Dienstag, 31. Januar 2017

[Buch] No place, no home von Morton Rhue

Inhalt: Dan lebt in der Stadt Average, in der sich eine Siedlung gebildet hat, in der Obdachlose Zuflucht finden. Dan beschäftigt sich gedanklich mit "Dignityville", da er befürchtet, selbst dort mal landen zu können.

Meine Meinung: Der Autor schreibt meiner Meinung nach immer spannende Jugendbucher, in denen wichtige Themen und Problematiken angesprochen werden. In diesem Buch geht es um Obdachlosigkeit, gerade in Bezug auf Jugendliche. Ich finde es sehr interessant und wichtig, wie sich das Buch mit dieser Thematik beschäftigt. Menschen neigen dazu, eine Blindheit für Obdachlosigkeit zu entwickeln. Und in diesem Buch geht es darum, dass sich eine Obdachlosen-Siedlung mitten in der Stadt bildet, sodass die Menschen nicht wegschauen können und das ist nicht sehr angenehm. Der Protagonist muss mit seiner Situation klarkommen und dabei sich immer wieder damit konfronieren, wie er nun von seinen Mitmenschen behandelt wird. Das Buch bietet Stoff zum Diskutieren und regt zum Nachdenken an. Allerdings hat mich die Handlung nicht sehr unterhalten. Abgesehen vom Thema ist die Geschichte ziemlich öde. Zwar versucht der Autor mit einer eingebauten gefährlichen Verschwörung Spannung reinzubringen, aber diese bringt leider nicht den nötigen Effekt. Mich konnte sie nicht in Aufregung versetzen. Ich hätte mir Action und mehr Emotionen gewünscht. Als Schüllektüre eignet sich das Werk perfekt.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1 (16. Februar 2016) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3473584916 
ISBN-13: 978-3473584918

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