Donnerstag, 3. September 2015

[Film-Review] Hostel 3 (Geänderte Fassung)

Inhalt: Ein paar junge Männer reisen nach Las Vegas, um ihren Spaß dort zu haben. Doch dann werden sie entführt und es wird ein grausames Spiel mit ihnen gespielt.

Meine Meinung: "Hostel" ist für mich definitiv der grausamste Film, der je gedreht wurde. Es fließt literweise Blut und die Story hat so viel Tiefgang, dass ich mir vorstellen kann, es könnte einen realen Hintergrund haben. Doch dieser dritte Teil kann da nicht mithalten. Zu allererst sei erwähnt, dass es sich hier um eine geänderte Fassung handelt. Das war mir beim Kauf nicht bewusst. Alle grausamen Splatter-Szenen sind hierbei rausgeschnitten, sodass ich gar nicht mehr verstehe, warum er ab 18 Jahren freigegeben ist. Diesen hier könnte man gut einem Zwölfjährigen zeigen und er wäre gelangweilt. Alle "spannenden" Szenen sind nicht mehr vorhanden, was alles herausnimmt, was diese Reihe ausmacht. Zudem ergibt der Film dadurch an vielen Stellen keinen Sinn mehr. Eben haben noch zwei Typen in einem verschlossenen Raum miteinander gekämpft. Im nächsten Augenblick sind sie außerhalb des Raumes, blutüberströmt und der eine läuft vom anderen weg. Wie es dazu kam, kann man sich nur ausdenken. Zudem ist der Streifen scheinbar ganz billig produziert worden, denn er wirkt ziemlich trashig. Ich rate vom Kauf des Filmes dringend ab.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Darsteller: Thomas Kretschmann, Kip Pardue, Brian Hallisay, Skyler Stone, Barry Livingston 
Regisseur(e): Scott Spiegel 
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren 
Studio: Sony Pictures Home Entertainment 
Produktionsjahr: 2011 
Spieldauer: 79 Minuten

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