Freitag, 21. Juli 2017

Das Anne-Frank-Haus in Amsterdam

Als wir zu einem Trip in Amsterdam war, stand für mich das Anne-Frank-Haus ganz oben auf der Liste der Dinge, die ich besuchen wollte. Da ich vor kurzem das Tagebuch der Anne Frank gelesen habe und es mich ziemlich berührt hatte, wollte ich selbst erfahren, wie sie gelebt hat.

Und so bestellte ich schon eine Woche früher Eintrittskarten im Internet, was ziemlich schlau war. Denn dort selbst muss man stundenland anstehen, um Karten zu erhalten. Also meine Empfehlung ist, definitiv vorher die Karten zu besorgen. Dann darf man sich direkt an der kürzeren Schlange anstellen. Ein Ticket kostet übrigens neun Euro.

Gleich am Anfang der Ausstellung darf man sich einen kostenlosen Audioguide mitnehmen. Da ich aber das Buch gelesen habe, fand ich das nicht für nötig. Dennoch könnte er wahrscheinlich noch ein paar Hintergrundinfos bieten. Dann beginnt man die Tour durch die Geschäftsräume des Hauses, in dem sich die Familie von Anne Frank verstecken konnten. Man sieht nachgestellte Fotos von früher und Infos zu den Personen, die dort gearbeitet haben und die Familie Frank unterstützt haben.

Irgendwann kommt man dann zum Hinterhaus. Dieses ist durch eine Tür hinter einem Schrank zu erreichen, wie es Anne Frank in ihrem Tagebuch berichtet. Man klettert einige Stufen hinauf und kommt sodann in die versteckten Wohnräume, die tatsächlich ziemlich winzig sind. Auch dort findet man Bilder, wie es wohl ausgesehen hatte, sowie originale Gegenstände und weitere Information zu den Personen. Eigentlich dachte ich, dass mich das dort ziemlich ergreifen würde. Doch leider sind dort so viele Besucher, dass man quasi in einer Schlange dadurch gedrängt werden. Deshalb kommt keine Atmosphäre zustande. Das ist etwas schade, aber wahrscheinlich nicht anders möglich.

Nach den Zimmern kommt man wieder in das Museum zurück, wo es noch weitere Ausstellungsstücke und weitere Infos gibt. Am Schluss gibt es natürlich noch einen Shop, wo man beispielsweise das Tagebuch in verschiedenen Sprachen kaufen kann. Für mich war es ein interessantes Erlebnis und in Verbindung mit dem Buch sehr beeindruckend.

Das Foto ist übrigens im Wachsmuseum Madame Tussauds entstanden und nicht im Museum, weil dort das Fotografieren strengstens verboten ist.

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