Montag, 30. November 2015

Ein Wochenende in Prag

Als wir von Freunden erfuhren, dass sie ein Wochenende in Prag verbringen würden, haben mein Schatz und ich uns ganz spontan angeschlossen. Von Freitag bis Samstag lernten wir die tschechische Hauptstadt kennen.

Los ging es am Freitag. Unsere Freunde fuhren vor, da wir noch arbeiten mussten. Aber dank der Mitfahrzentrale "Blablacar" kamen wir für gerade mal 25 € pro Person nach. Mit der Bahn wären wir nämlich nur bis Nürnberg gekommen und von dort aus hätten wir den Bus nehmen müssen. Bei 100 € pro Person war uns dann die andere Alternative mit dem Auto lieber.

Ankamen wir leider erst am späten Abend gegen 23 Uhr, sodass wir eigentlich gar nichts mehr von der Stadt sehen konnten, außer den nächtlichen Ausblick von unserem Hotelzimmer aus dem 20. Stockwerk. Wir übernachteten in dem angeblichen Luxushotel "Corinthia". Den Wellnessbereich nutzten wir nicht, aber wir hatten ein bequemes Bett, Flachbilfernseher und eine Badewanne. Das war angenehm.

Nach einer ruhigen und entspannten Nacht, machen wir uns am Morgen bereits auf den Weg in die Stadt. Wir hatten kein Frühstück dazugebucht, sodass wir uns etwas in der Innenstadt gesucht haben. In dem Einkaufszentrum "Palladium" konnten wir dann auch ein Café ausfindig machen, in dem wir sehr gut gefrühstückt haben.

Anschließend verabredeten wir uns mit unseren Freunden an der Prager Burg. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt und über die Moldau, erklimmten wir die Burg und sahen uns dort um. Ein herrlicher Ausblick wurde uns geboten. 

Mit den Freunden besuchten wir dort ein Spielzeug-Museum, in dem richtig alte Holzspielzeug ausgestellt wurde. Auch eine ganze Barbiepuppensammlung erbot sich uns - mit Barbies aus allen Generationen. So gab es aber auch Puppennachbildungen von Stars wie Michael Jackson, Christina Aguilera oder sogar Albert Einstein. Mein Highlight war die Actionfigurensammlung.

Danach schauten wir uns die Burg noch genauer an. Wir durchquerten die sogenannten "Goldene Gasse" und den Königspalast. Auf dem Burghof gab es dann noch einen kleinen Weihnachtsmarkt.

Aber dann ging es auch schon wieder zurück in die Innenstadt, wo wir kurz über den dortigen Weihnachtsmarkt liefen. Der Baum ist dort wunderschön und auch die Stimmung war sehr gut. Nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel ging es in ein tschechisches Lokal, wo wir ausgezeichnet aßen. Das war auch das Highlight des Wochenendes. Wir hatten Knoblauchbrot zur Vorstpeise und als Hauptgang Rindfleisch in einer Sahnesoße mit tschechischen Knödeln. Aber auch die Gerichte, die unsere Freunde nahmen, sahen sehr lecker aus. Sie waren aber so reichlich, dass keiner aufgegessen hat. Mit Getränken habe ich gerade mal umgerechnet 12 € bezahlt. Das ist preislich unschlagbar.

Gegen Mitternacht landeten wir dann kaputt in unseren Betten. Am nächsten Morgen wachte ich leider mit Halsschmerzen auf, sodass ich mir ein heißes Bad gönnte. Am späten Vormittag machten wir uns mit unseren Freunden auf den Weg ins jüdische Viertel, wo wir uns die tolle Architektur der Häuser anschauten. Wir entdeckten einen Kafka-Laden, in dem wir uns umschauten. Anschließend ging es noch mal auf den Weihnachtsmarkt, wo wir uns quasi durch das kulinarische Angebot fraßen. Aber es war einfach so lecker.

Zum Abschluss besuchten wir noch ein Einkaufszentrum. Man beachte, dass wohl in Prag die Geschäfte auch sonntags geöffnet haben. Unsere letzten Kronen gaben wir in einem Supermarkt aus. Am Nachmittag ging es wieder auf den Heimweg. Diesmal nahmen uns unsere Freunde in ihrem Auto mit. Gegen halb zehn am Abend waren wir wieder zuhause.

Es war ein wunderschönes Wochenende und wir wollen defintiv noch einmal nach Prag kommen. Schon alleine die tschechische Küche hat uns so begeistert, dass wir sie gerne erneut genießen möchten. Der Besuch dieser großartigen Stadt lohnt auf jeden Fall.

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