Dienstag, 20. Dezember 2016

Mark Forster Tape Tour 2016

Am Montag, den 19.12.2016, war es soweit: Zum dritten Mal sah ich den deutschen Popsänger Mark Forster live in Concert. Es war ein großartiger Abend - von Anfang bis Ende - und er hat sich selbst noch einmal um Längen übertroffen.

Das Konzert fand in der Stadthalle in Offenbach statt, was ich zunächst schade fand. In Frankfurt - z.B. in der Batschkapp oder Jahrhunderthalle - hätte ich es besser gefunden. Wir stellten uns in die Schlange und warteten, bis um 18:30 Uhr der Einlass beginnen sollte. Wir stellten zu Anfang fest, dass unheimlich viele Kinder im Grundschulalter anwesend waren. Das fand ich heftig, da das Konzert ja nicht schon um 20:00 Uhr vorbei sein sollte. Jedenfalls warteten wir brav in der Schlange, bis sich kurz vor Einlass die Menschen weiter hinter in der Reihe gedacht haben, dass ihnen das wohl zu weit hinten ist und sich plötzlich nach vorne - seitlich der Schlange - bewegten und ihnen alle weiteren nach und nach folgten. Plötzlich gab es ein Gedränge vor dem Eingang, was mir überhaupt nicht gefallen hat.

Doch in der Halle hatte sich das wieder gelockert. Zwar kenne ich das so, dass man sich vor dem Konzert auf den Boden setzt, weil man ja schon eine Zeit lang warten muss, aber schon vor dem Konzert drängten sich die Massen nach vorne, um die besten Plätze zu ergattern. Und so mussten wir bis zum Anfang des Konzerts um 20:00 Uhr stehen.

Dann ging es los. Den Anfang machte der Pre-Act. Die Sängerin Amanda kannte ich nicht, aber sie hat mich vom ersten Ton an begeistert. Sie sang Soul bzw. Hip-Hop und rockte die Halle mit ihrer kraftvollen Stimmer. Sie kann supertoll singen, aber auch fantastisch rappen. Das war mal ein super Vorprogramm.

Nach einer halben Stunde gab es dann wieder eine Pause. Ein weißer Vorhang wurde heruntergelassen und das Bild von einem Kassettenrecorder wurde darauf projiziert. In der Regel geht es dann um 21:00 Uhr mit dem Hauptact weiter. Doch Mark Forster startete schon zehn Minuten früher, was uns positiv überraschte.

Und wie er loslegte!!! Diesmal sprang, drehte und tanzte er sich über die Bühne, dass er nach dem ersten Lied schon total verschwitzt war. Er sang die besten Songs aus all seinen drei Alben - sogar "Stimme" sang er, bei dem die Leute in der Halle besonders abfeierten. Aber natürlich sang er auch "Flash mich", "Bauch und Kopf", "Wir sind groß" und "Chöre". Auch mein Lieblingslied vom zweiten Album "Immer immer gleich" sang er, was mich sehr freute. Bei "Au Revoir" unterstützte ihn Amanda mit einem Rap-Part, der zugegebenermaßen das Original von Sido um Weiten überragte.

Mark bezog an vielen Stellen das Publikum wieder mit ein, sodass es sehr viel Spaß machte. Bei einem Song stand er plötzlich auf einer kleinen Bühne in der Mitte des Saals. Das war auch großartig. Seine Band leistete eine hervorragende Leistung und ich fand die Bläser genial, die dieses Mal dabei waren. Rauchkanonen, Glitterregen und andere Überraschungen trugen ebenfalls zur positiven Stimmung bei.

Insgesamt spielte er über zwei Stunden, was ich großartig fand. Jeder Cent lohnte sich hierfür und es zeigte sich, dass ich definitiv wieder zu einem Konzert von ihm gehen werde. Es war ein ganz toller Abend und ich habe jede Sekunde genossen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen