Samstag, 31. Oktober 2015

[Privat] Meine Parfümsammlung

Es ist nicht so, dass ich eine ausgewachsene Parfümsammlung habe, die stets gleich bleibt. So ist es nicht. Dafür bin ich ein zu sprunghafter Mensch, dessen Geschmack sich schnell mal ändern kann.

Dennoch möchte ich meine aktuellen Düfte hier mal präsentieren und dazu sagen, was so meine All-time-favorites sind und welche ich ggf. einfach nur mal so habe.

Als allererstes starte ich mit den drei Parfüms, die bei mir als letztes eingezogen sind. Auf dem Rückflug vom Urlaub haben wir ein Schnäppchen im Flugzeug machen können und haben "paco" von Paco Rabanne quasi blind gekauft, ohne vorher daran gerochen zu haben. Es hat nur 15 Euro gekostet und daher haben wir es einfach so mal mitgenommen. Danach war ich aber im Douglas shoppen. Dort habe ich Baldessarini mitgenommen - hatte ich vorher auch noch nie, aber roch ganz gut. Nur mein All-time-favorite Joop Homme musste ebenfalls wieder mit. Dies ist bestimmt schon die 5. Flasche, die ich davon gekauft habe. Aber der Duft ist richtig gut und langanhaltend.

Düfte, die bei mir fast schon wieder leer sind, aber ich dennoch sehr mag, kommen im Folgenden. Zunächst einmal habe ich zwei Düfte von Boss - einmal das "normale" Hugo Boss und einmal Boss Bottled. Beide gehen immer! Besonders das zweitere liebe ich sehr.
Roma Uomo ist ebenfalls zu empfehlen. Für die Geldbörse ist der Unisex-Duft ck One sehr zu empfehlen. Das tut nicht weh, riecht aber gut. Ein bisschen teurer, aber ebenfalls richtig gut ist One Million von Paco Rabanne.

Was dem Geldbeutel auch nicht schmerzt, sind Parfüms von Yves Rocher. Die sind meist sehr gut, auch wenn sie nicht lang halten. Aber diese Parfüms kann man dank des niedrigen Preises einfach so versprühen. Ich habe zwei "nature" Düfte, die jeweils gerade mal etwa 12 Euro gekostet haben. Ein weiterer All-time-favorite ist Jil Sander Sun for Men. Gerade im Sommer ist er herrlich erfrischend. Zwei weitere Parfüms, die ich mal ausprobiert habe, sind von Anayake: "Tomo" und "Tomo fresh".

Diese Düfte sind aktuell bei mir in Gebrauch, wobei ich einige wieder nachkaufen muss, weil die Flaschen fast leer sind.

Freitag, 30. Oktober 2015

[Buch] Circle Magic (Clearwater Witches #3) von Madeline Freeman

Inhalt: Seth ist ein mächtiger Zauberer, der Clearwater übernehmen und die Menschen dort versklaven will. Nun müssen Krissa und ihre Verbündeten ihn aufhalten.

Meine Meinung: Dies ist der dritte Band der Reihe und ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass es das Finale ist. Doch die Reihe ist keine Trilogie, was ich erst ganz zum Schluss erfahren habe. Um es deshalb vorweg zu nehmen: Der Band endet (leider) mit einem Cliffhanger. Ansonsten muss ich sagen, dass dieser Band genauso weiter ging, wie der zweite Band geendet ist. Den ersten Band fand ich noch toll, weil ich die Charaktere super fand. Doch hier kommen die Charaktere zu kurz. Für mich sind sie nicht mehr einzigartig. Stattdessen haben wir schwammige Figuren und nur noch ein paar wenige stechen heraus. Die Geschichte an sich ist öde und uninteressant. Spannung kommt nicht mal zum Ende auf, als der Höhepunkt des Bandes einsetzt. Das finde ich schade. Wahrscheinlich werde ich die Reihe hiermit abbrechen. Man hätte mehr aus dieser Reihe machen können, wenn die Story ein wenig interessanter gestaltet worden wäre. So habe ich keine Lust auf einen weiteren Teil.

Fazit: 1 von 5 Punkten.


Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 2565 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 233 Seiten 
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1514808730 
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Englisch 
ASIN: B00VYNF1O2

Donnerstag, 29. Oktober 2015

[Comic] Buffy 8.8 - Der letzte Widerstand! von Joss Whedon

Inhalt: Der finale Kampf gegen Dämmerung geht los. Ein Geheimnis wird offenbart, welches die Welt verändern wird. Nun muss sich Buffy schnell entscheiden.

Meine Meinung: Dies ist der finale Band der achten Staffel und nun wird alles noch verwirrender, als es vorher schon war. Spike taucht im Raumschiff mit Insekten auf und offenbart ein Geheimnis, das ich erst nicht verstanden habe. Überhaupt fiel es mir schwer, der Handlung zu folgen. Zum Schluss gibt es einen Showdown, der die komplette achte Staffel auf den Kopf stellt, was ich einerseits gut finde, da ich vorherige Staffeln übersichtlicher fand. Aber andererseits führt dies die letzten Geschichten ad absurdum. Darüber hinaus passiert etwas, was ich sehr schlimm und sehr traurig finde. Im Nachwort gibt sogar der Autor selbst zu, dass diese Staffel eine Richtung eingenommen, die den Fans nicht gefällt und daher will er nun zurückrudern. Ganz ehrlich gesagt finde ich das schon ziemlich armselig. Letztendlich musste ich im Internet nachschauen, um diesen Band zu verstehen. Hoffentlich wird die neunte Staffel besser.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Broschiert: 148 Seiten 
Verlag: Panini (17. Mai 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3862010511 
ISBN-13: 978-3862010516

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Urlaub auf Kos in Griechenland

Letzte Woche war ich mit meinem Schatz eine Woche in Kardamena auf der Insel Kos in Griechenland. Das war unser erster so richtiger Urlaub abseits der Städtetrips, die wir schon gemacht haben. Diesmal sollte es Strand, Meer und Sonne sein. Ob sich dies erfüllt hat, zeigt sich in diesem Reisebericht.

Montag, 19.10.2015
Los ging es am Montagnachmittag um 15:15 Uhr vom Frankfurter Flughafen aus. Gebucht hatten wir etwa zwei Wochen vorher. Wir flogen mit TuiFly und der Hinflug lief reibungslos. Ich hatte mir ein Hörbuch mitgenommen, welches ich mir beim Flug angehört hatte.
Auf der Insel landeten wir etwa gegen 19:00 Uhr Ortszeit (in Deutschland wäre es etwa 18:00 Uhr gewesen). Mit dem Bus wurden wir dann zum Hotel gefahren. Da noch andere Hotels angefahren wurden, dauerte es wieder eine Stunde bis zum Hotel. Dann erreichten
das Mitsi Summer Palace in Kardamena. Das Hotel gehört zu einer Kette, von denen es bei uns insgesamt vier in der unmittelbaren Umgebung gab. Bis auf das Blue Domes, welches ein Luxus-Hotel sein soll, durften wir theorethisch alle anderen Hotels mitbenutzen.
Nach der Ankunft nahmen wir noch schnell das Abendessen im Hotel ein und besichtigten erst anschließend unser Zimmer, da wir es sonst verpasst hätten. Unser Zimmer war ausgerüstet mit einm eigenen Bad mit Badewanne, Klimaanlage und einem kleinen Röhrenbildfernseher, der leider nur zwei ausländische Kanäle empfing. Von anderen Gästen erfuhren wir, dass sie zumindest ZDF empfingen. Außerdem hatten wir einen Balkon mit Meerblick.
Nachdem wir ausgepackt hatten, gingen wir noch mal in die Hotelbar und nahmen einen Cocktail. Alles war inbegriffen, da wir All inclusive zahlten. So mussten wir nichts mehr für die Getränke auf dem Hotelgelände zuzahlen.

Dienstag, 20. 10. 2015
Das Wetter am ersten richtigen Urlaubstag war ganz schön. Zwar war es ziemlich bewölkt, aber dennoch über 20 Grad. So konnten wir im Meer schwimmen gehen. Das taten wir quasi auch den lieben langen Tag. Wir lagen am Strand und ließen es uns gutgehen. Am Abend machten wir einen kleinen Abstecher in die Stadt Kardamena. Dies dauert nur zehn Minuten mit dem Bus. Allerdings beschlossen wir nach einer halben Stunde, uns die Stadt lieber bei Tageslicht noch einmal anzusehen.

Mittwoch, 21.10.2015
Am nächsten Tag war es weiterhin bewölkt, aber dennoch konnten wir ans Meer und darin schwimmen. Am Nachmittag fuhren wir dann wieder nach Kardamena. Dort war es ganz nett. Es gab einen kleinen Hafen und eine Einkaufsstraße für Touristen, wo wir ein bisschen Nippes mitnahmen. Ab 20:00 Uhr hatten wir dann einen Tisch bei einem unserer beiden Hotelrestaurants. Im Summer Palace konnte man nämlich entweder vom Buffet essen oder einen Tisch in einem italienischen oder griechischen Restaurant buchen. Da das Buffet nur mittelmäßig war, probierten wir das griechische Restaurant aus, welches am Strand lag. Das Essen war aber nicht viel besser als das Buffet. Vor- und Nachspeise waren in Ordnung. Ich hatte allerdings Lammburger zum Hauptgang. Was ich bekam, waren allerdings zwei Frikadellen, die nach Holzkohle schmeckten.

Donnerstag, 22.10.2015
An diesem Tag war es leider recht stürmisch und so beschlossen wir, mit dem Bus nach Kos zu fahren. Das dauerte etwa 45 Minuten. Dort schien dann die Sonne prall auf uns herab. Wir schauten uns das Städchen an. Auch dort gab es einen Hafen und viele Einkausläden für Touristen. Sogar einen McDonald's entdeckten wir (und auf der Hinfahrt einen Lidl). Mein Schatz hatte nicht gefrühstückt und holte sich daher zwei Cheeseburger. Einer kostet dort 1,70 Euro. Später holten wir uns dann ein Eis. Ich hatte Joghurteis, welches aber nicht mit unserem zu vergleichen ist, weil sie dort griechischen Joghurt verwenden. Das war sehr lecker.
Am Nachmittag lernten wir zwei Bayer kennen, mit denen wir den ganzen Abend in der Hotelbar einen Cocktail nach dem anderen tranken. Was sollte man sonst tun, wenn das Wetter nicht mitspielt?

Freitag, 23.10.2015
Auch an diesem Tag war es ziemlich bewölkt. Und so verbrachten wir den Vormittag bei uns auf dem Hotelzimmer im Bett und schliefen richtig aus. Nach dem Mittagessen gingen wir dann wieder rüber ins Nachbarhotel, denn dort wohnten unsere bayrischen Freunde. Außerdem stellten wir fest, dass das Norida Beach, wie das Hotel heißt, bessere Drinks anbietet als unser Hotel. Unser Hotel benutzt No Name Produkte, während das Norida Markenalkohol für die Cocktails verwendet. Da wir dort aber ebenfalls nichts bezahlen mussten, tranken wir lieber dort.
Zu Abend aßen wir dann schließlich auch dort mit den beiden neuen Freunden. Und tatsächlich gab es ein größeres und besseres Angebot am Buffet als bei uns. Wir ärgerten uns, dass wir nicht von Anfang an dort aßen.
Auch diesen Abend verbrachten wir in der Hotelbar.

Samstag, 24.10.2015
Am Samstag kam ein wenig die Sonne raus, auch wenn es sehr windig war. Wir waren ganz kurz im Meer, aber die Wellen waren ziemlich stark, sodass wir es dann lieber seinließen. Später waren wir dann noch im Pool. Wir hatten bei uns im Hotel einen Außen- und Innenpool. Der Außenpool war ebenfalls mit Meerwasser befüllt und so zogen wir ein paar Bahnen darin. Dennoch war es ziemlich frisch.
Den Abend verbrachten wir wieder in der Hotelbar mit unseren bayrischen Freunden. Glücklicherweise waren die beiden da, denn mit ihnen hatten wir sehr viel Spaß.

Sonntag, 25.10.2015
Dies war der Tag der Abreise. Eigentlich hätten wir bis 12:00 Uhr auschecken müssen, aber da das Hotel an diesem Tag schließen sollte, durften wir bis zur Abfahrt in unserem Zimmer bleiben. Wir frühstückten im Nachbarhotel und stellten fest, dass die Sonne schon morgens auf uns knallte. Es sollte der schönste Tag der Woche werden, was uns ziemlich ärgerte.
Nach dem Frühstück tranken wir noch einen Tee in der Hotelbar und gingen dann auf unser Zimmer, um unsere Koffer zu packen. Die Sonne war so stark, dass wir uns etwas auf unserem Balkon sonnten. Danach gingen wir nochmal zum Strand. Unsere Badesachen waren aber schon im Koffer, sodass wir nicht mehr schwimmen konnten. Das war sehr schade, denn es war das beste Schwimmwetter. Wir waren nur mit den Füßen im Wasser und merkten, dass es im Vergleich zur restlichen Woche am wärmsten war. Der Himml war zwar immernoch etwas bewölkt, aber die Wolken waren strahlend weiß und der Himmel blau. So ein Pech.
Am Nachmittag wurden wir mit dem Bus wieder zum Flughafen gefahren. Das dauerte wieder seine Zeit, weil wieder alle Hotels abgefahren wurden. Am Flughafen gab es dann ein großes Chaos. Irgendwann gegen 19:00 Uhr Ortszeit befanden wir uns endlich in der Condor-Maschine.
Der Flug dauerte etwas länger als beim Hinflug. Wir hatten aber einen Gratissnack und ein Getränk. Zudem zeigte man uns einen Film. So vergingen die drei Stunden wie im Fluge (Wortwitz!). Gegen 22:00 Uhr Ortszeit waren wir wieder in Frankfurt angekommen.

Insgesamt war es trotzdem ein schöner Urlaub. Wir waren mal weg und haben was anderes gesehen. Schon deswegen hat es sich voll und ganz gelohnt. Zudem hatten wir auf jeden Fall besseres Wetter als in Deutschland, auch wenn es kein Traumwetter war. Ich habe die Zeit genossen.

Dienstag, 27. Oktober 2015

[Film] Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger

Inhalt: Pi ist ein indischer Junge, dessen Familie einen Zoo besitzt. Eines Tages beschließen seine Eltern, nach Amerika auszuwandern. Samt Tieren geht es auf Seereise, doch dass Schiff erleidet Schiffbruch. Und so findet sich Pi plötzlich alleine mit einem gefährlichen Tiger auf einem Boot auf weiter See.

Meine Meinung: Der Film lief vor einigen Jahren in den Kinos und war super gehypt worden. Irgendwie interessierte mich aber die Thematik nicht sehr. Doch jetzt habe ich ihn dennoch geschaut. Schon von Anfang an fiel mir auf, dass die Art der Produktion ganz anders ist. Der Film hat sehr viel Surreales und möchte damit seine Tiefe ausdrücken. Allerdings finde ich die Spezialeffekte der Animationen, die diesen Film surreal erscheinen lasssen, ziemlich billig produziert. Sogar der Tiger ist eine einfache Animation, die mich nicht überzeugen kann. Vom Inhalt her ist der Anfang ziemlich langweilig. Es dauert eine Ewigkeit, bis die Handlung erst so richtig losgeht. Dann kommt es - wie im Titel angekündigt - zum Schiffbruch, welche tatsächlich voller Spannung ist. Aber danach fällt die Handlung für mich leider weiter ab, denn sie wird ungewöhnlicher und absolut absurd. Am Ende versucht man dem Zuschauer offensiv den Sinn zu erklären, was mir ja gar nicht gefällt. Die Metaphorik hätte ich auch so verstanden und so kam ich mir am Ende wie dumm verkauft  vor. Insgesamt hat mich der Streifen ziemlich enttäuscht. Ich kann lediglich die Schauspieler noch positiv erwähnen, aber ansonsten würde ich mir den Film nicht noch einmal ansehen wollen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Darsteller: Suraj Sharma, Irrfan Khan, Tabu 
Regisseur(e): Ang Lee 
Komponist: Mychael Danna 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: 20th Century Fox Home Entertainment 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 122 Minuten

Montag, 26. Oktober 2015

[Hörbuch] Das Pubertier: LIVE! von Jan Weiler

Inhalt: In diesem Hörbuch erzählt Jan Weiler über seine Erfahrungen mit seiner pubertierenden Tochter.

Meine Meinung: Dies ist nicht das erste Buch, das ich von dem Kolumnist kenne und bisher haben mich alle seine Werke amüsiert. Daher war ich sehr gespannt. Ich probierte mich an der Live-Fassung seines Hörbuchs. Die Anekdoten sind witzig und jeder, der mal mit Pubertierenden zu tun hatte (sei es in der Familie, im Beruf oder weil man selbst einmal dazu gehört hatte), kann sich sehr gut in die Geschichten hineinversetzen. An einigen Stellen musste ich sogar laut lachen. Als Hörbuch in der Live-Fassung folgt man dem Bühnenprogramm und hat deshalb das Publikum ebenfalls im Ohr, was allerdings überhaupt nicht stört. Der Autor hat eine angenehme Stimme und eine schöne Art, zu erzählen. Für mich hätte es allerdings ein wenig länger sein können. Ich hatte das Gefühl, das sehr wenig Inhalt herübergebracht wurde. Das viele Klatschen und Lachen, wodurch das Werk oft unterbrochen wurde, trägt sicherlich dazu bei. Aber insgesamt war es ein recht kurzweiliges Vergnügen. Es ist perfekt für eine Auto- oder Bahnfahrt geeignet.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Audio CD 
Verlag: der Hörverlag (21. April 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3844514112 
ISBN-13: 978-3844514117

Sonntag, 25. Oktober 2015

[Gedicht] Reise

 Heute habe ich mal wieder ein kurzes Elfchen für euch. Das habe ich ganz spontan an dem Tag geschrieben, an dem ich meinen Urlaub nach Griechenland angetreten bin.

Reise
Kraft tanken
Herz findet Ruhe
Zeit um zu entspannen
Urlaub

Samstag, 24. Oktober 2015

[Tipp] Hochzeitsgeschenke

Da bei mir in der letzten Zeit sich viele Freunde für das Leben binden und heiraten, musste ich mir über ein paar nette Hochzeitsgeschenke Gedanken machen und kreativ werden. Heute möchte ich euch diese Ideen vorstellen und vielleicht könnt ihr sie für euch verwenden.

Geldgeschenke

Als allererstes möchte ich über Ideen für Geldgeschenke schreiben. Das ist eines der beliebtesten Geschenke für frisch vermählte Ehepartner, denn ein kleine Finanzspritze kann man nach einer kostspieligen Hochzeitsfeier jeder gebrauchen.

Bei Geldgeschenken kommt es auf die Verpackung an. Natürlich kann man das Geld einfach in einen Umschlag legen. Aber das ist ziemlich unpersönlich. Ich habe zwei verschiedene Vorschläge.
Wenn man ein wenig basteltechnisch begabt ist, kann man eine Art Sparschwein aus Pappmaché basteln. Hierfür braucht man einen Luftballon, den man mit Pappmaché einkleistert. Wenn er getrocknet ist, kann man den Ballon zerplatzen lassen und ein Loch in die Konstruktion machen. Darin kann man das Geld verstauen. Aus diesem Ballon lassen sich jetzt viele Figuren basteln. In der Grundschule haben wir mit Eierkartons ein Schweinchen daraus gebastelt. Für eine Freundin, die Schlangen züchtet, habe ich eine Schlangenwurst aus Pappmaché um den Ballon gewickelt. So sah es aus, als ob die Schlange ihr Ei beschützt. Darin war dann das Geldgeschenk.

Wer nicht so fingerfertig ist, kann auch andere nette Verpackungen wählen. Für ein anderes befreundetes Paar habe ich eine Plastikkugel besorgt, die sich öffnen ließ. Darin habe ich das Geld verstaut. Dann habe ich eine kleine Vase (wahlweise geht auch ein hübsches Glas) besorgt. Dieses habe ich mit Gummibärchen gefüllt. Die Kugel mit dem Geld habe ich auf dem Hals der Vase befestigt. Das geht schnell, sieht aber nett aus.

Persönliche Geschenke

Doch besser als Geld kommen persönliche Geschenke an. Auch da habe ich schon verschiedene Sachen ausprobiert, die natürlich erheblich mehr Zeit und Mühe kosten als Geldgeschenke.
So habe ich einmal die Märchen der Brüder Grimm und anderen Schriftstellern umgeschrieben, sodass sie auf das beschenkte Paar passen (die Märchen findet man leicht abgeändert hier auf den Blog). Beispielsweise hießen die Protagonisten dann wie die Eheleute und hatten die gleichen Eigenschaften und Hobbies. Diese Geschichten habe ich als Buch binden lassen und verschenkt.

Eine weitere Idee war die Herstellung einer Nachrichtensendung auf DVD. Dazu haben Freunde sich zusammengeschlossen. Jeder übernahm eine Rolle. Ich war der Nachrichtensprecher, aber es gab auch einen Reporter vor Ort, den Wetterfrosch und den Sportmoderator. Jetzt muss man sich noch lustige Nachrichten ausdenken, die zum Paar passen. Am PC muss man das dann noch schneiden und auf DVD brennen. Das ist eine Erinnerung fürs Leben.

Eine andere Variante ist die Erstellung eines Hörspiels. Das habe ich auch schon gemacht. Auch hierfür braucht man mehrere Menschen, die sich beteiligen. Zur Not kann man sich auch anders behelfen. Heutzutage kann man mit dem Computer auch die Stimme verzerren. Und so haben wir das hinbekommen, dass wir mehr Stimmen hatten als Personen, die mitmachen konnten. Die Geschichte des Hörspiels muss natürlich auch irgendwie mit den Brautpaar zusammenhängen.

Was ansonsten immer gut ankommt, ist ein Hochzeitsbaum. Hierfür braucht man eine große Leinwand, auf der man einen Baum ohne Blätter malt. Dann braucht man noch ein Stempelkissen. Alle Hochzeitsgäste sollen sich nun an den Ästen des Baumes mit ihrem Fingerabdruck verewigen. Das kann sich das Paar dann als Erinnerung aufhängen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren, wenn ihr auf eine Hochzeit eingeladen seid. Viel Spaß beim Nachmachen!

Freitag, 23. Oktober 2015

[Peros Hassliste] Oktober 2015

Heute möchte ich eine neue Rubrik auf diesem Blog präsentieren: Peros Hassliste. Diese wurde durch den YouTuber Michael Buchinger inspiriert, der in seinen Hasslisten-Videos über Dinge ablästert, die ihn aktuell sehr stören. Auch ich möchte in unregelmäßigen Abständen die drei schlimmsten Dinge benennen, die mich in dieser Zeit auf negative Weise beschäftigt haben. Ich finde das ziemlich witzig. Heute starte ich damit.

1. Mandelentzündung
Hin und wieder habe ich Halsschmerzen. Aber neulich hatte ich die fieseste Mandelentzündung in meinem bisherigen Leben. Erst fing es damit an, dass ich schwer schlucken konnte. Und dann wurde es immer schlimmer. Das Schlucken war ein riesiges Problem, da ich ja hin und wieder Speichel hinunterschlucken musste. Das ging echt schwer, sodass sogar ich zur Pottsau wurde und auf die Straße spuckte, wie ein asozialer Teenager. Doch später wurde es noch schlimmer. Mein Rachen fühlte sich permanent so an, als würde ich Wasabi gurgeln. Ich hatte so Schmerzen, dass ich eines Sonntags sogar zum Notarzt musste. Bonbons lutschen half gar nichts. Zum ersten Mal musste ich wegen meiner Mandeln Antibitoikum nehmen. Ätzend!

2. Kein Internet
Momentan spinnt unser Internet zuhause. Die Verbindung trennt sich ständig und ist zudem superlahm. Das nervt und ich könnte den PC jedes Mal in die Ecke schleudern. Ein Leben ohne Internet ist für mich echt nicht mehr vorstellbar. Und wenn es dann nur so langsam läuft, kriege ich die Krise. Man kann nicht mal ein Video auf YouTube schauen, ohne dass es sich hundert Mal aufhängt. Sogar Google baut sich langsam auf. Und wenn man denkt, jetzt hätte man es geschafft, hängt sich die Verbindung ganz auf. Hass pur sage ich nur!

3. Unfähige Call-Center-Agents
Bezüglich des Internets versuchten wir natürlich bei dem Anbieter nachzufragen. Doch die Telefonisten dort sind einfach nur unfähig. Sie können nicht helfen und machen leere Versprechungen. Wir sprechen mit den ganzen Mitarbeitern quasi in Dauerschleife. Fast täglich rufen wir an und jedes Mal bekommen wir etwas anderes gesagt. Die Höhe war dann sogar, als ein Mitarbeiter am Hörer meinte, unser Fall sei als abgeschlossen deklariert worden. Unglaublich!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

[Buch] Wild Magic (Clearwater Witches #2) von Madeline Freeman

Inhalt: Als Krissa und Crystel aus der Vergangenheit wieder in ihre Zeit zurückkehren, ist alles anders als zuvor. Beispielsweise lebt Krissas Mutter wieder. Auch ihre bisherigen Leben verliefen anders, als sie es in Erinnerung haben. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt.

Meine Meinung: Nachdem mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hatte, wollte ich unbedingt weiterlesen. Ich freute mich auf die erneute Begegnung mit den tollen Charakteren. In diesem Band haben sich aber leider einige Umstände verändert. So haben Figuren einige andere Eigenschaften als im ersten Buch. So war Lexie beispielsweise Krissas beste Freundin und Owen ihr Freund im ersten Band. Dies ist nun anders und das finde ich unheimlich schade. Beide Figuren fand ich im ersten Band richtig toll und diese habe ich hier schmerzlich vermissen müssen. Die Story entwickelt sich außerdem in eine ganz andere Richtung als gedacht. Sie ist zwar insgesamt sehr interessant, hat aber ihre Längen. Zudem finde ich einige Sachen ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Dass plötzlich alle aus dem ersten Band erwähnten Figuren irgendwie magische Fähigkeiten haben, finde ich übertrieben. Das ist meiner Meinung nach nicht mehr authentisch. Ich bin jetzt aber dennoch auf die Entwicklungen im dritten Band gespannt.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 2855 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 275 Seiten 
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Englisch 
ASIN: B00MSYN1XE

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Frankfurter Buchmesse 2015 - Teil 2

Ich hatte bereits von meinem ersten Messetag berichtet. Doch mich hatte es ein zweites Mal - an dem Messe-Samstag - dorthin gezogen. Den Grund dafür erkläre ich im Folgenden.

Wie an meinem ersten Messetag hatte ich nur wenig Zeit mitgebracht. Fast so wie im letzten Jahr, war dieses Wochenende vollgepackt, sodass ich die Buchmesse gar nicht so richtig genießen konnte. An den Fachbesuchertagen musste ich arbeiten und hatte noch private "Verpflichtungen" - so hatte ich Karten für ein Konzert oder war mit Freunden für eine Kinopremiere verabredet. Daher konnte ich erst am Freitag das erste Mal dahin. Am Samstag war ich dann auch für zwei Stündchen auf der Messe, denn anschließend hatte ich viel zu tun. Am Sonntag schaffte ich es dann gar nicht mehr dahin, weil auch dieser Tag völlig verplant war. Hoffentlich wird das im nächsten Jahr besser.

Aber eine Sache ließ ich mir nicht nehmen: Eine meiner Lieblingsserien, die ich quasi seit meiner Geburt verfolge, feierte ihr dreißigjähriges Jubiläum mit der Vorstellung einer Chronik auf der Buchmesse. Ich spreche von der Lindenstraße. Hierfür waren der Produzent Hans W. Geißendörfer und zwei Darsteller der Serie, Marie Luise Marjan und Sybille Waury, extra für eine Autorgrammstunde gekommen. Diese durfte ich mir nun endlich einmal live anschauen.

Anschließend stromerte ich noch ein wenig über das Messegelände. Da es aber richtig überfüllt war, war es auch ziemlich anstrengend. So richtig Freude hatte mir das nicht bereitet. Irgendwo stieß ich dann noch auf eine Veranstaltung mit Steffen Henssler, der gerade wohl etwas vorkochte. Auch da gab es einen riesigen Andrang.

Auf dem Außengelände wollte ich dann ein wenig Luft schnappen. Man muss wissen, dass es von einem Gitterzaun eingegrenzt ist. Als mein Schatz und ich an so einem Gitter vorbei gelaufen waren, lief auf der anderen Seite plötzlich der Komiker Michael Kessler vorbei. Das war auch seltsam, ihn mal so "privat" zu sehen, wie er sich mit einer Mitarbeiterin unterhielt. Also muss man nicht mal die Veranstaltungen aufsuchen, um Promis zu treffen.

Nach rund zwei Stunden verließ ich die Messe auch schon wieder. Dieser Trubel ist mir einfach zu viel - vor allem, wenn man kein Ziel hat. Vielleicht habe ich nächstes Jahr ein wenig mehr Luft, um die Messe vorzubereiten. Mir würde es wahrscheinlich auch besser gefallen, wenn ich mit einem anderen Bloggerkollegen über die Messe ziehen würde. Vielleicht schließe ich mich nächstes Jahr mit jemanden zusammen. Mal sehen. Aber nun ist die Buchmesse 2015 erst einmal vorbei.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Frankfurter Buchmesse 2015 - Teil 1

Nun ist sie wieder vorbei. So schnell ging das dieses Jahr wieder. Die Frankfurter Buchmesse fand vom 14. bis 18. Oktober 2015 statt. Ich war dieses Jahr zwei Tage dabei - am Messe-Freitag, welcher noch ein Fachbesuchertag war, an dem nicht jeder Zutritt hatte, und am 17. Oktober, dem Messe-Samstag, der frei zugänglich für jedermann war.

An meinem ersten Messe-Tag wollte ich mir lediglich einen Überblick über die Messe verschaffen. Also schaute ich mich ziellos um. Zunächst einmal war ich wieder in Halle 4.0, wo sie vor allem die Jugendliteratur befand. Doch als allererstes zog mich der Manga- und Animestand zu sich, wo man Figuren, Plüschtiere und andere Fanartikel kaufen konnte. Da ich dieses Jahr anfing, Comicfiguren zu sammeln, interessierten mich diese besonders. Und ich musste feststellen, dass diese Figuren (auch von Manga und Anime) im Vergleich zu Comicläden oder das Internet recht günstig ausfallen. So konnte ich nicht anders und habe mir eine Iron-Man-Figur für nur 35,00 Euro gekauft.

Nachdem ich mir Halle 4,0 ausgiebig angeschaut hatte, machte ich einen kurzen Abstecher nach draußen, wo ich mir einen Crèpe gönnte. Dann ging es weiter in Halle 3.1. Dort befanden sich vor allem Kunstbücher. Diese Halle schaue ich mir auch ganz gerne an, weil man da doch ganz gute Eindrücke erhaschen kann.

Zu guter Letzt ging ich dann zum "blauen Sofa", wo ab 15:00 Uhr ein Interview mit Thomas Gottschalk stattfand. Es war brechend voll, was ja nicht verwunderlich ist, denn die ganze Presse hat den wohl größten deutschen Entertainer erwartet. Und gleich zu Beginn erntetete der ehemalige "Wetten, dass..."-Moderator einige Lacher. Er stahl quasi dem eigentlichen Moderator mit der Moderation die Show. Gottschalk präsentierte auf der Buchmesse seine Biografie "Herbstblond" und daher war er zum Interview geladen.

Anschließend verließ ich auch schon die Buchmesse. Ich war rund 2 Stunden dort, was mir reichte. Schon am Fachbesuchertag war es sehr voll und die Eindrücke erschlugen mich. Daher reichte mir dieser kurze Besuch erst einmal.

Montag, 19. Oktober 2015

Der 2000. Beitrag auf diesem Blog

Dies hier ist der 2000. Eintrag auf diesem Blog und somit habe ich schon ganze 2000 Beiträge an 2000 Tagen gebracht. Zu diesem Anlass habe ich ein paar Gratulanten, die mir eine kleine Videobotschaft zukommen lassen haben.

Die Schnipsel habe ich exklusiv für euch zusammengeschnitten und diese könnt ihr hier bewundern. Viel Spaß dabei!

Sonntag, 18. Oktober 2015

[Film] Hotel Transsilvanien 2

Inhalt: Drac wird Großvater und sein größter Wunsch ist es, aus seinem Enkel ein Vampir zu machen. Doch dies erscheint schwieriger als gedacht.

Meine Meinung: Da ich den ersten Film schon sehr mochte, freute ich mich auf die Fortsetzung. Und der Film konnte mich von der ersten Minute an begeistern. Gerade am Anfang gab es einen witzigen Moment nach dem anderen, dass ich gar nicht mehr beim Lachen Luft holen konnte. Die Charaktere, diese lustigen Monster, sind einfach großartig und sorgen für Humor ohne Ende. Die Story ist auch sehr schön und wirkt nicht so an den Haaren herbeigezogen wie bei anderen Fortsetzungen von Animationsfilmen. Dieser Film bringt Spaß für Groß und Klein. Jede einzelne Figur bringt ihren besonderen Witz und Charme mit, sodass sie alle wertvoll für den Film sind. Das macht ihn besonders und sehenswert. Dies ist definitiv ein Meisterwerk der Animationsfilme.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Rick Kavanian, Adam Sandler 
Regisseur(e): Genndy Tartakovsky 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Produktionsjahr: 2015 
Spieldauer: 89 Minuten

Samstag, 17. Oktober 2015

[Konzert] Glasperlenspiel in Frankfurt

Mit dem Song "Echt" startete die Band Glasperlenspiel in Deutschland durch. Ich wurde allerdings erst bei "Ich bin ich" auf sie aufmerksam und seither liebe ich diese Band. Jetzt hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, diese Band live zu sehen.

Am 14. Oktober 2015 war es soweit. Um 19:00 Uhr wurden die Pforten der Batschkapp in Frankfurt am Main geöffnet und man konnte sich in die Halle begeben, um in freudiger Erwartung bis zum Beginn des Konzerts noch ein Getränk einzunehmen.

Vorher hätte es viele Gelegenheiten gegeben, die Band bei Veranstaltungen und Festivals in unserer Umgebung live zu erleben. Doch irgendwie hatte ich sie immer verpasst. Daher war ich so froh, als ich die Tickets für das Konzert in der Batschkapp geschenkt bekam. Von da an fieberte ich dem Termin entgegen.

Um 20:00 Uhr startete dann auch schon die Vorband, die rund eine halbe Stunde lang spielte: Kuult hieß die Band um Frontsänger Chris Werner. Ich kannte diese Band noch nicht, aber der Sänger trat wohl bei "The Voice of Germany" auf. Sie machen deutsche Rock-Pop Musik. welche mich ein wenig an die Hits von Pur erinnerten. Sie waren ein guter Support-Act, der vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde.

Um 21:00 Uhr ging es dann richtig los: Glasperlenspiel betrat die Bühne und startete ihr Konzert mit dem Song "Wölfe" von ihrem aktuellen Album "Tag X". Von Anfang herrschte gute Stimmung. Dies war übrigens der Auftakt der Tour und daher war die Sängerin der Band vor dem Auftritt sehr aufgeregt, wie sie selbst sagte.

Die Band spielte aktuelle Hits aus dem Album "Tag X" wie die erste und zweite Single-Auskopplung "Paris" und "Geiles Leben". Aber sie spielten auch ihre Songs aus den vorherigen Alben wie "Echt", "Ich bin ich" oder "Nie vergessen". Diese Mischung machte es einfach nur fantastisch. Nach dem Lied "Geiles Leben" rasteten wir im Publikum so aus, dass wir gar nicht mehr aufhörten zu klatschen. Das berührte die Band augenscheinlich sehr.


Gegen 23:00 Uhr war es dann leider auch schon vorbei. Die Zeit verging wie im Fluge, aber für mich war es ein wunderbarer Abend. Es hat sich außerordentlich gelohnt. Die Tickets gab es übrigens für läppische 28,50 Euro. Ich würde jeder Zeit noch einmal zu einem Konzert von ihnen gehen.

Freitag, 16. Oktober 2015

[Serienupdate] Oktober 2015

Juchuh! Endlich hat sich wieder was bei mir getan, wenn es um das Schauen von Serien geht. Der letzte Monat war in dieser Hinsicht erfolgreicher als die Monate davor.

Zwar habe ich "Smallville" nach wie vor nicht weitergeschaut. Dafür habe ich aber eine neue Serie begonnen: "Merlin - Die neuen Abenteuer". Da habe ich die ganze erste Staffel geschaut, wie ich gestern hier berichtet habe. Es geht um den Zauberer von Camelot, als er noch jung war und bevor Arthur König ist. Beide werden quasi auf ihrem Weg begleitet, bis sie erwachsen sind.

Darüber hinaus haben mein Schatz und ich die erste Folge von der dritten Staffel der Serie "Heroes" geschaut. Das ist nicht viel, aber uns kam noch eine andere Serie dazwischen. Endlich geht es nämlich mit "Switched at birth" weiter und da haben wir nun auch die ersten beiden Staffeln geschaut.

Hoffentlich werde ich mich nun weiterhin mit meinen Serien beschäftigen und regelmäßig weiterschauen.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

[Serie] Merlin - Die neuen Abenteuer (Staffel 1)

Inhalt: In Camelot ist Zauberei verboten und wird mit dem Tode bestraft. Doch der junge Zauberer Merlin muss alles tun, um den Thronfolger Arthur zu beschützen. Ihre Schicksale sind eng miteinander verknüpft und bestimmen die Zukunft des Landes.

Meine Meinung: Rein aus Spaß hatte ich mir die erste Folge der Serie angeschaut. Diese konnte mein Interesse so weit wecken, dass ich weiter schauen wollte und so habe ich mir alle 13 Folgen der ersten Staffel angeschaut. Die Serie spielt in einem fantastischen Mittelalter. Es gibt Magie, Ritter und zauberhafte Wesen. Die Effekte sind zwar ziemlich schwach (wie beispielsweise die Animation des Drachen), aber von den Geschichten her ist die Serie nett anzuschauen. Da sie an ein jüngeres Publikum gerichtet ist, ist sie nicht sehr blutig und es gibt stets ein Happy End. Allerdings gefallen mir die Charaktere sehr gut. Hierbei sei erwähnt, dass es sich um eine englische Serie handelt und da scheint es nicht nur auf das Aussehen anzukommen. Schauspielerisches Können steht eher im Vordergrund. Ich würde mir zwar manchmal mehr Spannung und Drama wünschen, aber insgesamt bietet die Serie eine gute Unterhaltung. Ich bin gespannt, wie sie sich weiterentwickeln wird.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Darsteller: Colin Morgan, Bradley James, Richard Wilson, Anthony Head, Angel Coulby 
Regisseur(e): Ed Fraiman, James Hawes, Jeremy Webb, Dave Moore, Stuart Orme 
Komponist: Rob Lane, Rohan Stevenson, James Gosling 
Künstler: Julie Gardner, John Hurt, Fiona Colbeck, Ozan Ünal, Charlotte Morris, Julian Jones, Johnny Capps, Dale McCready, Geoffrey Wharton, Gerrit Schmidt-Foß, Jake Michie, Julian Murphy, Bethan Jones, Elen Pierce Lewis, Andrew John McClelland, Jim O'Donnell, Sue De Beauvoir, Jürgen Thormann, Jackie Ophir, Thomas Nero Wolf, Jelena Mitschke, Jeremy Strachan, Schaukje Könning, Britta Steffenhagen, Sonja Spuhl 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

[Neuzugänge] Oktober 2015 #1

Bisher bin ich noch recht zurückhaltend, was Neuzugänge in diesem Monat betrifft. Dennoch habe ich einige zu verbuchen, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Zum einen habe ich mir den finalen Buffy-Comicband zur 8. Staffel gekauft: "Der letzte Widerstand" von Joss Whedon. Ich bin gespannt, wie diese Staffel endet.

Dann habe ich mir einen neuen Film gegönnt: "The Amazing Spider-Man 2 - Rise of Electro". Diesen hatte ich im Kino verpasst, aber jetzt kann ich ihn mir zuhause anschauen.

Darüber hinaus habe ich mir einen zweiten Teil einer Bücherreihe auf meinen Kindle runtergeladen: "Wild Magic (Clearwater Wichtes #2)" von Madeline Freeman. Der erste Teil hatte mir so gut gefallen, dass ich nun sofort den zweiten lesen möchte.

Zu guter letzt habe ich zwei Bücher geschenkt bekommen: Die ersten beiden Teil der "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer. Seit ich bei der Lesung des Autors zum ersten Teil war, wollte ich diese Reihe beginnen. Nun darf ich das endlich.

Dienstag, 13. Oktober 2015

[Hörbuch] Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker von Renate Bergmann

Inhalt: Renate Bergmann ist 82 Jahre alt und kommt zum ersten Mal mit dem Internet in Kontakt. Doch was sie sonst noch so in ihrem Leben treibt, erzählt sie in diesem Buch.

Meine Meinung: Das Buch wurde mir von Kollegen wärmstens empfohlen. Da ich mal ein Hörbuch ausprobieren wollte, dachte ich mir, dies wäre die perfekte Gelegenheit. Das Buch wird aus der Sicht der 82jährigen Renate Bergmann erzählt. Sie erzählt in vielen witzigen Anekdoten über ihr Leben, ihre Familie und ihre Freunde. Alltägliche Missverständnisse gehören zur Tagesordnung. Mich brachten die Geschichten unheimlich zum Lachen. Die Stimme im Hörbuch passt perfekt und so konnte ich mir die alte Dame noch besser vorstellen. Zwar weiß ich, dass Renate Bergmann lediglich ein Pseudonym eines männlichen Autors ist, aber dennoch kann ich mir sehr gut vorstellen, wie das Leben im Alter aussehen kann. Besonders gut hat mir die Ausdrucksweise gefallen. Sie ist einer Rentnerin angemessen, verstärkt aber darüber hinaus den Charme des Buches. Von Anfang bis Ende hatte ich einen sehr großen Spaß und kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne lustige Unterhaltungsliteratur konsumiert.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Audio CD 
Verlag: Der Audio Verlag (1. August 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3862314545 
ISBN-13: 978-3862314546

Montag, 12. Oktober 2015

Ein besonderer Abend im Tigerpalast (Teil 2)

Wie ich gestern bereits berichtete, war ich am 9. Oktober mit meinem Schatz im Tigerpalast in Frankfurt, um unser Fünjähriges zu feiern. Ich hatte hierfür Tickets für ein 3-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant und die Theatervorstellung geordert. In diesem Beitrag möchte ich von der einzigartigen Show berichten.

Wir wurden nach dem Essen und einer kurzen Pause auf unserer Plätze geführt. Wir hatten einen Tisch in der Loge, sodass wir die Show von oben aus betrachten konnten. So hatten wir alles recht gut im Blick, obwohl ich finde, dass man unten in der Menge mehr von der Atmosphäre hat.

Bevor die Show losging, bestellten wir uns etwas zu trinken und eine Snack-Etagère mit Schinken, Käse, Tomätchen, Gurken und mehr. Und dann wurde das Licht gedimmt und die Live-Band spielte, bis die Moderatorin des Abends auf die Bühne trat. Durch den Abend führte uns Liliane Montevecchi, eine 83jährige, franzöisch-italienische Schauspielerin und Sängerin aus England. Ich war so froh, dass es genau sie war, die an diesem Abend moderierte. Denn vor etwa 8 bis 10 Jahren war ich schon einmal mit Freunden im Tigerpalast und da moderierte sie es auch schon. Und ich finde, sie tat es großartig.

Die Künstler, die auftraten, waren allesamt großartig. Die Show eröffneten zwei Japanerinnen auf Einrädern. Daraufhin folgte ein junger Jongleur, eine Schlangenfrau, Seiltänzer und Akrobaten sowie eine Frau, die mit Teppichen jongliert und ein Mann, der an Seilen über die Zuschauer fliegt. Ein Highlight war defintiv der lustige Zauberer, der mit Selbstironie seine (gescheiterten) Tricks dem Publikum präsentiert und zum Lachen bringt.

Die ganze Show findet auf einer kleinen Bühne in einem relativ gemütlichen Saal statt, in dem lediglich eine begrenzte Anzahl von Menschen Platz hat. Zwischendurch muss umgeräumt werden und die Menschen in der Mitte des Raums müssen auf die Bühne ausweichen, da einige Artisten in der Mitte den Platz brauchen, um ihre Kunsstücke vorzuführen. Da wir Plätze in der Loge hatten, konnten wir das Spektakel voll und ganz genießen.

Nach rund zwei Stunden war es auch schon wieder vorbei. Der Abend dauerte an die fünf Stunden und kostet insgesamt etwa 400 Euro. Das ist vielleicht etwas teuer, aber man kann sich auch mal etwas gönnen, wenn es ein besonderer Tag (z.B. ein Jahrestag) ist. Ich genoss jede Minute. Diesen Flair und diese Stimmung werde ich nicht so schnell vergessen.

Sonntag, 11. Oktober 2015

Ein besonderer Abend im Tigerpalast (Teil 1)

Zum fünfjährigen Jubiläum unserer Partnerschaft habe ich meinem Schatz einen Abend im Tigerpalast geschenkt. Es war ein wunderschöner und unvergesslicher Abend der besonderen Art. So etwas erlebt man nicht alle Tage. In diesem ersten Teil möchte ich von dem Restaurantbesuch berichten. Im zweiten Teil beschreibe ich die Vorstellung im Theater.

Von vornherein muss ich sagen, dass ich bereits vor vielen Jahren (ca. 8 - 10 Jahre) mit Freunden im Tigerpalast war. Damals haben wir uns nur die Show angeschaut, da ich noch nicht so viel Geld hatte. Doch dieses Mal haben wir uns das volle Programm gegönnt.

Der Tigerpalast in Frankfurt am Main ist ein Varieté-Theater, in dem Akrobaten, Zauberer, Sänger und andere Artisten auftreten. Wenn man möchte, kann man vor der Show in einem der angehörigen Restaurants essen. Zwei davon befinden sich im Hause, ein weiteres - das Sismayer - ist dem Palmengarten angeschlossen. Zur Feier des Tages orderte ich zwei Kombi-Tickets. Diese beinhalteten ein 3-Gänge-Menü im Gourmetrestaurant und Eintrittskarten für das Varieté. Sie kosteten 125 Euro pro Stück.

Los ging es am Freitag, den 9. Oktober um 20:00 Uhr. Ich war ja noch nie zuvor schick in einem Sternerestaurant essen. Daher fühlte ich mich ein wenig fehl am Platz. Wir wurden zu einem gedeckten Tisch geführt, auf dem jede Menge Besteck und verschiedene Gläser standen. Zumindest wusste ich, dass man sich von Gang zu Gang von außen nach innen isst.


Das Menü war großartig und sehr delikat, wenn auch die Portionen nicht sehr üppig ausfallen. Wir wurden dennoch satt. Als allererstes fanden wir ein kleines, fischiges Kügelchen auf unserem Platz vor, in dem ein Zahnstocher steckte. Zudem gab es ein Brotkörbchen und Butter. Wir aßen diesen kleinen Einstiegssnack und freuten uns auf unsere Vorspeise: Lach mit Lachstartar, Kaviar und Gemüse. Das war unheimlich schmackhaft. Dazu tranken wir ein Gläschen Rosé-Champagner (zu den Getränkepreisen komme ich noch).

Zum Hauptgang hatten wir Lammfilet im Crepès-Mantel und ein Kalbsbäckchen mit einem grünen Gemüsemousse. Das war so zart und voller Geschmack, dass ich in meinem Sitz nur so dahinschmolz. Dazu tranken wir einfach nur Wasser.

Zur Nachspeise gab es ebenfalls etwas Außergewöhnliches: Ein Stückchen Schokoladenkuchen mit Tonkabohneneis. Auch das war einfach nur fantastisch und wir genossen jeden Bissen. Dazu gab es ein Gläschen (0,1 l) Wein, der nach Feige schmeckte. Aber zugegebenermaßen war es der beste Wein, den ich jemals trinken durfte.

Zu guter Letzt gab es dann noch drei Pralinen, die mir ebenfalls mundeten. Eine war hauptsächlich aus Nougat, die zweite enthielt, eine Vanillecreme (war außen allerdings salzig) und die letzte war mein Favorit - eine Pistazien-Praline. Dazu gab es ein Tässchen Espresso. Es war einfach traumhaft.

Bevor wir uns nun die Varieté-Show ansehen durften, erhielten wir noch die Rechnung für die Getränke (die nicht im Ticket enthalten waren). Ich bezahlte noch einmal etwa 90,00 Euro (+ einem großzügigen Trinkgeld). Das war teuer, aber jeder Cent hat sich gelohnt.

Im nächsten Teil berichte ich von der Show.