Montag, 7. September 2015

[Ich blogge...] #34 Nichts Halbes und nichts Ganzes

Dieser Beitrag steht unter dem Motto "Nichts Halbes und nichts Ganzes", da ich viele Dinge gemacht habe, aber nicht wirklich konsequent. Man wird sehen, was ich damit meine...

Ich fange aber mit etwas an, was ich defintiv zuende bringen werde: Das Konzert von Lary. Ich habe Tickets für ihre Tour gekauft. Zwar war ich schon dort gewesen, aber ich fand es so toll, dass ich noch mal hingehen werde. Wer sie nicht kennt, wird sie vielleicht beim Bundesvision Song Contest gesehen haben, wo sie für Berlin angetreten ist. Aktuell ist sie auch zusammen mit MoTrip ("So wie du bist") in den Charts. Ich freue mich tierisch auf das Konzert.

Nun geht es los mit den halben Sachen. Als allererstes möchte ich meine Erfahrung mit dem Hund einer Freundin mitteilen. Ich liebe Tiere und so habe ich ihn gerne für ein paar Tage genommen, als sie im Urlaub war. Max heißt der süße Dackel und er ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt und war mein treuer Begleiter in allen Lebenslagen. Wenn man mal einsam ist, ist so ein tierischer Freund echt ein Segen. Doch was ich nicht gerne gemacht habe, ist das Gassigehen. Das habe ich ehrlich gesagt nur halbherzig durchgezogen - besonders wenn es geregnet hat. Auch als er mir den Teppich vollgeko... gebrochen hat, fand ich das nicht so prickelnd. Außerdem muss man sein Leben schon nach so einem Tier richten - der ganze Tagesablauf war auf den Kopf gestellt. Mein Fazit: Hunde sind toll, aber selbst möchte ich keinen haben. 

Neulich war ich das erste Mal in Heidelberg. Ich hatte mich so auf die Stadt gefreut, weil ich
so viel Gutes von ihr gehört hatte. Mein Schatz und ich haben einen Freund besucht, der in der Nähe von Heidelberg wohnt. Doch leider kam alles anders als geplant und im Endeffekt waren wir gerade mal zwei Stündchen in Heidelberg und zwar fast nur im Kaufhof. Wir sind ganz kurz in einer Einkaufsstraße gewesen, aber das war es dann auch schon mit Heidelberg. Prinzipiell würde ich nun sagen, dass ich immer noch nicht wirklich in Heidelberg war, obwohl ich dort war. Das ist total schade und muss nachgeholt werden.
 
In Frankfurt war das Museumsuferfest. Das findet am Main statt und es gibt viel Musik und viele Buden mit Leckereien und anderen Sachen. Abends kann man da echt gut feiern und seinen Spaß haben. Doch dieses Jahr habe ich es irgendwie nicht dahin geschafft. Mein Schatz und ich waren lediglich eine Viertelstunde da, um uns das Abschlussfeuerwerk anzuschauen. Das war auch viel kürzer als erwartet, aber ging immerhin 15 Minuten. Wir sind mit dem Auto dahingefahren und kurz vor Beginn des Feuerwerks angekommen. Gleich danach sind wir dort wieder weg. Somit war ich gerade mal ganz kurz auf dem MuF. Auch schade! 

Eines Abends waren wir mit Freunden unterwegs und wollten am Abend zum "Marché de Nuit" im Frankfurter Zoo. Das ist ein Nachtflohmarkt für Jungdesigner, die ihre Ware preisgeben können, aber auch für "Normalos", die ihren Krempel loswerden möchten. Drei Euro hat der Eintritt gekostet, was ich nicht schlimm finde, wenn es gutes Ware gibt. Das ganze fand in einem großen Raum statt und es gab auch einen DJ. Das fand ich klasse. Allerdings waren die allermeisten Angebote eher an Frauen gerichtet. Es gab kaum was für Männer. Zudem waren 95 % Jungdesigner, die Klamotten oder Schmuck für teures Geld angeboten haben. Unter einem Flohmarkt verstehe ich etwas anderes. Außerdem war dieser Raum innerhalb von einer Viertelstunde abgelaufen, sodass sich der Eintritt dann nicht gelohnt hatte. Das war ein bisschen enttäuschend. Ich hätte gerne etwas gekauft. 

Nach dem Nachtflohmarkt waren wir in Frankfurt Eschersheim Bowling spielen. Das war ein kompletter Reinfall. Dieses Bowlingcenter ist eine absolute Katastrophe. Zunächst einmal zahlten wir fast 40 Euro für eine Stunde Bowling. Dann wurden wir nicht mal bedient. Und als wir was bestellen wollten, wurden wir sehr unfreundlich behandelt. Ich wollte eine Kirschsaftschorle bestellen. Die Bedienung schaut mich an und sagt: "Wir haben keinen Kirschsaft mehr", dreht sich um und geht weg. Ich stand da wie bestellt und nicht abgeholt. Der zweite Kellner pflaumte mich sodann an, was ich denn nun bestellen möchte. Dabei hatte ich gerade mit seiner Kollegin gesprochen. Darauf hatte ich ihn hingewiesen und seine Antwort war nur: "Ich arbeite auch hier." Ich fand das eine bodenlose Frechheit. Beim Spiel hatte die Bahn dann noch ein paar Fehler und die wurden - trotz Rufen des Services - nicht behoben. Wir mussten selbst Hand anlegen, dass was passiert. Kann man sich das vorstellen? Durch die ganzen Verzögerungen und Fehler konnten wir das Spiel nicht zuende spielen (da man ja nur eine Stunde hat). Wir hätten zwar noch mal eine Stunde zahlen können, aber das haben wir nicht mehr eingesehen. Also das war echt unverschämt. Ich würde euch allen raten, NIEMALS ins Bowlingcenter in Frankfurt Eschersheim zu gehen. Das war defintiv nichts Halbes und schon gar nichts Ganzes.

Wie man sieht: Ein Hund ist nichts für mich, Heidelberg habe ich nicht wirklich gesehen, das MuF habe ich nur ein bisschen mitbekommen, der "Marché de Nuit" war nicht wirklich was für mich und das Bowling war ein Reinfall. Alles war nichts Halbes und nichts Ganzes. Hoffentlich werden die nächsten Unternehmungen besser.

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