Sonntag, 3. September 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 7

Plötzlich klopfte es lautstark an der Zimmertür. Erschrocken fuhren Iggy und Robin gleichzeitig hoch und saßen aufrecht in ihren Betten. Ohne abzuwarten, ob man hineingebeten würde, öffnete sich die Tür und Marin trat hinein.
Guten Morgen ihr zwei“, begrüßte er die Schüler. „Robin, warum bist du noch nicht fertig? Es ist acht Uhr. Wir wollen los.“
So früh?“, beschwerte sich der Sechzehjährige, während sein Zimmergenosse genervt aufstöhnte und sich wieder in sein Kissen fallen ließ.
Es ist doch nicht früh“, erklärte Marin freudig. „Ich habe dich ja noch etwas länger schlafen lassen als unter der Woche.“
Aber es ist Samstag“, jammerte das junge Elementum.
Na und?“, entgegnete Marin, der sich nicht umstimmen ließ. „Wir haben heute noch viel vor. Nun beeile dich. Um halb neun stehst du unten im Hof. Dann geht es los in Richtung Hamburg. Frühstücken kannst du auf dem Weg. Wir kommen an einigen Raststätten vorbei.“ Mit diesem Satz war er auch schon aus dem Zimmer verschwunden.
Was für eine Nervensäge“, kommentierte Iggy den Abgang des Studenten.
Das kannst du laut sagen“, stimmte ihm Robin zu.


Eine knappe halbe Stunde später stand der Schüler auch schon mit einem gepackten Rucksack im Hof des Internats. Ungeduldig wartete Marin auf das Elementum.
Da bist du ja endlich! Lass uns nun losfahren.“
Beide schritten aus dem Hoftor und standen an der Straße.
Mein Auto steht da drüben“, erklärte Marin seinem Schützling.
Robin blickte auf einen alten, schwarzen Kleinwagen, der nicht gerade gemütlich aussah. Jetzt konnte er sich ein erhofftes, kleines Nickerchen abschminken.
Sie stiegen ins Auto und Marinas schleimiger Bruder fuhr los. Die ganze Fahrt über quatschte er Robin zu und erzählte ihm von der schönen Stadt Hamburg und was sie dort alles erleben würden. Er versprach dem Jungen, dass er sehr viel über das Element Wasser lernen und danach viel stärker in das Haus 4E zurückkehren würde. Er durfte sich auf etwas gefasst machen. Robin ließ alles kommentarlos und stillschweigend über sich ergehen. Er hatte keine Lust auf eine Unterhaltung mit seinem Nachhilfelehrer.
Nach fast fünf Stunden erreichten sie endlich die Hansestadt. Robin war noch nie dort gewesen und daher war er schon ein wenig aufgeregt. Er schaute sich alles ganz genau an: Die Straßen, die Häuser und die Menschen.
Irgendwann fuhren sie in eine Einfahrt von einer imposanten Villa.
Wow“, staunte der Junge.
Willkommen in der Villa Hollenbach“, stellte Marin stolz vor. „Hier wohnt meine Familie.“
Robin wusste gar nicht, dass Marina in solchen Verhältnissen aufgewachsen war. Mittlerweile wusste er zwar schon, dass sie aus gutem Hause stammte. Aber dass ihre Familie quasi so reich war, wusste er bislang nicht.
Ein Garagentor fuhr automatisch hoch und Marin konnte sein Auto neben einem teuren Sportwagen und einem stattlichen SUV parken. Das Elementum war wirklich beeindruckt.
Ich wusste gar nicht, dass wir bei deinen Eltern übernachten würden“, brachte der Sechzehnjährige schließlich heraus.
Nicht nur das“, erklärte Marin darüber hinaus. „Meine Eltern werden auch deine Lehrer für dieses Wochenende sein. Herr von Zimmenthal hatte sie beide gefragt, ob sie mir, oder besser gesagt dir, helfen würden. Sie sind beide sozusagen Meister des Elements Wasser und können dir daher allerhand beibringen. Ich fand das eine super Idee“
Damit hatte Robin ebenfalls nicht gerechnet. Bei der letzten Reise nach Berlin traf das Elementum auf einen ehemaligen Lehrer des Internats. Daher ging er davon aus, dass er vielleicht auch diesmal auf einen ausgebildeten Lehrer traf. Stattdessen waren es normale, wenn auch reiche Elementaristen, von denen er ausgebildet werden sollte. Das überraschte ihn.
Außerdem übermannte ihn die Aufregung. Jetzt sollte er Marinas Eltern kennenlernen. Das fand er zu diesem Zeitpunkt sehr seltsam - vor allem, nachdem er anfing, gewisse Gefühle für das Mädchen zu entwickeln. Normalerweise lernte man ein Mädchen kennen, kam mit ihr irgendwann zusammen und nach einiger Zeit lernte man die Eltern kennen. In diesem Fall war die Reihenfolge vollkommen falsch. Aber er konnte nun nichts mehr dagegen unternehmen. Da musste er durch.
Robin schnappte sich seine Reisetasche aus dem Kofferraum und folgte Marin. Sie gingen einen kleinen Kiesweg entlang bis zur Eingangstür. Alles wirkte sehr ordentlich: Gestutzte Hecken, ein hübsches Blumenbeet und eine imposante Steinfigur, die einen Löwen darstellte. Marin schloss die Tür auf und schon befanden sie sich in einer großen Eingangshalle. Die Decke war hoch, eine Wendeltreppe führte nach oben. Die Wände waren aus Marmor und der Boden war aus hellem Parkett. An der Decke schwang ein Kronleuchter aus Kristall. Der Sechzehnjährige konnte gar nicht aufhören zu staunen.
Da hörte man ein paar Schritte und zwei Personen betraten den Flur.
Guten Tag“, bergrüßte die Dame des Hauses die beiden Jungs freundlich.
Du musst Robin sein“, sagte der Herr und reichte dem Elementum seine Hand.
Sofort wusste Robin, dass es sich bei den beiden um Marins und Marinas Eltern handeln musste. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Beide hatten ähnlich braunes Haar wie ihre Kinder und trugen eine Brille. Herr Hollenbach wirkte wie ein Professor. Er war groß, schlank, trug ein blaues Hemd und hatte eine hohe Stirn, auf der ein wenig wirr sein Haar zu allen Seiten abstand. Er hatte eine runde und große Hornbrille auf der Nase.
Seine Frau wirkte etwas eleganter. Frau Hollenbach trug eine schwarze Bluse. Im Gegensatz zu dem Rest der Familie besaß sie eine eckige Brille mit einem dünnen Metallgestell. Ihre langen Haare fielen ihr gewellt auf die Schultern. Beide hatten ein offenes, ehrliches Lächeln auf den Lippen, was dazu führte, dass Robin seine Anspannung ein wenig verlor.
Ja“, erwiderte er endlich. „vielen Dank für die Einladung. Sie müssen Herr und Frau Hollenbach sein.“
Doktor Hollenbach“, ergänzte Marin mit geschwellter Brust. „Beide besitzen den Doktor der Medizin.“
Jetzt sei doch nicht so förmlich“, ermahnte ihn seine Mutter. „Du kannst uns auch Marius und Muriel nennen.“
Oh vielen Dank!“
Die Hollenbachs führten Robin ins Wohnzimmer, welches eher einem Salon ähnelte. Es war ebenfalls sehr groß. An einem Ende befand sich ein Kamin mit einem sehr großen Sims aus Marmor, auf dem verschiedene Porzellanfiguren thronten. Vor dem Kamin lag ein Fell von einem weißen Tiger. Robin hoffte, dass es sich dabei um Kunstfell handelte. Um den Kamin waren zwei Ohrensessel aus schwarzem Leder.
Auf der anderen Seite des Zimmers befand sich dann die Sitzecke, ebenfalls mit einem Ohrensessel und einer großen Ledercouch bestückt. In der Mitte war ein Glastisch. Der LED-Fernseher glich eher einer Kinoleinwand. Der Raum erstrahlte hell, da an der Decke einige Lampen hingen. Im Sommer mussten die bodentiefen Fenster und Glastüren, die auf eine Terassse mit Garten führten, für ausreichend Licht sorgen. Robin sah sogar einen Pool und war sehr neidisch auf diese Familie.
Setz dich bitte“, bat Muriel den Jungen. Gemeinsam setzten sich sich auf die Ledercouch. Nur Marius nahm auf dem Sessel Platz.
Wie geht es dir?“, wollte der Vater wissen.
Ganz gut, denke ich“, antwortete Robin zuversichtlich.
Das freut uns. Wir möchten mit dir besprechen, was wir heute vorhaben. Es wird ein langer Abend, aber leider haben wir ja nur sehr wenig Zeit.“
Das ist kein Problem“, entgegnete der Sechzehnjährige freundlich. Dann übernahm Muriel wieder das Wort:
Es wird ein wenig dreckig. Ich hoffe, du bist nicht empfindlich.“
Robin war bei diesen Worten ziemlich überrascht. Eigentlich dachte er eher, dass Familie Hollenbach in Sachen Schmutz empfindlich reagieren würde, da sie alle scheinbar sehr ordentlich waren. Muriel fuhr mit den Erklärungen fort:
Wir werden dich in die Kanalisation bringen und diese fluten. Deine Aufgabe wird es sein, dich durch die Tunnel zu kämpfen.“
Robin riss die Augen auf. Er traute seinen Ohren nicht. Er würde in der stinkigen Kanalisation auf Tauchgang gehen?
Aber wir werden den Wasserdruck stets erhöhen“, ergänzte Marius. „Du wirst es nicht sehr einfach haben.“
Der Sechzehnjährige musste schlucken.

Eine Stune später, es dämmerte bereits, befanden sie sich vor einem Gullideckel. Die ganze Familie und auch Robin trugen einen dunkelblauen Neoprenanzug, der zumindest die Kälte von ihnen fernhielt.
Nun geht es los“, kündigte Marin an. Alle drei nahmen ihre Brille ab und steckten sie in ein Etui. Muriel sammelte sie ein, lief zum Auto, welches nur zwei Meter entfernt am Straßenrand stand, und packte sie in den Kofferraum.
Und wie kommen wir da runter?“, wollte Robin wissen.
Das ist kein Problem“, erwiderte Marius. Er hob seine Hände und mit einem lauten Rauschen wurde der Gullideckel von Wassermassen nach oben getragen. Langsam führte er ihn zum Boden. Robin staunte.
Nun können wir hinab steigen“, grinste Marin.
Langsam stiegen sie eine Leiter hinunter in die Dunkelheit.
Ich sehe kaum noch etwas“, bemerkte Robin, als ob es den anderen anders ginge.
Auf deiner Brust ist ein Knopf“, erklärte Marius. „Wenn du ihn drückst, leuchten ein paar LED-Lichter auf deinem Anzug. Dann hast du Licht.“
Alle taten dies und schon wurde der Tunnel hell erleuchtet. Der Geruch brachte den Jungen beinahe um. Es stank erbärmlich. Sie befanden sich in einem runden Tunnel. An den Seiten führten schmale Wege, in der Mitte floss das dunkle, dreckige Wasser.
Gleich werden wir den Pegel anheben, bis der Tunnel vollkommen überflutet ist. Du kämpfst dich soweit durch, bis wir die Wassermassen wieder abfließen lassen.“ Nun klang Marius tatsächlich wie ein Doktor.
Und wenn ich zu ertrinken drohe?“
Wir sind Ärzte. Wir werden dich retten“, lächelte Muriel warmherzig. Irgendwie vertraute er ihr, obwohl er sie garnicht kannte. Aber er war zuversichtlich. Schließlich war er ein Elementum und konnte alle vier Elemente beherrschen. Irgendwie würde er es schon schaffen.
Da hob Marius seine Hände und beschwor das Wasser. Robins Herz fing lautstark an zu hämmern. Nun stieg die Anspannung. Da wirbelte das Wasser um Marins Vater und wurde dabei glasklar, als ob er es filtern würde.
Wow!“, staunte der Sechzehnjährige. „Wie macht er das?“
Vielleicht lernst du das auch irgendwann“, entgegnete Marin stolz.
Und mit einem Schlag stürzten die Wassermassen auf Robin ein. Es kam so plötzlich, dass er nicht reagieren konnte. Er wurde nach hinten geschleudert und er landete mittem im Dreckwasser. Er versuchte, nichts davon zu schlucken, was ihm sehr schwer viel. Er traute sich nicht einmal seine Augen zu öffnen.
Panik übermannte ihn. Er kriegte keine Luft mehr. Das Wasser stiegt an, bis der ganze Tunnel geflutet war. Er wusste nicht, wo vorne oder hinten war. Wo waren die Hollenbachs? Er war dabei zu ersticken.
Konzentration, befahl er sich selbst. Jetzt durfte er nicht versagen. Er versuchte, sich zusammenzureißen. Zwar würde es gegen die Regel sein, aber er setzte das Element Luft ein, um seinen Kopf in eine Blase zu versetzen. Nun konnte er die Augen öffnen und nach Luft schnappen. Es fühlte sich super an, als der Sauerstoff wieder durch seinen Körper rauschte.
Nun sah er sich um. Alles um ihn herum war schwarz. Was da noch alles im Wasser schwomm, wollte er nicht wissen. Er ekelte sich davor. Plötzlich befand sich ein Gesicht direkt vor seinem.
Marius!
Marins Vater schaute ihn an und schüttelte den Kopf. Mit einem Fingerschnipsen verschwand die Luftblase und Robin drohte wieder zu ertrinken.
Mist!, fluchte er innerlich.
Er schwamm schnell davon, um Marius zu entkommen. Er musste etwas tun, bevor er ertrank. Er konzentrierte sich und plötzlich sank der Wasserspiegel. Er konnte seinen Kopf an die Oberfläche bringen. Vor und hinter ihm ging das Wasser allerdings alles nach wie vor bis an die Decke. Er hatte es geschafft, das Wasser zu verdrängen.
In diesem Moment wurde er nach unten gerissen, als ob ein Wasserstrudel ihn gepackt hätte. Er wollte losschreien und öffnete den Mund, was ein Fehler war. Denn nun kam das ganze ekelhafte Dreckwasser in seine Kehle. Er hätte brechen können. Er wollte unbedingt im sauberen Wasser schwimmen und nicht in dieser Brühe. Sicher würde er eine Salmonellenvergiftung oder gar noch etwas Schlimmeres davontragen. Das war einfach widerlich! Vor Verzweiflung strengte er seine Muskeln am ganzen Körper an. Und pötzlich wurde das Wasser um ihn herum klar und sauber. Er staunte über seine Fähigkeiten und freute sich darüber. Am liebsten hätte er losgelacht.
Da bemerkte er, dass er ganz vergessen hatte, dass er unter Wasser war und nicht atmen konnte. Dennoch bekam er Luft. Wie machte er das?
Ab diesem Moment fühlte er sich wie ein Fisch im Wasser. Er schwamm durch die schwarze Brühe, die sich nach und nach in klares Wasser verwandelte. Er merkte, dass er wieder nach hinten gezogen wurde, doch mit all seiner Kraft konnte er sich dem entziehen und weiter geradeaus schwimmen.
Wenige Sekunden später floss das Wasser ab und Robin sprang aus dem Wasser. Nun stand er selbstbewusst vor seinen Mentoren. Er wusste, er hatte die Aufgabe bestanden.
Sehr gut“, lobte Muriel. „Du hast das ziemlich gut gemeistert.“
Vielen Dank! Es war nicht leicht, aber ich bin froh, es geschafft zu haben.“
Nur eine Sache“, hakte Marius ein, „das nächste Mal musst du darauf achten, wohin du schwimmst. Prinzipiell hast du dich nicht von der Stelle bewegt. Du bist lediglich hin und her geschwommen.“
Ups“, kam es aus Robin. Er griff sich an den Hinterkopf und lief rot an.

Nach einer ausgiebigen Dusche freute sich Robin auf sein Bett. Marin zeigte ihm eines der Gästezimmer. Insgesamt gab es alleine in diesem Stockwerk zwölf Zimmer. Eines davon war Marinas Zimmer, wie ihm Marin erklärte. Es war genau am anderen Ende des Flurs. Leichtes Kribbeln durchfuhr ihn, als er dies hörte.
Einige Minuten lag der Sechzehnjährige ausgestreckt im Bett. Er fühlte sich kaputt und ausgelaugt. Doch irgendwie packte ihn die Neugier. Er stand auf und schlich sich auf den Flur. Am Treppenabsatz hörte er leise Stimmen. Marins Eltern befanden sich noch im Salon und unterhielten sich. Er ging weiter und da stand er vor Marinas Zimmer.
Irgendwie hatte er ein schlechtes Gewissen, aber er konnte nicht anders. Er griff an die Türklinke und keine Sekunde später stand er darin.
Es war ebenso groß wie das Gästezimmer. In der Mitte befand sich ein riesiges Himmelbett. Rosa Tüll umschloss es. Robin lächelte. Er wusste gar nicht, dass Marina so eine Prinzessin sein konnte. An der Fensterseite stand der imposante Schreibtisch, auf dem ordentlich einige Stifte in einem Behälter und ein Schreibblock lag. Ein Laptop stand ebenfalls zugeklappt darauf. Neben dem Bett befand sich ein riesiges Bücherregal mit lauter Sachbüchern, aber auch Romanen.
Mit dem Finger fuhr Robin über die Buchtitel. Biologie- und Medizinbücher nahmen die Überhand. Aber es gab auch einige Musikbücher. Unter den Romanen befanden sich Klassiker wie Fontanes Effie Briest oder modernere Bücher wie Harry Potter.
Gegenüber vom Bett waren zwei Türen. Als er die eine öffnete, sah er Marinas eigenes Badezimmer mit eigener, runder Badewanne. Alles war hellblau gekachelt. Es gab einen großen Spiegelschrank mit allerlei Schminksachen. In einem anderen Regal waren sehr viele Parfüms aufgereiht. Auf dem Boden lag ein blauer Badeteppich. Er schloss die Tür wieder und schaute in den nächsten Raum. Ein begehbarer Kleiderschrank mit scheinbar Hunderten von Klamotten und Schuhen. Das war eine unfassbare Reizüberflutung und so schloss er die Tür schnell wieder.
An einer Wand hingen lauter Fotos. Auf allen war Marina entweder alleine oder mit ihren Eltern abgebildet. Vor dem schiefen Turm von Pisa, vorm Eifelturm oder auf der Freiheitsstatue. Es gab auch einige Fotos am Strand. Doch nirgends waren Freundinnen ebgebildet.
Hatte sie etwa keine?
Robin trat ein paar Schritte zurück und fiel plötzlich aufs Bett. Die Matratze war weich. Am Kopfende saß ein Teddybär, der schon seine besten Zeiten hinter sich hatte. Diesen hatte sie wohl schon seit ihrer Geburt. Robin nahm ihn in die Hand und roch an ihm. Er duftete ganz stark nach Marina, also ein bisschen wie der Ozean. Plötzlich sah er das Mädchen vor seinem inneren Auge und er musste lächeln.
Er legte sich komplett aufs Bett und schloss die Augen. Mit dem Bären im Arm schlief er bald ein.

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