Donnerstag, 22. Dezember 2016

[Film] Shut in

Inhalt: Bei einem Autounfall kommt Marys Ehemann ums Leben. Die Kinderpsychologin muss sich nun allein um ihren Sohn kümmern, der ebenfalls in dem Unfall verwickelt war und seitdem gelähmt ist. Eines Tages verschwindet einer ihrer Patienten. Von da an wird sie von Albträumen geplagt.

Meine Meinung: Den Film habe ich mir angeschaut, ohne nur irgendetwas über den Inhalt zu wissen. Ich hatte lediglich Lust auf einen Horrorfilm. Allerdings ist das hier kein richtiger Horrorfilm, sondern eher ein Thriller. Ich habe mich zwar ein- oder zweimal ziemlich heftig erschreckt, was eher der musikalischen Untermahlung zu verdanken ist, aber ein tatsächlicher Horror ist es nicht. Der Film kommt sehr, sehr langsam in Fahrt. Die erste halbe Stunde habe ich mich ziemlich gelangweilt. Darin wird erzählt, wie Marys Ehemann bei einem Autounfall ums Leben kommt und ihr Stiefsohn dadurch gelähmt ist. Danach muss sie sich allein um ihn kümmern. In der Nacht plagen sie dann Albträume, bis sogar einer ihrer jungen Patienten verschwindet und sie quasi in der Nacht heimsucht. Doch alles ist anders als es scheint. Leider hat mich die tatsächliche "Auflösung" eher enttäuscht, als positiv überrascht oder schockiert. Ich finde die Lösung ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Dieser sehr konstruierte Plot-Twist hat absolut nicht funktioniert. Ehrlich gesagt habe ich mich nach dem Schauen des Films darüber geärgert, dass ich damit meine Zeit verschwendet habe. Die Idee ist echt gut, aber die Umsetzung hat alles zerstört. 

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Darsteller: Naomi Watts, Oliver Platt, Jacob Tremblay, David Cubitt, Charlie Heaton 
Regisseur(e): Farren Blackburn 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universum Film GmbH 
Produktionsjahr: 2016 
Spieldauer: 87 Minuten

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