Dienstag, 28. April 2015

[Film-Review] The Pyramid - Grab des Grauens

Inhalt: Archäologen entdecken mitten in der Ägyptischen Wüste eine Pyramide. Der Archäologe Dr. Holden begiebt sich zusammen mit seiner Tochter und drei weiteren Personen in das Innere. Doch dann verlaufen sie sich.

Meine Meinung: Der Trailer zu dem Film konnte mich zwar nicht überzeugen, dennoch gab ich dem Streifen eine Chance, da ich ein Horrofilmfan bin und die Idee an sich nicht schlecht fand. Die Story wirkt von Anfang an ziemlich überzogen, was wohl an der schauspielerischen Datstellung liegt, die von jedem der Mitwirkenden ein wenig übertrieben ist. Die Geschichte ist wie heutzutage bei vielen Filmen im Stile des Found Footage gefilmt. Ein Kamerateam folgt den Archaölogen in das Innere einer Pyramide und filmt quasi alles mit. Teilweise ist aber auch aus der "normalen" Perspektve gefilmt, sodass ich die Mitführung einer Kamera durch die Schächte unsinnig finde. Insgesamt ergibt einiges keinen Sinn (wie beispielsweise das sofortige Übersetzen von Hyroglyphen), obwohl zwischendurch schon ein wenig Spannung aufkommt. Besonders gut gefallen haben mir die Szenen, in denen die Beklemmung der Enge und der Gefangenschaft herübergebracht wird. Dies hätte man weiterverfolgen sollen, anstatt mit den stereotypen Horrorelementen zu arbeiten. So ist das Ende besonders an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch, was quasi den Höhepunkt verdirbt. Dennoch kann man sich den Film einmal anschauen.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
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Regisseur: Grégory Levasseur
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Fox
Erscheinungsjahr: 2015
Laufzeit: 89 Minuten

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