Dienstag, 20. September 2016

[Film] Homevideo

Inhalt: Der Schüler Jakob filmt sich selbst beim Onanieren und durch einen blöden Zufall gerät das Video an seine Klassenkameraden. Daraufhin muss er durch die Hölle gehen.

Meine Meinung: Zu diesem Film wurde ein Buch geschrieben, welches den gleichen Titel trägt. Ich habe dies zuerst gelesen und dann erst den Film geschaut, obwohl es das Buch zum Film ist und demnach der Film keine Buchverfilmung ist. Dennoch fand ich das Buch ein wenig besser, was an der schauspielerischen Fähigkeit einiger Darsteller liegt, die ich leider nicht sehr gelungen fand. Nur eine Sache wurde im Buch weggelassen, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut. Dennoch ist der Film sehr gut und zeigt, was passieren kann, wenn zu private Filmaufnahmen in die falschen Hände gelangen. Heutzutage ist das dank Internet und Smartphones eine große Gefahr bei Jugendlichen, die unbedacht solches Material weiterschicken. Dies kann böse enden, wie der Streifen zeigt. Ich habe beim Zuschauen mit dem Protagonisten Jakob gelitten. Er tat mir sehr leid. Der Film wühlte mich auf und brachte mich erneut zum Nachdenken. Da es kein Happy End gibt, lässt der Film den Zuschauer mit einem flauen Gefühl, wenn nicht sogar mit einer Traurigkeit zurück. Solche emotionale Werke finde ich klasse und daher ist das für mich eine Empfehlung.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Darsteller: Jonas Nay, Wotan Wilke Möhring, Nicole Marischka, Sophia Böhme 
Regisseur(e): Kilian Riedhof 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Studio Hamburg Enterprises 
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 88 Minuten

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