Freitag, 18. März 2016

Ein Wochenende in Brüssel

Letztes Wochenende war es mal wieder soweit für ein Spontantrip nach Brüssel in Belgien. Wir wollten unbedingt mal wieder außer Lande und da uns Brüssel nicht so weit entfernt, dabei aber ziemlich günstig erschien, unternahmen wir die Reise dorthin. Außerdem waren wir noch nie dort.

Hin und zurück fuhren wir mit dank der Mitfahrzentrale "Blabla Car" mit einem sehr netten Pärchen aus Darstadt. Das war die günstigste Methode, da wir für Hin- und Rückfahrt all in all nur 80 Euro ausgegeben haben. Mit der Bahn hatten wir mindestens 118 Euro pro Fahrt zahlen müssen.

Übernachtet haben wir im Motel One, welches uns ein zwar recht kleines, aber feines Hotelzimmer lieferte. Wir hatten alles, was wir brauchten - ein gemütliches Bett, einen großen Flachbildfernseher und ein recht luxuriöses Bad. Außerdem war es sehr sauber und ordentlich. Für zwei Übernachtungen zahlten wir 167 Euro, was nicht teuer ist für zwei Personen.

In Brüssel haben wir uns dann gerne umgesehen. Wir waren gerade mal zehn Minuten von der riesigen Innenstadt entfernt, in der es Hunderte von Geschäften gab. Während man bei uns in Frankfurt an jeder Ecke einen DM, einen Rewe und einen McDonald's findet, trifft man in Brüssel überall auf Schokoladen-Geschäfte, Waffelläden und Comicshops. Besonders für das letztere habe ich mich interessiert.

Überhaupt ist Brüssel DIE Comicstadt, da berühmte Comiczeichner daherstammen. So findet man an vielen Häuserwänden Comiczeichungen (übrigens auch vom deutschen Comiczeichner Ralf König). Sogar Statuen von Comicfiguren haben wir gesehen. Als Kind habe ich die ganzen belgischen Comics von Lucky Luke über Tim und Struppi sowie Asterix und Obelix bis hin zu Gaston verschlungen. Daher fühlte ich mich in meinem Element.

Besonderes Highlight für mich war daher das "Comic Strip Centre", welches nur ein paar Minuten von unserem Hotel entfernt war und Stücke der benannten Comics ausstellte. Für mich war das absolut genial. 

Aber auch so haben wir uns in Brüssel umgesehen. Zum Atomium haben wir es leider nicht geschafft, aber dafür haben wir den Manneken Pis gesehen und fotografiert.

Kulinarisch wurden wir leider auch nicht wirklich überzeugt. In der Innenstadt gibt es eine ganze Gegend voller Restaurants, in die man von dem Personal quasi hineingelockt wird. Das war uns sehr unsympathisch, weshalb wir das Angebot nicht nutzten. Wir suchten uns selbst ein Restaurant und landeten in einem Burgerrestaurant, das total toll aussah, da es wie ein Salloon aufgebaut war. Allerdings habe ich meinen Burger nicht aufessen können, weil er so schlecht war. Auch in einem anderen Restaurant, in dem ich Pasta probierte, war ich nicht zufrieden. Wir gönnten uns auch mal eine Waffel - die musste ich wegschmeißen, weil sie mir zu süß war - und ein Eis. Letzteres ist leider nicht mit unserem zu vergleichen. Leider nicht so cremig wie in unseren Eiscafés.

Im Großen und Ganzen hat mir der Aufenthalt sehr viel Spaß gemacht und ich finde die Stadt ziemlich sehenswert. Wer mal die Chance hat, dorthin zu kommen, sollte sie auf jeden Fall nutzen.

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