Sonntag, 24. Mai 2015

Bayern Kurzurlaub Teil 4

Zu viert verbrachten wir (mein Schatz, zwei Freunde und ich) das lange Wochenende über Christi Himmelfahrt im Kurzurlaub in Bayern. Heute berichte ich vom vorletzten Tag der Reise - dem Samstag.

Wir starteten den Tag erneut mit einem vorzüglichen Frühstück im Gasthaus, der uns wieder einmal vollkommen zufrieden stellte. Mit dem Auto fuhren wir dann nach Altenerding, weil wir von dort aus die S-Bahn nach München nehmen wollten. Zwar fährt auch in Walpertskirchen jede zwei Stunden eine Regionalbahn, allerdings konnten wir von Erding aus eine Gruppentageskarte nach München für etwa 22 Euro erstehen, was viel günstiger war. Außerdem konnten wir uns in der S-Bahn die Umgebung gut anschauen und die Fahrt genießen.

Als wir in München ankamen, waren wir überwältigt von den Menschenmassen und der Umgebung. Die Gebäude begeisterten meine Freunde ebenfalls und zunächst schauten wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten wie den Marienplatz oder die Jungfrauenkirche an. Wir spazierten gemütlich durch die Innenstadt und schossen einige Fotos. Das Wetter war einfach traumhaft sonnig und so entstanden wunderschöne Bilder.

Mit der Bahn fuhren wir dann zunächst zur Universität, weil wir dort den Englischen Garten besichtigen wollten. Gerade war man dabei, ein Fest aufzubauen - später erfuhren wir, dass dieses Fest zugunsten des Jubiläums des Englischen Garten abgehalten wurde. Dann liefen wir auch durch die wunderschöne, aber riesige Gartenanlage. Es war traumhaft und wir genossen die Sonne dort. Für ein paar Minuten setzten wir uns ins Gras, bis wir uns schließlich weiter machten.

Mit der U-Bahn fuhren wir weiter bis zum Olympia-Einkaufszentrum. Wir stellten uns etwas Besseres vor, aber es war tatsächlich ein gewöhnliches und unspektakuläres Einkaufszentrum. Trotzdem aßen wir dort ein Eis und fuhren anschließend zurück zum Marienplatz.


Dort gingen wir über den Viktualienmarkt und in der Nähe fanden wir ein deutsches Restaurant, wo wir ein typisch bayerisches Mahl zu uns nehmen wollten. Wir setzten uns ins Bratwurstherzl, wo wir ein wenig enttäuscht wurden. Weißwürste waren bereits aus und so nahmen wir eine Alternative zu uns. Mein Schatz fand das trockene Schnitzel mit ein wenig Kartoffel-Gurkensalat ein wenig zu mager. Auch die anderen Portionen waren nicht gerade üppig. Mein Gulasch mit einem Semmelknöddel war zwar sehr lecker, aber wahrscheinlich wurde ich nur dank einer Bretzel satt. Apropos Bretzel: Als wir uns an unseren Tisch setzten, fanden wir einen Bretzelkorb vor. Wir gingen davon aus, dass dies dort üblich sei und inklusive angeboten wurde. Doch das war leider falsch gedacht: Am Ende wurden wir gefragt, wie viele Bretzel wir uns genommen hatten und auf die Rechnung gesetzt. Hätten wir das gewusst, hätten wir vielleicht Abstand von den trockenen Dingern genommen, die wahrscheinlich schon seit dem Morgen da rumstanden. Insgesamt war der Service nicht gut und das Essen nur mittelmäßig.

Wir ließen uns aber die Stimmung nicht vermiesen. Nach dem Essen eilten wir zu Dallmayr, welches nur noch eine Viertelstunde geöffnet haben wollte. Dort war man aber sehr nett zu uns und ließ uns noch schnell einen Café trinken. Wir hätten zwar gerne noch was in dem Geschäft gekauft, aber so haben wir zumindest einmal das schöne Café von innen sehen können.

Anschließend shoppten wir noch ein wenig im Kaufhof und machten uns dann gegen 20 Uhr wieder auf die Rückfahrt. Den Abend verbrachten wir dann noch mit einer DVD vor dem Flatscreen. Wir hatten ja glücklicherweise einen Laptop und Filme mitgebracht. Den Laptop konnten wir an den Flatscreen anschließen und so ließen wir den Abend noch ein wenig ausklingen.

Da wir aber vor Aufregung vor der Abreise nicht schlafen konnten - ich wollte den Urlaub auch einfach nicht enden lassen - machten mein Schatz und ich einen kleinen Spaziergang. Dies war etwas gruselig, weil in dem Dorf nachts Totenstille herrscht. Das kennt man in der Stadt garnicht. Danach setzten wir uns noch mit unserem Kumpel in das Spielzimmer und spielten Karten, während seine Freundin schon einmal schlafen ging. Erst gegen drei Uhr morgens gingen wir ins Bett und verbrachten unsere letzte Nacht im Gasthaus.

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