Montag, 23. Oktober 2017

[SchreibUpdate] Oktober 2017

Hinter mir liegen irgendwie ereignissreiche, spannende, aber auch anstrengende Wochen nach der Buchmesse und der London-Reise. Davor hatte ich allerdings auch nicht so viel Zeit bzw. Lust zum Schreiben, weil ich eher mit Lesen beschäftigt war. Daher habe ich nicht so viel zu berichten.

Das einzige, was ich in dieser Richtung angestellt habe, war meine bisher veröffentlichten Werke einmal mir selbst drucken zu lassen, sodass ich sie mir ins Regal stellen kann. Ich lasse sie über epubli drucken und dort musste ich dann erst einmal die Covergestaltung überarbeiten.

Ansonsten habe ich mir vorgenommen, Wattpad eher mal zu pflegen, weil ich erkannt habe, dass man darüber einige Leserinnen und Leser erreichen kann. Den ersten Band zu Elementum haben tatsächlich einige Menschen als Favorit hinzugefügt. Vielleicht kann ich das erweitern, wenn ich den zweiten Band auch dort uploade.

Mal schauen, ob ich in den kommenden Monaten schreibwütiger bin. Gerade überlege ich, ob ich am NaNoWriMo 2017 teilnehmen soll. Dann würde ich vielleicht im November etwas zustande bringen. Ein paar Tage habe ich dazu noch Zeit, mir Gedanken zu machen.

Sonntag, 22. Oktober 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 13

Es war eine Überraschung, als Marina den Klassenraum mitten im Unterricht von Herr von Zimmenthal betrat. Sie war also wieder da, was besonders Robin erfreute. Er blickte die Wasser-Elementaristin lächelnd an, doch sie reagierte nicht. Stattdessen wirkte sie noch viel schüchterner als zuvor, als sie sich auf ihren Platz zubewegte.
Schön, dass Sie wieder da sind“, kommentierte der Lehrer ihre Rückkehr. „Rektor Quinn gab mir gestern bereits Bescheid, dass sie ab heute wieder am Unterricht teilnehmen würden. Allerdings erhoffte ich mir, dass Sie zumindest pünktlich sein würden.“
Natürlich musste der Fiesling wieder etwas an ihr finden, woran er nörgeln konnte. Dabei konnte das Mädchen noch nicht einmal was dafür. Sie war gerade mal fünf Minuten zuvor am Haus 4E angekommen. Sie legte nur ihre Sachen in ihrem Zimmer ab und kam sofort zum Unterricht. Doch sie konnte dem Lehrer nicht widersprechen. Dafür hatte sie keine Kraft. Die Blicke ihrer Mitschüler reichten ihr schon, da wollte sie sich nicht auf ein Machtspielchen mit dem Lehrer einlassen, den sie sowieso verlieren würde. Stattdessen bemerkte sie, wie ihre Klassenkameraden zu tuscheln begannen. Es hatte sich natürlich herumgesprochen, dass sie beim Psychologen war. Jetzt dachten einige, sie hätte einen Dachschaden.

Samstag, 21. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 5

Heute möchte ich von dem letzten Tag der Frankfurter Buchmesse berichten. Dies war der Sonntag (15.10.2017). Nachdem der vorherige Tag mehr oder weniger nicht so schön war, hatte ich keine großen Erwartungen mehr für diesen Tag und wollte eigentlich nur zwei Dinge erledigen. Doch alles kam anders als erwartet.

Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich ausschließlich zum BookTube-Treffen um 15:00 Uhr hingangen, aber nur weil ich mit der lieben Steffy verabredet war. Sie bastelt seit neuestem wunderschöne Karten und verkauft sie. Ich hatte mir vier Karten bei ihr ausgesucht, doch bevor sie sie mir zuschicken musste, händigte sie sie mir auf der Messe persönlich aus. Am liebsten wäre ich nur das abholen gegangen, weil ich damit rechnete, dass die Messe wieder so voll sein würde.

Also ließ ich mir morgens mehr Zeit. Allerdings hatte ich noch eine kleine "Verpflichtung". Aus Krankheitsgründen konnte eine liebe Bekannte nicht auf die Messe. Daher wollte ich ihr eine kleine Überraschung machen und ein signiertes Buch von einem ihrer Lieblingsautoren besorgen. So wollte ich zumindest pünktlich zu einer Signierstunde von ihm sein, die um 11:30 Uhr beginnen sollte. Tatsächlich war ich pünktlich, doch es gab Lieferschwierigkeiten und der Autor Dietrich Faber hatte keine Bücher, die er hätte signieren können. Doch er war so nett und unterzeichnete mir zumindest eine Karte, die ich der lieben Bekannten nun zukommen lassen kann.

Als Morgen sah ich auf Facebook, dass die liebe Alina Kunterbunt Geburtstag hatte. Da ich sie bereits persönlich kennenlernen durfte, überlegte ich mir schnell ein kleines Geschenk für sie. Also bemalte ich noch einen kleinen Jutebeutel als Buchtasche für sie und bastelte ein Schmucklesezeichen. Das konnte ich ihr dann auf der Messe überreichen und ich bin froh, dass sie sich freute und ihr diese kleinen Geschenke gefallen haben.

Zu Beginn des Messetages wurde ich allerdings mit Gekreische begrüßt, denn der Sänger Lukas Rieger war auf der Messe. Ehrlich gesagt kannte ich ihn garnicht, aber dank der kreischenden Mädels ist er mir nun ein Begriff.


Ansonsten war ich natürlich wieder mit der allerliebsten Traici unterwegs, die heute als Gryffindor-Schülerin unterwegs war, weil es ein Harry-Potter-Fantreffen auf der Messe gab. Dort lernten wir dann auch zwei nette Mädchen kennen, mit denen wir den Tag verbrachten und sehr viel Spaß hatten.

Zusammen entdeckten wir die Halle 1.1, die mir zuvor nicht aufgefallen war. Dort fand die Cosplay-Convention statt und es gab sehr viele Manga-Stände mit Figuren und anderem Merchandise. Das war das Paradies. Dort kaufte ich meinem Schatz einen Schnatz als Taschenuhr für 12 Euro.


Gegen Abend wurde es dann auch leerer auf der Messe und die Gänge waren wieder recht frei. So konnte man gemütlich durch die Hallen schlendern. Heute war ja außerdem Verkaufstag und so durfte man auch Bücher kaufen. Ich allerdings entschied mich nicht für ein Buch, sondern für das Brettspiel Safe House von Sebastian Fitzek, welches nun nur noch 30 statt 35 Euro kostete.

Abschließend muss ich sagen, dass dies die allerbeste Messe war, die ich jemals besucht habe. Es hat einfach Spaß gemacht, weil ich so viele tolle Menschen getroffen habe und deshalb eigentlich nie allein war. Besonderer Dank geht dabei an Traici, ohne die ich wahrscheinlich wieder nur wenig Zeit auf der Messe verbracht hätte. Jetzt ist mir erst bewusst, was man alles so auf der Messe erleben kann. Jetzt kann ich es schon kaum abwarten, bis es im Oktober nächsten Jahres wieder losgeht.

Freitag, 20. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 4

Nach den drei supertollen Besuchertagen auf der Frankfurter Buchmesse, ging es am Samstag (14.10.2017) weiter. Ab jetzt war die Messe für alle Besucher geöffnet und das zeigte sich damit, dass es schlagartig voll war. Aber ich beginne von vorn.

Am Morgen wachte ich mit einem dicken Kopf auf. Eigentlich war ich wieder mit Traici verabredet und wir wollten direkt morgens zur Eröffnung dort sein. Doch mir ging es absolut nicht gut, sodass ich Traici mitteilte, dass ich nachkommen werde. So schlief ich zunächst zwei Stunden länger. Dann raffte ich mich allerdings auf und machte mich auf den Weg zur Messe.

Dort angekommen traf mich der Schlag, denn es war rappelvoll. Durch die Gänge musste man sich quetschen. Das hat gar keinen Spaß gemacht. Besonders fiel es bei den ganzen Schlangen an. Nicht nur bei den Signierstunden waren Menschenmassen, sondern auch bei den Essensständen musste man eine Ewigkeit anstehen. Das war die reinst Überforderung.


Die längste Schlange gab es wahrscheinlich für Till Lindemann und Joey Kelly, für die die Fans stundenlang anstanden. Das war der Wahnsinn. Ich nahm mir für den Messetag ehrlich gesagt nicht viel vor und verbrachte die meiste Zeit draußen auf dem Hof und der lieben Sheena

Nur eine Veranstaltung wollte ich mir unbedingt ansehen: Margie Kinsky und Bill Mockridge (die Eltern von Luke Mockridge) stellten ihr neues Buch auf der Open Stage Bühne vor. Allerdings wären nach ihnen Nicolas Sparks und Cassandra Clare drangewesen, sodass die Fans bereits die Tribühne belagerten. Das fand ich schade, denn nun mussten die beiden Comedians improvisieren und vor einem Publikum auftreten, dass hauptsächlich wegen anderen dort war. Doch die beiden meisterten das souverän und eroberten die Herzen der Zuschauer. Anschließend gaben sie eine Signierstunde und so holte ich mir auch ihr Buch samt Unterschrift, worüber ich mich riesig freue.


Um 15:00 Uhr fand dann ein BookTube-Treffen, wo ich mit den "Größen" der BookTube-Szene kurz plaudern konnte. Ein richtiges Gespräch war da nicht möglich, weil es einfach zu viele waren. Aber immerhin habe ich jetzt viele meiner geliebten YouTuber gesehen, die ich sonst nur über den Bildschirm sehen konnte.

Insgesamt war dies der schlechteste Messetag, weil es mir auf der einen Seite nicht gut ging und weil es mir auf der anderen Seite einfach zu voll war, sodass ich mir kaum etwas anschauen konnte. Doch zum Glück wurde es am Sonntag wieder besser, wovon ich morgen berichten werde.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 3

Gestern und vorgestern berichtete ich von meinen Erlebnissen auf den ersten beiden Fachbesuchertagen. Heute geht es weiter mit dem dritten Tag - dem Freitag (13.10.2017). Auch hier war ich wieder mit der lieben Traici unterwegs und wir blieben erneut den ganzen Tag auf der Messe.

Für mich ging es mit einem Interview von Ursula Poznanski über ihr neustes Werk Aquila los. Sie berichtete allerdings auch von ihrem ersten Jugendbuch Erebos und wie sie dazu kam, es zu schreiben. Das war äußerst interessant, weil Erebos mein Lieblingsbuch von ihr ist. Außerdem war sie unheimlich charmant und witzig, sodass der dritte Messetag für mich perfekt startete.


Wie bereits gestern erwähnt, sollten wir noch einmal Sebastian Fitzek begegnen. Er stellte zusammen mit einem Spieleentwickler und einen Graphiker ein Brettspiel vor, zu dem er die Idee hatte: Safe House. Das Spiel musste ich unbedingt haben, sodass ich es am letzten Messetag dann auch schließlich kaufte (außerdem kostete es dann nur noch 30 statt 35 Euro). Danach gab es eine Signierstunde und Traici und ich wollten unbedingt dahin - aber nicht, weil wir eine Signatur haben wollten, sondern weil wir ein Geschenk für den Autor hatten.

Denn an diesem Freitag war Fitzeks Geburtstag und meine Begleiterin und ich hatten am Vortag spontan überlegt, ihm ein Geschenk zu besorgen. Auf der Messe selbst entdeckten wir einen Stand mit handgefertigten Notizbüchern. Wir suchten uns ein hübsches für 25 Euro aus. Zuhause bemalte ich dann auch noch einen kleinen Jutebeutel, den man als Buchtasche verwenden kann. Darauf schrieb ich alle Werke des Autoren. 

Als wir allerdings sahen, dass die Schlange für die Signierstunde ewig lang war, wollten wir uns nicht anstellen. Also hielten wir ihn mitten im Gang auf und drückten ihm unser Geschenk in die Hand. Wir hofften, dass es ihm gefallen hat. Er selsbt reagierte sehr dankbar.

An dem Tag besuchten wir dann noch einen Vortrag zum Thema Klappentexte. Überhaupt bot die Buchmesse einige Vorträge und kleine Workshops zum Thema Schreiben an. Das war super, da ich solche Veranstaltungen in der Vergangenheit nicht wahrnahm. Nun besuchte ich diesen Vortrag, bei dem man allerdings doch selbst noch aktiv werden musste. Tatsächlich mussten wir uns mit unseren Lesern beschäftigen und ich wurde tatsächlich aufgefordert, meine Ergebnisse vorzutragen. Das war etwas unangenehm, hat aber Spaß gemacht.

An dieser Stelle möchte ich mal die zahlreichen Begegnungen der Buchmesse-Tage erwähnen. Ich freute mich auf liebgewonne "buchige" Bekannschaften und Freunde. Und es hat riesig Spaß gemacht, mich mit ihnen zu unterhalten und über die Messe zu schlendern. So begegnete ich u.a. meiner lieben Cindy (die mir sogar ein kleines Geschenk machte), Verena, Shelly, Anette, Kirsten und Ulla (um nur ein paar Namen zu erwähnen). Diese Menschen sind Gold wert und tragen dazu bei, dass ich nicht einsam über die Messehallen schlendere. Auch über die verschiedenen Begegnungen mit den Booktubern (wie Sara, Steffy, Laura, Amelie, Martin und wie sie alle heißen) und Bookstagramern wie Alina und Anni freute ich mich sehr.

Auch der dritte Tag war sehr schön, was sich aber schlagartig an dem folgenden Messetag ändern sollte. Aber dazu morgen mehr.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 2

Nach dem wunderbaren ersten Messetag ging es am zweiten Tag gleich morgens weiter. Schließlich hatte ich noch viel vor (was ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wusste). Heute erzähle ich davon, was ich alles so an dem Messe-Donnerstag (12.10.2017) erlebt habe.

Zuerst besuchten meine Begleitung Traici und ich ein Interview mit den beiden Gründerinnen des Autorensofas, die auch gleichzeitig dort als Autorinnen tätig sind. Jo Berger und Elke Becker ließen uns da ein wenig hinter die Kulissen blicken, was ziemlich interessant war.

Später lauschten wir einem Gespräch mit Sebastian Fitzek, welches ebenfalls sehr interessant war. Außerdem zeigte sich der Autor wieder einmal von seiner besten Seite. Besonders gut gefiel mir, dass er sich selbst die Klausel auferlegt hat, nett zu allen Menschen zu sein. Das ist auch der Grund, dass er nicht nur mit renomierten Journalisten Interviews macht, sondern auch mit relativ kleinen YouTubern und Bloggern. Das ist äußerst sympathisch. Aber dies sollte nicht die letzte Begegnung mit diesem Autor gewesen sein. Aber dazu gibt es dann morgen mehr.

Am Donnerstag besuchten wir nun auch die Hallen, die wir am Vortag noch nicht geschafft hatten. In Halle 4.0 entdeckten wir dann einen Stand, an dem uns ein kostenloser Gin-Tonic angeboten wurde. Die Firma, die da ausstellte, führte einen Wettbewerb durch, bei dem man eine Geschichte in drei Sätzen schreiben sollte. Der Gewinnertext wird dann als Animation veröffentlicht. Meine Begleiterin und ich machten sodann auch mit. Der Herr an dem Stand laß sich meine Geschichte durch und fertigte sogar eine Zeichung dazu an, was ich sehr lustig fand.


An diesem Tag kam dann auch noch mein Schatz zur Buchmesse und gemeinsam plünderten wir den Pummeleinhorn-Stand. Wir ließen 50 Euro für einige Sachen da - wie zwei Eierbechern, ein Brillenputztuch, Sticky Notes, ein Turnbeutel und  einen Schlüsselanhänger. Der Herr am Stand gab uns aber 11 Euro Rabatt, denn eigentlich hätten die Sachen alle zusammen 61 Euro gekostet. 

Auch der zweite Tag war wunderschön und hat viel Spaß gemacht. Morgen geht es weiter mit dem dritten Tag.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Frankfurter Buchmesse 2017 - Tag 1

Auch dieses Jahr war ich wieder auf der Frankfurter Buchmesse, die vom 11.10. bis zum 15.10.2017 stattfand, unterwegs und ich habe mir sogar ausnahmsweise die volle Dröhnung gegeben. An den ersten drei Fachbesuchertagen war ich quasi komplett den ganzen Tag dort. Am Wochende dann nicht mehr ganz so lange, aber auch da war ich vertreten. Heute und in den nächsten Tagen möchte ich genauer auf meine Erlebnisse eingehen und heute starte ich mit dem ersten Tag, welcher der Messe-Mittwoch war.

Am Mittwoch war wie bereits erwähnt ein Fachbesuchertag. Deshalb war es noch nicht so voll und ziemlich entspannt, was mir sehr gefallen hat. Ich war mit der lieben Traici unterwegs und so hat es doppelt so viel Spaß gemacht.

Dieses Mal habe ich auch zum ersten Mal die ganzen Veranstaltungen wahrgenommen, die es auf der Messe zu entdecken gibt. Besonders spannend fand ich die Verleihung des ersten deutschen Selfpublishing-Preises, der mit 10 000 Euro datiert ist. Gewinnerin des Preises ist Madeleine Puljic mit ihrem Fantasy-Werk "Noras Welten - Durch den Nimbus". Ich war überrascht, als ich begriff, dass ich sogar einmal eine Kurzgeschichte von ihr gelesen habe, die in der Anthologie "Der Füllfederhalter des Grauens" veröffentlicht wurde.

Neu entdeckt habe ich für mich den Sternensand-Verlag, dessen Bücher wunderschöne Cover hat. Eine Autorin des Verlags war außerdem am Stand. Normalerweise verkaufen die Verlage an den Fachbesuchertagen noch keine Bücher, aber bei diesem Verlag ging das und so ließ ich es mir nicht nehmen und habe zwei Bücher mitgenommen (welche ich in meinen Neuzugängen präsentieren werde). Eines davon ist eine Anthologie, welche mir die besagte Autorin, die gleichzeitig auch als Herausgeberin dieses Werks fungiert, netterweise signierte.

Wir stromerten natürlich begeistert durch die Hallen und entdeckten viele tolle Aktionen oder sprachen mit Verlagsmitarbeitern und Autoren. Am Mangafiguren-Stand kaufte ich mir eine hübsche Arielle-Figur (folgt ebenfalls in den Neuzugängen) und am Thalia-Stand durften wir ein Lesezeichen mit uns selbst darauf ausdrucken. Hierfür stellte man sich vor eine Bluebox und wurde beispielsweise auf dem Gleis 9 3/4 fotografiert, welches sofort als Lesezeichen vom Drucker ausgespuckt wurde. Das hat unheimlich Spaß gemacht. Auf dem Hof gab es ebenfalls einiges zu entdecken und so landeten wir in einem roten, englischen Paddington-Bus, in dem uns kostenlos Tee und Gebäck angeboten wurde.

Mit Büchern, Lesezeichen, Prospekten, Kugelschreibern und weiteren Werbeartikeln endete gegen 18:30 Uhr der erste Tag auf der Buchmesse. Bereits dieser Tag war sehr schön und ich freute mich auf die folgenden Tage, auch wenn ich abends ziemlich müde war.

Montag, 16. Oktober 2017

[Serienupdate] Oktober 2017

Gegen Ende des Jahres hat sich das Blatt doch noch mal geändert. Es gab ja einige Monate, in denen ich mehr Serien geschaut habe, als Bücher zu lesen. Das hat sich nun gedreht. Serien schaue ich momentan eigentlich kaum.

Bei Daredevil bin ich deshalb nicht voran gekommen. Mich hatten die ersten Folgen eher gelangweilt, anstatt mich anzufixen und so pausiere ich sie unfreiwillig. Aber ich will sie noch weiterschauen.

Zumindest wurde die erste Hälfte der dritten Staffel von Fuller House auf Netflix online gestellt und diese habe ich natürlich sofort durchgesuchtet. Jetzt muss ich mich bis zum Dezember gedulden, bis die anderen neun Folgen online sind, damit ich die Staffel beenden kann. Allerdings muss ich zugeben, dass die ersten neun Folgen schwächer waren als die beiden ersten Staffeln.

Die neue Staffel von Transparent steht bei Amazon Video zur Verfügung, allerdings nur in der Originalsprache. Jetzt warte ich etwas ab, ob noch eine deutsche Synchro folgt und dann möchte ich sie auch wieder schauen.

Sonntag, 15. Oktober 2017

[Elementum 2] Stille Wasser - Kapitel 12

Mittlerweile war bereits der Dezember angebrochen und somit die Weihnachtszeit im vollen Gange. Draußen lag zwar noch kein Schnee, aber es war ziemlich kalt. Teilweise gingen die Temperaturen in die Minusgrade – zumindest in der Nacht.
Im Gesellschaftslehre-Unterricht bei Frau Bottenberg äußerte die Lehrerin eine Idee:
Hättet ihr dazu Lust, dass wir in dieser Klasse wichteln?“
Ein Raunen ging durch den Raum, aber da meldete sich Aria.
Ja, bitte, Frau Himmel?“, forderte die Lehrerin das Mädchen auf.
Ich finde es eine super Idee. Diese Tradition ist schon lange ein Bestandteil unserer Gesellschaft und ich finde, dass wir durch die kleinen Geschenke näher zusammenwachsen. Außerdem müssen wir ja nicht so viel Geld dafür ausgeben.“
Ich stimme Ihnen da völlig zu. Hat aber jemand ein Gegenargument, warum wir dies nicht durchführen sollten?“
Keiner meldete sich, denn insgeheim fanden die meisten die Idee doch sehr schön. Und so wurde es tatsächlich in Angriff genommen. Aria unterstützte Frau Bottenberg beim Schreiben der Zettelchen. Dann wurden sie in ein kleines Körbchen gelegt und Aria ging herum, um jeden ein Zettelchen ziehen zu lassen. Sie selbst behielt heimlicherweise Robins Namen. Sie wollte ihm unbedingt eine kleine Freude machen, auch wenn die Situation zwischen ihnen noch irgendwie seltsam war. Sie hoffte, dass auch er ihren Namen ziehen würde.

Samstag, 14. Oktober 2017

[Musik] Karussell von Amanda

Anfang der 2000er startete eine junge Frau als Gangster-Rapperin She-Raw durch. Doch heute schlägt sie als Amanda jugendfreie Töne an, die mir sehr gut gefallen. Daher legte ich mir ihr akuelles Album "Karussel" zu.

Ihre Songs würde ich dem deutschen Pop zuordnen, wobei sie teilweise darin auch rappt. Das ist eine echt gute Mischung. Am Album haben übrigens Mark Forster und Sido mitgewirkt, die beide in jeweils einem Song zu hören sind.

Der erste Song aus dem Album, der veröffentlich wurde, ist "Ich kann nicht schlafen". Dieser ruhige Popsong ist wunderschön und lädt zum Träumen ein. "Meine Frau" ist ebenfalls eine Single-Auskopplung, welches von Amandas bester Freundin handelt und richtig gut ins Ohr geht. Mein Lieblingssong ist allerdings "Blau", worin Sido einen Rap-Part übernimmt. Für mich ist es der perfekte Sommer-Hit, der in mir Freude und Spaß auslöst.

Auch die anderen acht Songs aus dem Album hören sich sehr gut an, weshalb ich das Album nur jedem empfehlen kann, der deutsche Musik à la Mark Forster mag.

Freitag, 13. Oktober 2017

[Film] Battle Royale

Inhalt: Eine neunte Klasse soll auf einen Klassenausflug fahren. Doch stattdessen werden sie auf eine Insel gebracht, damit sie am "Programm" der Regierung teilnehmen. Sie sollen sich gegenseitig umbringen, bis nur noch ein einziger übrig bleibt.

Meine Meinung: Nachdem ich die Romanvorlage durchgelesen habe, wollte ich diesen Film, den ich schon einmal vor vielen vielen Jahren gesehen habe, noch einmal schauen. Dies ist ein japanischer Film, in dem eine Schulklasse auf eine Insel gebracht wird, damit sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig umbringen. Nur eine Person darf überleben und geht somit als Sieger hervor. Da der Film erst ab 18 Jahre freigegeben ist, kann man sich denken, dass es hier sehr blutig voran geht. Und das ist auch so. Es ist das reinste Gemetzel, wobei es im Roman detailierter beschrieben ist und es länger dauert, bis die einzelnen Personen sterben. Hier geht es recht schnell und man hat gar keine Zeit, sich mit den Figuren auseinander zu setzen. Beim ersten Mal damals schockierten mich die Szenen mehr als sie es heute tun. Vielleicht bin ich abgehärteter, aber ich finde es nicht so krass wie ich es in Erinnerung hatte. Wenn hier beispielsweise jemand mit einer Maschinenpistole erschossen wird, liegt er ziemlich schnell auf dem Boden. Also Gedärme sieht man hier nicht. Von der Story her finde ich die Idee sehr spannend, doch leider finde ich die japanische Schauspielkunst katastrophal. Mich nerven regelrecht die übetriebenen Gesten. Das wirkt sehr trashig, weshalb man den Film nicht ernst nehmen kann, obwohl eine derart ernsthafte Message dahintersteckt. Daher würde ich eher das gute Buch empfehlen. Der Film ist nur etwas für Fans.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Regisseur(e): Kinji Fukasaku 
Komponist: Masamichi Amano 
Künstler: Masao Sato, Kenta Fukasaku, Kunio Ando, Katsumi Yanagishima, Hirohide Abe, Kyoko Heya, Masumi Okada, Teruo Kamaya, Tetsu Kayama 
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren 
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD 
Erscheinungsjahr: 2003 
Spieldauer: 117 Minuten

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Zirkus des Horrors

Derzeit gastiert wieder einmal ein Zirkus in Frankfurt. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, erst einmal keine Zirkusse mehr zu besuchen, da man ja eigentlich irgendwie immer nur dasselbe geboten bekommt. Beim "Zirkus des Horrors" wollte ich allerdings eine Ausnahme machen, weil ich da eine innovative Idee vermutete und hoffte, mal etwas anderes erleben zu dürfen. Außerdem versetzte mich die Idee von dem Besuch in ein Halloween-Feeling.

Durch ein befreundetes Pärchen kamen wir auch an vergünstigte Karten. So zahlte wir nur 10 Euro pro Person. Wir waren an einem Dienstagabend um 19:30 Uhr dort. Eingelassen wurde man bereits von einer gruseligen Person. Dann durfte man in das Zelt. Innen musste man allerdings durch einen dunklen Gang, in dem - etwa wie in Grusellabyrinthen - horromäßige Gestalten herumliefen und die Gäste "begrüßten".

Innen angekommen befand man sich quasi in einem Eingangsbereich, in dem man Snacks, Getränke und Merchandise kaufen konnte. Innen hatte man innerhalb seiner Kategorie freie Platzwahl, was ich gut finde. Wir waren mal in einem Zirkus, bei dem wir Freikarten bekommen hatten. Da wurden wir an die Plätze gebracht und weil wir die kostenlosen Karten hatten, bekamen wir die miesesten Plätze, obwohl das Zelt halbleer war. Vor Beginn der Show wurde man schon etwas in Stimmung gebracht, weil die verkleideten Menschen durch das Publikum streifte und ein wenig Grusel verstprühte.

Los ging die Show pünktlich um 19:30 Uhr. Durch das Programm wurde man ebenfalls von einem Monster geführt, der auf Kosten des Publikums seinen Schabernack trieb. Ansonsten gab es Artisten, wie man sie so normalerweise auch in Zirkussen kennt, nur dass die Show drumherum oder auch die Kostüme der Akteure auf Grusel getrimmt war. Es gab Akrobaten und Jongleure, aber ebenfalls auch einen Clown, der teilweise Witze unter der Gürtellinie machte. So holte er eine hübsche blonde Frau mit großer Oberweite auf die Bühne. Sie sollte ihn nachmachen. Er hüpfte und man merkte ihr an, dass ihr das unangenehm war. Aber wenn man plötzlich in der Manege steht und vom Publikum angestarrt wird, macht man lieber das, was von einem erwartet wird. Dann hüpfte sie eben los und der Clown freute sich über ihre hüpfenden Brüste. Das Publikum applaudierte und jubelte lautstark. Dann durfte die Dame wieder zurück auf ihren Platz. Ich fand das ein wenig daneben, aber im Großen und Ganzen war er schon recht witzig.

Zwei Artisten bzw. Artistengruppen seien besonders zu erwähnen. Zum einen gab es ein Illusionisten-Duo, dass sich Nadeln und Nägel durch die Haut gejagt hatte. Zuschauer durften dabei helfen. Der Mann, der übrigens aussah wie ein Vampir - mit echten geschliffenen Vampirzähnen - blutete sogar. Dabei hatte ich Gänsehaut. Zum anderen gab es eine Motorradshow, bei der Motorräde quer über die Manege flogen. Das war atemberaubend.

Überhaupt sei zu erwähnen, dass alle Artisten - besonders die, die sich in die Luft gehoben haben - zu keiner Zeit gesichert waren. Hätten sie einen Fehler gemacht und beispielsweise vom Seil abgerutscht, wären sie knallhart auf dem Boden aufgeschlagen. Das war meiner Meinung nach auch anders als in "normalen" Zirkussen.

Mir hat das Erlebnis Spaß gemacht, auch wenn man das meiste schon oft gesehen hat. Für mich war das nach dem Kinofilm "Es" ein guter Auftakt für die gruselige Halloween-Zeit. 

Mittwoch, 11. Oktober 2017

[Buch] Flawed - Wie perfekt wirllst du sein? von Cecilia Ahern

Inhalt: In einer Welt, in der alle perfekt sind, werden Menschen, die einen ethischen oder moralischen Fehler begehen, mit einem F gebrandmarkt. Celiste lebt ein perfektes Leben, bis sie in einen moralischen Konflikt gerät. Nun wird sie angeklagt, einen Fehler begangen zu haben.

Meine Meinung: Die Autorin ist bekannt für ihre Liebesromane, die mich ehrlich gesagt garnicht ansprechen. Doch als ich von dieser Dystopie gehört habe, wurde ich neugierig. In diesem Buch geht es um eine Gesellschaft, die in perfekte und fehlerhafte Menschen unterteilt ist. Die Perfekten handeln ihr ganzes Leben lang ethisch und moralisch einwandfrei. Wer allerdings einen ehtischen oder moralischen Fehler begeht, wird von der Gilde angeklagt und bestraft. Im Mittelpunkt der Handlung steht die siebzehnjährige Celistine, die ein moralisch einwandfreies Leben lebt und somit als perfekt gilt. Doch eines Tages gerät sie in eine Situation, die sie in eine Zwickmühle führt: Im Bus droht ein Mann zu ersticken. Doch Celistine darf diesem Mann nicht helfen, denn der Mann ist ein Fehlerhafter. Und wer Fehlerhaften hilft, gilt ebenfalls als fehlerhaft. Was soll sie nun tun? Diese Grundidee der Geschichte fand ich äußerst spannend und daher wollte ich unbedingt wissen, ob mich das Werk begeistern kann. Und das hat es definitiv! Der Roman ist interessant und spannend. An einigen Stellen wurde ich emotional so ergriffen, dass ich selbst in Rage geriet und auf diese Art der Gesellschaft wütend reagierte. Ich fühlte  und hoffnete mit der Protagonistin mit, als ob ich stets an ihrer Seite gegen diese Ungerechtigkeit kämpfte. Diese Anspannung blieb zum Schluss. Meiner Ansicht nach hat sich die Autorin zwar an einem Motiv einer anderen berühmten Dystopie bedient und diese lediglich weitergesponnen und ausformuliert, denn die Protagonistin gerät in den Mittelpunkt der Medien und wird quasi als Figur des Umbruchs missbraucht. Aber das finde ich garnicht schlimm, denn es ist der Autorin gelungen, ihre eigenen Ideen einzuflechten und etwas Neues zu erschaffen. Insgesamt bin ich begeistert und freue mich auf den zweiten Band. Ich will unbedingt wissen, wie die ganze Sache ausgeht.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗
  
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten 
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (29. September 2016) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3841422357 
ISBN-13: 978-3841422354