist sehr lustig, aber es hat lange gedauert, weil nur wöchentlich eine Folge bei Amazon Prime Video bereitgestellt wurde. Aber jetzt sind alle Folgen verfügbar und ich habe sie durchgeschaut.

Zu guter Letzt entdeckte ich "Ninjago" für mich und habe die erste Staffel durchgeschaut. Hätte niemals gedacht, dass mir das gefallen könnte. Aber nun bin ich bei der zweiten Staffel. Mir gefällt die Serie recht gut. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Dienstag, 14. August 2018

[Film] Die Unglaublichen - The Incredibles

Inhalt: Früher waren Bob als Mr. Incredible und Helen als Elastigirl gefeierte Superhelden. Doch nun haben sie Kinder und leben ihr langweiliges Familienleben. Damit ist Bob nicht zufrieden. Er packt sein altes Kostüm aus und begeht damit einen bösen Fehler.

Meine Meinung: Diesen Animationsfilm habe ich seit Jahren das erste Mal wieder gesehen. Ich hatte ihn in guter Erinnerung. Doch leider musste ich feststellen, dass er mir jetzt nicht mehr so gut gefällt. Der Film beginnt kurz vor der Hochzeit von Bob und Helen, die als Superhelden Mr. Incredible und Elastigirl gefeiert werden. Doch dann wird ein Gesetz erlassen, das die Arbeit der Superhelden verbietet. Von nun leben Bob und Helen ein normales leben. Sie gründen eine Familie und bekommen drei Kinder. Violetta ist die älteste. Sie kann sich unsichtbar machen und Schutzschilde erzeugen. Flash ist superschnell. Baby Jack Jack ist scheinbar der Einzige ohne Kräfte. Doch sie müssen ihre Fähigkeiten unterdrücken und geheimhalten. Bob ist mit seinem Job bei einer Versicherung sehr unzufrieden. Da taucht eine hübsche Frau auf. Sie nennt sich Mirage und macht Bob ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Er soll wieder in sein altes Kostüm schlüpfen, doch damit begibt er sich in großer Gefahr. Am Ende braucht er die Unterstützung seiner ganzen Familie, um da wieder raus zu kommen. Das klingt vielleicht recht spannend, ist es aber nicht. Denn die Vorgeschichte nimmt sehr viel Raum ein, sodass die Action zu kurz kommt. Das größte Manko ist allerdings der fehlende Humor. Bei Animationsfilmen ist man mittlerweile den Witz gewöhnt; hier gibt es leider kaum Gags, sodass ich mich beim Anschauen sehr gelangweilt habe. Das ist echt schade. Hoffentlich wird die Fortsetzung besser.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Brad Bird 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Erscheinungsjahr: 2004 
Spieldauer: 111 Minuten

Montag, 13. August 2018

[Buch] Call me by your name - Ruf mich bei deinem Namen von André Aciman

Inhalt: Über die Sommerferien zieht der vierundzwanzigjährige Student Oliver bei Elios Familie ein. Der siebzehnjährige Schüler verliebt sich unsterblich in den jungen Mann. Doch darf ihre Liebe sein?

Meine Meinung: Als ich den Verfilmung zu diesem Buch gesehen hatte und ich gehört hatte, dass es ein paar Unterschiede zur Vorlage gäbe, wurde ich neugierig. Daher besorgte ich mir auch das Buch und las es durch. Von der Grundhandlung her, stimmen die beiden überein. Der Erzähler ist der siebzehnjährige Elio, der aus einer sehr wohlhabenden und gebildeten Familie stammt, die den Sommer über in Italien verbringen. Jedes Jahr laden sie einen Studenten ein, der Elios Vater ein wenig bei der Arbeit unterstützt und gleichzeitig an seinem eigenen Studium weiter arbeiten kann. Dieses Jahr ist es der vierundzwanzigjährige Oliver. Elio verliebt sich in ihn und traut sich anfangs nicht, ihm seine Liebe zu gestehen. Der Altersunterschied ist problematisch und so verzweifelt Elio fast an seinen eigenen Gefühlen. Im Gegensatz zum Film ist das Buch sehr kitschig. Es geht die ganze Zeit darum, wie sehr Elio in Oliver verliebt ist. Jede Kleinigkeit an Oliver wird auseinander genommen und hingebungsvoll, voller Emotionen beschrieben. Und das ist leider absolut nicht mein Fall. Von der Handlung her passiert nicht viel. Stattdessen werden seitenlang über Gefühle gesprochen. Ein paar Unterschiede zum Film gibt es schon. So geht Oliver beispielsweise eine Freundschaft zur zehnjährigen Vimini ein, die an Leukämie erkrankt ist. Diese Figur gibt es im Film nicht. Außerdem geht es im Buch noch weiter. Man erfährt am Ende, wie die Beziehung zwischen den beiden weiterging. Aber das ist meiner Ansicht nach unnötig. Ich habe mich beim Lesen leider sehr gelangweilt und finde diese Lektüre einfach nur sehr schnulzig. 

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (9. Februar 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423086564 
ISBN-13: 978-3423086561

Sonntag, 12. August 2018

[Elementum 3] Lodernde Flamme - Kapitel 5

Beim Frühstück saß das Elementum mit seinen Freunden zusammen und quatschte über die ersten Tage des Praktikums. Nur Iggy war nicht anwesend, weil er ja in Köln war.
Mein Praktikum in der Tanzschule ist die Hölle“, berichtete Aria. „Ich darf den ganzen Tag Spiegel putzen und den Boden bohnern.“
Marina musste sich ein Schmunzeln verkneifen. Sie dachte sich das ja schon.
Bei mir ist es auch nicht besonders toll“, hakte Jojo ein. „Ich langweile mich tierisch. Den ganzen Tag am Empfang stehen und die Leute begrüßen ist nicht gerade lehrreich.“
Dann geht es mir ja noch richtig gut“, sagte Marina. „Ich darf zwar auch nichts machen oder anfassen, aber ich lerne verschiedene Stationen im Krankenhaus kennen und darf einiges beobachten.“
Ihr tut mir alle echt leid“, kommentierte Robin anschließend. „Mein Praktikum bei der E-Wehr ist richtig genial. Heute gehe ich mit einem Wasser-Elementaristen in die Schwimmhalle.“

Samstag, 11. August 2018

[Comic] Stutenkerle von Ralf König

Inhalt: Hier finden sich lauter kurze Geschichten über das Leben, die Liebe, die Probleme von Schwulen - auf lustige Weise erzählt.

Meine Meinung: Über die Comics von Ralf König kann ich mich immer wieder amüsieren. Und dies war auch bei diesem hier der Fall. Teilweise habe ich mich über die Geschichten der schwulen Figuren kaputt gelacht. Es ist einfach großartig. Dabei wird es manchmal politisch inkorrekt und man spürt eine leichte Kritik beispielsweise an Politik und Religion. Das ist genau mein Humor. Die Zeichnungen finde ich auch immer wieder fantastisch. Sie sind erotisch, aber dabei noch so witzig, dass ich sie nicht anstößig finde. Ich würde mir seine Zeichnungen sogar als Poster in die Wohung hängen. Das Cover allein ist schon eines Kaufs wert. Und hinten im Heft gibt es dann noch ein kleines Extra, was ich ganz süß finde. Für mich sind die Comics dieses Künstlers alles Meisterwerke.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 64 Seiten 
Verlag: Männerschwarm Verlag; Auflage: 1 (1. März 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3939542199 
ISBN-13: 978-3939542193

Freitag, 10. August 2018

[Videospiel] New Super Mario Bros. 2

Nach längerer Zeit hatte ich mal wieder Lust, ein Nintendo 3DS-Spiel zu spielen. Als Kind liebte ich die Super-Mario-Spiele, aber ich ging davon aus, dass sie heute nicht mehr das sind, was sie einmal waren, weil ja heute alles 3D und animiert und kompliziert sein muss. Aber Pustekuchen! Ich startete dieses Spiel und war hellauf begeistert.

Wie früher bewegt sich Mario von links nach rechts durch verschiedene Welten und Levels. Hat man mehrere Levels durch und ist im letzten Level der Welt, trifft man auf einen sogenannten "Boss" und muss ihn besiegen. Im allerletzten Level trifft man dann auf den Oberbösewicht Bowser und wenn man ihn besiegt, ist das Spiel vorbei. Die Rahmenhandlung dabei ist wie gewohnt eine Entführung der Prinzessin und Mario muss sie retten.

So weit, so gut! Ich war superhappy und habe mich tierisch auf das Abenteuer gefreut. Wie in den uralten Mariospielen, kann Mario durch einen Pilz groß werden und durch eine Blume schießen. Aber es gibt noch weitere "Waffen", wie das Blatt, womit Mario einen Schwanz zum Wedeln bekommt. Neue Möglichkeiten sollen das ganze noch interessanter machen. Doch manche Sachen sind leider meiner Ansicht nach unnötig. So gibt es eine "Waffe", bei der Mario schrumpft und sehr leicht wird, sodass er schwerelos hüpfen kann, als ob er auf dem Mond laufen würde. Leider habe ich das Level nicht entdeckt, wo man diese Kräfte hätte gut gebrauchen können.

Die Level sind zudem relativ leicht. Schafft man eines trotzdem beim dritten oder vierten Versuch nicht, erhält Mario bei Betreten des Levels eine Superkraft, bei der er unbesiegbar ist. So ist das Level überhaupt keine Herausforderung mehr. Das passiert sogar beim allerletzten Kampf gegen Bowser. Früher musste ich Level so oft wiederholen, dass ich fast verzweifelt wäre. Aber das hatte meinen Ehrgeiz nur noch mehr herausgefordert. Heute braucht man diesen nicht mehr, da man das Spiel mit Leichtigkeit durchzocken kann.

Überhaupt ist das Spiel sehr kurz. Ich habe dafür nur einen Tag gebraucht. Früher konnten mich Spiele wochenlang am Ball halten. Jetzt war es im Nu um. Das war sehr schade und das hat mich enttäuscht. Der Spielspaß war einfach zu kurz.

Zum Glück hatte ich nur wenige Euro für das Spiel ausgegeben, da ich es gebraucht gekauft hatte. So ist es nicht ganz so schlimm. Für Anfänger ist es bestimmt ganz nett. Nostalgie kommt nur kurz auf. Ich wünsche mir meinen alten klobigen Gameboy zurück.

Donnerstag, 9. August 2018

[Film] Ant-Man and the Wasp

Inhalt: Hank Pyms Frau und Hopes Mutter ist seit 30 Jahren im subatomaren Raum gefangen. Sie holen sich Ant-Man zur Hilfe, um sie nun endlich daraus zu befreien.

Meine Meinung: Dies ist der erste Film nach "Avengers - Infinity War" und ich war gespannt, wie es nach dem schockierenden Ende des Films weitergeht. Doch ich musste irgendwann feststellen, dass dieser Film vor dem letzten Avengers-Teil spielt. Von daher trifft man hier auf alle alten Bekannten aus dem ersten Ant-Man-Film. Scott hat ein paar Visionen von einer Frau. Es stellt sich heraus, dass es sich hierbei um Hank Pyms Frau und Hopes Mutter handelt, die seit 30 Jahren im subatomaren Raum gefangen ist. Da Ant-Man es mit Hilfe von Hanks Erfindungen geschafft hatte, dorthin hindurch zu dringen, soll er es wiederholen, um sie zu retten. Doch auch andere sind hinter Hanks Erfindungen her und so kommt es wieder zu spannenden Kämpfen und Verfolgungsjagden. Diesmal schlüpft Hope mit neuer, verbesserter Frisur selbst in einen Anzug, der sogar Flügel besitzt. So wird sie zu the Wasp. Gemeinsam müssen sie gegen Ghost kämpfen, die sich unsichtbar machen und durch Wände gehen kann. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Allerdings muss man zugeben, dass Marvel mittlerweile recht epische Filme veröffentlich hat, sodass dieser hier dagegen manchmal sehr schwach wirkt. Mir hat er sehr gut gefallen, aber im Vergleich ist gehört er zur schwächeren Sorte aus dem Marvel-Universum.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Regie: Peyton Reed
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Michael Douglas, Hannah John-Kamen
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney
Erscheinungsjahr: 2018
Laufzeit: 118 Minuten


Mittwoch, 8. August 2018

[Comic] Suck my Duck! von Ralf König

Inhalt: Wir haben hier mehr oder minder alltägliche Situationen aus dem Leben von schwulen Männern, die von Zeichner auf die Schippe genommen werden.

Meine Meinung: Die Comics dieses Zeichners finde ich immer großartig. So freute ich mich auf dieses Werk, was auch noch ein Cover in meiner Lieblingsfarbe hat. Hierin findet man meist doppelseitige Comics rund um schwule Männer in den verschiedensten Situtationen. Dass darin tatsächlich sehr viel Wahrheit steckt, macht es nur noch witziger. Wie sieht es mit Gayromeo aus? Oder dem CSD? Wie fühlen sich Schwule bei einem One-Night-Stand? Außerdem gibt es Comics, die zu Weihnachten oder Fasching passen. Man erfährt auch, was es mit dem Titel auf sich hat. Ich habe mich köstlich amüsiert und beim Lesen superviel Spaß gehabt. Die Zeichnungen an sich sind ja schon der Knüller, aber in Zusammenhang mit den Geschichten drum herum, kann man das Grinsen einfach nicht mehr sein lassen. Ich finde diesen Band super.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 64 Seiten 
Verlag: Männerschwarm Verlag; Auflage: 1 (1. März 2004) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3935596537 
ISBN-13: 978-3935596534

Dienstag, 7. August 2018

[Serie] Ninjago - Staffel 1

Inhalt: Kai, Jay, Zane und Cole sind dazu auserwählt, mit den Kräften des Spinjitzu den bösen Lord Garmadon und andere böse Schergen aufzuhalten.

Meine Meinung: Nach einem Besuch im Legoland erweckte die Serie mein Interesse. Daher schaute ich mir die ersten beiden Pilotfolgen an. Diese faszinierten mich so sehr, dass ich die ganze erste Staffel angeschaut habe. In der Serie geht es um vier Ninjas, die mit elementaren Kräften böse Gegner aufhalten müssen. Das ganze Setting und die Hintergrundgeschichte erinnern mich stark an japanische Animes - nur eben mit animierten Legofiguren. Mir gefällt besonders, dass die Serie eine fortlaufende Handlung hat und sich darin die Geschichte und die Figuren weiterentwickeln. So gesehen sind die einzelnen Folgen keine abgeschlossenen Geschichten, die zwangsläufig in der Ausgangssituation enden. Solche Serien mag ich nicht so gerne. Beispielsweise ändern sich die Charaktereigenschaften, neue Figuren kommen hinzu, Kräfte verändern sich oder entwickeln sich weiter. Das mag ich sehr gerne. Die Hintergrundgeschichte ist interessant und die Animationen sind meiner Ansicht nach gut gelungen. Natürlich sind Lego-Figuren nicht besonders hübsch und menschenähnlichere Figuren hätten mir besser gefallen, aber man kann nicht alles haben. Natürlich ist die Serie für Kinder - vornehmlich Jungen - vorgesehen, aber auch mir gefällt sie sehr gut. Mädchen werden vielleicht mehr weibliche Figuren vermissen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗
  
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Universum Film GmbH 
Erscheinungsjahr: 2011 
Anzahl der Folgen: 15 (inklusive der beiden Pilotfolgen)

Spieldauer: 176 Minuten

Montag, 6. August 2018

[Neuzugänge] August 2018

Mal wieder habe ich den Überblick über all meine Neuzugänge verloren, aber ich hoffe, dass ich fast alles hier aufgreifen an.

Den Anfang machen ein paar Comics von Ralf König. Ich finde soooo witzig und freue mich, dass ich vier neue in zwei Münchner Geschäften erstehen konnte. "Schillerlöckchen" und "Suck my Duck!" habe ich bereits gelesen. "Stutenkerle" und "Götterspeise" werde ich noch lesen.

Einen weiteren Comic habe ich da ebenfalls gekauft. "Der reine Ernst" von Tom Bouden ist eine Adaption einer Geschichte von Oscar Wilde. Ich habe bereits reingelesen und fand es bisher ziemlich seltsam. Mal sehen, ob sich daa noch ändert.


Zwei Bücher sind ebenfalls bei mir eingezogen. "Selbstrufmord" von Martin Tietjen habe ich bereits gelesen und "Call me by your name" von André Aciman lese ich gerade.

Ein neues 3DS-Spiel musste ich mir auch gönnen, weil ich gerade wieder total Lust auf die Konsole habe. Da ich außerdem gerade die Animationsserie Ninjago schaue, entschied ich mich für ein Ninjago-Spiel: "Schatten des Ronin".


Dann sind noch drei neue Figueren bei mir eingezogen. Prinzessin Jasmin aus "Disney's Aladdin" habe ich mir für etwa 10,00 Euro bei Wish bestellt. Der wunderbare Gaston mit dem Bücherstapel war ein Geschenk von meinem Schatz. Der ist aus einem Comicgeschäft in Nürnberg ("Ultra Comix") und hat fast 60,00 Euro gekostet. Den Dumbledore-Funko gab es auch von meinem Schatz und ist mein erster aus der Harry-Potter-Reihe.

Ich freue mich über die vielen schönen Dinge.

Sonntag, 5. August 2018

[Elementum 3] Lodernde Flamme - Kapitel 4

Da einige Schüler ihr Praktikum in einer anderen Stadt machten, war das Haus 4E schon ziemlich leer. Doch wenn sich alle morgens auf den Weg zu ihrer Praktikumsstelle innerhalb Frankfurts machten, wirkte das Gelände wie ausgestorben. Robin wurde ziemlich spät von seiner Mentorin für diesen Tag abgeholt. Er hatte nicht geahnt, dass sie gleich kommen würde. Er ging eigentlich davon aus, dass ihn Herr Argon abholen und zu Frau Fossil bringen würde. Aber die Erd-Elementaristin fuhr persönlich mit ihrem metallic-braunen SUV vor.
Sind Sie Robin Held? Dann steigen Sie ein! Mein Name ist Petra Fossil.“
Wow!“, stieß das junge Elementum begeistert aus. Zum einen beeindruckte ihn ihr Gefährt, zum anderen aber auch die Erscheinung dieser Frau.
Sie wirkte elegant, aber stark und entschlossen zugleich. Sie war etwa in dem Alter von Herrn Argon, also Mitte dreißig. Ihr langes, karamellbraunes Haar hing ihr glatt über den Rücken. Ihre Gesichtszüge waren schmal, aber sehr markant. Ihre vollen Lippen zogen sich ganz leicht nach unten, was ihr einen ernsten Blick verlieh. Auch ihre Kleidung verlieh ihr eine starke Aura. Sie trug eine beige Bluse, deren obersten drei Knöpfe geöffnet waren, sodass sie locker auf ihrem sehnigen Körper saß. Darüber trug sie eine braune Lederjacke.
Sie tragen gar keine Uniform“, bemerkte er.

Samstag, 4. August 2018

[Serie] Power Rangers Ninja Steel

Inhalt: Galvanax ist der Herrscher einer intergalatkischen Fernsehshow und möchte die Macht der Ninja Sterne besitzen. Teilnehmende Monster treten in actiongeladenen Kämpfen gegen die Power Rangers an.

Meine Meinung: Seit meiner Kindheit bin ich ein großer Fan dieser Serie, auch wenn ich zugeben muss, dass sie sehr trashig ist. Eigentlich ist jede einzelne Staffel irgendwie gleich aufgebaut und es gibt einfach nichts Neues mehr. In dieser Staffel werden anfangs fünf neue Teenager zu Power Rangers, um gegen einen bösen Herrscher aus dem All anzutreten. Dabei erhalten sie Zords und verschiedene Waffen, um die Monster zu besiegen. Zwar gibt es in jeder Folge eine Rahmenhandlung. Diese ist aber nicht wichtig. Ein Monster greift die Ranger an, diese verwandeln sich spektakulär, kämpfen gegen das Monster, bis es irgendwann "gigantisiert" wird (es wird zu einem Riesen vergrößtert). Dann rufen die Power Rangers ihre Zords, die sich zu einem Megazord transformieren und das Monster besiegen. In den meisten Folgen kommen noch krassere Waffen und noch krassere Zords hinzu. Eine tiefere Bedeutung bleibt aus. Die Serie ist echt für Kinder gemacht und ich schaue sie nur aus nostalgischen Gründen. Man könnte die Handlung ein wenig tiefgründiger machen und nicht so willkürlich. Das würde die Serie aufwerten. Das Ende ist dann auch leider ein Cliffhanger, sodass man sich schon auf eine neue Staffel freuen kann. Ich schaue die Serie weiterhin an, auch wenn man nichts verpasst, wenn man sie nicht schaut.

Fazit: 1 von 5 Punkten.

Darsteller: William Shewfelt, Peter Sudarso, Nico Greetham, Zoe Robins, Chrysti Ane, Jordi Webber, Caleb Bendit, Chris Reid
Studio: SCG Power Rangers, Saban Brands
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
Anzahl der Episoden: 22
Erscheinungsjahr: 2017

Freitag, 3. August 2018

[Buch] Selbstrufmord von Martin Tietjen

Inhalt: Martin Tietjen ist ein mehr oder weniger bekannter TV-Moderator. Seine Karriere läuft nicht optimal und er muss viele Rückschläge einstecken. Auch sein Sexualleben lief nie perfekt. Erlebnisse aus dem Puff oder dem Darkroom gibt er hier zum Besten.

Meine Meinung: Vor ein paar Jahren entdeckte ich den leider nicht mehr existierenden Fernsehsender Joiz für mich, bei dem Martin Tietjen Moderator war. Seit demher verfolgte ich ihn ein wenig. Nun brachte er diese Biografie heraus, in der er Sachen erzählt, die jeder normalerweise für sich behalten würde. Besonders verblüffte mich sein öffentliches Outing und so wurde ich sehr neugierig. In diesem Buch erfährt, wie seine Karriere bislang verlaufen ist und mit welchen Rückschlägen er zu kämpfen hatte. Auch in Bezug auf seine Familie, seine Beziehungen und sein Sexualleben erfährt man einiges. Vieles davon ist ziemlich lustig und brachte mich zum Schmunzeln. Aber das Buch ließ mich mindestens genauso oft mit ihm mitleiden. Einige Erlebnisse konnte ich gut nachempfinden, weil ich Ähnliches erlebt habe. Das sorgte dafür, dass ich mich mit dem Moderator gut identifizieren konnte. Allerdings werden einige Situationen so angekündigt, dass man DEN Skandal schlechthin erwartet. Das Skandalöse blieb aber doch oft aus. Manchmal hätte ich mir krassere Sachen erhofft. Insgesamt wurde ich aber sehr gut unterhalten und mir hat das Lesen sehr viel Spaß bereitet.

Fazit: Vier von fünf Punkten.
℗℗℗℗

Taschenbuch: 336 Seiten 
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (23. Mai 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596299470 
ISBN-13: 978-3596299478

Donnerstag, 2. August 2018

[Serie] Life in Pieces - Staffel 3

Inhalt: Erneut gibt es in dieser Großfamilie jede Menge Chaos und jede Menge lustige Momente. Wird die Familie dabei stets zusammenhalten?

Meine Meinung: Nach zwei witzigen Staffeln schaue ich diese Serie weiter sehr gerne an. Jede Folge ist dabei in vier kleine Geschichten unterteilt, die manchmal irgendwie zusammengehören, aber auch unabhängig voneinander sind. Immer geht es um einen Teil der Großfamilie. So gibt es die Großeltern Joan und John, die immer freundlich sind, aber im Unterton gerne mal Spritzen an die Familienmitglieder verteilen. Ihre Tochter Heather hat mit ihrem Ehemann Tim drei Kinder, wobei der älteste bereits sehr früh geheiratet hat und mit seiner bildhübschen Frau in einem Mini-Häuschen im Garten lebt. Die mittlere Tochter ist schwer pubertär und das Nesthäkchen bangt um ihre Stellung aufgrund ihrer kleinen Cousine. Matt hat endlich ebenfalls sein Glück mit Colleen gefunden und beide versuchen mit allen Mitteln Eltern zu werden. Greg und seine Frau Jen freuen sich darüber, wie ihre kleine Tochter Lark immer selbsständiger wird. Ich liebe diese Familie und es gibt immer was zu lachen. Auch diese Staffel hat mir wieder sehr gut gefallen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗


Idee: Justin Adler
Mit: James Brolin, Dianne Wiest, Colin Hanks, Betsy Brandt
Studio: FX Productions
Episoden: 22
Erscheinungsjahr: 2017

Mittwoch, 1. August 2018

[Monatsrückblick] Juli 2018

Ein weiterer, sehr spannender und abwechslungsreicher Monat ist vergangen, in dem ich sehr viel erlebt habe. Ich bin immernoch dabei, alle Eindrücke zu verarbeiten, aber ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß. Hier werfen wir noch einmal einen Blick auf den Juli zurück.

Bücher:
Auch im Juli habe ich leider nicht viel gelesen. Dafür hatte ich zu viel anderes Zeug im Kopf und zudem viele Sachen unternommen. So habe ich nur ein einziges Buch gelesen und komme insgesamt auf 21 Bücher in diesem Jahr bislang. 

Comics:

Filme:
Immerhin habe ich drei Filme geschaut und komme damit auf 26 Filme in diesem Jahr. 

Serien:
Eine Serienstaffel habe ich geschafft, womit ich auf 32 Serienstaffeln in diesem Jahr komme. Allerdings habe ich tatsächlich noch zwei weitere Serienstaffeln im Juli geschaut, die aber keinen Platz mehr auf dem Blog gefunden habe. Die Rezensionen folgen im August und daher zähle ich sie auch erst in den August mit hinein.

Meine Unternehmungen sind aber im Juli tatsächlich ausgeufert, weswegen ich sie dieses Mal tatsächlich erstmalig als Liste hier aufzeigen werde:

Wie man sieht, war deshalb mein Monat sehr spannend. Mal sehen, wie der August wird. Ich werde wieder ein Jahr älter, aber ansonsten ist nichts Großartiges geplant. Aber spontane Aktionen sind sowieso die besten.