Donnerstag, 31. August 2017

[Buch] Der Letzte macht den Mund zu von Michael Buchinger

Inhalt: Der YouTuber berichtet in diesem Buch von den Dingen, die er hasst. Von unhöflichen Menschen bis zu One Night Stands lässt er nichts aus.

Meine Meinung: Schon seit Jahren schaue ich die Videos des Autors auf YouTube und besonders seine Hassliste, in der er monatlich von den Dingen erzählt, die ihm missfallen, finde ich total lustig. In diesem Buch greift er genau diesen Hass auf und in jedem Kapitel fasst er die Sachen zusammen, die er hasst. Vieles davon habe ich schon so ähnlich oder sogar mit dem gleichen Wortlaut in seinen Videos gesehen, anderes vertieft er oder ist gänzlich neu für mich. Was aber sicher ist: Ich habe mich stets amüsiert und mich sogar teilweise selbst darin gefunden. Es ist herrlich erfrischend, dass auch mal jemand ein wenig negativ ist und seinen Hass herauslässt. Dabei geht er sehr selbstbewusst vor und gesteht den Lesern und auch sich selbst zu, Sachen auch mal hassen zu dürfen. Er ist das Gegenteil von einem Ja-Sager und vermittelt mit diesem Werk, dass man sich auch selbst der Nächste sein darf. Ich nehme daraus mit, auch mal in mich hineinhören zu dürfen und meinen Bedürfnissen zu folgen, auch wenn das anderen Menschen missfallen könnte. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, da der Schreibstil echt super ist und ich stets seine Stimme im Ohr hatte. Außerdem ist es meiner Meinung nach nicht nur eine Lektüre für Fans.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 240 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: Originalausgabe, 1. Auflage (14. Juli 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548376789 
ISBN-13: 978-3548376783

Mittwoch, 30. August 2017

[Film] Death Note

Inhalt: Eines Tages gerät der Schüler Light an das Notizbuch eines Todesgottes. Wenn er einen Namen in das Death Note schreibt, stirbt diese Person. Fortan nimmt er sich vor, Verbrechen zu bekämpfen. Doch die Polizei ist mit Hilfe des Spezialermittlers L hinter ihm her.

Meine Meinung: Nachdem ich die Manga-Reihe so geliebt habe, war mir klar, dass ich den neuen Film dazu unbeding sehen musste. Ich war gespannt, wie diese mit Wendungen gespickte Geschichte filmisch umgesetzt wird. Natürlich ist es nicht möglich, alles Facetten hineinzubringen, aber ich versuchte voruteilsfrei an den Streifen heranzugehen. Positiv erwähnt werden sollte ist der sureale Stil des Films, der selbst Splatterszenen nicht so schlimm wirken lässt, obwohl sie sehr plakativ und deutlich sind. Mir gefällt außerdem, dass die "Amerikanisierung" gut gelungen ist. Ich fragte mich, wie sie ein japanisches Szenario in die USA bringen würden. Manche würden beispielsweise die Figur Mia charaktirisieren, die im Manga sehr kindisch und mädchenhaft herüberkommt. Im Film ist sie selbstbewusst und tough. Aber ich finde, das musste so sein, denn ein Girlie in einem US-Film hätte einfach nicht gepasst und ihn lächerlich wirken lassen. Daher finde ich auch nicht schlimm, dass du Handlung verändert bzw. angepasst wurde. Auch die Animation des Todesgottes Ryuk finde ich gut gelungen. Dennoch muss ich kritisieren, dass mir der Film dann doch zu kurz war, um das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Light und L überzeugend darzustellen. Das ist sehr schade. Außerdem erzählt der Film nicht die komplette Handlung des Manga, was daraus schließen lässt, dass ein weiterer Film produziert werden muss. Wer also auf eine Auflösung wie im Manga wartet, wird enttäuscht sein. Den Darsteller des Light finde ich leider auch nicht gut gewählt. Er ist auch nicht so selbstbewusst und intelligent dargestellt wie im Manga. Dennoch bin ich sehr gespannt auf eine Fortsetzung.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Darsteller: Nat Wolff, Lakeith Stanfield, Margaret Qualley
Regie: Adam Wingard
Studio: Lin Pictures, Vertigo Entertainment, Warner Bros., Netflix
FSK: 16 Jahre
Erscheinungsjahr: 2017
Laufzeit: 101 Minunten

Dienstag, 29. August 2017

[Buch] Dads Tagebuch von Michael Kernbach

Inhalt: Vater zu sein ist nicht immer schwer. Und wenn sich dann noch eine große Familienfeier ankündigt, ist das Chaos vorprogrammiert. Ein Vater gefangen zwischen seiner Frau, seinen Kindern und seinem Job.

Meine Meinung: Nachdem ein gewisses Tagebuch für Jungen wie eine Bombe eingeschlagen ist, schossen immer mehr solche illustrierten Geschichten aus dem Boden - z.B. für Mädchen, für Lehrer oder dieses hier für Väter. Ich selbst bin kein Vater, aber fand die Tagebucheinträge trotzdem ganz amüsant. Der Erzähler berichtet von lustigen Situationen in der Familie und auf der Arbeit. Dabei wird eine Handlung aufgebaut, die auf eine Familienfeier hinführt, die verspricht chaotisch zu werden. Die einzelnen Kapitel lassen sich sehr schnell lesen, da die Schriftart sehr groß ist. Außerdem werden sie durch Illustrationen, die übrigens sehr witzig und demnach gut gelungen sind, unterbrochen. Ein Meisterwerk der Literatur findet man hierbei zwar nicht, aber für ein bisschen Humor zwischendurch ist das Buch sehr gut geeignet. Man kann es innerhalb kürzester Zeit durchlesen und sich ein wenig amüsieren. Laut lachen musste ich nicht, aber vielleicht würden es Väter tun. Die Wortwahl ist ironisch und voller Überzeichnungen. Das gefällt mir ganz gut.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten 
Verlag: Lappan; Auflage: 1 (2. Oktober 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3830333420 
ISBN-13: 978-3830333425

Montag, 28. August 2017

BookTube-Treffen Frankfurt

Am Samstag trafen sich ein paar BookTuber mit ihren Zuschauern in Frankfurt am Main. Ich war auch dabei und lernte nette Menschen kennen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Was wir so erlebt haben, dürft ihr im folgenden Bericht lesen.

Los ging es um 13:00 Uhr an der Hauptwache in Frankfurt. Dort lernten wir uns nach und nach kennen. Da wir noch auf den ein oder anderen gewartet haben (*augenzwinker*) hatten wir genug Zeit, uns gegenseitig zu beschnuppern. Schon an dieser Stelle gab es den ein oder anderen Lacher.

Anschließend ging es zu Vapiano, wo wir etwas essen wollten. Das war mein vierter Besuch in diesem Restaurant und die drei vorherigen waren ziemlich negativ. Dass diese Reihe fortgesetzt wurde, konnte ich nur erahnen. Wir mussten eine Ewigkeit für unser Gericht anstehen und schmorten daher nicht nur in der Hitze, sondern auch in den Dämpfen der Küche. Doch irgendwann durfte ich dann mein Mahl auch genießen. Leider war es viel zu scharf... Ich hätte mir gewünscht, vorher gefragt zu werden, ob ich es gerne so scharf mag. Ich habe trotzdem aufgegessen, weil es meine erste Mahlzeit des Tages war. Beim Essen konnten wir uns austauschen und kennenlernen.

Danach ging es zum Hugendubel, wo wir Bücherverrückten kräftig shoppen durften. Allerdings habe ich selbst nichts für mich gefunden, aber den ein oder anderen Tipp habe ich erhalten. Bei den Manga im Untergeschoss trafen wir auf ein echt cooles Mädchen, dass uns tatsächlich auch ein paar gute Tipps geben konnte. 

Nach dem ausführlichen Shopping-Erlebnis ging es weiter in das Einkaufszentrum myZeil, denn die Angereisten durften die ellenlange Rolltreppe nicht verpassen. Oben angekommen gönnten wir uns ein Eis und saßen bei Coa zusammen, um bei einem Meloneneistee zu quatschen. Die Stimmung war mittlerweile so ausgelassen, als ob wir uns schon ewig kennen würden.

Im myZeil befindet sich auch ein Elbenwald im Erdgeschoss, den wir ebenfalls aufsuchten. Dort waren gerade Harry-Potter-Zauberstäbe für knapp 30 Euro im Angebot. Da musste ich zuschlagen und so besorgte ich mir Hermines Zauberstab. Die liebe Jenny vom Regenbogengarten unterstützte mich bei meiner Entscheidung, sonst wäre ich noch ewig dort gestanden.

Nach einer kurzen Pause an der frischen Luft ging es weiter in Richtung Oxfam. Doch leider kamen wir wenige Minuten zu spät, denn er hatte gerade dicht gemacht. Und so mussten wir diesen Laden auslassen und es ging weiter zu Jokers. Dort fand ich "Harry Potter and the Cursed Child" für nur etwa 10 Euro als Hardcover. Da musste ich zuschlagen. Das Buch fehlte mir noch und da ich ja gerade erst einen Zauberstab gekauft hatte, musste das passende Buch dazu gelesen werden.

Die letzte Station war dann der Main. Wir überquerten den Eisernen Steg, machten ein paar Fotos und chillten uns dann auf eine Mauer am Main. Wir quatschten noch ein bisschen und ich verteilte meine selbstgebastelten Lesezeichen, die ich speziell für den Anlass hergestellt habe. Daraufhin war es auch schon fast 20 Uhr und die Gruppe löste sich langsam auf.

Es war ein wunderbarer und lustiger Tag und ich freue mich über die vielen neuen Bekannschaften. Ich versuche hier mal die Beteiligten zu verlinken, aber bitte habt Nachsicht, wenn ich jemanden vergessen haben sollte. Leider habe ich nicht alle Links. Wer kurz Bescheid gibt, den kann ich anschließend noch hinzufügen.

 


Sonntag, 27. August 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 6

In den nächsten Tagen hatte Robin eine ganz gute Ablenkung von seinen Problemen mit den Frauen. Klausuren mussten in fast allen Fächern geschrieben werden. Und das Lernen hierfür raubte ihm die Zeit. Oft saß er mit seinem ganzen Zirkel zusammen in der Bibliothek des Internats und grübelte über Matheaufgaben oder Lektürenhilfen. Er wollte schließlich seinen Lehrern, aber vor allem Tiberius von Zimmenthal, beweisen, dass er alles unter einen Hut bekam.
Mittlerweile war es schon Dezember und in ein paar Wochen waren Weihnachtsferien. Robins Eltern riefen an und besprachen mit ihm die Urlaubspläne. Wie in jedem Winter wollten sie die Zeit über Weihnachten und zwischen den Jahren in Österreich in einer Skihütte verbringen. Der Skiurlaub war zu einer gewissen Tradition geworden.
Das klingt ja super“, freute sich Iggy für seinen besten Freund, als er ihm davon erzählte. „Ich würde auch gerne mal Skifahren lernen. Aber meine Eltern halten nichts von Kälte. Sie würden stattdessen viel lieber in den Süden fliegen.“
Typische Feuer-Elementaristen?“, fragte der Sechzehnjährige nach.
Genau“, bestätigte der Rotschopf. „Aber du kannst mir ja wenigstens eine Postkarte aus Österreich schicken.“
Das mache ich. Aber ich muss zugeben, dass ich dieses Jahr gerne Silvester mit euch verbracht hätte.“

Samstag, 26. August 2017

[Buch] Der Babysitter-Profi von Marie-Aude Murail

Inhalt: Ernest lebt alleine mit seiner Mutter. Das Geld ist knapp und daher verdient er sich als Babysitter etwas Taschengeld. Da bemerkt er, wie sehr die kleinen Racker mag und plötzlich will er sich keinen teuren Computer mehr leisten, sondern lieber ein Geschwisterchen.

Meine Meinung: Die Autorin kann mich immer wieder mit ihren erfrischenden, französischen Jugendbüchern begeistern. Auch in diesem Werk lernen wir einen faszinierenden jungen Mann kennen.  Ernest möchte sich als Babysitter etwas dazu verdienen. Da bemerkt er, wie sehr ihm der Job Spaß macht. Schnell wachsen ihm die Kinder ans Herz, sodass er selbst gerne ein Geschwisterchen hätte. Doch seine Mutter ist alleinstehend und schafft es einfach nicht, längere Beziehungen zu führen. Zudem herrscht stets Geldnot. So ist das Leben für den Jugendlichen nicht leicht. In diesem Buch passiert aber noch viel mehr, sodass man leider irgendwann nicht mehr so richtig weiß, wohin die Geschichte führen soll. Zudem ist die Geschichte um das Babysitting eigentlich nur im ersten Drittel präsent. Danach spielt es eigentlich keine Rolle mehr. Meiner Meinung nach ist deshalb der Titel ziemlich falsch gewählt. So kann das Buch nicht halten, was es verspricht. Mich hat es trotzdem recht unterhalten, weil die Geschichte sehr locker leicht erzählt ist. Für mich hätte es noch dramatischer werden können, damit bei mir mehr Emotionen aufkommen. So kann man sagen, dass das Lesen zwar Spaß macht, man aber nicht komplett in der Handlung versinkt.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗
  
Broschiert: 320 Seiten 
Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 2 (21. Februar 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596854903 
ISBN-13: 978-3596854905

Freitag, 25. August 2017

[Film] Handsome Devil

Inhalt: Ned ist der einzige Junge im Internat, der 1. kein Rugby-Fan und 2. schwul ist. Daher ist er froh, dass er ein Zimmer für sich allein hat. Doch eines Tages taucht Rugby-Star Conor neu auf der Schule auf. Er zieht nicht nur in Neds Zimmer ein, sondern soll noch gemeinsam ein Musikstück mit ihm einstudieren.

Meine Meinung: Ich mag Filme, deren Handlung ein wenig anders ist und eine gewisse Tiefe besitzt. Das hatte ich mir von diesem Film erhofft, in dem es um einen homosexuellen Jungen auf einem irischen Internat gehen sollte, der von den Mitschülern gemobbt wird, bis eines Tages ein neuer Schüler kommen sollte. Mit diesem freundet er sich an, obwohl er ein Rugby-Star ist. Dieser Gegensatz der beiden Charaktere reizte mich und ich vermutete eine sehr dramatische, berührende Handlung. Doch zugebenermaßen kratzt der Film nur an der Oberfläche einer gewissen Tragik. In dieser Hinsicht hätte es noch dramatischer und emotionaler zugehen können. Zum Ansehen war der Streifen ganz nett, aber richtig berührt hat er mich nicht. Da hätte es ruhig härter zugehen können. Und trotz der Gefahr hin zu spoilern, muss ich hier erwähnen, dass dies defintiv kein Liebesfilm ist. Irgendwie hatte ich gedacht, dass das Ganze auf eine Liebesstory hinauslaufen würde, aber das ist nicht so. Hier wird keine Liebe thematisiert, die Romantik bleibt völlig aus. Wer also auf einen Kuss hofft, wird vergebens darauf warten.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗

Darsteller: Fionn O'Shea, Nicholas Galitzine, Andrew Scott, Ruairi O'Connor
Regie: John Butler
FSK: 12
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 95 Minuten

Donnerstag, 24. August 2017

[Buch] Nightmares 3 - Die Stunde der Ungeheuer von Jason Segel und Kirsten Miller

Inhalt: Plötzlich taucht eine der Kerogg-Zwillinge in Charlies Schule auf und er fragt sich, was sie im Schilde führt. Er weiß nämlich, dass ihre Zwillinsschwester noch in der Traumwelt gefangen ist, denn er trifft sie jede Nacht. Wieder einmal muss er mit seinen Freunden die Welt retten.

Meine Meinung: Dies ist der dritte Band der Reihe und damit endet die Trilogie. Die ersten beiden Bände hatten mir ganz gut gefallen, auch wenn sie eher ein jüngeres Publikum ansprechen. Auch der dritte Band ist so, dass er vom Inhalt recht nett ist, mich aber nicht vollkommen vom Hocker reißt. Er ist kurzweilig und unterhaltsam, aber wirkich gruselig ist er für Erwachsene nicht. Die Gestaltung des Buches ist wie bei den ersten beiden Bänden wunderschön, sodass das Buch ein Schmuckstück für das Bücherregal ist. Dieses Mal ist der Buchschnitt blau und damit komplettiert er die farbigen Buchschnitte. Inhaltlich geht es darum, dass eine der Zwillingsmädchen in Charlies Schule auftaucht. Im vorherigen Band hatte Charlie sie aufgehalten und getrennt, indem er eine in den Albträumen eingesperrt hat und die andere in die reale Welt geholt hat. Demzufolge glaubt er, dass die beiden Mädchen etwas im Schilde führen und daher will er sie aufhalten. Leider fehlt mir in dieser Hinsicht die Spannung. Es kommt zu keiner "Schlacht" oder so etwas, obwohl der Untertitel so etwas verspricht. Daher finde ich dies sehr irreführend und könnte Leserinnen und Leser enttäuschen. Im Endeffekt ist tatsächlich das Äußere besser als das Innenleben des Buches. Aber es ist jetzt auch nicht so schlecht, dass ich die Lektüre bereue. 

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten 
Verlag: Dressler (20. Februar 2017) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3791519492 
ISBN-13: 978-3791519494

Mittwoch, 23. August 2017

[Serie] Atypical - Staffel 1

Inhalt: Sam ist Autist auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Daher ist es für ihn an der Zeit, sich zu verlieben. Seine Eltern und seine kleine Schwester haben derweil mit eigenen Problemen zu kämpfen. Und dennoch dreht sich ihr Leben um Sam.

Meine Meinung: Eine Serie über einen Jungen mit Autismus klang sehr interessant und so habe ich mir probehalber einmal die erste Folge angeschaut. Danach blieb ich hängen und habe mir die ganze erste Staffel durchgeschaut. Sie besteht aus acht Folgen. Im Mittelpunkt steht Sam, dem soziale Interaktionen schwerfallen. Er kann nicht sehr gut mit Lautstärke umgehen, weshalb er meistens mit Kopfhörern herumläuft. Doch er möchte sich verlieben, aber er verguckt sich ausgerechnet in seine Therapeutin. Diese wiederum hat eine Beziehungskrise. Sams jüngere Schwester Casey muss sich stets um ihren Bruder kümmern. Dabei hat sie die Chance, ein Stipendium für eine Eliteschule anzunehmen. Nun muss sich sich entscheiden. Sams Vater Doug hat es besonders schwer, sich mit seinem Sohn auseinanderzusetzen. Er weiß einfach nicht, wie er mit ihm umgehen soll und hat deshalb Angst, ihn zu vernachlässigen. Sams Mutter Elsa hingegen hat Angst, sich selbst zu verlieren, weil sie stets für ihren Sohn da ist. Daher gerät sie in eine Art Midlife-Crisis. Alle Familienmitglieder haben ihr Päckchen zu tragen und so ist die Serie ziemlich dramatisch. Man fühlt mir Sam mit und hofft stets, dass es ihm gutgeht. Unsympathisch ist mir seine Mutter, aber den Grund dafür muss man selbst erfahren, wenn man die Serie schaut. Eigentlich hatte ich eine lustigere Serie erwartet, aber lustig ist sie tatsächlich nur an wenigen Stellen. Es geht eher um Dramatik und Tragik. Leider finde ich auch acht Folgen für eine Staffel ziemlich wenig. In dieser kurzen Zeit kann nicht viel erzählt werden. Das Ende verspricht zudem eine Fortsetzung und nun hoffe ich, dass es weitergeht. Die Serie hat noch sehr viel Potential und noch nicht alles ist ausgeschöpft. Daher ist noch ganz viel Luft nach oben.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Darsteller: Keir Gilchrist, Jennifer Jason Leigh, Brigette Lundy-Paine, Michael Rapaport
Idee: Robia Rashid
Studio: Weird Brain, Exhibit A, Sony Pictures Television
Erscheinungsjahr: 2017
Episoden: 8

Dienstag, 22. August 2017

[SchreibUpdate] August 2017

Für mich hat nach meinem Urlaub wieder der Stress des Lebens eingeholt und ich bezweifle, dass ich in der nächsten Zeit sehr viel Zeit zum Schreiben haben werde.

Doch noch in den letzten Tagen meines Urlaubs konnte ich mein Herzensprojekt durchkorrigieren. Das ist ein Buch, welches ich bereits 2012 geschrieben habe und mir sehr wichtig ist. Meiner Ansicht nach ist es mein bestes Werk und da habe ich mir extra sehr viel Zeit gelassen. Nun habe ich es aber soweit fertig und an den Verlag geschickt. Jetzt liegt es dort und mal sehen, wann es veröffentlicht wird. Man darf gespannt sein.

Dann habe ich mich an das Schreiben eines Kinderbuchs gewagt. Aber das ist schwieriger als gedacht. Etwa die Hälfte habe ich, aber seitdem liegt es ein wenig auf Eis. Genau wie meine anderen Projekte. Wahrscheinlich brauche ich beim Schreiben jetzt eine kleien kreative Pause. Ob ich in den nächsten Wochen überhaupt zum Schreiben komme, bezweifle ich. Das wird sich dann im nächsten Update zeigen.

Montag, 21. August 2017

[Film] Bob, der Streuner

Inhalt: James lebt auf der Straße und versucht sich gerade an einem weiteren Drogenentzug. Eine Sozialarbeiterin verhilft ihm zu einer Wohnung und darin taucht eines Nachts eine Katze auf. James nimmt sich dieser Katze an und die beiden werden die besten Freunde.

Meine Meinung: Nach der Lektüre des Buches musste ich natürlich auch diesen Film anschauen. Hierin geht es um einen Junkie, der mit der Hilfe seines Katers Bob den Drogen endgültig entsagen kann. Die Geschichte dahinter ist traurig und dramatisch. James hat es nicht leicht auf seinem Weg. Zunächst versucht er es als Straßenmusiker, doch da er unschuldigerweise in einen Streit gerät, bekommt er ein Verbot. Danach versucht er sich als Zeitungsverkäufer, aber auch hierbei stößt er auf Neider, die es ihm nicht leicht machen. Und immer wieder muss er seine Kraft zusammenbringen, um nicht wieder zu den Drogen zurückzukommen. Der Film ist dadurch echt herzzerreißend und dennoch mit sehr vielen süßen Stellen dank des Katers. Mir hat er das Herz erwärmt. Zwar wurden manche Stellen aus dem Buch anders dargestellt, aber dennoch ist es ein wunderbarer Film, den man unbedingt gesehen haben muss. Ich finde ihn großartig und kann ihn nur empfehlen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Luke Treadaway, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt, Anthony Head, Darren Evans 
Regisseur(e): Roger Spottiswoode 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Concorde Video 
Erscheinungsjahr: 2016 
Spieldauer: 99 Minuten

Sonntag, 20. August 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 5

Einige Tage später hatte Robin erneut eine Nachhilfestunde bei Marinas Bruder. Als sie in der Schwimmhalle eintrafen, hatte der Sechzehnjährige diesmal seine eigenen Badeshorts an. Er wollte nicht noch einmal in das Vergnügen geraten, einen Badeslip von Marin anziehen zu müssen.
Heute machen wir eine ganz besondere Übung“, begann der Nachhilfelehrer, als sie mittem im Becken schwammen. „Du sollst eins mit dem Wasser werden.“
Und was bedeutet das?“
Das klingt vielleicht etwas revolutionär, aber deine Aufgabe wird es einfach sein, nicht zu ertrinken.“
Wie bitte?“, fragte der Junge erstaunt nach. Er traute seinen Ohren nicht. „Wie meinst du das?“
Das Wasser wird auf dir einprasseln, als gäbe es kein Morgen mehr. Und du musst es geschehen lassen, dich darauf einlassen und dich dem Wasser zugehörig fühlen.“
Und gleichzeitig darf ich nicht sterben“, seufzte das junge Elementum resigniert. Er war darauf überhaupt nicht vorbereitet und wusste aber, dass Marin von dieser Schnapsidee nicht abzubringen war.
Also Augen zu und durch!

Samstag, 19. August 2017

[Serie] The IT Crowd

Inhalt: Durch einen aufgebesserten Lebenslauf gelangt Jen als Abteilungsleiterin in die IT einer Firma. Dort bekommt sie es mit den beiden Computernerds Roy und Moss zu tun, die sie sofort durchschauen. Dennoch bilden sie gemeinsam ein Team.

Meine Meinung: Britischer Humor ist sehr speziell und den muss man mögen. Ich mag ihn und daher liebe ich diese abgedrehte Serie, die oft sehr absurd und verrückt ist. Im Mittelpunkt der vier Staffeln (die jeweils sechs Folgen haben) und der längeren Abschlussfolge steht die IT-Abteilung einer englischen Firma. Abteilungsleiterin ist Jen, die absolut keine Ahnung von Computern hat und sich selbst eher als "Relationsship Managerin", obwohl sie in Sachen Männern selbst kein Glück hat. Moss ist der seltsame Typ unter ihnen, der alles sehr gerne wortwörtlich nimmt und sich mit Emotionen nicht so gut auskennt. Roy ist der faule Nichtsnutz unter ihnen, der ebenfalls keinen Schlag bei den Frauen hat. Die Drei bilden ein unverwechselbares Team, was sehr oft zu lustigen Situationen führt. Besonders gut gefällt mir dabei die Mimik der Darsteller, welche mich in jeder Folge erneut zum Lachen bringt. Ich finde es total schade, dass die Serie nicht mehr Folgen hat, denn sie sorgt für unheimlich gute Laune. Ich möchte die Serie hier nicht mit einer ähnlichen, amerikanischen Serie über Nerds vergleichen. Doch es sei gesagt, dass die erste Staffel dieser britischen Serie vorher entstanden ist und quasi ein Exempel für Serien über Nerds statuiert hat. Ich liebe sie.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗


Regisseur(e): Graham Lineham 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Studio Hamburg Enterprises 
Erscheinungsjahr: 2006 
Spieldauer: 615 Minuten

Freitag, 18. August 2017

[Comic] Go! Go! Ackman! und andere Geschichten von Akira Toriyama

Inhalt: Dies ist der erste Band der Kurzgeschichten-Reihe des erfolgreichen Manga-Zeichners Akira Toriyama. Er enthält fünf kurze Manga.

Meine Meinung: Schon als Kind und Jugendlicher habe ich den Humor des Zeichners geliebt, wenn ich mir die Serien Dragonball oder Dr. Slump angeschaut habe. Nun möchte ich mir nach und nach seine Kurzgeschichten anschauen. Sie sind meist sehr kurzeweilig und ersparen mir eine endlose Fortführung einer Story. Hier hat man eine lustige Geschichte kurz und knapp erzählt. Manche von den fünf hier enthaltenen Geschichten hätten meiner Meinung nach aber sogar Potential für eine längere Story gehabt - zumindest für einen Band. Da war es schade, wenn es dann vorbei war. Auch ein bisschen schade finde ich, dass die meisten Manga scheinbar so angelegt waren, als ob sie länger fortgeführt werden würden. Und eine Geschichte endet sehr abrupt, was mich ebenfalls irritierte. Aber im Großen und Ganzen bietet dieser Band viel Stoff zum Lachen. Teilweise erkannte ich in den Figuren mir bekannte Charaktere aus den Zeichentrickserien. Der Stil des Mangaka ist unverkennbar. Die Titelstory hat mir tatsächlich am besten gefallen, wobei diese viel mehr Kapitel hätte haben können. Ich freue mich auf weitere Bände.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 224 Seiten 
Verlag: Carlsen (27. Mai 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 355177403X 
ISBN-13: 978-3551774033

Donnerstag, 17. August 2017

[Film] Emoji - Der Film

Inhalt: Als Alex sein Handy neu aufsetzen möchte, sind alle Emojis in seiner Text-App außer Rand und Band. Schuld daran ist Gene, der als einziger Emoji nicht nur einen Gesichtsausdruck hat. Nun will Gene das ändern. Vielleicht kann er dadurch verhindern, dass seine Welt gelöscht wird.

Meine Meinung: Der Trailer zu dem Film sah total lustig aus und jeder der gerne mit seinem Smartphone spielt, wird wahrscheinlich davon angefixt worden sein. Der Film spielt im Handy eines Jungen und in seiner Text-App leben die Emojis. Doch ihre Welt ist bedroht, weil Alex sein Handy neu aufsetzen möchte. Nun möchte die Emojis Gene, Hi-5 und die Hackerin Jailbreak das verhindern und machen sich auf die Reise durch die verschiedenen Handy-Apps. So landen sie beispielsweise bei Youtube oder Just dance. Das ist ganz nett, aber ich hätte mir noch ein paar mehr lustige Szenen erhofft. So richtig gelacht habe ich nur an einer Stelle. Meiner Ansicht nach hätte man das Ganze noch überspitzter darstellen können. Bekannte Apps wie Candy Crush oder Instagram wurden auch gezeigt, aber mir war das leider nicht genug. Da hätte mehr kommen müssen. Das ist ein bisschen schade. Für Kinder ist er bestimmt ganz schön, aber ich bezweifle, dass die ganz Kleinen den Bezug zu den Apps herstellen können. Welches Grundschulkind besitzt ein Smartphone und kennt sich mit Instagram oder Candy Crush aus? Insgesamt ist es nicht Halbes und nichts Ganzes jeweils für Kinder und Erwachsene. Für beide Zielgruppen fehlt etwas. Man kann sich diesen Film einmal anschauen, aber er wird defintiv nicht in die Geschichte der Animationsfilme eingehen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗

Regisseur(e): Tony Leondis
FSK: Freigegeben ab 0 Jahren
Erscheinungssjahr: 2017 
Spieldauer: 87 Minuten

Mittwoch, 16. August 2017

[Serienupdate] August 2017

Für mich ist es nach wie vor DAS Serienjahr schlechthin. Ich bin irgendwie total in Serienlaune - aber am allerliebsten schaue ich kurzweilige Comedy-Serien. Aber dazu gleich mehr.

Als erstes habe ich die lustige Serie "Grandfathered" geschaut. Leider besteht sie nur aus einer Staffel und ich hätte mir so gewünscht, dass sie fortgeführt werden würde. Aber leider ist sie abgesetzt. John Stamos und Josh Peck spielen da zwei Hauptrollen und ich mag beide sehr gerne.

Dann haben mein Schatz und ich die dritte Staffel "Heroes" beendet und gleich mit der vierten weitergemacht. Aber diese Serie ist schon recht anspruchsvoll und derzeit pausieren wir so ein wenig. Entweder wir sind nach einem Arbeitstag zu platt, um eine Folge anzuschalten der wir kommen garnicht zum gemeinsamen Serienschauen.

"Life in Pieces" ist noch so eine sehr lustige Serie. Da habe ich beide Staffeln, die derzeit herausgekommen sind, hintereinander weggeschaut. Das ist echt kurzweilig und ich freue mich auf die dritte Staffel, aber jetzt heißt es erst einmal warten.

Dann fuhr ich fort mit "Pretty Little Liars", weil ich keine Comedyserie mehr gefunden habe, die mich interessierte. Die erste Staffel war auch ganz gut, aber jetzt hänge ich bei der zweiten, weil sie dramatischer ist und man sich dabei auch konzentrieren muss. Das ist mir derzeit etwas zu anstrengend.

So habe ich mir dann die britische Sitcom "The IT Crowd" angeschaut. Die Serie ist schon etwas älter und die habe ich damals schon mal fast komplett durchgeschaut (noch auf Englisch). Jetzt habe ich sie mal auf Deutsch geguckt. Die Serie besteht aus vier Staffeln und einer abschließend letzten, längeren Folge. Jedoch hat eine Staffel nur sechs Folgen, weshalb das Durchsuchten recht schnell ging. Die Tage erscheint meine Meinung dazu auf diesem Blog.

Momentan gucke ich "Atypical". Hierbei dachte ich auch, es wäre eine lustige Serie, aber sie ist eher dramatisch. Die erste Staffel hat nur acht Folgen, weshalb ich damit wohl auch schnell durch sein werde. Bisher gefällt sie mir ganz gut. 

Welche Serien schaut ihr derzeit und habt ihr gerade einen Serientipp für mich? Am besten etwas Lustiges.

Dienstag, 15. August 2017

[Buch] Verdammt heiß von Åsa Anderberg Strollo (Hsg.)

Inhalt: Dies ist eine Sammlung von Kurzgeschichten für junge Erwachsene, in denen Sex im Mittelpunkt steht.

Meine Meinung: Erotische Geschichten lese ich ab und zu mal ganz gerne. Da meine letzten Erfahrungen bei Büchern eher von pornografischer Natur waren, hoffte ich bei einem Buch aus dem Oetinger-Verlag auf ein wenig mehr Niveau. Das Werk beinhaltet verschiedene Kurzgeschichten, bei denen junge Erwachsene oder Teenager im Mittelpunkt stehen und die stest irgendwie beim Sex enden. Dass es hier teilweise richtig zur Sache geht und der Akt sehr plastisch beschrieben wird, hätte ich nicht erwartet. Manche Geschichten driften so ins Poetische ab, dass die Handlung in den Hintergrund gerät. Das langweilt mich leider. Andere Geschichten fand ich dann sogar richtig spannend und ich fragte mich, ob der Protagonist das bekommt, was er möchte. Zugegebenermaßen fand ich das prickelnd und fantasieanregend. Teilweise war ich ziemlich schockiert - beispielsweise als es um eine Schüler-Lehrerin-Beziehung ging. So was hatte ich absolut nicht erwartet. Von Selbstbefriedigung, hartem Sex ohne Kondom, bisexuellen oder homosexuellen Erfahrungen bis hin zu flotten Dreiern findet man hier eine bunte Mischung an sexuellen Erlebnissen. Meiner Meinung nach ist das nicht ganz jugendfrei. Wie es immer so bei Anthologien ist, gefällt mir nicht alles, aber ein paar schöne Geschichten sind enthalten.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten 
Verlag: Oetinger (25. September 2013) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3789130435 
ISBN-13: 978-3789130434

Montag, 14. August 2017

[Gesellschaftsspiel] Typisch Deutsch?! - Das Kaya Spiel

Als kind habe ich die Comedy-Show "Was guckst du?" mit Kaya Yanar geliebt. Leider geht sein Humor heute nicht mehr an mich heran. Das Spiel schien aber recht witzig zu sein. Ob das wirklich so ist, zeigt sich im Folgenden.

Das Spiel ist für zwei bis fünf Spieler und jeder erhält eine Spielfigur, mit der man durch ganz Deutschland reist. Die Figuren sind kleine Abbilder von Kaya Yanars Comedycharaktere wie Hakan oder Ranjid. In jedem Bundesland muss man Begriffe erklären, Fragen beantworten oder etwas zeichnen. Alle Aufgaben beinhalten typische Begriffe des Bundeslandes, was sehr witzig sein kann. Ich finde es darüber hinaus auch recht anspruchsvoll, was den Reiz ebenfalls erhöht. Wenn man eine Aufgabe gut löst, darf man seine Figur auf der Punkteleiste nach vorne ziehen. Gleichzeitig sammelt man Bonusplättchen, wofür man Bonuskarten erhält, mit denen man ein paar positive Extra-"Fähigkeiten" erhält (z.B. mehr Würfelschritte gehen zu dürfen).

Als das klingt nach einem lustigen Spiel, aber leider klingt es leichter als es ist. Die Aufgaben richten sich nämlich nach Karten, die man ziehen muss. Und erst wenn man eine Stadt besucht, zu der man eine Karte hat, darf man die Aufgabe meistern. Und diese ganzen Schritte muss man echt im Auge behalten, was teilweise kompliziert ist. Unter den Karten sind dann auch noch ganz viele Ereigniskarten, die einfach nur sagen, was man als nächstes tun darf. Meistens lauten sie, dass man zwei Schritte auf der Punkteleiste vorgehen kann. Und diese Ereigniskarten stören den Spielflow, weil es einfach zu viele gibt. Es wirkt so, als ob es mehr Ereigniskarten als andere Karten gibt. Das nervt nach einiger Zeit. Wenn man sich freut, endlich eine Frage beantworten zu dürfen, heißt es: "Ziehe zwei Felder vor." Und dazu gibt es immer noch einen mehr oder witzigen Spruch einer der Figuren aus Kaya Yanars Repertoire.

Im Großen und Ganzen ist es eine nette Spielidee, aber leider ein wenig zu kompliziert und es gibt zu viele Ereigniskarten. Beim nächsten Mal werden wir die Ereigniskarten wahrscheinlich aussortieren. Vielleicht macht es dann mehr Spaß.