Mittwoch, 9. März 2016

[Buch] Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek

Inhalt: Max Rhode ist Autor und Vater einer Pflegetochter. Diese wird entführt und er wird beschuldigt, das Verbrechen begangen zu haben. Da ihm keiner glaubt, muss er aus eigener Kraft nach seiner Tochter suchen.

Meine Meinung: Bei diesem Buch haben die Marketing-Menschen des Verlags und/oder der Autor wieder eine klasse Strategie angewandt. Mich konnte man damit kriegen. Und zwar ist der Protagonist in diesem Werk ein Horrorbuchautor. Und sein erfolgreichstes Werk gibt es auch tatsächlich zu kaufen. Natürlich hat ebenfalls Sebastian Fitzek im Namen seiner eigenen Figur dieses "Buch zum Buch" geschrieben. Ich fand das toll und innovativ. In diesem Buch ist das andere Buch ein Stück weit integriert, man muss es aber nicht gelesen haben, um die Handlung nachvollziehen zu können. Von Anfang an ist das Buch richtig spannend und fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass ich einfach weiter lesen musste. Ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Doch im Laufe der Geschichte wird es immer abstruser und komplizierter, sodass man sich schon sehr anstrengen und konzentrieren muss, um alles nachzuvollziehen. Leider wirkt es so teilweise etwas konstruiert. Auch das Ende scheint mir ein wenig gezwungen, da es quasi zwei davon gibt. Das erste Ende hätte mir schon gereicht, aber mir kam es so vor, als müsste der Autor sein Buch um 100 Seiten verlängern und so ging die Geschichte einfach weiter und es kommt zu einem zweiten Showdown, der nicht mehr hätte sein müssen. Zugegebenermaßen hat mich das Buch bis zum Schluss unterhalten können. Für das nächste Mal wünsche ich mir aber einen etwas realistischeren Handlungsverlauf. Hierbei sei erwähnt, dass man bei Sebastian Fitzek auf einem sehr hohen Niveau kritisieren muss. 

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 4. Aufl. 2015 (26. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785725450
ISBN-13: 978-3785725450

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