Donnerstag, 25. Februar 2016

[Film] Transamerica

Inhalt: Die transexuelle Bree steht kurz vor ihrer geschlechtsangleichenden Operation, als sie erfährt, dass sie einen siebzehnjährigen Sohn hat. Dieser ist auf die schiefe Bahn geraten. Bree nimmt sich ihm an und macht eine Tour durch Amerika.

Meine Meinung: Die Darstellerin der Protagonistin kannte ich bereits aus der Serie Desperate Housewives und so wurde ich schon vor längerem auf den Film aufmerksam. Jetzt habe ich ihn endlich sehen können und er hat mich tief berührt. Felicity Huffman spielt die Rolle der transexuellen Bree sehr gut. Man nimmt ihr ihre männliche Seite ab. Von der Handlung her ist der Streifen recht tiefgründig, auch wenn er trashig produziert wirkt. Auch die Rolle des Sohnes finde ich sehr gut verkörpert. Der Film ist witzig, anrührend, teilweise erotisch und insgesamt sehr faszinierend. An einigen Stellen war ich sogar ziemlich schockiert. Manche Szenen finde ich recht realistisch und zudem finde ich es gut, dass er nicht so prüde wie andere amerikanische Verfilmungen daherkommt. So sieht man den ein oder anderen nackten Körper. Der Schluss kommt zwar ein wenig abrupt, aber dennoch habe ich beim Schauen sehr viel Spaß gehabt.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Darsteller: Felicity Huffman, Kevin Zegers, Fionnula Flanagan, Graham Greene, Burt Young
Komponist: David Mansfield
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Universum Film GmbH
Produktionsjahr: 2004
Spieldauer: 99 Minuten

Kommentare:

  1. Mir hat der Film damals auch gut gefallen, habe ihn mir aber, seit ich ihn im Kino gesehen hatte, nicht noch mal angeschaut, obwohl ich die DVD zu Hause habe.
    Liebe Grüsse vom Bodensee,
    Michaela

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    1. Felicity Huffman war recht überzeugend, oder?

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    2. Achso, ich habe "transexuell" geschrieben, weil sie das auch so im Film sagen. Sonst hätte ich "transident" geschrieben.

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