Mittwoch, 17. Juni 2015

[Film-Review] Possession - Das Dunkle in dir

Inhalt: Clyde ist seit drei Monaten frisch geschieden von seiner Frau und kauft ein neues Haus für sich und seine beiden Töchter. Die Jüngste entdeckt auf einem Flohmarkt eine alte Holzkiste und nimmt sie mit. Nach und nach verändert sie sich daraufhin.

Meine Meinung: Der Titel des Filmes bedeutet Bessesenheit und ich habe schon einige Filme gesehen, in denen es darum geht, dass jemand von einem Dämon besessen ist. Diesmal war ich erneut auf die Umsetzung gespannt. Der Film beginnt so, dass man denkt, dass es mal wieder um eine Spukgeschichte in einem Haus geht. Doch das ist nicht so. Diesmal geht es um ein Mädchen, dass sich verändert. Allerdings wird die Vorgeschichte ziemlich ausgedehnt und fast ein Viertel des Filmes passiert gar nichts. Für mich muss ein Horrorfilm von Anfang an Spannung erzeugen. Stattdessen herrschte hier noch über 20 Minuten nach wie vor pure Langeweile. Danach wird es nur teilweise besser. Dann wir ein kleines Bisschen Spannung aufgebaut, aber nicht genutzt, um den Zuschauer zu fesseln. Man wartet darauf, dass nun endlich etwas Grauenhaftes oder Erschreckendes passiert, aber dann geschieht nichts. Bis zum Schluss plätschert die dramatische Handlung hin, ohne Horror aufzubauen. Auch von der Musik her kommt keine Stimmung auf. Hier wird zwar versucht durch Stille oder leiser gruseliger Musik, Horror zu erzeugen, aber leider verursacht sie nichts. Ein paar nette innovative Ideen hat der Streifen, die leider nicht gut umgesetzt wurden. Für mich war es letztendlich eine Enttäuschung.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Ole Bornedal 
Komponist: Anton Sanko 
Künstler: Stan Wertlieb, Shawn Williamson, Anders Villadsen, Kelli Konop, Carla Hetland, Nancy Nayor, Rachel O'Toole, Dan Laustsen, Stiles White, Sam Raimi, Robert G. Tapert, Stephen Susco, Juliet Snowden, Peter Schlessel, Eric L. Beason, John Sacchi, J.R. Young, Nathan Kahane, Joseph Drake, Michael Paseornek, Nicole Brown 
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren 
Studio: STUDIOCANAL 
Produktionsjahr: 2012 
Spieldauer: 90 Minuten

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