Samstag, 7. November 2015

[Nachgedacht] Ein Plädoyer für Facebook

Es gibt Menschen, die Facebook verfluchen. Entweder sie mögen es nicht, weil es ihnen die Zeit raubt, weil sie - wenn sie es haben - zu viel dort unterwegs sind oder sie kritisieren die Datenschutzbestimmungen und boykottieren diese Plattform. Beide haben natürlich recht, aber dennoch bin ich da angemeldet und muss zugeben: Ich liebe Facebook.

Und zwar bin ich dort mit Menschen vernetzt und kann mich mit ihnen austauschen. Es gibt Menschen, die nur enge Freunde in der Freundesliste haben möchten. Ich hingegen habe ich Leute in der Liste, die ich vielleicht oder wenn überhaupt nur einmal in meinem Leben gesehen habe. Dennoch bin ich gerne mit ihnen "befreundet" und verfolge, was sie so treiben.

Ich weiß und ich gebe es auch zu: Ich nutze es auch gerne, um mich selbst darzustellen. Ich poste nunmal gerne Fotos von mir oder den Dingen, die ich mache und freue mich über jedes Like. Das ist Bauchpinselei, die mir guttut. Auch ich suche mal Aufmerksamkeit und schäme mich nicht dafür. Auch für diesen Blog ist es ganz wichtig, dass ich mit anderen Bloggern oder Lesern im Netz verbunden bin. Facebook bietet dafür die beste Plattform.

Aber es gibt noch etwas, was ich noch mehr schätze: Die Hilfe, die durch Facebook geleistet werden kann oder wird. Schon oft haben mir Menschen bei einem Problem geholfen - sei es beispielsweise, wenn mein PC oder Handy nicht laufen wollten oder - wie neulich - Probleme mit dem Vermieter auftraten. Ich habe kurz um Hilfe gerufen und schon bekam ich einige Kommentare mit Tipps und Tricks. Ist das nicht genial? Schneller und besser geht nicht. Deshalb liebe ich Facebook und egal, wer diese Seite verteufelt, ich bleibe ihr treu.

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