Montag, 27. Juni 2016

[Buch] Leichte Beute von Maureen Stewart

Inhalt: Melissa wird von ein paar ihrer Schulkameraden gemobbt. Wäre ihre beste Freundin Suoo nicht, würde es noch schlimmer sein. Doch dann kommt Suoo eine Woche nicht zur Schule und Melissa muss alleine klar ko2 mmen.

Meine Meinung: Bücher mit dem Thema Mobbing finde ich immer interessant. Ich erhoffte mir hier einen Roman, der mich mit der Protagonistin mitfühlen und mitleiden lässt. Leider war mir nicht bewusst, dass sich das Werk eher an Kinder richtet, denn ich finde die Geschichte ein wenig zu oberflächlich. Die Protagonistin wird zwar von Mitschülern geärgert, aber diese Mobbingattacken sind meiner Erfahrung nach ziemlich schwach. Da gibt es in der Realität härtere Fälle und mich hätte es interessiert, wie die Protagonistin mit solchen Sachen umgegangen wäre. Hier ist die Läsung der Hänseleien von Anfang an deutlich: Sie muss sich an ihre Eltern und an die Lehrer wenden. Doch aus nicht nachvollziehbaren Gründen tut sie es nicht. Und hinzu kommt, dass die Lehrer von dem Mobbing wissen, aber meinen, nichts unternehmen zu können, solange sie nicht davon spricht. Und das ist auch völliger Bullshit. Mir ging das Buch nicht genug in die Tiefe. Die Realität ist schlimmer und ich finde, bei solchen Geschichten kann man diese heranziehen, um die Leser tatsächlich zu erreichen. Mich hat das Buch nicht von den Socken gehauen und mir kam die Mobbing-Opfer ziemlich blöd vor. Vielleicht können Grundschüler eher etwas damit anfangen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.

Taschenbuch: 160 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 8 (1. August 2001) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3473521914 
ISBN-13: 978-3473521913

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