Samstag, 8. August 2015

Zugeinander von Jochen Till

Inhalt: Max und Valerie haben sich im Internet kennengelernt. Max wohnt in München und Valerie in Berlin. So beschließt Max, seine Freundin zu überraschen und sie zu besuchen. Doch allerdings hat Valerie die gleiche Idee.

Meine Meinung: Auf Empfehlung einer Bekannten habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich war zunächst sehr skeptisch, da ich Teenie-Lovestorys normalerweise nicht lese. Ich befürchtete reinsten Kitsch, doch letztendlich wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Die Geschichte ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, die sich abwechseln. Einmal erfährt man das, was Max erlebt und dann das, was Valerie erlebt. Dabei sind die beiden so erfrischend und lustig, dass man mit ihnen Spaß hat. Zugegebenermaßen ähneln sich die beiden Charaktere, obwohl es sich um zwei unterschiedliche Geschlechter handelt, aber dafür hat man dann doppelten Spaß mit ihnen. Wären sie beide klischeehafte Typen ihrer Geschlechterrolle, hätte mich wahrscheinlich die Sicht des Mädchens gelangweilt. So fallen beide selbstbewusst aus und haben stets einen lockeren Spruch auf den Lippen - egal wem sie auf ihrer jeweiligen Zugfahrt erleben. Sie treffen allerhand extreme Menschen, so beispielsweise einer unhöflichen Dame, der Mutter mit den nervigen Kids oder drei lustigen Saufkumpanen. Und immer ist die Frage im Hinterkopf, ob sich die beiden treffen oder verpassen werden. Für mich war es eine unterhaltsame Lektüre, die perfekt für die Sommertage geeignet ist. Ich konnte super in die Geschichte abtauchen, sodass ich selbst Lust bekam, mit dem Zug zu verreisen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 224 Seiten 
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 2 (1. Juni 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3473582719 
ISBN-13: 978-3473582716

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