Mittwoch, 2. November 2016

[Serie] Transparent (Staffel 3)

Inhalt: Wieder hat jedes Familienmitglied sein eigenes Problem. Moira möchte die geschlechtsangleichende Operation, Shelly arbeitet an ihrem Solo-Programm, Josh trauert um den Tod einer Freundin, Sarah weiß nicht, was sie will und Ali flieht ständig vor ihrer Beziehung.

Meine Meinung: Die ersten beiden Staffeln dieser außergewöhnlichen Serie um einen transsexuellen Vater und seiner Ex-Frau sowie seinen drei erwachsenen Kinder haben mir sehr gut gefallen. Sie erwiesen sich als sehr innovativ, da sie mal ganz andere Themen aufgegriffen haben als "gewöhnliche" Hollywood-Serien. An sich ist auch die dritte Staffel künstlerisch wertvoll und tiefgründig, jedoch leider auch etwas langweilig. Es passiert kaum etwas Erschütterndes, sodass die Handlung von Folge zu Folge nur vor sich hinplätschert. Auch der Sex kommt hier zu kurz. Mich hatte die Serie bisher immer zum Nachdenken angeregt, aber dieses Mal konnte ich die Serie völlig passiv verfolgen. Nebenbei ließ ich sie laufen und wenn meine Gedanken abdrifteten, merkte ich schnell, dass ich nichts verpasst hatte. Mitlerweile sind mir die Figuren so ans Herz gewachsen, dass ich die Serie natürlich weiterhin verfolgen möchte. Nach wie vor ist die schauspielerische Darstellung grandios. Die beste Folge dieser Staffel ist das Finale, weil sie mich berühren konnte. Ansonsten muss die Handlung in Zukunft wieder etwas an Fahrt gewinnen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Idee: Jill Soloway
Studio: Amazon Studios, Pictures in a Row
Episoden: 10 Folgen
Erscheinungsjahr: 2016
Laufzeit: ca. 30 Minuten pro Folge

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