Donnerstag, 31. März 2016

[Buch] Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof von Bastian Bielndörfer

Inhalt: In dieser Biografie erzählt der Autor von seinen Erlebnissen als Sohn einer Lehrerin und eines Lehrers. So ist er nicht nur in der Schulzeit Pädagogen ausgeliefert.

Meine Meinung: Seit den Büchern von Frau Freitag finde ich Bücher, in denen es um Schule geht, sehr interessant. Ich erhoffte mir einen lustigen Einblick in das Leben eines Lehrersohns. Auf ironische Weise erzählt der Autor von seinen Erlebnissen mit seinen Eltern, die beide Lehrkräfte sind. Darüber hinaus war er selbst Schüler an den beiden Schulen, in denen seine Eltern gearbeitet haben. Das war seiner Ansicht nach kein leichtes Leben. In der Schule nicht sehr beliebt und sogar zuhause keine Ruhe von den "Paukern", hat er einiges zu berichten. Ich finde das Buch recht amüsant. Manche Sachen sind meiner Meinung nach sehr übertrieben dargestellt und nicht wirklich authentisch. Wenn seine Eltern tatsächlich solche Sachen gemacht haben, wie er sie schildert, empfinde ich ein wenig Mitleid mit dem armen "Lehrerkind". Teilweise ist das aber eher unglaublich. Dennoch gibt es einige Stellen, die ich wirklich lustig finde. Im Großen und Ganzen kann man das Buch lesen, wenn man Lust auf seichte Belustigung hat.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (1. November 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492272967
ISBN-13: 978-3492272964

Mittwoch, 30. März 2016

[Film] Der geilste Tag

Inhalt: Als der Kleinkriminelle Benno von seinem baldigen Tod erfährt, lernt er den ordentlichen Andi im Hospiz kennen. Er überredet ihn, mit ihm aus dem Hospiz abzuhauen, um vor ihrem Tod den geilsten Tag zu erleben.

Meine Meinung: Filme mit Schweighöfer sind für mich zu einer Pflich geworden. Daher musste ich auch diesen Film sehen. Da ich wusste, dass es auch um den Tod gehen wird, stellte ich mich auf viel Humor, aber auch Tränen ein. Zweiteres blieb allerdings aus. Mich konnte der Streifen selbst an den traurigsten Momenten nicht komplett berühren, weswegen meine Augen nicht mal ansatzweise feucht wurden. Aber vom Witz her war ich vollkommen zufrieden. Ich fand den Film richtig lustig und musste an einigen Stellen herzhaft lachen. Daher ist er definitiv sehenswert. Die beiden Protagonisten ergeben ein super Duo, welches sich perfekt ergänzt. Mir gefiel besonders Schweighöfer in seiner Rolle, weil sie mal ganz anders war als in den anderen Filmen mit ihm. Hier ist er mal der eher alberne und seltsame Sidekick. Ich wusste gar nicht, dass er mit seiner Stimme so hoch kommt. Insgesamt hat mir der Film also sehr gefallen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video
Erscheinungstermin: 31. Dezember 2016
ASIN: B01B7OFLG0

Dienstag, 29. März 2016

[Comic] Buffy 9.5 - Der Kern von Joss Whedon

Inhalt: Dies ist das Finale der 9. Staffel und die Gang muss einen neue Saat entfachen, um Dawn das Leben zu retten. Diese ist nämlich dabei, sich aufzulösen.

Meine Meinung: Mir war beim Lesen gar nicht bewusst, dass ich bereits das Staffelfinale in den Händen halte. Die vorherige Staffel hatte nämlich mehr Bände und so konnte eine Geschichte ausführlicher erzählt werden. Hier hatte ich stets das Gefühl, dass wir uns noch am Anfang befinden. Nun ist es schon wieder vorbei. Natürlich musste wieder die Welt gerettet werden und dieses Mal muss sich nicht Buffy opfern. Aber andere sterben für den Sieg über das Böse. Leider wurden ein weiteres Mal keine Emotionen in mir entfacht. Mir fehlen erneut der Humor und der Charme der Fernsehserie. Mir wird immer mehr bewusst, dass ein Comic dies nicht ersetzen kann und daran muss ich mich gewöhnen. Trotzdem möchte ich wissen, wie es weiter geht. Schön finde ich, dass die Story um den männlichen Jäger Billy weitergeht. Ich bin gespannt, wie sich seine Geschichte entwickeln wird. Insgesamt war das allerdings ein schwaches Staffelfinale. Es gingt mir einfach zu schnell. Hoffentlich wird das in den nächsten Ausgaben wieder besser.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Broschiert: 160 Seiten
Verlag: Panini (24. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3862018032
ISBN-13: 978-3862018031

Montag, 28. März 2016

[FiIm] Jungs bleiben Jungs

Inhalt: Der Teenager Hervé ist in eine Mitschülerin verliebt. Mit ihr erlebt er seine erste Beziehung und das ist nicht so einfach. 

Meine Meinung: Durch Zufall bin ich auf diesen französischen Film gestoßen, der mein Interesse geweckt hat. Er ist anders als die meisten Mainstream Produktionen und hat seinen persönlichen Charme. Eigentlich wird hier ein gewöhnliches Teenager-Leben gezeigt. Ein Junge verliebt sich das erste Mal und möchte mit seiner Mitschülerin zusammen sein. Doch da ist auch sein nerviger bester Freund und all die erotischen Fantasien, die einen Jungen in der Pubertät plagen. Zwischen Selbstbefriedigung, dem Ständer im Bus und dem Alltag der Schule lebt der Junge Hervé sein Leben. Sehr oft musste ich lachen, weil die Situationen, in die der Protagonist gerät, so skurril sind. Dabei ist stets ein Hauch von Erotik in der Luft und kein bisschen Kitsch. Das macht einfach nur Spaß. Allerdings finde ich das Ende total blöd und es kommt ziemlich unerwartet, sodass es unpassend wirkt. Dennoch erachte ich den Streifen als Empfehlenswert.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Vincent Lacoste, Anthony Sonigo, Alice Trémolière, Noémie Lvovsky, Christophe Vandevelde
Komponist: Riad Sattouf
Künstler: Mimi Lempicka, Laurent Benaïm, Stéphane Batut, Virginie Bruant, Marie Cheminal, Dominique Colin, Anne-Dominique Toussaint, Marc Syrigas
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Indigo
Produktionsjahr: 2009
Spieldauer: 84 Minuten

Sonntag, 27. März 2016

[Elementum] Neue Mächte - Kapitel 9

Der nächste Schultag verlief relativ normal. Es war Ende der Woche und Robin hatte nur Iggy am Vortag davon berichtet, wie die Tests verlaufen waren. Jojo sprach ihn zwar auch darauf an, aber ansonsten vermied er es, dies komplett öffentlich zu machen.
Am Vormittag hatten sie dann zwei Unterrichts-Blöcke bei Herrn von Zimmenthal, der seine unausstehliche Art wieder unter Beweis stellte. Er würde definitiv nicht zum Lieblingslehrer des Sechzehnjährigen werden. Nicht mal diejenigen, die in seinem Tutorium waren, mochten ihn. Man merkte besonders an Marina, dass sie den Lehrer nicht mochte. Während sie in den anderen Unterrichtsstunden fleißig und freundlich zurückhaltend mitarbeitete, war sie bei ihm recht reserviert. Sie meldete sich zwar mindestens genau so oft wie in den anderen Stunden, antwortete aber stets in einem sachlichen und ernsthaften Ton.
Nach der Mittagspause hatten sie dann noch Kunstunterricht bei Herrn Hawkins. Dieser war wieder einmal äußerst charmant und freundlich - besonders zu Robin:

Samstag, 26. März 2016

[Serie] Switched at Birth - Die komplette dritte Staffel

Inhalt: Daphne beginnt damit, in einer Klinik ihre Sozialstunden abzuleisten, während Bay einen Kunstkurs an der Uni belegt. Kathryn und John machen eine Krise durch, Regina nimmt einen neuen Job an und Toby versucht die Zeit herumzukriegen, solange er auf seine Frau wartet.

Meine Meinung: In dieser dritten Staffel der mir so geschätzten und geliebten Serie über zwei Mädchen, die bei der Geburt vertauscht wurden, gibt es wieder einige Höhen und Tiefen zu überwinden. Daphne und Bay haben beide so ihre Probleme mit der Liebe und wissen nicht, wie sie sich entscheiden sollen. Währenddessen haben Kathryn und John massive Eheprobleme, woraufhin sie sich fast trennen. Regina hat derweil mit ihrem neuen Boss zu kämpfen. Die Serie ist dramatisch, aber bleibt dennoch stets auf einem lockerleichten Niveau und somit eine gute Unterhaltungsserie, die man sich entspannt ansehen kann. Zum Ende der Staffel wird der Inhalt immer dramatischer und es passieren unerwartete Dinge. Es führte soweit, dass ich ein paar Tränen in den Augen hatte. Das Staffelfinale ist besonders großartig und hat mich sehr berührt. Die letzte Folge der Staffel ist allerdings ein andersartiges Special - eine Weihnachtsfolge, in der ein Wunder geschieht. Diese Folge ist nicht so ernst zu nehmen und kann außerhalb der Reihe betrachtet werden. Insgesamt hat mir das Schauen trotz einiger klischeehafter Darstellungen und überdramatisierten Handlungssträngen sehr gefallen. Eine tolle Jugendserie!

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Lucas Grabeel, Vanessa Marano, Katie Leclerc, Sean Berdy, Constance Marie
Regisseur(e): Steve Miner, Ron Lagomarsino, Zetna Fuentes, David Paymer, Melanie Mayron
Komponist: John Swihart
Künstler: Carlos González, Joy Gregory, Paul Stupin, Greg J. Grande, David Hartle, Deedee Bradley, Peter Basinski, Lizzy Weiss, Chad Fiveash, Mitchell Danton, Russ T. Alsobrook, Shawn Wilt, Frank Byers, Sean Reycraft, John Ziffren, Jill D'Agnenica, Henry Robles, James Patrick Stoteraux, William Marrinson, Becky Hartman Edwards, Debby Germino, Susan Kobata, Bekah Brunstetter, Anne Kenney, Terrence Coli, Michael Ross
FSK: Ages 6 and over
Studio: Touchstone
Produktionsjahr: 2014

Freitag, 25. März 2016

[Film] Iron Man 3

Inhalt: Die Vergangenheit holt Tony Stark ein und ein alter Bekannter taucht wieder auf. Terroranschläge durch Menschen mit besonderen Fähigkeiten stellen nicht nur Iron Man auf die Probe.

Meine Meinung: Wie die beiden vorherigen Teile verspricht dieser Marvel-Film einige Kämpfe und noch mehr Action. Die Handlung fand ich ziemlich interessant, auch wenn sie nicht so episch wie in den Avengers- oder X-Men-Filmen ist. Hier erzählt die Story eine abgeschlossene Handlung. Für den weiteren Verlauf dieser Reihe oder auch für die anderen Filme aus dem Marvel-Universum ist sie irrelevant. Dennoch hat mich der Film sehr gut unterhalten, weil er visuell wieder einiges zu bieten hatte. Da die Liebesgeschichte zwischen Tony und Pepper eigentlich zuende erzählt ist, kommt es hier zu einem kleinen Streit, damit sie sich mal wieder neu finden können. Falls es einen weiteren Film dieser Reihe geben sollt, muss er auf jeden Fall etwas Innovatives aufbieten, denn sonst wird es langweilig. Gut gefallen hat mir die Vorstellung des Iron Patriot, welcher quasi War Machine ablöst und einen zweiten Iron Man offenbart. Davon abgesehen zeichnet diese Filmreihe der Humor aus, den man auch im dritten Teil nicht vermissen wird. Tony Starks Wortwitze brachten mich erneut zum Schmunzeln. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Actionfilm, den Superheldenfans definitiv sehen müssen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Sir Ben Kingsley, Guy Pearce
Komponist: Brian Tyler
Künstler: Bill Brzeski, Paul Bettany, Jeffrey Ford, Kevin Feige, Sarah Finn, John Toll, Drew Pearce, Stan Lee, Louise Frogley, Victoria Alonso, Peter S. Elliot, Shane Black, Jon Favreau, Louis d'Esposito, Charles Newirth, Alan Fine, Dan Mintz, Stephen Broussard
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Concorde Video
Produktionsjahr: 2013
Spieldauer: 127 Minuten

Donnerstag, 24. März 2016

[Buch] Muschelknacker von Edward Lee & John Pelan

Inhalt: Der Fernsehkoch Ashton will seinen Konkurrenten übertrumpfen, in dem er einen seltenen Muschelknacker-Aal fängt und zubereitet. Hierfür geht er mit seiner Frau und seinem Zwillingsbruder samt Frau zu einem See. Dort werden sie von den Brüdern Enoch und Esau empfangen, die allerdings lieber die Gäste auf ihrem Speiseplan hätten.

Meine Meinung: Mich reizte es, ein Buch aus diesem Verlag zu lesen. Festa soll krasse Bücher liefern, die nichts für zarte Gemüter sind. Und dieses Werk gehört dann noch zur sogenannten "Festa extrem"-Reihe. So macht das Buch dem Namen auch alle Ehre, denn hier wird alles auf eine derartig extrem ekelhafte Weise erzählt, dass es mich sehr oft gehoben hat. Keine perversen oder ekligen Details werden ausgelassen. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber mit Exkrementen wird hier nicht gegeizt und damit wird alles Unvorstellbare gemacht, was ein krankes Hirn sich nur vorstellen kann. Zudem ist es außerordentlich blutig und gewaltverherrlichend. An sich ist die Handlung ziemlich langweilig und die Charaktere sind mir allesamt so unsympathisch, dass mir quasi egal war, was mit ihnen passiert. Tatsächlich macht dieses Werk nur seine Abartigkeit aus, die mich von Seite zu Seite immer mehr beschäftigt. Meine Devise ist ja, dass alle Bücher, die eine Emotion in mir auslösen, gute Bücher sind. Und dieses Buch fällt definitiv darunter, auch wenn es in mir negative Gefühle wie Abscheu und Ekel auslöst. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung, so ein Buch zu lesen und wer mal was völlig extrem Abgedrehtes erleben möchte, sollte zu einem derartigen Buch greifen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 546 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 141 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verlag: Festa; Auflage: 1 (22. März 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00J6ZR6RU

Mittwoch, 23. März 2016

[Film] Der Kreis

Inhalt: 50 Menschen befinden sich in einem dunklen Raum und stehen auf roten Markierungen in einem Kreis. Alle paar Minuten stirbt jemand. Wer das ist, dürfen sie selbst durch Wahl bestimmen.

Meine Meinung: Auf diesen Film bin ich zufällig auf Netflix begegnet. Von der Handlung her ist er sehr einfach. Auch von der Inszenierung. Allerdings ist der Inhalt das Ausschlaggebende, was diesen Film besonders und richtig spannend macht. Man kennt viele Filme, in denen mehrere Menschen sich irgendwo in Gefangenschaft befinden und nur einer überleben kann. So gibt es beispielsweise die "Cube"-Filme oder - neuer - die "Panem"-Reihe. Dieses Werk ist nicht so aufwendig gestaltet, steht aber in der Wirkung um nichts nach. 50 Menschen stehen im Kreis und müssen alle paar Minuten jemanden auswählen, der stirbt. Letztendlich kann nur einer überleben. Was ich so krass fand, ist die Unabwendbarkeit des Todes. Die Angst und Panik ging auf mich als Zuschauer über. Doch darüber hinaus hat es der Film geschafft, mich zum Nachdenken anzuregen. Denn einige Themen wie Rassismus oder Homophobie werden angesprochen. Ständig liegt die Frage im Raum, welcher Mensch hat das Recht, weiterzuleben? Der Alte? Die Lesbe? Der Schwarze? Die alleinerziehende Mutter oder der Politiker? Nacheinander wird jemand ausgeschaltet. Und zu allem Überfluss befinden sich eine Schwangere und ein Kind im Kreis. Und recht schnell wird deutlich, dass zumindest einer dieser beiden sterben muss. Der Film schock, wühlt auf und stellt in Frage. Mich hat er wirklich sehr emotional ergriffen. Und dann ist das Ende auch anders als erwartet. Das Anschauen lohnt sich.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Regie: Aaron Hann, Mario Miscione
Musik: Justin Marshall Elias
Studio: Taggart Productions Votiv Films
Sprache: Englisch mit Untertitel
Laufzeit: 87 Minuten
Produktionsjahr: 2015

Dienstag, 22. März 2016

[Peros Hassliste] März 2016

1. Zu viele gute Serien
Jetzt gibt es ein Gemecker auf hohem Niveau, aber es gibt momentan zu viele tolle Serien, die ich alle sehen möchte. Ich weiß nicht, wann ich das schaffen soll. Vor allem finde ich es krass, dass demnächst wohl das vierte Spin-Off zu einer meiner Lieblingsserien erscheinen soll. Und mir fällt es gerade noch schwer, der Hauptserie hinterher zu kommen. Können nicht alle Serienproduzenten mal eine Pause einlegen, bis ich mit dem Durchschauen der bisherigen Folgen durch bin?

2. Unangekündigter "Besuch"
Was ich ehrlich abgrundtief hasse, ist es, wenn es an der Tür klingelt und sich der- oder diejenige vorher nicht angekündigt hat. Zugegebenermaßen bin ich zuhause meist nicht so gekleidet, dass man damit vor die Tür gehen könnte (um es mal nett zu umschreiben). Und jetzt klingelt jemand, stresst es mich, mir schnell was überzuwerfen. Wenn es die Post ist, sei dem ja noch verziehen. Aber allen anderen wäre ich dankbar, vorher kurz anzurufen. Vor allem wenn es irgendwelche Firmen wie der Heizungsableser oder der Schornsteinfeger ist. Da möchte ich wenigsten ein bisschen vorbereitet sein.

3. Streitigkeiten, die im Internet ausgetragen werden
Ich verstehe nicht, wie man jemanden im Internet angreifen kann, anstatt das mit dieser Person Face to Face zu klären. Das geht soweit, dass sogar Whatsapp-Protokolle veröffentlicht werden. Das ist doch ein No-Go! Verstößt das nicht außerdem gegen das Briefgeheimnis? Dabei finde ich schon schlimm genug, Einträge (z.B. auf Facebook) zu verfassen, die nur indirekt gegen jemanden gerichtet sind. Dann wird das so "allgemein" ausgedrückt, dass es nur der Angesprochene verstehen soll. Aber alle anderen kriegen das trotzdem mit und ich finde das ultrapeinlich.

Montag, 21. März 2016

[Neuzugänge] #2 März 2016

In diesem Monat zogen erneut ein paar neue Dinge bei mir - und das nicht zu knapp. Daher werde ich sie hier kurz präsentieren.

Zum einen war ich neulich im Netto etwas einkaufen. Dort entdeckte ich ein paar sehr günstige Bücher, die mich sehr überraschten.
Und zwar hatten sie für je 2,99 Euro Bände der Zauberer von Oz-Reihe. Da ich diese Bücher liebe und sie lediglich auf Englisch als ebook gelesen habe, freute ich mich über diese deutschen, gebundenen Ausgaben, die sehr günstig waren. Leider gab es nur zwei Ausgaben und so recherchierte ich ein wenig im Internet. Gebraucht konnte ich dann noch zwei weitere Ausgaben bekommen. Ich werde Ausschau halten, um die Sammlung zu vervollständigen.

Als nächstes habe ich mir "DC Comic - Das große Superhelden-Lexikon" gekauft. Das gleiche habe ich ja erst vor kurzem von den Avengers erworben. Da ich aber momentan total auf dem DC-Trip danke der Serie "Arrow" bin, wollte ich unbedingt mein Wissen im DC-Universum erweitern. Daher kaufte ich mir dieses Buch für 12,95 Euro.

Desweiteren hat mir mein Schatz ein neues Buch gekauft: "Rafael 2.0" von Karl Olsberg. Der Inhalt klingt recht spannend.

Zu guter letzt habe ich mir selbst etwas aus meinem Kurzurlaub in Brüssel mitgebracht: Eine Batman-Figur. Aber nicht irgendeine, sondern eine "Pop! Heroes". Und zudem ist dieser Batman in meiner Lieblingsfarbe gelb gehalten. Super! 14,99 Euro hat er gekostet.

Sonntag, 20. März 2016

[Elementum] Neue Mächte - Kapitel 8

Am nächsten Morgen suchte Robin voller Aufregung das Büro des Rektors auf. Da er ja bereits in den Ferien das Vergnügen hatte, war es nichts Neues mehr für ihn. Nur der Anlass war diesmal ein anderer, sodass er erneut schwitzige Hände hatte, als er den Raum betrat.
Guten Morgen“, begrüßte ihn der ältere Herr freundlich. „Nehmen Sie bitte Platz.“
Der Sechzehnjährige setzte sich auf denselben Stuhl, auf dem er bereits vor ein paar Wochen saß. Er blickte seinem Gegenüber erwartungsvoll in die Augen.
So, Herr Held“, fuhr Quinn fort, „es tut mir schrecklich leid, dass wir Ihre Fähigkeiten vor dem Beginn des Unterrichts nicht getestet hatten. Nun ergab es sich wohl, dass bei Ihnen der Verdacht auf das Element Luft geäußert hatte, obwohl wir Sie dem Element Feuer zugeordnet hatten.“
Aber mir kann ja das Feuer auch nichts ausmachen“, erklärte der blonde Junge.
Das kann viele unterschiedliche Gründe haben. Sie müssen wissen, dass ich selbst ein Luft-Elementarist bin. Wenn man seine Fähigkeit beherrscht, kann man sie auf viele verschiedene Arten einsetzen. Es kann sein, dass sie die Flammen mit Hilfe der Luft ein jedes Mal verdrängt haben und sich deshalb nicht verbrannt haben.“

Samstag, 19. März 2016

[Serienupdate] März 2016

Pero ist wieder im Serienwahn! Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber derzeit habe ich so viel Lust, Serien zu schauen, was man auch im letzten Monat sehen konnte, denn ich habe vier Serienstaffeln rezensiert.

Zunächst einmal habe ich mir die Netflix-Serie "Fuller House" angeschaut, was eine Fortsetzung der Sitcom "Full House" aus den Achtzigern und Neunzigern ist. Ich habe die 13 Folgen nahezu verschlungen.

Dann hatte ich Lust auf mehr und habe mir auf Amazon die beiden Staffeln der Serie "Transparent" angeschaut. In der Serie geht es um eine Familie von einem geschiedenen Paar und ihre drei erwachsenen Kinder. Dabei stellt sich heraus, dass der Vater transsexuell ist. Die Serie ist sehr interessant, auch wenn sie in der zweiten Staffel etwas abbaut. Jede Staffel hat nur 10 Folgen, weshalb ich beide sehr schnell durchschauen konnte.

Darüber hinaus habe ich endlich die erste Staffel von "Arrow" beendet und sofort mit der zweiten weitergemacht, wobei ich nun auch schon wieder die Hälfte durch habe. Ich bin so im Arrow-Fieber und freue mich auch schon auf "Flash", welches ein Spin-Off davon ist. Die erste Folge von "Flash" habe ich mir ebenfalls angeschaut.

Außerdem habe ich die ersten vier Folgen der Serie "The Witches of East End". Diese Serie erinnert mich unheimlich an eine meiner Lieblingsserien - Charmed. Allerdings geht es hier um zwei Schwesternpaare - Mutter und Tante sowie die beiden Töchter - die Hexen sind. Allerdings habe ich im Internet gelesen, dass die Serie nach der zweiten Staffel eingestellt wurde und sie somit mit einem Cliffhanger endet. Deshalb habe ich keine Lust mehr, diese weiter zu verfolgen.

Wie man sieht, habe ich sehr viel geschaut und ich hoffe, das bleibt auch weiterhin so, denn ich habe mir an Serien sehr viel vorgenommen.

Freitag, 18. März 2016

Ein Wochenende in Brüssel

Letztes Wochenende war es mal wieder soweit für ein Spontantrip nach Brüssel in Belgien. Wir wollten unbedingt mal wieder außer Lande und da uns Brüssel nicht so weit entfernt, dabei aber ziemlich günstig erschien, unternahmen wir die Reise dorthin. Außerdem waren wir noch nie dort.

Hin und zurück fuhren wir mit dank der Mitfahrzentrale "Blabla Car" mit einem sehr netten Pärchen aus Darstadt. Das war die günstigste Methode, da wir für Hin- und Rückfahrt all in all nur 80 Euro ausgegeben haben. Mit der Bahn hatten wir mindestens 118 Euro pro Fahrt zahlen müssen.

Übernachtet haben wir im Motel One, welches uns ein zwar recht kleines, aber feines Hotelzimmer lieferte. Wir hatten alles, was wir brauchten - ein gemütliches Bett, einen großen Flachbildfernseher und ein recht luxuriöses Bad. Außerdem war es sehr sauber und ordentlich. Für zwei Übernachtungen zahlten wir 167 Euro, was nicht teuer ist für zwei Personen.

In Brüssel haben wir uns dann gerne umgesehen. Wir waren gerade mal zehn Minuten von der riesigen Innenstadt entfernt, in der es Hunderte von Geschäften gab. Während man bei uns in Frankfurt an jeder Ecke einen DM, einen Rewe und einen McDonald's findet, trifft man in Brüssel überall auf Schokoladen-Geschäfte, Waffelläden und Comicshops. Besonders für das letztere habe ich mich interessiert.

Überhaupt ist Brüssel DIE Comicstadt, da berühmte Comiczeichner daherstammen. So findet man an vielen Häuserwänden Comiczeichungen (übrigens auch vom deutschen Comiczeichner Ralf König). Sogar Statuen von Comicfiguren haben wir gesehen. Als Kind habe ich die ganzen belgischen Comics von Lucky Luke über Tim und Struppi sowie Asterix und Obelix bis hin zu Gaston verschlungen. Daher fühlte ich mich in meinem Element.

Besonderes Highlight für mich war daher das "Comic Strip Centre", welches nur ein paar Minuten von unserem Hotel entfernt war und Stücke der benannten Comics ausstellte. Für mich war das absolut genial. 

Aber auch so haben wir uns in Brüssel umgesehen. Zum Atomium haben wir es leider nicht geschafft, aber dafür haben wir den Manneken Pis gesehen und fotografiert.

Kulinarisch wurden wir leider auch nicht wirklich überzeugt. In der Innenstadt gibt es eine ganze Gegend voller Restaurants, in die man von dem Personal quasi hineingelockt wird. Das war uns sehr unsympathisch, weshalb wir das Angebot nicht nutzten. Wir suchten uns selbst ein Restaurant und landeten in einem Burgerrestaurant, das total toll aussah, da es wie ein Salloon aufgebaut war. Allerdings habe ich meinen Burger nicht aufessen können, weil er so schlecht war. Auch in einem anderen Restaurant, in dem ich Pasta probierte, war ich nicht zufrieden. Wir gönnten uns auch mal eine Waffel - die musste ich wegschmeißen, weil sie mir zu süß war - und ein Eis. Letzteres ist leider nicht mit unserem zu vergleichen. Leider nicht so cremig wie in unseren Eiscafés.

Im Großen und Ganzen hat mir der Aufenthalt sehr viel Spaß gemacht und ich finde die Stadt ziemlich sehenswert. Wer mal die Chance hat, dorthin zu kommen, sollte sie auf jeden Fall nutzen.

Donnerstag, 17. März 2016

[Gast-Review] Smartphone Honor 5x

Mittelklasse Smartphone mit Edlem Design - Gibt es sowas überhaupt auf dem Markt?

Seit 2 Monaten muss ich neidlos anerkennen, " JA", das gibt es.

Als ich vor 2 Monaten das Paket öffnete, in dem das Honor 5X steckte, dachte ich zunächst: "OK - eine normale Verpackung eines günstigen Handys, welches mich sicherlich nicht sonderlich überraschen würde.“
Als ich es dann öffnete, wurde ich wirklich positiv überrascht, denn mich strahlte ein silbernes Aluminiumgehäuse an, das wirklich sehr gut und edel zugleich aussah.

Betrachtet man sich das Datenblatt, wirft es ein komplett anderes Licht auf ein so vergleichbar günstiges Smartphone:

  • 5,5 Zoll Full HD Display
  • 3000 mah Akku
  • Snapdragon 616
  • 2gb / 3gb Ram (wobei ich das 2gb Modell testen durfte)
  • Octa-Core Prozessor (acht Rechenkerne für ordentlich Power)
  • 16 GB interner Speicher (auf Wunsch erweiterbar)
  • Dual-Slim
  • Android 5.1.1 (mit baldigem Update auf Android 6.0 Marshmallow)

Nach zweimonatiger intensiver Nutzung muss ich in erster Linie sagen, dass die Power mehr als ausreichend ist. Keine Ruckler, Apps öffnen sehr schnell und im gesamten macht es viel Spaß.
Die Haptik des Handys ist super, wobei es manchmal etwas rutschig wurde und ich Angst hatte, das es mir aus der Hand fällt. Aber es liegt alles in allem sehr gut in der Hand und meine Kritik ist ohnehin Meckern auf hohem Niveau bei einem solch gut verarbeiteten Aluminium Body.

Der Akku ist wirklich der Hammer, selbst bei intensiver Nutzung schaffe ich mit Leichtigkeit 1/2 bis 2 Tage, was nicht zuletzt daran liegt, das wir hier ein völlig ausreichendes Full HD Display haben und kein WQHD Display, welches in den meisten Smartphones aktuell verbaut ist.

Aber das Beste habe ich euch bis jetzt vorenthalten. Das beste Gimmick, was das 5X definitiv aufweist, ist der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Gerätes.
Ihr denkt euch jetzt bestimmt sowas wie: „unnötig“, „dumm“, „es geht auch ohne“.
Zumindest beim letzteren muss ich euch zustimmen, aber wenn ihr einmal den Sensor des 5X austesten durftet, kann ich mir vorstellen, das ihr jegliche negativen Aussagen darüber dementieren werdet, denn die Schnelligkeit dieses Sensors ist wirklich der Wahnsinn.
Zudem hat er nette Zusatzfunktionen wie beispielsweise per Wischgeste von oben nach unten die Statusleiste inkl. Benachrichtigungen anzeigen, sowie per Doppeltipp auf den Sensor das löschen von Benachrichtigungen um nur zwei zu nennen.
Diese Funktionen gab es bisher nur beim Huawei Mate 2, zumindest nach meinen Kenntnissen her und ich habe es beim 5X vom ersten Moment an geliebt.

Fazit:
Wer auf ein günstiges Mittelklasse Smartphone in Edlem Design steht, mit ordentlich Power und innovativen Funktionen, sollte hier definitiv zuschlagen und bei einer UVP von ca. 229 Euro tut die Geldbörse nicht ganz so doll weh wie bei vergleichbar teureren Geräten auf dem Smartphone Markt.

Dario P.

Mittwoch, 16. März 2016

Cindy aus Marzahn live

Vergangenen Donnerstag war ich beim live Bühnenprogramm der Comedienne Cindy aus Marzahn in Frankfurt am Main. Die Berlinerin, die eigentlich Ilka Bessin heißt, führte durch ein wahrlich außergewöhnliches Bühnenprogramm.

Los ging es pünktlich um 20:00 Uhr. Cindy betrat die Bühne und bevor sie überhaupt richtig anfing, begrüßte sie das Publikum. Als erstes fiel ihr ein neunjähriger Junge auf, mit dem sie kurz einen witzigen Smalltalk hielt. Zum Abschluss bekam er ein Geschenk von Cindy. Und so ging es die meiste Zeit über. Aus verschiedensten Anlässen ergaben sich Gespräche mit Leuten aus dem Publikum, die total witzig waren. Damit schaffte sie eine Wohnzimmeratmosphäre, in der man sich richtig wohl gefühlt hat. Und dass sie an einige Zuschauer Geschenke oder Sekt verteilt hat, fand ich richtig großzügig. So was hatte ich zuvor noch nicht erlebt.

Das Programm lebte quasi von der Interaktion mit dem Publikum. Zwar hatte es auch "klassischere" Parts, in denen Cindy wie im Fernsehen ihren lustigen Monolog abhielt, aber sie driftete fast jedes Mal wieder so ab, dass sie sich mit einer Zuschauerin oder einem  Zuschauer unterhielt.

Nach etwa einer Stunde gab es eine Pause, in der man eine SMS mit einer Frage an Cindy an eine Nummer schicken konnte. Meine Begleitung und ich haben das ausprobiert. In der zweiten Hälfte las Cindy dann einige der Nachrichten vor und kommentierte diese. Sogar die SMS meiner Begleitung wurde vorgelesen. Das war ebenfalls zum Schießen. Die Idee finde ich auch fantastisch, weil sie so erneut das Publikum miteinbezogen hatte.

Die Künstlerin selbst hatte wohl auch ihren Spaß, denn sie hat ziemlich weit überzogen. Eigentlich hätte das Programm bis 22:15 Uhr gehen sollen, aber Schluss war erst kurz vor 23:00 Uhr. So was hatte ich bisher auch noch nicht erlebt.

An diesem Abend wurde viel gelacht und ich hatte meinen Spaß. In Zukunft würde ich öfter ihr Bühnenprogramm besuchen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Dienstag, 15. März 2016

[Film] Zoomania

Inhalt: Die Häsin Judy Hops muss sich als Polizistin unter all den Raubtieren beweisen und so nimmt sie einen schwierigen Fall an: Sie muss das Verschwinden eines Otters aufklären. Zur Unterstützung holt sie sich ausgerechnet den Gauner Nick Wilde zur Seite.

Meine Meinung: Der Trailer, der einen Ausschnitt aus dem Film zeigt und in dem das Faultier Flash vorkommt, lockte mich ins Kino. Die Handlung ist ganz nett, überzeugt haben mich eher die Figuren. Neben den beiden Protagonisten haben mich vor allem die anderen Bewohner aus Zoomania überzeugt. So muss ich beim Gang der Hasenmutter herzhaft lachen. Aber auch der Maulwurf-Pate und seine Tochter oder der Empfangstiger konnten mich zum Schmunzeln bringen. Leider haben sie die Synchronisation des Faultiers aus dem Trailer geändert (nun wird er von Rüdiger Hoffmann gesprochen). So hat es nicht die gleiche Wirkung wie im Trailer. Aber das ist ja glücklicherweise nur eine Szene. Vom Visuellen her konnte mich der Film ebenfalls überzeugen. Er ist sehr liebevoll gestaltet, was man an den sehr vielen Details erkennen kann. Mich hat der Animationsfilm gut unterhalten können. Ich denke, ihn kann man super mit der ganzen Familie anschauen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regie: Byron Howards und Rich Moore
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio: Walt Disney
Erscheinungsjahr: 2016
Spieldauer: 104 Minuten

Montag, 14. März 2016

[Nachgedacht] Geld für Rezensionen?

Bei einer Autorin, mit der ich auf Facebook befreundet bin, habe ich einen Post gelesen, in dem sie sich über die Dreistigkeit von Rezensenten aufregt, die Geld für eine Rezension eines Buches verlangen. Davon hatte ich schon mal gehört, aber ich wusste nicht, dass das mittlerweile wohl zunimmt. Bei mir hat es dann sofort zu rattern begonnen und meine Gedanken möchte ich heute mit euch teilen.

Ich persönlich würde nie Geld für eine Rezension verlangen, was nicht nur damit zusammenhängt, dass ich das Rezensieren als Hobby ansehe und gerne meine eigene Meinung mit anderen teile. Es liegt vielmehr daran, dass ich mir den Stress nicht antun möchte, ein Gewerbe beim Finanzamt anzumelden und mein Hobby zu professionalisieren. Zudem würde das auch bedeuten, dass ich ja quasi in bezahlten Rezensionen das Werk stets hoch anpreisen müsste. Aber wenn mir etwas nicht gefällt, würde mir das gegen den Strich gehen. Hierbei erwähne ich jetzt mal nicht, dass der Rezensent in manchen Fällen das Buch wahrscheinlich noch nicht mal lesen wird.

Aber nun habe ich mal etwas weiter nachgedacht. Mittlerweile kann jeder x-beliebige Mensch auf Online-Plattformen wie u.a. Amazon zum Autor werden. Man kann da ganz einfach - auch ohne Lektorat und Korrektorat - ein Buch hochladen und zum Autor werden. Hierbei möchte ich bitte nicht missverstanden werden. Ich schätze sehr viel Indie-Autoren, die mit eigener Kraft ein Werk schaffen - sogar ein Lektorat und Korrektorat und was alles zu einer Veröffentlichung dazu gehört aus eigener Tasche bezahlen. Aber mittlerweile gibt es sehr viele Menschen, die Texte, die sie mal auf ihrem Rechner produziert haben, ohne dass einmal nur jemand einen Blick darauf geworfen hat, ins Netz stellen und sich Autor nennen. Oder noch schlimmer: Leute, die Texte aus dem Internet kopieren und sie als ebook im Internet unter ihrem Namen verkaufen. Sorry, um für solche Leute eine Rezension zu schreiben, müsste man mir sehr, sehr viel Geld bieten.

Aber das ist ein Extrem. Vornehmlich sind die selbsternannten "Autoren" irgendwelche Menschen, die vom Autorendasein träumen, vielleicht eine Geschichte aufschreiben und sie dann publizieren möchten. Ich möchte diesen Menschen nichts Böses unterstellen. Schuld sind sie an dieser Misere nicht, sondern die Plattformen, die das möglich machen. Mit ein paar Mausklicks ist sein eigener Text hochgeladen. Nun führt das aber dazu, dass kein Mensch diesen Text liest. Was kann man dagegen tun? Man schreibt Blogger an und fragt, ob sie das Buch bitte rezensieren möchten. Und wenn nun ein Blogger - und dazu zähle ich glücklicherweise nicht - ständig solche Anfragen bekommt, reagiert er vielleicht darauf, indem er Geld fürs Rezensieren verlangt.

Das ist nur eine Theorie, die ich mir überlegt habe und die ich nicht beweisen kann, da es mir nie so ging. Was aber wirklich bewiesen ist, ist der Wandel des Buchmarkts, der derzeit stattfindet. Wohin das führen wird, mag man sich nur (oder vielleicht lieber nicht) vorstellen.

Sonntag, 13. März 2016

[Elementum] Neue Mächte - Kapitel 7

Nun war es bereits Mitte der ersten Woche und nach dem Frühstück hatte Robin einen recht angenehmen Vormittag. Zuerst hatten sie Gesellschaftslehre bei Frau Bottenberg, die zwar streng, aber nicht ungerecht war. Der Sechzehnjährige hatte erwartet, dass sie eventuell mit Erdkunde beginnen würde, da die Lehrerin eine Erd-Elementaristin war. Aber das war nicht so. Sie begann den Unterricht mit einem geschichtlichen Thema - und zwar im Hinblick auf die Elementaristen. Das fand Robin recht spannend, weil er Geschichte noch nie in diesem Kontext betrachtet hatte bzw. betrachten hätte können.
Anschließend hatte er Naturwissenschaft bei seiner Tutorin Frau Funke. Sie begann ein biologisches Thema, wies aber darauf hin, dass sie die drei Themenbereiche Chemie, Physik und Biologie nicht so stark trennen würde, sondern einzelne Gebiete ganzheitlich betrachten wollte. Der Junge war sehr gespannt, wie sich das entwickeln würde.

Samstag, 12. März 2016

[Serie] Arrow - Die komplette erste Staffel

Inhalt: Der verwöhnte Milliardärssohn Oliver Queen erleidet Schiffbruch und überlebt fünf Jahre auf einer einsamen Insel. Als er zurückkehrt, ist er ein neuer Mensch und jagd nachts als kapuzentragender Bogenschütze die Verbrecher von Starling City.

Meine Meinung: Zugegebenermaßen gehörte Green Arrow bislang nicht zu meinen Lieblingscomicsuperhelden. Das hat sich mit dieser Serie schlagartig geändert. Von der ersten Folge an, ist diese Staffel absolut spannend, actiongeladen und blutig. Während man von anderen Superheldenserien wie Smallville es eher kennt, dass sie für die Jugend angemessen bleibt, gibt es hier von Anfang an Mord und Totschlag. Jede einzelne Folge erhält die Spannung. Zudem gefallen mir die Charaktere der Serie, die nach und nach vorgestellt werden, sodass jede einzelne Figur genug Raum bekommt, um sich zu entfalten. Jetzt habe ich schon meine Lieblingscharaktere und ich bin gespannt, wie sich diese noch weiterentwickeln werden. Insbesondere mag ich die Figur der Hackerin Felicity. Das Highlight der Staffel war die letzte Folge, die noch einmal alles übertroffen hat, was die Serie an Spannung und Aufregung zu liefern hat. Ein bisschen nervig sind die Rückblenden in jeder Folge, in der man erfährt, was der Protagonist in den fünf auf der einsamen Insel erlebt hat. Aber dies tut der Serie keinen Abbruch, denn irgendwie ist es ja schon wichtig. Ich bin auf die weiteren Staffeln sehr gespannt und werde die Serie weiterhin mit Begeisterung verfolgen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Stephen Amell, Colin Donnell, Katie Cassidy, David Ramsey, Willa Holland
Regisseur(e): David Nutter
Künstler: Glen Winter, Dominique Fauquet-Lemaitre, Paul Karasick, Greg Berlanti, Heike Brandstatter, Colleen Atwood, Tish Monaghan, Coreen Mayrs, Marc Guggenheim, Andrew Kreisberg, George Papp, Mort Weisinger
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Produktionsjahr: 2012