Samstag, 31. Januar 2015

Josephine Mutzenbacher

Inhalt: Das Buch erzählt die Geschichte der Josephine "Pepi" Mutzenbacher, die ihre Sexualität in frühen Kinderjahren entdeckt und diese mit vielen Männern auslebt.

Meine Meinung: Der Name Josephine Mutzenbacher war mir bereits ein Begriff und als mir das Buch zufällig in die Hände fiel, war ich neugierig, wie eine derartig erotische Geschichte geschrieben ist. Doch als ich anfing, dieses Werk zu lesen, wurde mir bewusst, dass ich die Protagonistin doch nicht wirklich kannte. In dem Buch geht es um die Kinderjahre der Protagonistin. Schon mit sehr jungen Jahren entdeckt sie die Lust und lebt diese mit verschiedenen Jungen und später auch Männern aus. Und das war ein wenig schockierend und unangenehm für mich. Man liest einen pornografischen Roman über ein Kind, das zunächst Sex mit anderen Kindern hat, welches sehr detailliert und plastisch erzählt wird und später dann auch mit Erwachsenen sexuelle Handlungen ausübt. Ich wusste anfangs nicht, was ich davon halten soll. Doch ich versuchte, diese Tatsache auszublenden und stellte mir die Protagonistin eher als junge Frau vor. Und dann kann dieser Roman ziemlich amüsant sein. Die Geschichte ist im Dialekt geschrieben, was sehr lustig ist. Für manche Begriffe wurde sogar mein Wortschatz erweitert. Ich wusste nicht, dass man zum weiblichen Busen auch "Duterl" sagen kann. Das finde ich sehr witzig. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass einige Menschen beim Lesen sehr erregt werden. Tabus werden (wie bereits erwähnt) gebrochen Ein weiteres Beispiel sind die inzestuösen Szenen. Auf der einen Seite verstehe ich zwar nicht, warum dies als großes, literarisches Werk der Erotik angesehen wird, aber auf der anderen Seite hatte ich dennoch Vergnügen beim Lesen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Verlag: Otus Verlag AG, 04/2006 
Einband: Gebunden 
Sprache: Deutsch 
ISBN-13: 9783907200421 
Bestell-Nr.: 3186736 
Umfang: 303 Seiten

Freitag, 30. Januar 2015

Darren Shan - Mitternachtszirkus von Takahiro Arai

Inhalt: Als Darren und sein bester Freund Steve den Circe de Freaks entdeckt, sind sie sehr interessiert. Darren freut sich besonders auf die dressierte Spinne. Doch Steve hat etwas anderes im Sinn: Er möchte ein Vampir werden.

Meine Meinung: Vor einiger Zeit habe ich den Film zum Roman "Mitternachtszirkus" geschaut, der mir sehr gefallen hat. Doch leider wird die Reihe nicht mehr fortgesetzt. Jetzt hatte ich die Auswahl, die Romane oder die Manga-Reihe zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht. Ich habe mich für den Manga entschieden, weil mir die Zeichnungen ausgesprochen gut gefallen. Der Zeichenstil ist super, besonders wenn es um die Details geht. Beispielsweise sieht die gezeichnete Spinne in dieser Geschichte fantastisch aus. Ansonsten wird die Handlung auf spannende Weise erzählt. Ich konnte den Manga nicht mehr aus der Hand legen und habe ihn in einem Rutsch durchgelesen. Es ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, in dem man den Charakter des Darren Shan gut kennenlernt. Wer Mangas mag, sollte sich definitiv diese Reihe anschauen. Aber man muss dazu sagen, dass er nicht für schwache Nerven geeignet ist (weswegen man auf dem Werk den Hinweis findet, dass er erst ab 13 Jahren geeignet ist). Ich freue mich schon auf die Folgebände.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Taschenbuch: 208 Seiten 
Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1 (29. Dezember 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3867198721 
ISBN-13: 978-3867198721

Donnerstag, 29. Januar 2015

Raum 213 - Harmlose Hölle von Amy Crossing

Inhalt: Die Eerie High ist eine ganz normale Schule, bis auf ein Klassenzimmer: Raum 213 darf nicht betreten werden. Ein böses Geheimnis umgibt es. Liv ist eine Schülerin der Schule, die von dem gerade aus der Psychiatrie entlassenen Ethan verfolgt wird. Und dann findet sie auch noch eine Leiche in ihrem Garten.

Meine Meinung: Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe. Das Cover gefällt mir sehr gut und auch die Inhaltsbeschreibung machte mich neugierig. An sich ist die Idee des Buches sehr gut und erinnert mich ein wenig an den Roman "Zimmer 1408" von Steven King. Doch leider ist die Umsetzung ein wenig langweilig. Der Raum liegt nicht im Fokus, was ich sehr schade finde. Eigentlich geht es nur nebenher um diesen auf dem Cover groß angekündigten Raum. Meiner Ansicht nach könnte der Schreibstil etwas aufregender sein und mehr Spannung aufbauen. Stattdessen kommt die Geschichte nur sehr langsam in die Gänge. Gut gefallen mir die kurzen Rückblicke in die Vergangenheit, die einen kleinen Einblick in den Raum 213 geben, aber zu wenig verraten. Der Schluss hingegen war eine Enttäuschung. Er kommt ziemlich abrupt und was vorher recht langsam aufgebaut wurde, endet schnell und unspektakulär. Ansonsten ist das Buch mit etwa 170 Seiten dünn und lässt sich zwischendurch schnell lesen. Mal sehen, ob der nächste Band mehr hergibt, denn an sich hat die Story ein großes Potential.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Broschiert: 176 Seiten 
Verlag: Loewe; Auflage: 1 (20. Januar 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785578717 
ISBN-13: 978-3785578711

Mittwoch, 28. Januar 2015

Kaffee ist alle von Jo Berger

Inhalt: Dies ist eine Sammlung von lustigen, satirischen Anekdoten über Alltägliches aus dem Leben.

Meine Meinung: Lustige Texte können mich begeistern, wenn sie meinen Humor treffen. Dieses Werk hat es tatsächlich geschafft. Ich finde den Schreibstil sehr gut, aber der Inhalt ist noch besser. Es werden Situationen aus dem Alltag geschildert, wovon ich viele selbst schon erlebt habe. Mit ihren Worten bringt die Autorin das auf den Punkt, was ich mir schon oft gedacht habe. Am besten gefallen mir Heiners Geschichten. Heiner ist der Vater der Erzählerin, der stark an Heinz Becker erinnert. Da ich Fan der Serie mit Gerd Dudenhofer bin, treffen diese Texte besonders meinen Geschmack. Dabei spricht er Dialekt, was ich mir sehr gut vorstellen kann und dadurch noch witziger erscheint. Meiner Meinung nach hätte das ganze Buch über Heiner sein können. Schade ist allerdings, dass das Werk so kurz ist. Ich freue mich auf weitere Anekdoten der Autorin.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 608 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 90 Seiten 
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1499599838 
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Deutsch

Dienstag, 27. Januar 2015

[Märchen by Pero] Die Schöne und das Biest


Original: Volksmärchen 
Die Schöne und das Biest
Bella und Edward

Es war einmal ein reicher Kaufmann, der hatte sechs Kinder, drei Söhne und drei Töchter. Die Söhne waren klug und stark und die Töchter waren schön (meine Güte, sind Märchen diskriminierend...). Am schönsten aber war die Jüngste: Bella. Daher wurde sie „Die Schöne“ genannt und ihre beiden älteren Schwestern waren sehr eifersüchtig.
Durch ein großes Unglück verlor der Kaufmann sein ganzes Vermögen und so musste er seiner Familie erklären, dass sie aufs Land ziehen mussten, um wie Bauern zu leben. Doch kaum hatten das die beiden älteren Schwestern gehört, wiesen sie dieses Vorhaben weit zurück. Niemals würden sie aufs Land ziehen. Lieber würden sie einen Kaufmann heiraten. Doch keiner wollte die beiden mehr haben. Nur die Jüngste hätte einen abbekommen, doch sie wollte ihren Vater nicht im Stich lassen.
Also zogen sie aufs Land, wo Bella mit allen Kräften mitanpackte. Abends war sie stets rechtschaffen müde. Dann las sie noch ein wenig in ihren Büchern, spielte Laute (oder ein bisschen WoW am PC) und ging bald zu Bett.
Die beiden älteren Schwestern hingegen blieben faul und machten keinen Finger krumm. Sie machten sich sogar über Bella lustig. Der Vater wurde traurig darüber, wenn er das mitbekam.

Montag, 26. Januar 2015

Geheimakte Joshua 2 - Ice Shock von M. G. Harris

Inhalt: Joshua erhält mysteriöse Postkarten, die ihm ein Rätsel aufgeben, was es zu lösen gilt. Noch immer ist er den Mayageheimnissen auf der Spur. Und was ist nun wirklich mit seinem Vater?

Meine Meinung: Der erste Band der Reihe hat mir relativ gut gefallen. Zum Schluss nahm zwar die Spannung ab, aber ich wollte trotzdem wissen, wie es weiter geht. Daher habe ich nun den zweiten Band gelesen (der leider der letzte der fünfbändigen Reihe ist, der auf Deutsch erschienen ist). Die Geschichte knüpft nahtlos an den Vorgänger an und ich empfand es als leicht, zurück zu ihr zu finden. Alte Bekannte tauchen auf und nun lernt man sie ein wenig besser kennen. Der Schreibstil ist nach wie vor richtig gut, aber inhaltlich gefällt mir die Story nicht immer, da sie mir sehr weit hergeholt erscheint. Zwar habe ich mich damit abgefunden, dass ein Teenager von 14 Jahren unrealistische Abenteuer mit gefährlichen Kämpfen erlebt, aber dass nun ein mehr oder minder übernatürliches Element hinzukommt, gefällt mir nicht. Zuvor wurde alles mit technischer Hilfe erklärt, sodass Fantasyelemente außen vor gelassen wurden. Ab diesem Band scheint das leider nicht mehr der Fall zu sein. Trotzdem macht es Spaß, den Abenteuern des Protagonisten zu folgen. Nun bin ich neugierig, wie es weitergeht und ich überlege mir, ob ich die Reihe auf Englisch fortsetze.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Broschiert: 384 Seiten 
Verlag: Dressler (September 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3791508148 
ISBN-13: 978-3791508146

Sonntag, 25. Januar 2015

We love Books Treffen 24.02.2015

Gestern fand das erste "We-love-Books"-Treffen für Autoren, Blogger und Leser im neuen Jahr statt. Wie immer startete es um 11:30 Uhr im Yours in Frankfurt.

Ich trudelte ein paar Minuten zu spät ein, aber das war glücklicherweise nicht schlimm. Sofort setzte ich mich dazu und hatte Spaß.
Mit jedem Treffen lernt man sich besser kennen und das schätze ich ungemein. Natürlich sind immer wieder neue Gesichter dabei. Diese werden aber sofort integriert und ich hoffe, dass sie sich genauso wohl fühlen wie ich.
Dieses Treffen stand zugegebenermaßen unter dem Thema "Dschungelcamp", was der aktuellen Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" zu verdanken ist, da diese Show in aller Munde ist. Auch bei uns war es ein Thema - man sieht also, dass wir nicht nur über Bücher sprechen. Verena bereitete hierfür sogar Dschungelprüfungen für die Autoren vor. Es galt beispielsweise fischige Knabbereien zu essen. Ich probierte auch einmal. Passenderweise befanden wir uns ja in einer Australian Bar.

Ein neues Gesicht in der Runde war die sympathische Autorin Jo Berger, die uns von ihren Werken berichtete. Besonders gut gefällt mir ihre Idee einer Ebook-Kurzgeschichtenserie. Sofort habe ich mir auch den ersten Teil von "Leonardos Zeichen" heruntergeladen.
Außerdem verschenkte sie ein paar Bücher und ich habe "Kaffee ist alle" mit einer persönlichen Widmung von ihr erhalten. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Gegen halb vier war das Treffen dann vorbei und wir verabschiedeten uns voneinander. Es wäre wahrscheinlich noch länger gegangen, aber unser Separée mussten wir leider für eine andere Veranstaltung freigeben.

Ich kann nur sagen, dass ich alle bücherbegeisterte Menschen da draußen nur herzlich zu unserem Treffen einladen kann, falls ihr die Möglichkeit habt, nach Frankfurt zu kommen.

Das nächste Treffen im Februar findet übrigens ausnahmsweise in Köln statt. Ich weiß noch nicht, ob ich daran teilnehmen kann, aber im März bin ich bestimmt wieder dabei.

Samstag, 24. Januar 2015

[Abgebrochen] Belladonna von Karin Slaughter

Bereits vor ein paar Tagen habe ich ein Buch abgebrochen. Das macht schon gleich zwei in einem Monat. Normalerweise habe ich nicht mal so viele in einem Jahr abgebrochen, weil mir das super schwer fällt. Aber dies war ein Vorsatz für das Jahr 2015: Wenn mir ein Buch tatsächlich nicht gefällt, möchte ich mich nicht mehr durchquälen, sondern es abbrechen. Und deshalb musste es jetzt noch einmal sein.

Ich habe "Belladonna" von Karin Slaughter nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Das Buch ist so langweilig, dass ich hier nicht einmal sagen kann, was in diesen 100 Seiten passiert ist. Ich weiß nur, dass es in einer kleinen Stadt spielt und ein Mord geschieht. Das ist aber so uninteressant geschrieben, dass ich überhaupt nicht neugierig bin, wer der Mörder ist. Ich möchte nun die Zeit lieber für andere Bücher nutzen und nehme das Buch von meinem SuB.

Meint ihr, das ist die richtige Entscheidung oder kennt ihr das Buch und sagt, ich hätte durchhalten muss, weil es später doch noch gut wird?

Freitag, 23. Januar 2015

[FFF] 5 schöne Buch-Cover aus 2014

1. "H(e)ar(t)d Beat" von Janessa Bears
Dies ist das genialste und schönste Cover, welches mit 2014 über den Weg gekommen ist. Der Grafiker hat eine super Arbeit geleistet. Meiner Meinung nach sieht es sehr modern aus und macht neugierig auf das Buch.

2. "Tod auf Ibiza" von Katja Piel
Dieses Buch gefällt mir wegen der wunderschön leuchtenden Farben. Die "blutige" Schrift auf dem türkisblauen Untergrund sieht super aus.

3. "Gefühlte Wahrheit" von Carin Müller
Die Farbe des Einbands gefällt mir sehr gut. Auch die grafisch dargestellten Figuren sehen richtig gut aus. Dieses Cover könnte ich mir als Bild an die Wand hängen und würde sicherlich Blicke auf sich ziehen.

4. "Hundstage" von Carin Müller
Ein weiteres Buch dieser Autorin erscheint in dieser Liste. Auch hier gefällt mir die Farbauswahl richtig gut und wie der reale Hund in die Grafik eingebaut ist, sieht genial aus.

5. "Endgame" von James Frey
Dieses goldene Buch macht natürlich einiges her im Bücherregal. Obwohl es so einfach gehalten ist und nur ein Symbol auf einem goldenen Untergrund ist, mag ich das Cover sehr gerne. Daher ist es ebenfalls in dieser Liste gelandet.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Geheimakte Joshua - Die unsichtbare Stadt von M. G. Harris

Inhalt: Joshuas Vater stirbt auf mysteriöse Weise. Als sein Sohn Untersuchungen anstellt, kommt er hinter Geheimnisse, die sein Leben verändern. Er machts sich auf eine Reise nach Mexiko, um die Wahrheit herauszubekommen.

Meine Meinung: Der ungewöhnliche Plastik-Einband zog seine Aufmerksamkeit auf mich. Die Inhaltsbeschreibung klang auch nicht schlecht und so entschied ich mich für diese Lektüre. Die Geschichte fängt ganz gut und interessant an. Der leicht lesbare Schreibstil sorgt ebenfalls dafür, dass ich die Geschichte gerne gelesen habe. Es ist ein actionreiches Kinderbuch, welches selbstverständlich ein wenig übertreibt und dadurch unrealistisch wirkt. Aber ich kann mich gut auf so etwas einlassen, da ich mir bewusst bin, dass dies die Fantasie von Kindern anregen soll. So kann ein 13jähriger Junge natürlich nicht alleine durch die Welt reisen und gefährliche Abenteuer ohne die Hilfe von Erwachsenen bestehen. Aber wer dies hinnimmt, wird seinen Spaß haben. Leider nimmt die Spannung im Laufe ab und was gut anfängt, wird nach und nach immer langweiliger. Ich hätte mir die Aufrechterhaltung der Spannung bis zum Schluss gewünscht. Dennoch frage ich mich, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird. Für Jungen bis zwölf Jahren ist dies sicherlich eine geeignete Lektüre.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Broschiert: 384 Seiten 
Verlag: Dressler; Auflage: 1 (Februar 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 379150813X 
ISBN-13: 978-3791508139

Mittwoch, 21. Januar 2015

[Neuzugänge] Raum und Rio

Mein Schatz hat den ersten Teil von Raum 213 schon gelesen. Ich noch nicht, aber trotzdem ist nun der zweite Teil "Arglose Angst" von Amy Crossing eingezogen.

Zudem habe ich vor kurzem beim Zappen Rio im Fernsehen gesehen. Vorher hatte mich der Film gar nicht interessiert, aber irgendwie waren die kurzen Ausschnitte, die ich gesehen habe, total witzig. Jetzt gab es ganz zufällig einen Ausverkauf beim Hugendubel. Die DVD mit "Rio" und "Rio 2" gab es dann für nur 4,99 Euro. Das war die Gelegenheit und so habe ich die DVD mitgenommen.

Somit habe ich nun ein neues Buch auf meinem SuB und zwei neue Filme in meiner Film-Sammlung.

Dienstag, 20. Januar 2015

[Märchen by Pero] Die goldene Gans


Original: Brüder Grimm
 
Die goldene Gans

Es war ein Mann, der hatte drei Söhne, davon wurde der jüngste „Dummling“ genannt. Der wurde verspottet und bei jeder Gelegenheit zurückgesetzt.
Es geschah, dass der Älteste in den Walden gehen wollte, Holz hauen. Seine Mutter gab ihm Eierkuchen und Wein mit. Im Wald begegnete ihm ein altes, graues Männlein, das wünschte ihm einen guten Tag und sprach:
„Gib mir doch von deinem Kuchen und deinem Wein ab, ich bin so hungrig und durstig.“
Der kluge Sohn aber antwortete:
„Geb ich dir meinen Kuchen und meinen Weine, so hab ich selber nichts, pack dich deiner Wege, du Schmarotzer!“
Er ließ das Männlein stehen und ging fort. Als er dann anfing, einen Baum zu behauen, schlug er sich mit der Axt in den Arm, sodass er heimgehen musste, um sich verbinden zu lassen. Das war aber von dem grauen Männchen gekommen.
Daraufhin ging der zweite Sohn in den Wald und er bekam auch Kuchen und Wein von seiner Mutter mit. Auch ihm passierte das gleiche mit dem grauen Männlein. Auch der zweite Sohn antwortete ganz klug:
„Verpiss dich! Wozu gibt es denn Hartz IV?“ Er ließ das Männlein stehen und ging fort.
Die Strafe blieb nicht aus und er verletzte sich am Bein, sodass er nach Hause getragen werden musste.
Da sagte der Dummling:

Montag, 19. Januar 2015

[Serien-Review] Magical DoReMi

Inhalt: Als Doremi aus Versehen eine Hexe enttarnt und diese dadurch in einen Frosch verwandelt wird, muss Doremi nun selbst zu einer Hexe werden und die Hexenausbildung vollziehen.

Meine Meinung: Diese Serie weckt Erinnerungen in mir. Obwohl sie eher das jüngere Publikum anspricht, hat sie mich sogar noch als Jugendlicher gut unterhalten. Jede einzelne Folge ist süß und lustig gemacht. Die Spannung hält sich zwar in Grenzen und Action wird man auch kaum finden, aber dafür sind die Charaktere sympathisch und nett gezeichnet. Dies ist nicht im engeren Sinne ein Magical Girl Anime, in dem die Protagonisten gegen böse Mächte kämpfen müssen. Das spielt zwar am Rande eine kleine Rolle, aber hauptsächlich geht es darum, wie junge Mädchen ihr Leben als angehende Hexen im alltäglichen Leben meistern müssen. Dabei geraten sie immer wieder in Schwierigkeiten, die sie nur mit Magie lösen können. Oftmals endet dies im Chaos, was lustig anzuschauen ist. Besonders an dieser Zeichentrickserie sind die immer wiederkehrenden Nebencharaktere. Im Gegensatz zu anderen Serien solcher Art taucht man tatsächlich in das Leben der Protagonistin ein. Manchmal wird es auch ein wenig dramatisch und traurig, aber dies hält sich in Grenzen und endet ebenfalls stets in einem Happy End. Schade ist lediglich, dass die komplette Serie noch nicht auf Deutsch synchronisiert wurde.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Regisseur(e): Takuya Igarashi, Junichi Sato 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Produktionsjahr: 1999 
Spieldauer: 593 Minuten

Sonntag, 18. Januar 2015

[Film-Review] Beautiful Thing

Inhalt: Jamie und Ste sind zwei Teenager, die kein leichtes Leben haben. Jamie ist unbeliebt, Ste muss sich mit seinem agressiven Vater und gewaltätigen Bruder herumplagen. Doch eines Tages kommen beie Jungen sich näher.

Meine Meinung: Vor vielen Jahren habe ich diesen Film im Fernsehen gesehen und war fasziniert. Das ist kein typischer Hollywood-Film, sondern eine britische Produktion mit Tiefgang. Das faszinierte mich schon damals und so musste ich mir den Film heute nachkaufen. Noch immer finde ich die Handlung berührend und wunderschön. Es ist eine Mischung aus einem Coming-Out- und Coming-of-Age-Film, welche ohne Klischees oder kitschigen Elementen auskommt. Man nimmt den Schauspielern ihre Rollen ab. Besonders gut gefallen mir die Mutter und das rotzfreche Nachbarsmädchen, welche beide herrlich erfrischend wirken. Auf der einen Seite wird die Handlung schnell voran getrieben und vieles wird nicht explizit gezeigt, sodass man manches aus den Dialogen erschließes muss. Auf der anderen Seite hat man aber nicht das Gefühl, dass man etwas verpasst oder dass etwas ausgelassen wurde. Stattdessen hat man das Gefühl, dass der Film sehr behutsam an eine Materie herangeht, die für die damaligen Verhältnisse (als der Film produziert wurde) noch teilweise ein Tabuthema war. Ich finde diesen Streifen wunderbar und absolut sehenswert.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Darsteller: Glen Berry, Scott Neal, Linda Henry, Tameka Empson, Ben Daniels 
Regisseur(e): Hettie MacDonald 
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH 
Produktionsjahr: 1996 
Spieldauer: 87 Minuten

Samstag, 17. Januar 2015

Amokspiel von Sebastian Fitzek

Inhalt: Ein Radiosender wird zum Ort einer Geiselnahme und der Geiselnehmer spielt ein tödliches Spiel über das Radio. Willkürlich ruft er Menschen in Berlin an und wenn sie sich nicht mit einer bestimmten Parole melden, tötet er eine seiner Geiseln.

Meine Meinung: Für mich ist es ein Muss, alle Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Dieses Buch fehlte mir dabei noch. Die Inhaltsbeschreibung klang äußerst spannend und so ist das Buch auch. Von Seite Eins an war ich gefesselt. Die Idee zog mich sofort in den Bann. Die Umsetzung ist aber noch viel besser, da die Lektüre niemals langweilig wird. Die Kapitel sind nicht so lang, enden aber jedes Mal mit einem Cliffhanger, sodass man immer weiter lesen möchte. Wie der Autor dies schafft, ist grandios. Damit bleibt das ganze Buch über die Spannung erhalten. Die vielen Wendungen sind nicht vorhersehbar und überraschen bzw. schockieren immer wieder aufs Neue. Es ist ein vollkommen rasanter Thriller und ein richtiger Page-Turner, der mich super unterhalten konnte und damit aufregende Lesestunden bescherte. Wer dieses Buch liest, wird defintiv süchtig nach weiterem Lesestoff dieses Autors. Ich bin begeistert und kann das Buch nur allen Thriller-Fans empfehlen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 448 Seiten 
Verlag: Knaur; Auflage: 1. Auflage (1. April 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426637189 
ISBN-13: 978-3426637180

Freitag, 16. Januar 2015

[Serienupdate] Januar 2015

Wir befinden uns im Januar 2015 und natürlich schaue ich mir auch in diesem Jahr Serien an. Derzeit hat sich wieder einiges getan und ich berichte euch nun, welche Serien ich gerade schaue.

Zum einen bin ich noch immer an der neunten Staffel von Smallville. Allerdings habe ich weiter geschaut und mir gefällt die Staffel bisher sehr gut. Sie ist vielleicht sogar die beste Staffel bislang, weil sie düsterer und nicht so teenie-mäßig schnulzig ist. Vor allem tauchen ganz viele andere Superhelden neben Superman auf.

Dann schauen mein Schatz und ich jetzt die neunte Staffel von Supernatural, die nun endlich komplett auf Deutsch ausgestrahlt wurde. Wir haben das gar nicht gemerkt gehabt, aber freuen uns nun wieder darauf. Bisher fand ich die Serie gut, aber nicht herausragend. Diese Staffel scheint aber nun (ähnlich wie bei Smallville) herauszuragen. Ich bin derzeit sehr begeistert. 

Die zweite Staffel von Heroes haben wir nun beendet. Wir werden wahrscheinlich aber erstmal Supernatural beenden, bevor wir mit der dritten Staffel starten. American Horror Story pausiert derzeit und daher liegt die Serie auch bei uns auf Eis.

Gleichzeitig liegt auch Die kleine Prinzessin Sara bei mir auf Eis. Seit dem letzten Serienupdate habe ich den Anime auch nicht mehr weiter gesehen. Irgendwie habe ich keine Lust darauf, aber ich nehme es mir weiterhin vor.

Donnerstag, 15. Januar 2015

[Abgebrochen] Nach dem Schnee von Sophie D. Crockett

Auf dieses Buch hatte ich mich eigentlich schon vor über einem Jahr gefreut. Doch ich hatte mir vorgenommen, es wirklich erst dann zu lesen, wenn wir Schnee haben bzw. hatten. Letztes Jahr sah es mau mit dem Schnee aus, aber dieses Jahr hatten wir wenigstens etwas davon. Also "durfte" ich das Buch endlich zur Hand nehmen.

Doch leider habe ich schon auf den ersten Seiten gemerkt, dass ich wahrscheinlich nicht damit klar kommen würde. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive des Jungen Willo geschrieben, der scheinbar nicht ganz helle ist. Und das stört mich gewaltig, denn ich kann mich einfach nicht in ihn hineninversetzen.

Dystopische Romane liebe ich ja eigentlich, aber dieses hier erscheint auf den ersten Seiten ziemlich langweilig. Ich komme in die Handlung einfach nicht hinein und sie weckt auch kein Interesse in mir. Daher habe ich schweren Herzens beschlossen, das Buch nach ungefähr 60 Seiten abzubrechen. Nun nehme ich mir ein anderes Buch zum Lesen vor.

Mittwoch, 14. Januar 2015

[Neuzugänge] Darren Shan - Mangas und drei DVDs

Und schon wieder habe ich über ein paar Neuzugänge zu berichten. Allerdings sind es diesmal "nur" Mangas und DVDs - alles Dinge, die sich schnell "abarbeiten" lassen.

Zum einen habe ich mal wieder bei Medimops bestellt. Im Gegensatz zu Rebuy sind die Preise zwar etwas teurer, aber dafür sind die Versandkosten günstiger bzw. sie entfallen ab einem Bestellwert ab 20 Euro. Bei Rebuy liegen diese immer bei 3,99 Euro (außer wenn es wieder spezielle Aktionen gibt).
Schon lange wollte ich die "Darren Shan"-Mangareihe lesen. Ich habe vor einiger Zeit den Film "Mitternachtszirkus" gesehen und fand diesen toll. Dies sollte der erste Teil einer Reihe werden, die leider gefloppt ist und nun kann ich nur herausfinden, wie es weiter geht, wenn ich den Manga lese. So habe ich mir nun die ersten fünf von zwölf Bänden bestellt.

Zum anderen habe ich mir drei neue Filme aus Berlin mitgebracht. Alle drei sind Erinnerung aus meiner Kindheit und Jugend. Mit meiner Mama habe ich gerne die Filme mit Roy Black geschaut. Beim mediamarkt im Alexa in Berlin gab es "Unser Doktor ist der Beste" und "Immer Ärger mit den Paukern" für jeweils drei Euro, sodass ich sie einfach mitnehmen musste. Und dann habe ich noch den Film "Beautiful Thing" entdeckt, den es nirgendwo im Internet für günstiges Geld gibt. So habe ich ausnahmsweise die 15 Euro bezahlt und den Film mitgenommen.

Meine Meinung zu den einzelnen Artikeln werde ich wie immer nach dem Konsum hier veröffentlichen.

Dienstag, 13. Januar 2015

Flammenbrut von Simon Beckett

Inhalt: Kate ist alleinstehend und sehnt sich nach einem eigenen Kind. Daher möchte sie sich künstlich befruchten lassen. Da sie keinen anonymen Spender haben möchte, gibt sie eine Annonce auf. Doch dies ist ein gefährtlicher Fehler.

Meine Meinung: Bisher habe ich schon ein paar Bücher des Autors gelesen und mir haben besonders seine alten Werke gefallen. Daher freute ich mich auch auf dieses Buch. Ich erwartete wieder einen spannenden Roman mit Tiefgang. Auch hier hat man einen etwas außergewöhnlichen Thriller, der nicht so aufgebaut ist, wie man es von solchen Büchern erwartet. Die Handlung baut sich sehr langsam auf. Im Prinzip liest man die Vorgeschichte über zwei Drittel des Buches lang, bis es endlich zum eigentlich spannenden Teil kommt. Und dies ist der Kritikpunkt an dem Buch. Ich finde es ziemlich lang, wie erzählt wird, wie die Protagonistin ihren Spender für eine künstliche Befruchtung findet. Das hätte man abkürzen können. Bis etwa Seite 250 von 400 hatte ich den Eindruck, einen gewöhnlichen, wenn auch ziemlich dramatischen Roman zu lesen, in dem nichts Aufregendes passiert. Thrillerelemente fehlen bis zu diesem Zeitpunkt fast vollkommen. Erst dann wird es spannend und blutig. Endlich passiert das, worauf man die ganze Zeit wartet. Und dann kommt das Ende leider auch schon so abrupt, dass mir inhaltlich etwas gefehlt hat. Es ist sehr schade, dass es schließlich so schnell zuende ist, obwohl vorher lang und breit eine Vorgeschichte aufgebaut wird. Im Epilog hätte ich gerne mehr darüber erfahren, wie es weitergeht. So hinterlässt mich der Autor mit einer gewissen Unzufriedenheit. Wer hier einen spannenden Thriller von Seite Eins an erwartet, wird enttäuscht werden. Wer allerdings Thriller mit mehr Tiefgang mag, kann sich dieses Werk gerne anschauen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Taschenbuch: 400 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 12 (1. August 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499249162 
ISBN-13: 978-3499249167

Montag, 12. Januar 2015

[Statistik] Gelesene Seiten 2011-2014

Bei Booktuber auf YouTube und bei anderen Blogs verfolge ich manchmal die Statistik mit Faszination. Leserinnen und Leser rechnen aus, wieviele Seiten sie im Monat gelesen haben. Eigentlich finde ich das total albern. Mir ist ja schon ein wenig peinlich, genau zu zählen, wieviele Bücher ich überhaupt im Monat lese. Aber die einzelnen Seiten?

Doch nun hat es mich irgendwie doch interessiert und ich habe alle Seitenzahlen der jeweiligen Monate aus den letzten vier Jahren zusammengerechnet und sogar jeweils den Durchschnitt berechnet. Nun wollte ich euch mal daran teilhaben lassen.

Im Jahr 2011 habe ich insgesamt 19952 Seiten gelesen, was im Monat durchschnittlich 1663 Seiten und 55 Seiten pro Tag sind. Dabei war mein bester Monat der November mit 2925 Seiten (durchschnittlich 97,5 Seiten pro Tag). So viel habe ich danach nie wieder gelesen. Aber meinen schlechtesten Monat hatte ich in diesem Jahre auch: Im Februar habe ich gerade mal 292 Seiten gelesen, was lediglich etwa 10 Seiten pro Tag ausmacht. So wenig habe ich auch nie wieder gelesen.

2012 war trotzdem bisher mein erfolgreichstes Jahr. Da habe ich insgesamt 24925 Seiten gelesen. Das sind durchschnittlich 2077 Seiten pro Monat und 68 Seiten pro Tag. Mein schlechtester Monat in diesem Jahr war der August mit 1518 Seiten (ca. 49 Seiten pro Tag). Mein erfolgreichster Monat war der Januar mit 2733 Seiten (durchschnittlich 88 Seiten pro Tag).

2013 war bisher mein schlechtestes Lesejahr mit 19482 Seiten (durchschnittlich 1623,5 Seiten pro Monat und 53 Seiten pro Tag). Dabei habe ich Juni nur 670 Seiten (etwa 22 Seiten pro Tag) gelesen. Der beste Monat war der Dezember mit 2750 Seiten (ca. 88 Seiten pro Tag).

Das vergangene Jahr war wieder besser. In 2014 habe ich insgesamt 23185 Seiten gelesen. Das macht durchschnittlich 1932 Seiten pro Monat und 63,5 Seiten pro Tag. Mein schlechtester Monat war der März mit 1264 Seiten und durchschnittlich 41 Seiten pro Tag. Der beste Monat war der Dezember mit 2809 Seiten und durchschnittlich 91 Seiten pro Tag.

Findet ihr solche Statistiken interessant?

Sonntag, 11. Januar 2015

[Serien-Review] Heroes - Season 2

Inhalt: Die Personen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten sind weiterhin auf der Suche nach dem Ursprung, retten die Welt oder wollen einfach nur ein normales Leben führen. Doch nichts davon stellt sich als einfach dar.

Meine Meinung: Die erste Staffel der Serie finde ich großartig und so geht es mit dieser Staffel weiter. Sie ist spannend und außergewöhnlich interessant. Die Handlung wechselt ständig zwischen den verschiedenen, unterschiedlichen Charakteren. Jeder hat seine eigene Geschichte, doch im Laufe der Zeit kreuzen sich die Wege von ihnen immer mal wieder. Das ist teilweise nicht ganz einfach nachzuvollziehen und man muss sich ebenfalls ziemlich konzentrieren, um durchzublicken. Doch gerade dies macht die Serie so innovativ und interessant. Ich wollte immer weiter schauen und wissen, wie es weiter geht bzw. alles miteinander zusammenhängt. Dabei haben alle Charaktere ihre positiven und negativen Seiten, die sie so normal darstellen lässt. Ich glaube, jeder Zuschauer findet seinen Charakter, mit dem er sich identifizieren kann oder zumindest mit diesem sympathisiert. Leider hat diese Staffel nur elf Folgen (was wahrscheinlich mit dem damaligen Streik der Drehbuchautoren zusammenhängt). Aber ich freue mich schon sehr auf die dritte Staffel und wie es weitergeht. Wer Fantasy-, Mystery- oder Science-Fiction-Serien mag, soll sich unbedingt diese Serie anschauen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Greg Beeman, Allan Arkush, Paul A. Edwards, Adam Kane, Lesli Linka Glatter 
Komponist: Wendy Melvoin, Lisa Coleman 
Künstler: Nathaniel Goodman, Tim Kring, Debra McGuire, Donn Aron, Dennis Hammer, Scott Boyd, Charlie Lieberman, Michael S. Murphy 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Universal Pictures Germany GmbH 
Produktionsjahr: 2007 
Spieldauer: 460 Minuten

Samstag, 10. Januar 2015

Passagier 23 von Sebastian Fitzek

Inhalt: Jährlich verschwinden Menschen auf Kreuzfahrtschiffen. So gingen auch Martins Frau und sein Sohn über Bord. Als plötzlich ein vermeintlich verschwundenes Mädchen wieder auftaucht, macht sich Martin auf die Suche nach der Wahrheit.

Meine Meinung: Als Fan der Bücher von Sebastian Fitzek freute ich mich auf sein neustes Werk, auch wenn es auf See spielt und ich solche Bücher normalerweise nicht so gerne lese. An sich finde ich den wahren Hintergrund der Story sehr interessant. Die Handlung selbst ist allerdings nicht mein Fall. Zum einen blickte ich anfangs nicht durch diese vielen Charaktere durch und mir fiel es schwer, mich auf die Geschichte einzulassen. Zudem langweilte ich mich den größten Teil des Buches über. Mir fehlte irgendwie Aufregung und Spannung. Später wird es besser und ich fieberte teilweise sogar mit dem Protagonisten mit. Auch ich wollte dann die Lösung hinter dem Verschwinden der Passagiere herausfinden. Gegen Ende wurde es schließlich richtig spannend und die Ereignisse überschlagen sich, sodass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Zum Schluss gibt es sogar noch ein Rätsel, welches der Protagonist lösen muss (wobei ich die Auflösung nicht ganz nachvollziehen konnte). Zusammenfassend sei gesagt, dass dies kein gewöhnlicher Fitzek ist (da beispielsweise der obligatorische Gedächtnisverlust fehlt), weswegen ich wahrscheinlich mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Ansonsten ist es ein guter Thriller für Leute, die spannende Literatur mögen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 432 Seiten 
Verlag: Droemer HC (30. Oktober 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 342619919X 
ISBN-13: 978-3426199190

Freitag, 9. Januar 2015

Viel Glück! - sonntagsauch 1 von Haimo Kinzler

Inhalt: Auf jeder Seite dieses Buches findet man eine lustige Karikatur von Haimo Kinzler.

Meine Meinung: Comics und Karikaturen lese ich ganz gerne mal. Ich kann mich über lustige Bildchen herzlich amüsieren. Den Autor und Zeichner dieses Werks kannte ich noch nicht und daher war ich gespannt auf seine Bilder. Das Buch lässt sich schnell durchblättern, da auf jeder Seite ein einziges Bild zu sehen ist. Damit lassen sich Details gut erkennen. Den Zeichenstil finde ich auch ganz gut, auch wenn ich ihn nicht besonders innovativ oder einzigartig finde. Die meisten Bilder sind ebenfalls sehr lustig, sodass ich meinen Spaß hat. Dennoch muss ich zugeben, dass ich den ein oder anderen Gag nicht verstanden habe. Vielleicht irre ich mich, aber ich hatte den Eindruck, dass dieser Band einige Running Gags des Zeichners enthält, die man nur als eingefleischter Fan des Autors verstehen kann. Jedenfalls hatte ich den Eindruck, da ich einige Elemente mehrmals auftauchten. Insgesamt fand ich das Werk ziemlich gut. Es eignet sich perfekt zum Verschenken. Egal, ob man jemanden einfach zum Lachen bringen möchte oder tatsächlich, um jemanden "Viel Glück" zu wünschen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Gebundene Ausgabe: 96 Seiten 
Verlag: Baumhaus Verlag; Auflage: 1., Aufl. (März 2006) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3833947209 
ISBN-13: 978-3833947209

Donnerstag, 8. Januar 2015

Berlin 05.01.-06.01.2015

Gerade mal vor etwa einem halben Jahr war ich beruflich in Berlin. Nun trieb mich zwar kein Vergnügen, aber eine private Angelegenheit, die ich zu erledigen hatte, erneut in die Hauptstadt. So war ich zwei Tage dort.

Los ging es an einem Montag. Morgens um ca. 06:15 Uhr namen wir den ICE vom Frankfurter Hauptbahnhof aus. Für mich war es das dritte Mal, dass ich die Hauptstadt besuchte. Das erste Mal flog ich mit dem Flugzeug, beim zweiten Mal nahmen wir den Bus und diesmal begleitete mich mein Schatz mit dem Zug.

Kurz vor 10:00 Uhr waren wir in Berlin. Ich erledigte schnell meine Sache und ab 11:00 Uhr durften wir die Zeit mehr oder weniger genießen. Als erstes gingen wir zum Alexanderplatz. Da es schüttete, vertrieben wir uns als erstes die Zeit im Kaufhaus Alexa. Erst danach schauten wir uns die Gegend an. Am Hackeschen Markt aßen wir Currywurst im Restaurant "Ampelmann". Zugegebenermaßen war die "Original Berliner Currywurst" ein wenig fad. Da habe ich schon bessere Currywürste gegessen.

Anschließend machten wir uns dann auf den Weg zum Hotel, um schon einmal einzuchecken. Wir waren erneut in einem A&O Hotel und Hostel in Berlin Mitte. Somit habe ich alle drei A&Os in Berlin besucht. Unser Zimmer war vollkommen in Ordnung und sauber. Meinem Schatz ging es nicht so gut und daher wollten wir uns etwas ausruhen. Wir legten uns ein paar Stündchen hin und am Abend wollten wir dann ein wenig das Berliner Nachtleben erkunden. Doch leider wurde uns ein Strich durch die Rechnung gemacht. Mein Schatz wachte mit Fieber auf und so war nicht daran zu denken, auszugehen. Mein Schatz schlief weiter, während ich zumindest ein wenig die Umgebung erkunden wollte. Ich machte einen langen Sparziergang durch Berlin und schaute mich ein wenig um.

Erst am nächsten Morgen konnten wir beide wider gemeinsam losziehen. Wir waren schon sehr früh fitt, sodass wir noch vor 08:00 Uhr aus dem Hotel auscheckten. Wir fuhren zum Berliner Hauptbahnhof, wo wir unser Gepäck einschlossen, damit wir es nicht herumschleppen mussten. Schließlich hatten wir noch bis etwa 19:30 Uhr Zeit. Denn erst dann sollte unsere Zug zurück nach Frankfurt fahren.

Vom Hauptbahnhof aus liefen wir zu den wohl meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Berlin. Ich kannte sie zwar schon, aber mein Schatz war zum ersten Mal in der Hauptstadt. Also gingen wir zunächst zum Bundes- und Reichstag. Von dort aus ging es weiter zum Brandenburger Tor. Dort setzten wir uns in ein Dunkin' Donut und aßen einen Bagel mit einem Becher Kaffee zum Frühstück. Danach ging es weiter zum Holocaust Mahnmal. Anschließend liefen wir zum Potsdamer Platz, wo wir uns das Sony-Center, die Arkaden und anschließend den Boulevard der Stars anschauten.


Später gingen wir dann noch in ein paar Geschäfte - natürlich auch in einen Buchladen. Da kaufte ich mir aber kein Buch, sondern einen Film. Da es sehr kalt war, nahmen wir uns die Zeit und setzten uns in ein Café und tranken gemütlich eine heiße Tasse Tee. Am Vortag hatten wir gesehen, dass sich u.a. das Berliner Dungeon und Sealife am Hackeschen Markt befand. So überlegten wir, ob wir zumindest eines der beiden Attraktionen anschauten. Wir entschieden uns für das Sealife, da wir noch das Hamburger Dungeon in guter Erinnerung haben und wir befürchteten, dass es dann doch zu ähnlich sein würde. Wir wollten aber was Neues erleben.

Vorher fuhren wir aber noch zum Kurfürstendamm, denn die Besichtigung dieser großen Straße und des KaDeWe (Kaufhaus des Westens) ist natürlich Pflichtprogramm, wenn man zum ersten Mal in Berlin ist. Dort kauften wir noch ein paar Souveniers und machten uns dann auf den Weg zurück zum Hackeschen Markt.

Dort aßen wir noch Burger in einem Restaurant am Hackeschen Markt, doch dieser war nichts Besonderes. Danach ging es endlich ins Sealife. Wir schauten und die Fische, Seesterne, Seepferdchen und andere Meeresbewohner in den verschiedenen Aquarien an. Danach durften wir noch in den Aqua Dome. Das ist ein riesiges Aquarium, in das man mit einem Aufzug hineinfährt. Man steht dann quasi in der Mitte eines überdimensionalen Aquarium.

Danach hatten wir zwar noch ein paar Stunden Zeit, bis unser Zug fahren sollte, aber da es draußen ziemlich kalt war und mein Schatz noch immer fiebrig war, beschlossen wir, schon einmal zum Hauptbahnhof zu fahren. Dieser ist ja viel größer als der Hauptbahnhof in Frankfurt und birgt mehr Geschäfte. Also schauten wir uns dort noch ausgiebig um.

Schließlich ging es dann gegen 19:30 Uhr zurück in die Heimat. Mit einem Umstieg in Kassel waren wir gegen Mitternacht wieder in Frankfurt angekommen. Wir waren ziemlich müde und deshalb sehr froh, zuhause angekommen zu sein. Doch wir haben uns definitiv vorgenommen, noch einmal und dann aber ein paar Tage länger, die Hauptstadt zu besuchen. Ich werde wahrscheinlich noch mindestens zweimal in diesem Jahr nach Berlin kommen. Ich liebe die Stadt einfach.