Donnerstag, 9. März 2017

[Abgebrochen] Willkommen in Night Vale von Joseph Fink und Jeffrey Cranor

Auf der Buchmesse habe ich dieses Buch in die Hand gedrückt bekommen und ich fand das Cover und auch die Inhaltsbeschreibung ziemlich ansprechend. Nun habe ich es mir endlich mal vorgenommen und hineingelesen. Leider ist es nicht mein Fall.

Das Buch ist ziemlich surreal. Es geht um eine sehr seltsame Stadt - Night Vale. Da scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Auf den ersten Seiten wird beispielsweise von einer Frau berichtet, die 19 Jahre alt ist und seit Jahrzehnten als Pfandleiherin arbeitet. Man kann bei ihr alles abgeben und dafür 11 Dollar bekommen. Eine Frau gibt ihr beispielsweise ein Taschentuch, in das sie eine Träne geweint hat. Und auf diese Art und Weise geht das Buch weiter.

Anfangs fand ich das schon ziemlich witzig und interessant. Es war etwas anderes und irgendwie fand ich das auch tiefgründig. Aber nach bereits 50 Seiten ging mir das auf die Nerven. Denn so kommt keine Handlung in Fahrt. Stattdessen wird von dieser seltsamen Stadt mit seltsamen Leuten berichtet. Wenn es so die ganze Zeit weitergeht, verliert man meiner Meinung nach schnell die Lust. Vielliecht hätte man mit den surrealen Elementen sparsamer umgehen müssen, damit es interessant bleibt.

Daher habe ich mich entschieden, das Buch abzubrechen. Da es nicht mal eine richtige Handlung gab, bin ich auch nicht neugierig darauf, wie es ausgeht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen