Dienstag, 8. Dezember 2015

[Buch] Felix Wonder von Peter van Gestel

Inhalt: Das Buch spielt kurz nach dem zweiten Weltkrieg und erzählt die Geschichte des Jungen Felix, der gerne liest und mit seiner Cousine Veertje Dame spielt.

Meine Meinung: Ein Kinderbuch über einen Jungen, der gerne liest. Das stellte ich mir vor, als ich das Cover sah und war sofort angesprochen. Ich hoffte auf ein lustiges und spannendes Kinderbuch, doch leider wurde ich enttäuscht. Das Werk ist in drei Teile aufgeteilt: Im ersten Teil ist Felix 10 und es wird erzählt, wie seine liebste Cousine mit ihrer Familie nach Australien auswandert. Im zweiten Teil ist er 11 und kommt in ein Kinderheim, während seine Eltern verreisen. Im letzten, kürzesten Teil ist er 12 Jahre alt und seine Familie ist wieder glücklich vereint. Das klingt vielleicht interessant, ist es aber nicht. Das ganze Buch über habe ich mich gefragt, wohin die Geschichte möchte. Was ist ihr Sinn? Als Felix im Kinderheim landet, dachte ich, dass es nun spannend werden würde, da es im Kinderheim sehr rauh zugeht, aber auch dies war ein Reinfall. Die schrecklichen Taten im Heim werden so heruntergespielt dargestellt, dass man dem Ganzen emotionslos gegenübersteht. Meiner Meinung nach hätte es drastischer sein und auf die Spitze getrieben werden müssen. Stattdessen gibt es nach wenigen Seiten schon ein Happy End. Den letzten Teil hätte man sich gänzlich sparen können. Auch im Nachhinein ergibt sich mir der Sinn nicht. Das Werk hat leider gar keine Konsistenz und ist vollkommen bedeutungslos.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten 
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (26. Juli 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3407799764 
ISBN-13: 978-3407799760

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