Mittwoch, 10. Mai 2017

[Gesellschaftsspiel] Ego Pictures

In diesem Spiel geht es darum, seine Mitspieler richtig einzuschätzen. In der Regel gefallen mir solche Spiele sehr gut und von der Idee her klingt das hier vielversprechend. Doch leider hat es auch einige Mängel.

Geeignet ist dieses Spiel bei drei bis acht Spielern. Jeder spielt für sich und erhält eine Figur, die man je nach Punkten auf einem Spielbrett nach vorne ziehen lassen kann. Der erste Spieler, der wieder auf dem Startfeld landet, gewinnt.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Karten. Zum einen gibt es sechs Stapel mit Bildern, einen Stapel mit Begriffen und einen Aufgabenstapel. Außerdem bekommt jeder Spieler Plättchen mit den Ziffern von 1 bis 6 in seiner eigenen Farbe.

Beim Spielbeginn wird zunächst von jedem Bildstapel eine Karte in die Mitte gelegt. Dann wird eine von vier Aufgabenkarten gezogen, die anzeigt, welcher Spielmodus durchgeführt wird. Diese wären:
1. Man muss eine der Bildkarten markieren und die Mitspieler müssen auswählen, welche der anderen Karten zu dieser Karte passen könnte.
2. Man muss eine der Bildkarten markieren und dann eine Begriffskarte ziehen. Jeder Spieler muss dann geheim einen Begriff auswählen der zur Karte passt.
3. Es wird eine Begriffskarte gezogen und einer der Begriffe markiert. Nun muss man das passende Bild dazu auswählen.
4. Man muss die Bildkarte auswählen, die am besten zum Mispieler passt, der an der Reihe ist.
Die Wahl folgt immer verdeckt mit Hilfe der Plättchen.

Punkte (und damit Schritte auf dem Spielfeld) gibt es immer für diejenigen, die eine Übereinstimmung mit dem Spieler haben, der an der Reihe ist. In Ausnahmefällen gibt es auch Punkte für die Mitspieler untereinander.

Insgesamt klingt das Spiel nett und angeblich soll es zu interessanten Diskussionen anregen. Leider ist dies nicht der Fall. Dafür sind die Bilder einfach zu langweilig. Teilweise sind die Details darauf auch schwer zu erkennen. Mir hätte es besser gefallen, wenn es keine Fotografien wären, sondern entweder Bildkarten, die Tarotkarten ähneln, oder Bilder mit diesen Tintenklecksen, die man vom Rorschach-Test her kennt. Dann wäre es viel spannender. So ist es leider ziemlich öde.

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