Samstag, 18. Juli 2015

[Film-Review] Unknown User

Inhalt: Nachdem Laura Selbstmord begangen hatte, treffen sich ein Jahr später ihre Freunde zu einer Skype-Konferenz. Doch da ist ein weiterer unbekannter User dabei, der den Account von Laura nutzt.

Meine Meinung: Als ich zum ersten Mal den Trailer dieses Films sah, fand ich die Idee spannend und innovativ. Doch als ich hörte, dass er bereits ab 12 Jahren freigegeben ist, war ich bezüglich des Horrors skeptisch. Doch der Film steht anderen Horrorfilmen in nichts nach. Er ist erschreckend, gruselig und unheimlich spannend. Den ganzen Film über sieht man quasi nur den Laptop-Bildschirm der Protagonistin. Sie skyped mit ihrem Freund und anderen Freunden, besucht YouTube und Google, hört sich Songs auf Spotify an oder chattet via Facebook. Darin konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, da ich das Internet ebenfalls täglich nutze. So kommt die Handlung nah an den Zuschauer heran. Doch dann passieren ungewöhnliche Dinge, die das ganze interessant machen. Unterhaltungen können nicht abgebrochen werden, Freundschaften können auf Facebook nicht beendet werden und ganz von alleine werden Songs abgespielt. Das ist gruselig. Und dann sieht man über die Webcams, was den Jugendlichen passiert und das ist manchmal für den ein oder anderen Schocker gut. Mich hat dieser neuartige Film derart gefesselt, dass ich noch nach dem Schauen darüber nachdenken musste. Es geht um Cybermobbing und die Infragestellung wahrer Freundschaft, was dem Film noch einen tieferen Sinn gibt. Ich finde dieses Werk grandios und kann nur jedem empfehlen, sich ihn einmal anzuschauen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Regisseur(e): Lewan Gabriadze
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren 
Studio: Universal
Erscheinungsjahr: 2015 
Lauzeit: 83 Minuten

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