Dienstag, 29. November 2016

[Buch] Doktorspiele von Jaromir Konecny

Inhalt: Andi ist am Höhepunkt der Pubertät angekommen und hat nur eines im Kopf: Sex. Und gerade dann kündigt sich der Besuch seiner Cousine Lilli an, die er seit Kindertagen nicht mehr gesehen hatte und mit der er damals Doktorspiele gespielt hatte.

Meine Meinung: Diese Buch klang im ersten Moment unheimlich witzig, sodass mein Interesse geweckt wurde. Doch schon auf den ersten Seiten fiel mir der ziemlich plumpe und platte Schreibstil auf. Da wird nicht ausgeschmückt oder auf eine besonders schöne Schreibart geachtet, sonder wild darauf losgeschrieben. So war mein erster Eindruck nicht so positiv. Für mich wirkt es so, als ob der Autor einfach alles raushaut, was ihm gerade einfällt. Da wird keien Spannung aufgebaut oder etwas langsam angedeutet. Allerdings gewöhnt man sich nach einigen Seiten an diesen außergewöhnlich gewöhnlichen Schreibstil und wenn man diesen akzeptiert, kann man sich auf die witzige Handlung einlassen. Bei mir spielten sich die Szenarien im Kopf ab und wenn ich mir das so vorstellte, wie der Protagonist in die ein oder andere Situation hineingerät, musste ich schmunzeln. Vieles ist übertrieben dargestellt und ist kaum ernst zu nehmen, aber dennoch ist das Buch im Großen und Ganzen ziemlich witzig. Es ist eine überaus nette Lektüre für zwischendurch, weil sie sich schnell durchlesen lässt.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 160 Seiten 
Verlag: cbt (10. Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3570307220 
ISBN-13: 978-3570307229

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