Donnerstag, 28. Mai 2015

[Film-Review] Pride

Inhalt: 1984 formt sich eine Gruppe von Schwulen und Lesben in London, um die Bergbauarbeiter zu unterstützen, die ebenfalls politisch unterdrückt werden. Die sogenannte LGSM sammelt Geld und übergibt dies einem walisischen Dorf. Doch die konservativen Bewohner sind nicht begeistert von einer derartigen Unterstützung.

Meine Meinung: Englische Komödien schaue ich mir sehr gerne an und wenn diese dann auch noch auf wahre Begebenheiten beruhen, interessiere ich mich erst recht. Der Film ist kein gewöhnlicher Film über Homosexuelle, denn es handelt sich hierbei nicht um eine Coming-Out-Geschichte (obwohl eine solche eine kleine Rolle innerhalb des Filmes bekommt) oder um eine erotische Schwulenkomödie, sondern um die Darstellung historischer Geschehnisse. Jedoch wird dies nicht auf langweilige Weise einfach nacherzählt, sondern mit Witz und Charme dargestellt, sodass man beim Schauen super unterhalten wird. Am besten haben mir die sympathischen Charaktere gefallen, die man im Laufe kennenlernt und nicht unterschiedlicher sein können. Dennoch wirkt diese Fülle an Figuren nicht überladen, sondern ergeben eine runde Sache. Am Ende erhält man sogar einen Einblick, was mit den wahren Persönlichkeiten, die im Film vorkommen, anschließend passiert ist. Der Film ist interessant, spannend, erheiternd und berührend, sodass es eine absolute Empfehlung ist. Mir hat der Streifen unheimlich viel Freude bereitet und ich werde ihn mir sicher noch mindestens einmal anschauen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Regisseur(e): Matthew Warchus 
Komponist: Christopher Nightingale 
Künstler: Simon Bowles, Charlotte Walter, Fiona Weir, James Clayton, Tat Radcliffe, Melanie Oliver, Stephen Beresford, David Livingstone, Christine Langan, Cameron McCracken 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film) 
Produktionsjahr: 2014 
Spieldauer: 115 Minuten

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