Dienstag, 31. Mai 2016

[Buch] Tödliche Party von Tanya Lloyd Kyi

Inhalt: Auf einer Party wird ein Mann so sehr zusammengeschlagen, dass er an den Verletzungen stirbt. Die siebzehnjährige Jen war auf dieser Party. Als Schulreporterin möchte sie ebenfalls den Mörder finden.

Meine Meinung: Dieses Buch eignet sich sehr gut als Schullektüre, da das Buch nicht allzu dick ist und die Handlung sehr klar und mit recht einfachen Worten geschildert ist. Zudem ist sie für Jugendliche recht interessant. So kann man das Buch beispielsweise an Hauptschulen sehr gut besprechen oder sogar zur Freiarbeit an anderen Schulformen verwenden. Als Erwachsener hat man das Werk recht schnell durchgelesen und man wird vielleicht ein wenig die Spannung vermissen. So fand ich persönlich ein bisschen zu langweilig. Über der ganzen Geschichte liegt ein düsterer Schleier, sodass sich eine freudige Stimmung vermissen lässt. Für einen Krimi ist das vielleicht in Ordnung, aber für ein Jugendbuch hätte ich mir zumindest ein wenig Heiterkeit gewünscht, da man auf diese Weise keine Sympathie für die Protagonistin entwickeln kann. Am Ende, als es sozusagen zu einem Showdown kommt, wird die Situation zu schnell und zu einfach aufgelöst, sodass mir das Ende leider zu schwach erscheint. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Als Schullektüre sehr gut geeignet, für das private Lesevergnügen eher nicht.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Broschiert: 109 Seiten 
Verlag: Hase und Igel Verlag (22. April 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3867600988 
ISBN-13: 978-3867600989

Montag, 30. Mai 2016

[Serie] Game of Thrones - Die komplette erste Staffel

Inhalt: Im Lande Westeros wird die Hand des Königs getötet. Nun wird Lord Stark zur neuen Hand erkohren. Doch auch er wird in mörderische Intrigen hineingezogen.

Meine Meinung: Jeder schaut diese Serie, was mich sehr neugierig gemacht hat. Daher beschloss ich, mir einfach mal die erste Folge anzuschauen. Diese konnte mich zunächst nicht so begeistern, da sie aber mit einem Cliffhanger endet, musste ich mir die zweite Folge ebenfalls anschauen. Und dann fing es langsam an, dass mich die Serie mit jeder Folge mehr in ihren Bann zog. Zwar ist die mittelalterlich-magische Welt dieser Serie ziemlich komplex, aber es macht Spaß, da hinein zu tauchen und die Zusammenhänge nachvollziehen zu wollen. Zudem bietet sie all das, was ich an Serien mag: Interessante Charaktere, Drama, Mord und Totschlag und viele erschütternde Momente. Was ich total innovativ finde, weil ich es in anderen Serien in dieser Form noch nie gesehen habe, sind der häuftige Inzest, Kindesmord und die Tötung von Tieren. Jedes Mal schockt es mich wieder, wenn eines dieser Elemente auftaucht. Die zehn Folgen konnten mich definitiv mit der Serie infizieren, sodass ich nun weiterschauen möchte. Zwar ist eine Folge mit rund einer Stunde länger als bei anderen Serien, aber dafür hat jede Staffel nur zehn Folgen. So lässt sie sich ziemlich schnell durchschauen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Sean Bean, Mark Addy, Nikolaj Coster-Waldau, Lena Headey, Peter Dinklage 
Regisseur(e): Timothy Van Patten, Brian Kirk, Daniel Minahan, Alan Taylor 
Komponist: Ramin Djawadi 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Warner Home Video 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 539 Minuten

Sonntag, 29. Mai 2016

[Elementum] Neue Mächte - Kapitel 18

Am nächsten Morgen war keine Zeit zum Ausschlafen. Herr Hauch hatte den Tagesplan vollgepackt. So war es ebenfalls nicht möglich, einen weiteren Gedanken an den unbekannten Angreifer zu verschwenden.
Doch bevor es richtig losging, stellte sich der dicke Mann zunächst einmal vor. Bis dahin wusste Robin ja nichts Genaues um seine Rolle. Er hatte nur gehört, dass Hauch ein angesehener Luft-Elementarist war.
Wie du bereits weißt, ist mein Name Hauch und ich gehöre zu den stärksten Luft-Elementaristen in ganz Deutschland“, begann der rundliche Herr seine Rede. „Bis zum letzten Schuljahr war ich der Vorgänger deines Lehrers.“
Dem blonden Schüler ging ein Licht auf:
Sie waren also Lehrer im Haus 4E und unterrichteten das Element Luft.“
Richtig“, bestätigte Hauch. „Doch aufgrund meines gesundheitlichen Zustandes habe ich beschlossen, den Lehrberuf an den Nagel zu hängen.“
Gesundheitlicher Zustand?“, hakte Robin besorgt nach. „Sind Sie krank?“
Seit ein paar Jahren plagt mich leider ein krankes Herz“, erklärte der Ex-Lehrer weiter, „und daher fiel leider immer mehr Unterricht aus, sodass ich beschloss einen Nachfolger für mich zu suchen. Skye war einmal einer meiner Schüler und ich wusste, dass er das Lehramt studieren würde. Als ich ihn anrief und freudig hörte, dass er sogar das Referendariat abgeschlossen hatte, warb ich ihn sofort für das Internat an.“

Samstag, 28. Mai 2016

[Buch] Rafael 2.0 von Karl Olsberg

Inhalt: Mike lebt alleine mit seinem schwerreichen Vater. Seine Mutter und sein Zwillingsbruder Rafael sind an einer seltenen Krankheit gestorben. Doch sein Vater entwickelt ein Programm, dass ein virtuelles Abbild seines Bruders darstellt. Doch dann verschwindet Mikes Vater und jemand ist hinter dem innovativen Programm her.

Meine Meinung: Die Inhaltsbeschreibung weckte mein Interesse. Ich fand die Idee einer künstlichen Intelligenz spannend und so laß ich das Buch mit voller Vorfreude. Der Schreibstil des Werks ist ziemlich einfach gehalten, sodass es sich meiner Meinung nach für Kinder ab 10 Jahren eignet. Dies zeigt sich aber auch am Inhalt des Buches. Die Handlung ist zwar interessant, aber die einzelnen Entwicklungen vollziehen sich mit einer Einfachheit, die mich als erwachsener Leser nicht überzeugt. Teilweise finde ich einiges ziemlich unlogisch und an den Haaren herbeigezogen. Beispielsweise trifft der in großer Gefahr schwebende junge Protagonist oft auf neue Menschen, die ihm sofort helfen, obwohl es sich um Fremde handelt. Auf der einen Seite passiert so viel und deshalb bleibt die Spannung stets erhalten. Auf der anderen Seite fehlt mir die Tiefe und vielleicht auch so ein bisschen die wahre, große Gefahr. Die Charaktere bleiben flach und so richtig identifizieren kann ich mich mit niemanden. Auch der Schluss ist mir zu einfach gelöst. Besonders schlecht finde ich den Epilog. Ich würde fasts empfehlen, diesen nicht zu lesen, weil er den Inhalt des Buches ein bisschen kaputt macht und zu einem offenen Ende führt. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass mich das Werk nicht unterhalten hätte. Irgendwie hat es trotzdem Spaß gemacht, sodass ich das Buch trotz der Mängel nicht als schlecht bezeichnen würde. Ich denke, Kinder bzw. junge Jugendliche werden sicherlich ihren Spaß damit haben. Kritische Erwachsene gehören eher nicht zur Zielgruppe.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 240 Seiten 
Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (5. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3522201256 
ISBN-13: 978-3522201254

Freitag, 27. Mai 2016

[Comic] Buffy 9.6 - Willow von Joss Whedon

Inhalt: Nach dem Finale der neunten Staffel folgt noch ein kleiner Nachtrag. Hierin wird erzählt, was Willow im Laufe der Staffel bis zu ihrem Erscheinen am Schluss gemacht hat. Sie musste für eine neue magische Saat auf der Welt sorgen.

Meine Meinung: Willow ist seit Beginn der Serie mein absoluter Lieblingscharakter und daher freute mich über einen eigenen Band mit ihr. Zwar fehlt mir Buffy in dieser Ausgabe, aber dafür bekommt man sehr viel von der rothaarigen Hexe zu sehen. Die Geschichte ist interessant, da sie davon erzählt, wie Willow dafür sorgt, dass die Magie auf die Erde zurückkehrt. Dabei tritt sie in eine andere Welt ein, wo Gefahren auf sie lauern. Ihre Rolle bekommt mit diesem Heft eine ganz neue Dimension und langsam stellt sich tatsächlich die Frage, ob sie nicht sogar größere Macht besitzt als unsere Titelheldin Buffy. Zumindest gewinnt sie weiterhin an Wichtigkeit und daher erhoffe ich mir, dass ihre Figur nicht irgendwann den Serientod stirbt, wie es bereits ein anderer, sehr wichtiger Charakter erfahren musste. Insgesamt hat mir dieser Band sehr gut gefallen, auch wenn mir einige der anderen Figuren schon gefehlt haben. Besonders gefallen hat mir der Humor, der endlich mal wieder eingekehrt ist. Hier sind endlich mal wieder Dialoge vorhanden, wie man sie auch aus der Fernsehserie kennt. Ich freue mich nun auf die nächste Staffel.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Broschiert: 136 Seiten 
Verlag: Panini (9. März 2015) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3957982103 
ISBN-13: 978-3957982100

Donnerstag, 26. Mai 2016

Mirja Boes LIVE

Am 22. Mai war ich beim Live-Programm von Mirja Boes. Zusammen mit ihrer Band, den Honkey Donkeys, verbindet sie Comedy mit Musik. Im Folgenden werde ich von diesem Abend berichten.

Eigentlich bin ich kein besonders großer Fan der Sängerin und Stand-Up-Comedienne. Gerade was die Comedy betrifft, finde ich sie nicht so lustig wie andere Comedians, die ich mag. Aber mein Schatz findet sie ganz toll und so schenkte ich meinem Schatz zwei Karten für das Programm zum Valentinstag.

Nun war es an einem Sonntag soweit. Los ging es um 19:00 Uhr. Mirja betrat die Bühne zusammen mit ihrer sympathischen Band. Abwechselnd trug sie ihr Stand-Up-Programm vor und sang lustige Lieder. Das Besondere dabei war, dass sie nicht nur mit ihrer Band interagierte, sondern auch zu großen Teilen mit dem Publikum. Sie sprach mit einzelnen Zuschauern, holte sogar einige auf die Bühne und lud das Publikum zu anderen Aktionen ein. So konnte man in der Pause Zettelchen schreiben, in denen man die Band fiese Sachen machen ließ. So mussten sich zwei der Bandmitglieder beispielsweise küssen.

Ich muss zugeben, dass ich nicht alles ultralustig fand. Die Lieder sind nett, wenn ich sie auch nicht privat hören würde. Außerdem nuschelt Mirja oft, sodass ich sie nicht immer verstanden habe. Teilweise fragte ich mich, ob sie vor der Show ein paar Bierchen gekippt hatte. Aber insgesamt war es ein schöner und unterhaltsamer Abend. Im Anschluss an die Show gab sie auch noch Autogramme. Auch wenn wir nicht geblieben sind, fand ich das ziemlich nett von ihr.

Mittwoch, 25. Mai 2016

[Buch] Wir treffen uns wieder in meinem Paradies von Christel und Isabell Zachert

Inhalt: Isabell erkrankt mit 16 Jahren an Krebs. Der Leser begleitet sie in ihrem letzten Lebensjahr.

Meine Meinung: Vor dem Lesen dieses Werks hatte ich ein bisschen Angst. Es ist nie einfach, ein Buch über den Tod zu lesen, vor allem, wenn es um eine reale Lebensgeschichte handelt. Irgendwann traute ich mich und ich muss zugeben, dass mich das Schicksal des damals sechzehnjährigen Mädchens sehr berührt. Dennoch muss ich sagen, dass die Ausführungen größtenteils langweilig und belanglos sind. Vornehmlich schreibt hier die Mutter der Erkrankten und spricht die ganze Zeit über ihre Tochter an. Zwischendurch dürfen wir Briefe und Tagebucheinträge der krebskranken Isabell lesen. Natürlich ist es sehr traurig, dass sie dieses Schicksal getroffen hat und an der ein oder anderen Stelle hatte ich Tränen in den Augen. Doch zum größten Teil werden alltägliche Dinge beschrieben, die zwischendurch von Chemotherapien unterbrochen werden. Ich hätte mir viel mehr gewünscht, von der Gefühlswelt der Erkrankten zu erfahren und wie sie mit der Krankheit umgeht. Das kommt auch vor, doch sehr oft wird darüber gesprochen, was sie in ihrer Freizeit macht, welchen Hobbies sie nachgeht, wen sie besucht und was sie bastelt. Vielleicht klingt das ein bisschen blöd, aber die "alltäglichen" und "normalen" Dinge, die nichts mit der Krankheit zu tun hatten, interessierten mich nicht. Vielleicht gibt es einen Einblick darüber, wie sie versucht hatte, ihr Leben noch einigermaßen normal zu gestalten. Doch dann hätte ich mir die dazugehörigen Anmerkungen gewünscht und nicht nur die reinen Aufzählungen der Tätigkeiten. Bald war es so, dass ich sogar darauf wartete, dass mir die Toilettengänge geschildert werden würde. Das war ein bisschen schade, denn so konnte ich für mich nicht viel aus dem Buch herausholen. Ich erhoffte mir einen größeren Mehrwert. 

Fazit: 2 von 5 Punkte.
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Taschenbuch: 248 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: Aufl. 2014 (31. Oktober 1995) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404613511 
ISBN-13: 978-3404613519

Dienstag, 24. Mai 2016

[Film] X-Men - Apocalypse

Inhalt: Nach Tausenden von Jahren erwacht der wohl erste Mutant erneut zum Leben. Professor X und seine X-Men stehen einem scheinbar unbesiegbaren Gegner gegenüber.

Meine Meinung: Mit großer Vorfreude erwartete ich den neuen Film um die Supermutanten und erhoffte mir ein episches Werk. Der Trailer war ebenfalls vielversprechend und so war ich sehr gespannt. Die Story ist einfach erzählt: Ein jahrtausendalter, ägyptischer Mutant erwacht in der Gegenwart erneut zum Leben. Er rekrutiert vier Mutanten (darunter Magneto), um das Ende der Welt einzuleiten. Doch hierzu benötigt er die Kräfte von Professor X. Deshalb möchte er seinen Körper übernehmen. Nun stehen ihm neben Professor X Mystique und altbekannte sowie neue, junge Mutanten gegenüber. Die Handlung ist interessant, aber irgendwie fehlte mir ein bisschen der große Showdown. Es kommt zwar zu einem Kampf zwischen den Mutanten, aber dieser war nicht so actiongeladen und atemberaubend, wie ich ihn mir vorstellte. Die Kampfszenen waren einerseits großartig, andererseits aber zu kurz. Der vorherige Teil dieser Filmreihe war spannender und schockierender. Hier läuft alles zu glatt und oberflächlich, dass ich quasi nicht in den Bann gezogen wurde. Als Fan der X-Men ist dieser Film ein Muss, aber zugegbenermaßen ist das nicht der beste Film der Reihe. Wahrscheinlich hatte der Vorgänger die Latte ziemlich hoch gehängt. Dennoch ist das kein schlechter Streifen. Anschauen lohnt sich trotzdem.

Fazit: 4 von 5 Punkte.
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Refie: Bryan Singer
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: 144 Minuten

Montag, 23. Mai 2016

[Buch] Drachenmord von B.C. Bolt

Inhalt: Der mehr oder minder erfolgreiche Drachentöter Anjûl wird gegen seinen Willen dazu verdonnert, einen Mord an einen Drachen aufzuklären.

Meine Meinung: Bei diesem Buch fällt es mir ziemlich schwer, eine Meinung zu entwickeln. Ich muss gestehen, dass ich kein Fan der High Fantasy bin. Solche Bücher lese ich normalerweise nicht, da mich das Genre nicht anspricht. Daher hat es länger gedauert, bis ich mit dem Buch warm wurde. Objektiv gesehen steckt in diesem Buch eine innovative Idee. In einer mittelalterlichen Drachenweld muss ein Drachentöter einen Mord aufdecken. So finden wir hiermit einen originellen Fantasy-Krimi vor. Der Schreibstil ist großartig und manchmal musste ich Sätze mehrmals lesen, weil ich sie so schön formuliert finde. Auch die humorvollen Wortgefechte zwischen den Figuren sind stellenweise amüsant. Wer High Fantasy mag, wird bestimmt seinen Spaß mit diesem Buch haben. Doch mir persönlich fällt es schwer, sich in solchen Welten zurecht zu finden. Ich kann mich damit einfach nicht identifizieren. Schon alleine die Namen bringen mich beim Lesen stets zum Stolpern. Sie gefallen mir nicht. Zudem kann ich mich in mittelalterliche Welten, in denen Drachen existieren, nicht hineinversetzen. So habe ich nicht richtig in das Buch eintauchen können. Deshalb kann ich das Buch durchaus Fans des Genre empfehlen. Aber wer mit so was nichts anfangen kann, wird vielleicht nur wenig Freude damit haben. Trotzdem sei abschließend noch mal erwähnt, dass es stilistisch super ist.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 268 Seiten 
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (21. März 2016) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 1530663997 
ISBN-13: 978-1530663996

Sonntag, 22. Mai 2016

[Elementum] Neue Mächte - Kapitel 17

Doch leider musste die Verabredung zunächst einmal verschoben werden, denn dem Elftklässler kam etwas dazwischen. Er wurde in das Büro des Rektors gerufen, wo ihm mitgeteilt wurde, dass er einen Lehrgang nach Berlin machen würde.
Herr Hawkins hat den Kontakt zu einem sehr angesehenen Luft-Elementaristen hergestellt“, erklärte Quinn. „Er wird Ihnen sicherlich etwas beibringen können.“
Robin war sehr überrascht und misstrauisch zugleich. Zwar freute er sich die ganze Zeit darauf, endlich einen außerschulischen Ort aufzusuchen und von Meistern ihres Faches zu lernen, aber als er den Namen seines jungen Lehrers Skye hörte, schwang seine Euphorie schlagartig um.
Sie werden am Freitagabend einen Flug nach Berlin nehmen und dort dann gegen neun Uhr ankommen. Sie werden zunächst die Möglichkeit haben, dort zu übernachten. Der Lehrgang beginnt am Samstagvormittag. Am Sonntagmorgen werden Sie bereits den Flieger zurück nach Frankfurt nehmen.“
Neugierig hörte sich der Sechzehnjährige dies an. Er fand es schade, dass er wohl kaum die Zeit hatte, sich Berlin anzuschauen. Zwar war er mit seinen Eltern bereits einmal dort gewesen, aber da war er quasi noch ein Kind. Jetzt würden ihn ganz andere Orte in Berlin interessieren. Aber auf eine Sightseeingtour musste er zähneknirschend verzichten.

Samstag, 21. Mai 2016

[Comic] Darren Shan 12 - Die Söhne des Schicksals von Takahiro Arai

Inhalt: Dies ist das Finale der Manga-Reihe und es kommt zum entscheidenden Kampf. Wie wird er ausgehen? Welches Schicksal trifft Darren?

Meine Meinung: So lange habe ich auf da Ende gewartet. Ich war so gespannt, wie diese tolle Manga-Reihe nun endlich ausgehen würde. Ich erhoffte mir einen supergenialen und spannenden Endkampf. Doch es kam alles ganz anders. Dieser Band vereint viele Dinge, die ich überhaupt nicht mag. Ich möchte hier nicht viel verraten, um niemandem dem Spaß zu nehmen, falls er diesen Band noch vor sich hat. Aber es kommt alles anders als gedacht und meiner Meinung nach führt dieser abschließende Band alles Vorherige ad absurdum. Für mich ist der Ausgang der Geschichte total bescheuert. Ich hätte mir etwas anderes so sehr gewünscht. Und hätte ich gewusst, dass diese Reihe am Ende noch mit derartigen Dingen kommt, wie sie passieren, hätte ich die Reihe vielleicht nicht mal angefangen. Natürlich waren die ersten elf Bände super und ich habe die Reihe stets gerne gelesen, weswegen ich nach wie vor die Reihe schon als gut betiteln würde. Dennoch finde ich, dass das Ende ein wichtiger Faktor für eine Gesamtbewertung darstellt. Und dies muss berücksichtigt werden. Daher muss ich hier noch einmal verdeutlichen: Das Ende ist doof. Wirklich schade!

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Taschenbuch: 192 Seiten 
Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1 (11. Januar 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3867198837 
ISBN-13: 978-3867198837

Freitag, 20. Mai 2016

[Gesellschaftsspiele] Dixit und Dixit Odyssey

Dies ist ein tolles Assoziationsspiel, bei dem man sehr viel lachen muss. Ich spiele es gerne. "Dixit" ist das Hauptspiel und "Dixit Odyssey" die erweiterte Version, bei der bis zu 12 Spieler mitspielen können. Das Spielprinzip ist aber bei beiden das gleiche.

Ziel ist es, seine Häschen-Figur auf einem Brett bis zum Ziel zu führen, was man durch das Erlangen von Punkten erreichen kann. Jeder Spieler erhält sechs Karten, die mit außergewöhnlichen Bildern bedruckt sind. Ein wenig erinnern sie an Tarot-Karten.
Ein Spieler sucht sich eine seiner Karten aus und äußert eine Assoziation zu ihr. In diesem Fall ist er der Erzähler. Das kann ein Wort, ein Satz, ein Zitat, ein Lied oder sogar eine Bewegung sein. Die anderen Mitspieler suchen sich dann eine Karte aus ihrer Hand aus, die am ehesten ebenfalls zu der Assoziation passt. Dann reichen sie ihre Karten verdeckt dem Erzähler.
Der Erzähler mischt die Karten durch und legt jetzt alle Karten offen in die Tischmitte. Die Mitspieler müssen nun auf die Karte des Erzählers tippen. Wenn sie diese erraten, dürfen sie mit ihrer Figur auf dem Brett nach vorne ziehen. Liegen sie falsch, darf derjenige, auf dessen Karte getippt wurde, ziehen. So kann es in einer Runde sein, dass mehrere Spieler unterschiedliche viele Züge machen dürfen. Der Erzähler routiert mit jeder Runde. Wer als erstes durchs Ziel kommt, gewinnt.

Ich finde das Spiel total lustig, weil die Assoziationen so unterschiedlich sein können. In einer Spielrunde äußerte eine Mitspielerin meinen Namen als Assoziation. Am Ende kam heraus, dass auf ihrer Karte ein Schwein mit einem Buch in der Badewanne abgebildet war. Das war so komisch. Daher liebe ich dieses Spiel.

Donnerstag, 19. Mai 2016

[Comic] Darren Shan 11 - Der Herr der Schatten von Takahiro Arai

Inhalt: Darren kehrt mit dem Cirque du Freak in seine Heimatstadt zurück. Dort soll der letzte Kampf gegen den Herrn der Schatten stattfinden, welcher über die Zukunft der Vampire entscheidet.

Meine Meinung: Dieser Band leitet das Finale der Mangareihe ein und ist somit der vorletzte Band. Er wartet mit vielen schockierenden Neuigkeiten auf, die mich quasi sehr erschütternden. Für mich war dieser Band der wohl bisher grausamste, weil Sachen passieren, die überhaupt nicht für Kinder geeignet sind. Hier wird deutlich, dass die Reihe eher ab einem Teenager-Alter gelesen werden sollte. Ich bin nun super gespannt auf die nächsten Band, welches der letzte sein wird. Wie wird diese Reihe wohl enden? Ein wenig mag vielleicht die Action fehlen und hier erscheint Darren selbst ein bisschen ohnmächtig, weil er manchmal nicht agieren und somit seine Gegner aufhalten kann. Das wird sich hoffentlich im Showdown dann auch ändern. Weiterhin würde ich diese Reihe als großartig betiteln.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 192 Seiten 
Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1 (6. Oktober 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3867198829 
ISBN-13: 978-3867198820

Mittwoch, 18. Mai 2016

[Serienupdate] Mai 2016

Wie ich es schon vorausgesehen hatte, habe ich die letzten Wochen kaum Serien schauen können. So bin ich leider nicht sehr weit mit meinen aktuellen Serien gekommen.

Eigentlich habe ich nur ein paar wenige Folgen "The Walking Dead" geschaut, wobei ich mich bei diesen Folgen sehr gelangweilt habe. Ich befinde mich in der Mitte der sechsen Staffel und finde die Folgen so öde, dass ich nur langsam voran komme. Besonders eine Folge blieb mir im Gedächtnis, weil sie so langweilig war. Darin wurde die Geschichte einer Figur erzählt und wie er zu einem regelrechten Pazifisten geworen ist. Total uninteressant! Da ich aber weiß, dass das Finale ein ziemlicher Kracher sein soll, schaue ich weiter.

Ansonsten habe ich nur mal ein paar Folgen "The Golden Girls" zwischendurch geschaut oder mich durchs Fernsehen gezappt. Zu mehr kam ich leider nicht. Mal sehen, wie es bis zum nächsten Monat aussieht.

Dienstag, 17. Mai 2016

[Nachgedacht] Ist der Eurosvision Song Contest politisch?

Als großer Fan des Eurovision Song Contest verfolge ich jedes Jahr dieses große musikalische und visuelle Spektakel. Auch dieses Jahr habe ich mich sehr gefreut. Aber leider muss ich sagen, dass es für mich der schlechteste Contest meines Lebens war. Ich bin total enttäuscht. Und ich stelle mir nun seit neuestem die Frage, ist der ESC tatsächlich politisch?

In den Medien wird das jedes Jahr aufs Neue diskutiert und jeder ist sich einig: Politik spielt beim Contest eine große Rolle. Ich muss zugeben, dass ich das immer bestritten habe. So wird beispielsweise immer gesagt, dass sich die Nachbarländer gegenseitig die Punkte zuschieben. So bekommt Russland regelmäßig von Weißrussland eine hohe Punktzahl, Dänemark von Schweden oder Serbien von Montenegro. Ich habe mir das immer so erklärt, dass Nachbarländer aus ähnlichen ethnischen Kulturkreisen einen ähnlichen Musikgeschmack haben und daher sich so die hohe Punkzahl ergibt. Für mich wollte ich es nicht gelten lassen, das Politik eine Rolle dabei spielt.

Auch bei den Gewinnern war ich mir immer recht sicher, dass das Lied den Geschmack der Zuschauerinnen und Zuschauer trifft und daher das Lied gewinnt. Als Conchita Wurst aus Österreich den ESC gewann, hieß es, dass sie den Nerv der Zeit getroffen hatte, weil zu dem Zeitpunkt gerade beispielsweise in Russland große Kritik gegenüber Homosexualität herrschte. Doch ich fand das Lied und den Auftritt so super, dass ich die Sängerin dahingegen verteidigte. Ich sagte stets, dass sie aufgrund ihrer Leistung gewonnen hatte.

Doch seit diesem Jahr hat sich meine Meinung vielleicht geändert. Ich gerate ins Grübeln. Denn dieses Jahr ist es noch offensichtlicher, dass politische Motive eine Rolle spielen. Jamala aus der Ukraine hat den Eurovision Song Contest 2016 gewonnen. In ihrem Lied 1944 geht es um ihre Urgroßmutter, die im Krieg verschleppt wurde und leiden musste. Dass derzeit - ich nenne es mal - eine negative Stimmung zwischen Russland und Ukraine herrscht, legt den Verdacht nahe, dass mit dem Lied eine Kritik an den russischen Staat geäußert wird. Zwar bestreitet das die Sängerin und auch die EBU ließ das Lied zu, weil sie ein politisches Motiv darin nicht sehen, aber dass sie gewonnen hat, beweißt mir das Gegenteil. Denn dieses Lied ist absolut schlecht. Natürlich gibt es bestimmt da draußen Leute, die das Lied toll finden. Aber ich bezweifle, dass es objektiv gesehen - allein schon für die Jurys der Länder - ein gutes Lied ist.

Ich habe den ESC zusammen mit Freunden zusammen geschaut. Wir alle zelebrieren das und schreiben Listen und vergeben Punkte. Wir alle haben einen unterschiedlichen Musikgeschmack, doch bei einer Sache waren wir uns einig: Die Performance, der Gesang und der Song an sich war grottig. Für uns war der Song auf dem letzten Platz gelandet. 

Bisher konnte bzw. wollte ich mir nicht vorstellen, dass Zuschauer aus politischen Motiven bei so einem Contest für ein Land anrufen. Ich selbst hätte mir überlegt, aus politischen Gründen für Conchita Wurst oder Jamala anzurufen. Ich rufe an, wenn mir das Lied gefällt. Doch scheinbar habe ich mich da geirrt. Der "objektiven" Jury hätte ich das vielleicht noch zugetraut, aber ich glaubte immer an die Zuschauer und dass sie für das Land anrufen, dass ihnen am besten gefällt. Nun muss ich meine Meinung überdenken.

Zudem kommt es mir nun auch seltsam vor, dass Deutschland zweimal hintereinander letzter wird. Beide Male fand ich das Lied nicht so übel, dass es den letzten Platz verdient hätte. Und da wir politisch nicht sehr beliebt sind, kann ich mir nun durchaus vorstellen, dass dies ein Grund ist, dass nicht für uns angerufen wird.

Ich finde das schade, denn ich liebe den ESC. Ich mag grundsätzlich die Musik und die visuelle Show, die mir jedes Jahr geboten wird. Ich hoffe wirklich, dass ich mich irre und dass ich nächstes Jahr ein besseres Gefühl beim Schauen habe.

Montag, 16. Mai 2016

[Neuzugänge] Mai 2016

Diesen Monat habe ich einige Neuzugänge zu verzeichnen, die eigentlich kaum was mit Büchern zu tun haben. Nur ein Buch - und zwar ein Comic- bzw. Mangabuch habe ich erstanden. Der Rest sind ganz andere Sachen, wie man im Folgenden sehen wird.

Endlich habe ich es geschafft: Nach über einem halben Jahr habe ich endlich den elften Band der Darren-Shan-Mangereihe erstehen können: "Der Herr der Schatten". Dieser ist nur noch gebraucht erhältlich und bei ebay und Co. verlangen die Leute über 20 Euro für diesen - ursprünglich mal für 6,50 Euro erhältlichen - Band. Nun hatte ich Glück und ich konnte ihn bei ebay für gerade mal 2,45 Euro (inkl. Versand) ersteigern. Und dann ist das Buch auch noch in einem guten Zustand. Damit habe ich die Reihe jetzt komplett zuhause und kann sie bald beenden.

Dann hat mein Schatz noch zwei Filme auf DVD gekauft, was ich eigentlich für unnötig empfinde, da wir nun Netflix- und Amazon-Prime-Kunden sind. Aber er dachte, dass diese Filme eventuell da nicht verfügbar seien und er sie deshalb auf DVD haben möchte. Es handelt sich dabei um "Die Frau in Schwarz 2 - Engel des Todes" und "Castaway - Verschollen". Sie haben beide jeweils nur 5 Euro gekostet. 

Den größten Posten haben drei Gesellschaftsspiele gemacht, die wir für kommende Spieleabende benötigen. So haben wir "Dixit - Odyssey", "Colt Express" und das Kartenspiel "Wizard" gekauft. Das erste Spiel hat knapp 30 Euro, das zweite knapp 20 Euro und das letzte knapp 8 Euro gekostet. Alle drei Spiele machen sehr viel Spaß und sind richtig gut.

Und zuletzt habe ich meinen Parfümbestand wieder ein bisschen aufgestockt. Bei Galeria Kaufhof gab es im Internet eine Aktion: Kaufe zwei Parfüms und man bekommt das zweite für 50 %. So habe ich mir eine neue Flasche von meinem Lieblingsduft "Joop Homme" und eine weiter Flasche von "Jil Sander Sun" für den Sommer geholt. Beide Parfüms kosten beim Kaufhof 49,99 Euro und so habe ich insgesamt dank des Rabatts nur knapp 75 Euro gezahlt.

Wie man sieht, kann ich mit meinen Neuzugängen ziemlich zufrieden sein.

Sonntag, 15. Mai 2016

[Elementum] Neue Mächte - Kapitel 16

Es verging einige Zeit, in der es für den Schüler recht anstrengend war. Er hatte sich fast täglich eine Nachhilfestunde bei seinen Mitschülern und Skye geholt. Er wollte unbedingt besser werden. Da blieb die Freizeit auf der Strecke, aber das war es ihm wert.
Als das Wetter langsam kühler wurde und die Blätter von den Bäumen fielen, begannen endlich die Herbstferien und der Sechzehnjährige beschloss, sich in diesen auszuruhen und die Schule mal Schule sein zu lassen.
Wie eigentlich alle Schüler des Internats besuchte er seine Eltern und verbrachte die ganzen Ferien bei ihnen. Sie freuten sich, ihren Sohn wiederzusehen und wollten natürlich alles über die Zeit im Internat wissen.
Robin fühlte sich ein wenig unwohl, weil er seiner Mutter und seinem Vater nichts von dem erzählen konnte, was ein wichtiger Teil seines Lebens geworden war. Er konnte ihnen nicht sagen, dass er ein Elementum war und die Begabung hatte, alle vier Elemente zu beherrschen. Daher musste er auf die alltäglichen Internatsgeschichten ausweichen.
Aber dir gefällt es dort?“, wollte seine Mutter wissen.
Sehr sogar“, betonte ihr blonder Sohn.

Samstag, 14. Mai 2016

[Buch] Nein! Ich will keinen Seniorenteller: Das Tagebuch der Marie Sharp von Virginia Ironside

Inhalt: Marie Sharp steht kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag. Doch während andere Angst vorm Älterwerden haben, genießt sie ihr Leben und findet ihr Alter gar nicht mal so übel.

Meine Meinung: Das Cover verspricht eine jede Menge Humor und das habe ich auch erwartet. Die Protagonistin ist eine ältere, englische Dame, die meint, ihre schönsten Zeiten im hohen Alter zu erleben. Darüber schreibt sie Tagebücher. Mit ihr zusammen erlebt man ihren Alltag. Sie erlebt ein paar lustige Sachen, die mir leider nur ein Schmunzelt entlocken können. Wirklich witzig finde ich nur wenig, was wohl daran liegt, dass hier eher der englische Humor angesprochen wird. Tatsächlich versteckt sich hinter den Anekdoten die Botschaft, dass man keine Angst vorm Altwerden haben muss. Immer wieder wird man durch die Protagonistin mit dem Älterwerden konfrontiert - mit Ängsten, Gebrechen und sogar dem Tod. Das hat mich eher deprimiert als mich in gute Laune versetzt. Eigentlich hatte ich mir nach der Lektüre eine heitere Stimmung gewünscht. Das ist leider nicht der Fall. Es ist viel eher so, dass es mich zum Nachdenken angeregt hat. Von daher ist das Buch defintiv nicht schlecht. Es wurden lediglich die falschen Erwartungen in mir geweckt. Vielleicht spricht das Buch auch eher ältere Menschen an.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Goldmann; Auflage: 8. Auflage (8. Februar 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 344246868X 
ISBN-13: 978-3442468683

Freitag, 13. Mai 2016

[Film] The First Avenger - Civil War

Inhalt: So viel Gutes die Avengers der Welt gebracht haben, so viel wurde bei ihren Kämpfen auch zerstört. Die Regierungen der Welt fordern, dass die Avengers zukünftig nach ihrer Pfeife tanzen. Captain America sieht das nicht ein, während Iron Man dieser Sache zustimmt. So kommt es zur Konfrontation, bei der sich die einzelnen Helden für eine Seite entscheiden müssen.

Meine Meinung: Dieser Film hat mich wieder einmal geflasht. Ich liebe es, wenn besonders viele Helden in einem Film erscheinen. Aber wenn diese auch noch gegeneinander kämpfen, ist das nur noch absolut grandios. Wie es zu den zwei entgegengesetzten Fronten kommt, ist plausibel erklärt. Jeder der Helden meint das Richtige zu tun und so für seine Seite kämpfen zu müssen. Daher holen sich Captain America und Iron Man so viel Verstärkung, die sie erhalten können. Zwar tauchen Hulk und Thor in diesem Film nicht auf, was ich ziemlich schade finde, aber dafür werden Ant-Man und Spider-Man ins Team geholt. Ersterer hatte ja zuletzt seinen ersten Auftritt in einem eigenen Film und wurde so eingeführt. Letzterer erscheint quasi zum ersten Mal in diesem Zusammenhang und wird erst nachträglich seinen eigenen Film bekommen. Und da kommen wir zum einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich habe. Spider-Man wird in kürzester Zeit zum dritten Mal neu interpretiert. Ich hätte es besser gefunden, wenn einfach die Rolle des Spider-Man aus "The amazing Spider-Man" weitergeführt worden wäre - von mir aus auch mit einem neuen Darsteller, so wie sie es bei Hulk getan haben. Aber nun schon wieder die Geschichte neu zu erzählen, finde ich albern. Zumal mir diese junge und hübsche Tante May sehr unpassend erscheint. Nichtsdestoweniger ist dieser Film fantastisch und ein wirklich gelungenes Werk der Film-Industrie.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Evans, Scarlett Johansson
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Erscheinungsjahr: 2016
Spieldauer: 147 Minuten

Donnerstag, 12. Mai 2016

[Film] Ant-Man

Inhalt: Scott ist ein ehemaliger Einbrecher und kommt gerade aus dem Gefängnis. Da er nicht so richtig Fuß fassen kann, nimmt er einen neuen Auftrag an und bricht in ein Haus ein. Er stiehlt einen Anzug, der ihn auf die Größe einer Ameise schrumpfen lässt.

Meine Meinung: In diesem Film wird ein neuer Marvel-Held eingeführt: Ant-Man, der Ameisenmann. Er kann sich beliebig schrumpfen lassen und dabei ist aber superstark und ein guter Kämpfer. Die Story kommt nicht so gegen die vorherigen Marvel-Filme an, weil Ant-Man eher zu den unbekannteren Helden gehört und deshalb noch nicht etabliert ist. Außerdem fehlt zunächst der Bezug zum restlichen "Avengers"-Universum, der hier nur kurz mit der Figur des Falcon angedeutet wird. Der Charakter muss eingeführt werden und dazu gehören auch die anderen möglichen Figuren, wie den Professor Hank Pym und seine Tochter. Jedoch überzeugt der Film defintiv mit seinem Humor und den schnellen Szenene. Das macht das ganze ziemlich erfrischend und im Gegensatz zu den anderen Marvel-Filmen ist er nicht so düster. Mir hat der Streifen sehr gut gefallen und ich freue mich darauf, dass Ant-Man zu den Avengers stoßen wird. Er bringt definitiv frischen Wind in die ganze Sache.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Paul Rudd, Michael Douglas, Evangeline Lilly, Corey Stoll, Michael Peña 
Regisseur(e): Peyton Reed 
Komponist: Christophe Beck 
Künstler: Shepherd Frankel, Kevin Feige, Sarah Finn, Russell Carpenter, Louis d'Esposito, Sammy Sheldon, Dan Lebental, Colby Parker Jr., Alan Fine, Joe Cornish, Victoria Alonso, Adam McKay, Michael Grillo, Stan Lee, Edgar Wright 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Produktionsjahr: 2015 
Spieldauer: 112 Minuten

Mittwoch, 11. Mai 2016

[Film] Avengers - Age of Ultron

Inhalt: Tony Stark entwickelt eine künstliche Intelligenz, die sich verselbständigt und nun zu einer Bedrohung wird. Die Avengers müssen Ultron aufhalten.

Meine Meinung: Dieser Film ist absolut episch! Ich bin noch immer total begeistert. Die Handlung ist interessant und bietet für alle Helden Spielraum, sich zu präsentieren. Mir hat das Erscheinen neuer Charaktere supergut gefallen. Besonders gefreut habe ich mich auf Scarlet Witch. Mit der ein oder anderen Überraschung hatte ich allerdings nicht gerechnet. Die Kämpfe sind genial und jeder Superheld ist perfekt in Szene gesetzt. Natürlich fehlte auch die kleine Prise Humor nicht. Für mich ist das ein absolutes Meisterwerk der Filmgeschichte und zumindest jeder Superheldenfan sollte diesen Film anschauen. Es ist ein Spektakel fürs Auge. Ich frage mich, wie die Produzenten diesen Streifen noch toppen wollen. Ein wenig Drama und Romantik ist sogar enthalten, sodass quasi jeder Zuschauer auf seine Kosten kommt. Ich bin ein riesiger Fan und hocherfreut.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson 
Komponist: Danny Elfman 
Künstler: Charles Wood, Jeffrey Ford, Kevin Feige, Sarah Finn, Joss Whedon, Alan Fine, James Spader, Ben Davis, Alexandra Byrne, Louis d'Esposito, Lisa Lassek, Reg Poerscout-Edgerton, Victoria Alonso, Jeremy Latcham, Patricia Whitcher, Stan Lee, Jon Favreau 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Produktionsjahr: 2015 
Spieldauer: 135 Minuten

Dienstag, 10. Mai 2016

Degustabox April 2016

Die neueste Degustabox überzeugt mich leider wieder nicht so, obwohl die Produkte nicht so schlecht sind. Doch mir fehlt der Naschkram. Im Folgenden zeige ich aber mal auf, was so in der Kiste zu finden war.

Zunächst gab es eine interessante Flasche von einem wohl recht hochwertigen Olivenöl. "Olive joy" nennt sich das und das kann mein Schatz zum Kochen verwenden.

Matcha Tee als Erfrischungsgetränk von Carpe Diem gab es in einer kleinen Flasche, welche mir absolut nicht schmeckt. Auch das ist eher für meinen Schatz als für mich.

Der "Happy day" Himbeersaft mit rotem Pfeffer von Rauch ist leider auch eher gewöhnungsbedürftig. Ich bleib lieber beim klassischen O-Saft.

Bestimmt lässt sich allerdings eine Gelegenheit finden, den Perlwein von "Blanchet" zu probieren. Bei der nächsten Feierlichkeit wird die Flasche geköpft.

Die "Cielos Crunchy Olives" von Dumet schmecken mir überhaupt nicht. Also diese hätte man sich getrost sparen können.

Der Pechkeks schmeckt, obwohl er schwarz ist, genauso gut wie ein Glückskeks und ist zudem auchc noch witzig. Leider war nur einer in der Box.

Bio Vanillezucker von "Nicol Gärtner" kann man bestimmt beim nächsten Backen verwenden. Ob dieser jetzt besser als andere Vanillezucker ist, bezweifle ich.

Croutons von Leimer lassen sich definitiv für den nächsten Salat verwenden. Aber ich finde daran auch nichts Besonderes.

Gebratene Nudeln Thai Curry von Alnatura lassen sich auch irgendwann verspeisen, sind aber ebenfalls nichts Außergewöhnliches, worüber ich mich gefreut hatte. Das gleiche gilt für die Würzwürfel von Alnatura.

Die Lumaconi-Nudeln von Garofalo haben wir beim letzten Nudelkochen verspeist. War ganz nett, aber auch nichts Besonderes, da Nudeln ja doch irgendwie alle gleich sind.

Die Digestive-Kräcker/-Kekse von Mc Vite's fand ich so uninteressant, dass ich sie bislang nicht angerührt habe. Auch das war eher ein Flop dieser Box.

So, das war es mit dieser Box. Nur wenig hat mich überzeugt, fast gar nichts davon würde ich nachkaufen. Ich hoffe, die nächste Box hat wieder mehr Zeug zum Naschen.

Montag, 9. Mai 2016

[Film] Der bewegte Mann

Inhalt: Axel hat Stress mit seiner Freundin Doro und sucht Unterschlupf beim schwulen Norbert. Doch Doro erfährt, dass sie schwanger ist und will Axel zurückholen. Aber ist Axel jetzt ebenfalls schwul?

Meine Meinung: Nachdem ich die Comics von Ralf König gelesen hatte, war ich neugierig darauf, wie der Film szenisch umgesetzt wurde. Tatsächlich hält der Streifen sich ziemlich genau an der Comicvorlage, auch wenn einige Sachen gekürzt oder kleinwenig verändert wurden. Für die heutige Zeit ist er meiner Ansicht nach aber leider nicht so lustig. Heutzutage ist der Humor ein wenig anders. Til Schweiger überzeugt mich in seiner Rolle nicht, da ich immer das Gefühl hatte, dass er schmunzelt und nicht gut schauspielern kann. Die anderen Rollen kommen auch nicht so witzig rüber wie in den Comics, was wohl daran liegt, dass die gezeichneten Figuren schon durch ihr Aussehen witzig erscheinen. Allerdings kann man sich den Film durchaus einmal anschauen. Falls man ein wenig Erotik erwartet, wird man defintiv enttäuscht. Stattdessen gibt es  recht seichte Unterhaltung aus den Neunzigern.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Darsteller: Til Schweiger, Katja Riemann, Joachim Król, Rufus Beck, Armin Rohde 
Komponist: Torsten Breuer 
Künstler: Katharina Martius, Horst D. Scheel, Bernd Eichinger, Gernot Roll, Sönke Wortmann, Martin Moszkowicz, Ueli Christen, Monika Bauert, Norbert Preuss, Simon Happ, Molly Fürstenberg, Harry Kügler, Elvira Senft 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Constantin Film 
Produktionsjahr: 1994 
Spieldauer: 90 Minuten