Mittwoch, 22. April 2015

May Bee von Tomas Maidan

Inhalt: May ist eine Polizei-Kommissarin und muss einen Fall aufklären: Konsul Bolaire ist verschwunden und sie muss ihn finden. Dabei stößt sie auf allerhand Gefahren.

Meine Meinung: Die Inhaltsbeschreibung klang sehr witzig und daher war ich sehr gespannt und erhoffte mir einen lustigen Fantasy-Krimi. Eine derartige Mischung kam mir zuvor noch nicht unter die Augen. Anfangs lernt man die Protagonistin May in ihrer Welt kennen, die sich scheinbar von unserer Welt unterscheidet, aber dennoch Ähnlichkeiten aufweist. So befindet man sich wohl in einer Fantasy-Welt, in der aber normalerweise keine Magie herrscht. Das verwirrte mich, weil ich nicht genau wusste, was Sache ist. Der Schreibstil des Autors ist meiner Ansicht nach innovativ. Besonders gut gefällt mir, dass er Charaktere anhand tierischer Merkmale beschreibt, sodass ich sofort ein Bild der Figur vor Augen hatte. Allerdings hat die Handlung ihre Schwächen. Ich finde die Geschichte recht belanglos und uninteressant. Spannung kommt beim Lesen nicht auf. Auch der erhoffte Humor lässt zu wünschen übrig. Allein verrückte Charaktere und absurde Szenarien sorgen meiner Ansicht nach nicht für Witz. Mich bringt dies leider nicht einmal zum Schmunzeln. Das Werk hätte defintiv mehr Potential gehabt, wenn man die ganze Sache noch überspitzt hätte. Als Kinderbuch, in dem tatsächlich Tiere anstatt Menschen agieren, hätte das ganze bestimmt gut geklappt (wenn man die vulgären Ausdrücke und gewalttätigen Situationen wegließe). So gefällt mir das Buch leider nicht besonders. Das ist meine persönliche Meinung und bestimmt gibt es Leserinnen und Leser, die Geschmack an dem Werk finden werden.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Format: Kindle Edition 
Dateigröße: 635 KB 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 264 Seiten 
Verlag: neobooks Self-Publishing (8. April 2015) 
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. 
Sprache: Deutsch 
ASIN: B00VZAE67W

Kommentare:

  1. Ich habe das Lesen leider abbrechen müssen, weil es außerordentlich schwierig war herauszufinden, worum es überhaupt ging. Der rote Faden verschwand immer wieder zwischen zig Belanglosigkeiten. So war es leider auch nicht meins.

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    1. Sorry, dass ich das erst jetzt sehe. Schön, dass ich nicht der einzige bin, der seine Schwierigkeiten hatte. Danke für den Kommentar.

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