Dienstag, 27. Dezember 2016

Drei Tage in Köln

Vor Weihnachten war ich für drei Tage in Köln. Vor ein paar Jahren war ich schon einmal dort, allerdings nur für einen Tagesausflug. Dieses mal hatte ich mehr Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Mit meinem Schatz ging es dann auf diesen tollen Städtetrip.

Los ging es am Mittwoch, den 21.12.2016. Nach Köln fuhren wir vom Frankfurter Hauptbahnhof aus und brauchten mit dem ICE gerade einmal eine Stunde. Wir übernachteten im A&O Hotel am Hauptbahnhof, was ganz in Ordnung war. Für das günstige Geld war das Zimmer ausreichend. Es war sauber und groß genug.

Am ersten Tag ging es auf Shopping-Tour in der Innenstadt. Zum ersten Mal war ich in einer Mayerischen Buchhandlung. Später kam eine Freundin aus Hürth dazu, mit der wir einen der vielen Weihnachtsmärkte aufsuchten. Nach leckerem Essen und einem Becher Glühwein beendeten wir den ersten Tag und gingen recht früh ins Bett.

So konnten wir den Donnerstag voll ausnutzen. Wir schauten uns weiter in der Stadt um und bewegten uns auch etwas weiter weg vom Dom. Am Vormittag ging es dann auch in das Schokoladenmuseum. Für 9 Euro kann man sich darin genau ansehen, wie Schokolade hergestellt wird. Leider gibt es nur ein kleines Stück Schokolade und eine Miniwaffel mit flüssiger Schokolade aus dem Schokobrunnen. Wir dachten, dass man da mehr probieren dürfte. Man kann die Geschichte der Schokoladenindustrie verfolgen, was allerdings nicht so interessant ist. Wenn man da als Kind mit einer Gruppe hingeht und vielleicht auch einen Workshop mitmacht, ist es bestimmt viel interessanter. Anonsten kann man da sich eine Tafel Lindt-Schokolade herstellen lassen. Man darf auf einer Karte bis zu vier Zutaten ankreuzen ( von Früchten über Gewürzen bis hin zu verschiedenen Nüssen). Nach 35 Minuten kann man die Schokolade für 4,90 Euro mitnehmen.
Nach einer weiteren Shopping-Tour trafen wir am späten Nachmittag wieder die Freundin mit ihrem Freund. Wir aßen etwas im Schweinske und suchten dann das Sausalitos auf. Gegen 22:00 Uhr trennten sich wieder unsere Wege und mein Schatz und ich suchten zu zweit das Kölner Nachtleben auf.
Am frühen Morgen landeten wir wieder in unserem Hotelzimmer.

Da wir erst um 14:00 Uhr auschecken mussten (dank Late-Check-Out), konnten wir am Freitag ausschlafen. Da unser Zug erst gegen halb acht ging, konnten wir nochmal in die Stadt gehen. Als erstes fuhren wir mit dem Bus zum Flakes Corner. Da hatten wir von Groupon einen Gutschein, den wir ausnutzen wollten. Das ist ein Laden, in dem man Cornflakes essen kann. Es gibt bis zu 200 verschiedene Sorten, die es im normalen Handel hier in Deutschland so nicht gibt. Der Laden war echt cool und die Cornflakes waren auch ganz lecker. Für mich war dies das Highlight des Trips.
Danach suchten wir noch ein paar Weihnachtsgeschenke, bevor es abends wieder zurück nach Frankfurt ging.

Der Trip hat Spaß gemacht, auch wenn man sagen muss, dass es in Köln nicht viel zu sehen gibt. Da bieten andere Städte wie Berlin, München oder Hamburg mehr. Wir haben meistens geshoppt, was man überall hätte machen können. Das Schokoladenmuseum war ganz in Ordnung, aber das Flakes Corner ist definitiv einen Besuch wert. Allerdings werden wir die Stadt für einen längeren Besuch wohl nicht mehr aufsuchen. Im Februar werden wir noch einmal dort in der Gegend sein, weil wir uns eine Fernsehsendung live ansehen werden, aber für einen weiteren Städtetrip kommt Köln eher nicht in Frage.

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