Dienstag, 20. Juni 2017

[Film] Türkisch für Anfänger

Inhalt: Als Lena mit ihrer Mutter verreisen will, stürzt das Flugzeug ab. Ausgerechnet landet sie mit dem türkischen Cem, seiner Schwester Yagmur und dem Griechen Kostas auf einer einsamen Insel.

Meine Meinung: Nachdem ich die Serie geschaut habe, wollte ich nun noch schauen, wie das ganze in dem Film mündet. Ich fragte mich beispielsweise wie Lena und Cem sich als Eltern machen, da sie in der letzten Folge der Serie ein Kind bekommen haben. Doch ich wurde schwer enttäuscht. Der Film knüpft nicht an die Serie an, sondern erzählt sie neu. Dieses Mal sind Lena und Cem allerdings keine Kids mehr, als sie sich kennenlernen. Lena ist auf der Suche nach einem Studienplatz, während Cem zum dritten Mal durchs Abi gerasselt ist. Lena und ihre Mutter sowie Cem mit seinem Vater und seiner Schwester möchten in den Urlaub fliegen. Schon auf dem Weg zum Flughafen gibt es die erste Begegnung, die im Flugzeug mündet, welches im Meer abstürzt. Lenas Mutter und Cems Vater werden sofort gerettet und genießen den Urlaub, wobei sie sich langsam näher kommen. Lena landet mit Cem, seiner Schwester Yagmur und dem Griechen Kostas auf einer einsamen Insel, wo sie sich zusammenraufen müssen. Dabei werden einzelne Elemente der Serie wie das erste Mal oder Kostas' Wunder, bei dem er aufhört zu stottern, aufgegriffen, aber neu interpretiert. Und das passiert auf eine ganz miese und langweilige Weise. Ich wurde nicht eine Sekunde gut unterhalten. Es gibt nichts zu lachen und die Beziehungsentwicklung, welche in der Serie über drei Staffeln geschehen, werden straff zusammengefasst. Ich verstehe auch nicht, warum das ganze auf einer Insel spielen muss. Ich vermute, das passiert nur, um den Schauspieler Elyas M'Barek ständig nackt zeigen zu dürfen. Meiner Meinung nach ist dies ein absoluter Flop.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Komponist: Heiko Maile 
Künstler: Ingrid Henn, Christian Becker, Bettina Reitz, Peter Schiller, Daniela Tolkien, Oliver Nommsen, Bora Dagtekin, Patrick Veigel, Regina Tiedeken, Torsten Breuer, Martin Moszkowicz, Charles Ladmiral, Sylvia Grave, Benjamin Dernbecher, Thorsten Bolzé, Lena Schömann, Manfred Wenzel, Angelo Colagrossi 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Constantin Film 
Erscheinungsjahr: 2012 
Spieldauer: 104 Minuten

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