Dienstag, 14. Juni 2016

[Nachgedacht] Das Leben genießen

Eine Sache wurde mir im Laufe der letzten Monate bewusst: Das Leben ist kurz. Als ich 30 Jahre alt wurde, merkte ich, dass die Jahre nur so dahinschwinden. Nun habe ich mir vorgenommen, mein Leben zu genießen.

Für jeden bedeutet der Genuss des Lebens etwas anderes. Die meisten benutzen den Spruch "Lebe jeden Tag so als wäre es dein letzter" sehr inflationär und halten sich nicht daran. Und viele würden behaupten, dass ich mein Leben auch nicht wirklich genieße.

Beispielsweise habe ich sehr viele unterschiedliche Hobbys. Ich lese gerne, führe diesen Blog, male und zeichne, schaue Serien und Filme, treffe mich mit Freunden und unternehme sowieso sehr viel in meiner Freizeit. So gibt es Menschen, die meinen, Lesen sei reine Zeitverschwendung. Andere können es nicht nachvollziehen, dass ich mir sonntags die Lindenstraße angucke. Selbst mein Schatz findet es doof, wenn ich einfach nur einen freien Tag zuhause auf der Couch verbringen möchte. Doch alle Aktivitäten sind für mich der reinste Lebensgenuss - und ich suche mir aus, wie ich jeden einzelnen Tag auf meine Weise genießen möchte.

Natürlich gehört das Arbeiten nicht gerade zu den Sachen, die ich immer genieße, aber die Arbeit ist notwendig, um mir finanziell einige Dinge leisten zu können, um mein Leben zu genießen. So benötige ich beispielsweise das nötige Kleingeld, um verreisen zu können. Auch die kleinen Dinge des Lebens wie ein Buch oder ein Kinobesuch kosten Geld.

Im Großen und Ganzen denke ich aber, dass ich das Bestmögliche aus meinem Leben raushole, um es zu genießen. Natürlich gibt es noch Dinge, die es zu optimieren gilt. So könnte ich fitter werden, um für ein paar andere Dinge eine höhere Ausdauer zu bekommen, die mir Spaß machen. Eines sei allerdings zum Schluss erwähnt: Wenn ich abends ins Bett gehe, denke ich selten, dass ich den Tag verschwendet habe.

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