Mittwoch, 21. Oktober 2015

Frankfurter Buchmesse 2015 - Teil 2

Ich hatte bereits von meinem ersten Messetag berichtet. Doch mich hatte es ein zweites Mal - an dem Messe-Samstag - dorthin gezogen. Den Grund dafür erkläre ich im Folgenden.

Wie an meinem ersten Messetag hatte ich nur wenig Zeit mitgebracht. Fast so wie im letzten Jahr, war dieses Wochenende vollgepackt, sodass ich die Buchmesse gar nicht so richtig genießen konnte. An den Fachbesuchertagen musste ich arbeiten und hatte noch private "Verpflichtungen" - so hatte ich Karten für ein Konzert oder war mit Freunden für eine Kinopremiere verabredet. Daher konnte ich erst am Freitag das erste Mal dahin. Am Samstag war ich dann auch für zwei Stündchen auf der Messe, denn anschließend hatte ich viel zu tun. Am Sonntag schaffte ich es dann gar nicht mehr dahin, weil auch dieser Tag völlig verplant war. Hoffentlich wird das im nächsten Jahr besser.

Aber eine Sache ließ ich mir nicht nehmen: Eine meiner Lieblingsserien, die ich quasi seit meiner Geburt verfolge, feierte ihr dreißigjähriges Jubiläum mit der Vorstellung einer Chronik auf der Buchmesse. Ich spreche von der Lindenstraße. Hierfür waren der Produzent Hans W. Geißendörfer und zwei Darsteller der Serie, Marie Luise Marjan und Sybille Waury, extra für eine Autorgrammstunde gekommen. Diese durfte ich mir nun endlich einmal live anschauen.

Anschließend stromerte ich noch ein wenig über das Messegelände. Da es aber richtig überfüllt war, war es auch ziemlich anstrengend. So richtig Freude hatte mir das nicht bereitet. Irgendwo stieß ich dann noch auf eine Veranstaltung mit Steffen Henssler, der gerade wohl etwas vorkochte. Auch da gab es einen riesigen Andrang.

Auf dem Außengelände wollte ich dann ein wenig Luft schnappen. Man muss wissen, dass es von einem Gitterzaun eingegrenzt ist. Als mein Schatz und ich an so einem Gitter vorbei gelaufen waren, lief auf der anderen Seite plötzlich der Komiker Michael Kessler vorbei. Das war auch seltsam, ihn mal so "privat" zu sehen, wie er sich mit einer Mitarbeiterin unterhielt. Also muss man nicht mal die Veranstaltungen aufsuchen, um Promis zu treffen.

Nach rund zwei Stunden verließ ich die Messe auch schon wieder. Dieser Trubel ist mir einfach zu viel - vor allem, wenn man kein Ziel hat. Vielleicht habe ich nächstes Jahr ein wenig mehr Luft, um die Messe vorzubereiten. Mir würde es wahrscheinlich auch besser gefallen, wenn ich mit einem anderen Bloggerkollegen über die Messe ziehen würde. Vielleicht schließe ich mich nächstes Jahr mit jemanden zusammen. Mal sehen. Aber nun ist die Buchmesse 2015 erst einmal vorbei.

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