Montag, 13. Juli 2015

Pero erneut in Berlin (05.07. - 09.07.2015)

Erneut in diesem Jahr war ich vom 5. bis zum 9. Juli in Berlin - also von Sonntag bis Donnerstag. Doch dieses Mal war es beruflich bedingt. Dennoch konnte ich mir einige schöne und interessante Dinge anschauen.

Zum ersten Mal wohnte ich dort in einer Herberge in Pankow bzw. Wedding. Das ist ein ziemlich heruntergekommener Stadtteil Berlins, aber auch dies hat seinen Charme und ich genoss die Erfahrung.

Die direkte Umgebung bot nichts Besonderes, außer zwei tolle Restaurant, auf die ich noch näher eingehen werde. Die Herberge an sich war ebenfalls nichts Besonderes. Lediglich die Räume waren schön groß, sodass ich viel Platz hatte. Allerdings machte mir die Hitze zu schaffen, sodass ich mich freute, dass es etwa ab dem dritten Tag durch einige Regenschauer kühler wurde.

Was habe ich in Berlin erlebt? Ankunft war am Sonntagabend. Da es zu donnern und blitzen begann, erlebte ich am ersten Abend nicht viel. Erst am Montag ging es richtig los.

Zunächst einmal habe ich eine dreistündige, aber ziemlich langweilige Stadtrundfahrt mitgemacht, in der ein Touristenführer uns die populären Sehenswürdigkeiten gezeigt hat. Danach ging es zum Kurfürstendamm, wo ich nochmals das KaDeWe besuchte und mir dieses Mal etwas genauer ansah. Ich habe sogar etwas gekauft (ein Küchenmesser als Mitbringesel für meinen Schatz und Bonbons in Lockenform). Am Ku'damm aß ich auch eine original Berliner Currywurst und im Europauentrum aß ich in einem netten Café Eis und trank einen Latte Macchiato.

Am Dienstag-Vormittag besuchte ich ein ehemaliges Stasi-Gefängnis. Das war ziemlich interessant und informativ. Ein niederländischer führte durch das Gefängnis und klärte über die damaligen Verhältnisse auf. Wie kamen Menschen damals ins Gefängnis und wie hausten sie in ihrer Gefangenschaft. Das war unheimlich bedrückend und ließ mich auch im Nachhinein darüber nachdenken.
Am Nachmittag nahm ich mein Mittagessen in einem netten Restaurant in der Nähe des Hostels zu mir: Mirabelle. Der Name ist Programm und so gab es zu den meisten Gerichten Mirabellen. Ich hatte einen superleckeren Ziegenkäsesalat. Der Ziegenkäse war in Blätterteig gebacken. Die Mirabellen gaben dem Salat eine erfrischende Süße. Fantastisch! Zum Nachtisch hatte ich einen Mirabellen-Crumble mit Vanilleeis vom Bauernhof. Auch das war köstlich.

Am Mittwoch begann der Tag mit einer Spree-Rundfahrt. Das Wetter war angenehm kühl, was ich nach der unheimlichen Hitzewelle sehr genoss. Allerdings machte die Bedienung keinen Anstand, mich zu bedienen. Und so wartete ich vergeblich auf einen Café.
Anschließend ging es zum Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds. Auf dem Weg dorthin kam ich am Reichstag und Brandenburger Tor vorbei. Madame Tussauds hat auch beim dritten Mal Spaß gemacht. Es gab wieder neue Figuren zu sehen - u.a. gab es dieses Mal eine Star-Wars-Ausstellung. Obwohl ich kein Fan der Filme bin, waren die Figuren ziemlich beeindruckend.
Am Abend ging es dann in ein mexikanisches Restaurant - La Paz, wo ich ebenfalls ausgezeichnet denierte. Ich konnte nicht widerstehen und nahm mein Leibgericht Cordon Bleu mit Rosmarinkartoffeln. Zum Nachtisch hatte ich eine ausgehölte Mini-Ananas mit Ananaseis. Das war euch sehr lecker.
Am Donnerstagmorgen ging es dann aber auch schon wieder zurück nach Frankfurt. Es war wieder einmal sehr schön in Berlin, auch wenn die Arbeit, die ich dort hatte, sehr anstrengend war. Die Stadt könnte ich aber immer wieder besuchen, weil es jedes Mal etwas Neues zu entdecken gibt. Wer noch nicht in unserer Hauptstadt war, sollte dies definitiv nachholen.




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