Donnerstag, 6. April 2017

[Film] Zu guter Letzt

Inhalt: Harriet Lauler ist über 80 Jahre alt und war beruflich sehr erfolgreich. Menschlich gesehen aber nicht. Und jetzt befürchtet sie, ihr Nachruf könne sehr negativ ausfallen. Das möchte sie mit Hilfe der angehenden Schriftstellerin Anne verhindern.

Meine Meinung: Diesen Film habe ich nur durch Zufall in einer Sneak-Preview gesehen. Wahrscheinlich hätte ich ihn mir sonst nie angeschaut. Anfangs dachte ich, er würde mich zu Tode langweilen. In den ersten Szenen sieht man die Protagonisten bei dem Verrichten ihrer alltäglichen Dinge und man weiß nicht, was das soll. Doch nach und nach erschließt sich der Sinn der Story, welcher auch noch ziemlich tiefgründig ist. Es geht darum, Risiken im Leben einzugehen und diese Message ist sehr schön. Ansonsten findet man hier eine teils lustige, teils dramatische Handlung vor, die mich zum Schluss hin sehr berührte. Im Laufe des Films entsteht eine Freundschaft dreier Generationen, welche herzzerreißend ist. Irgendwie ist es ein Feelgood-Film, obwohl er zum Teil traurig ist. Mich hat der Film zum Nachdenken angeregt und ich würde ihn mir bestimmt noch einmal anschauen. Die Schauspielerinnen sind großartig, auch wenn die Kameraführung oft sehr wackelig ist. Insgesamt ist es ein schöner Streifen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Regie: Mark Pellington
Mit: Shirley MacLaine, Amanda Seyfried, Thomas Sadoski
Altersfreigabe: FSK 0
Erscheinungsjahr: 2017
Laufzeit: 108 Minuten

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