Donnerstag, 27. August 2015

Raum 213 - Falsche Furcht von Amy Crossing

Inhalt: Eine Schülergruppe versucht dem Geheimnis des Raum 213 auf die Schliche zu kommen. Dabei kommen sie aber anderen Abgründen zu nahe und geraten so in Lebensgefahr.

Meine Meinung: Die Reihe um ein Klassenzimmer einer Highschool, welches scheinbar sein Eigenleben hat und ständig Opfer sucht, gefällt mir generell sehr gut. Es bietet eine kurzweiliges und gruseliges Lesevergnügen, was man mal eben nebenbei durchlesen kann (da die Seitenzahl überschaubar ist). Doch dieser vierte Band ist wohl der schwächste. Die Geschichte springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, womit eine Verknüpfung entstehen soll. Meiner Meinung nach sind aber die Teile, die in der Vergangenheit spielen, undurchsichtig und damit irgendwie überflüssig. Ohne diese Teile würde die Haupthandlung auch funktionieren, allerdings wäre das 170seitige Buch dann noch dünner. Dieses Mal fand ich die Lektüre nicht so spannend wie die vorherigen Teile. Hierbei wurde sich scheinbar auf die - zugegebenermaßen lahme - Story konzentriert und der Grusel fast ein wenig vernachlässigt. Zudem spielt der Raum 213 wie auch im Band zuvor eher eine sekundäre Rolle. Langsam verliert er deshalb an Horror und das wäre für diese Reihe fatal. Ich würde mich freuen, wenn die Geschichten wieder mehr so werden würden wie in den ersten beiden Bänden. Ich werde die Reihe weiterhin verfolgen und schauen, wie sie sich entwickelt.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
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Broschiert: 176 Seiten 
Verlag: Loewe; Auflage: 1 (21. Juli 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785578741 
ISBN-13: 978-3785578742

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