Mittwoch, 15. März 2017

Lindsey Stirling Brave Enough Tour

Gestern war ich mit meinem Schatz und einer Freundin beim Konzert von der tollen Geigenspielerin Lindsey Stirling. Bereits vor drei Jahren waren wir schon einmal auf ihrem Konzert und das war damals so toll, dass wir dieses Jahr wieder hingehen mussten. 

Das Konzert fand erneut in der Jahrhunderthalle in Frankfurt statt. Los ging es pünktlich um 20:00 Uhr mit der Vorgruppe: The Retrosettes. Das war eine Band, die nicht nur aussahen, als wären sie den Siebzigern entsprungen, sondern auch Musik im Stile des Jahrzehnts spielten. Sie spielten eigene, aber auch gecoverte Songs. Leider muss ich sagen, dass diese Band ein Flop war. Die Lieder haben mir nicht gefallen und die Musik war viel zu laut, sodass der Gesang kaum zu hören war.

Nach 45 Minuten waren sie durch und die Bühne wurde umgebaut, sodass Lindsey um 21:00 Uhr starten konnte. Sie spielte Songs ihres neuen Albums, aber auch ältere Songs, was ich super fand. Das Bühnenbild war genial. Es gab mehrere große Bildschirme, auf denen Animationen und Clips gezeigt wurden. Unterstützt wurde Lindsey von vier bezaubernden Tänzerinnen. Teilweise wurden kleine Geschichten mit der Musik und dem Tanz erzählt.

Die Show war mitreißend, oftmals lustig, aber teilweise auch traurig. Die Künstlerin berichtete nämlich von dem Tod ihres besten Freundes im letzten Jahr und von ihrem Vater, der erst vor zwei Monaten verstorben ist. Also davon erzählte, hatte ich Pipi in den Augen.

Mein Highlight war natürlich wieder "Shatter me". Dieses Mal hat sie sogar die erste Strophe selbst gesungen, worüber ich mich gefreut habe. Ich wundere mich eh, dass sie nicht viel mehr singt, da sie ja eigentlich eine ganze gute Stimme hat. Gewundert haben wir uns allerdings darüber, dass sie ausgerechnet "Brave enough" nicht spielte, welches der Titelsong ihres Albums ist und auch den Namen der Tour liefert. So was hatte ich vorher noch nicht erlebt. Eigentlich wäre das ja ein Muss für das Konzert gewesen.

Insgesamt war es ein schöner Abend und ich habe mich gut amüsiert. Das nächste Mal würde ich vielleicht Sitzplätze bei ihr nehmen, weil im Fall von Lindsey Stirling möchte man das visuelle Schauspiel einfach genießen. Da muss ich nicht so mittanzen - mitsingen kann man ja sowieso eher nicht.

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