Montag, 24. August 2015

[Film-Review] Self/Less - Der Fremde in mir

Inhalt: Milliardär Damian erfährt, dass er nicht mehr lang zu leben hat. Da nimmt er das Angebot eines Unternehmens an, das seinen Geist in einen künstlich gezüchteten Körper transferiert. Doch es stellt sich heraus, dass der Körper nicht künstlich hergestellt wurde.

Meine Meinung: Den Trailer hatte ich schon einmal gesehen und die Handlung klang dabei interessant. Da ich aber Actionfilme grundsätzlich nicht so gerne schaue, war ich skeptisch. Der Film wird als Thriller deklariert, aber es gibt auch Science-Fiction-Elemente. Insgesamt ist es für mich allerdings ein Actionfilm, denn es gibt Verfolgungsjagdten, Kämpfe und explodierende Autos. Zwischendurch ist gähnende Langweile, sodass ich jede zwei Minuten auf die Uhr geschaut habe und hoffte, dass der fast zweistündige Film endlich um sein würde. Die Geschichte hätte richtig gut werden können, wenn man das ganze eher auf ein Drama ausgelegt hätte. Aber emotional wurde ich leider nicht ergriffen. Das ist sehr schade. Ryan Reynolds ist sowieso nicht einer meiner Lieblingsschauspieler, aber in Actionfilme passt er gut rein. Also wer ihn gerne in solchen Filmen sieht oder überhaupt Action-Filme sehr gerne schaut, kann ihn sich anschauen. Wer sich tiefgründigen Inhalt erhofft und ein wenig mehr Drama wünscht, wird von diesem Streifen enttäuscht werden und sollte sich einen anderen Film suchen. Meiner war es nicht.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Darsteller: Ryan Reynolds, Michelle Dockery, Matthew Goode, Ben Kingsley 
Regisseur(e): Tarsem Singh 
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren 
Studio: Concorde Video 
Produktionsjahr: 2015 
Spieldauer: 112 Minuten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen